AT241204B - Lagerung des Ölzuführungsringes bei Kurbelwellen von Brennkraftmaschinen - Google Patents

Lagerung des Ölzuführungsringes bei Kurbelwellen von Brennkraftmaschinen

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AT241204B
AT241204B AT181162A AT181162A AT241204B AT 241204 B AT241204 B AT 241204B AT 181162 A AT181162 A AT 181162A AT 181162 A AT181162 A AT 181162A AT 241204 B AT241204 B AT 241204B
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AT
Austria
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ring
oil feed
oil
feed ring
crankshafts
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Application number
AT181162A
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English (en)
Inventor
Oskar Ing Schoen
Original Assignee
Steyr Daimler Puch Ag
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  Lagerung des Ölzuführungsringes bei Kurbelwellen von
Brennkraftmaschinen 
Es ist   bekannt, den auf derkurbelwelle sitzendenölzuführungsring   mit radialem Spiel undrehbar zwischen zwei Schultern des Kurbelgehäuses axial zu führen. Bei einer Ausführung dieser Art liegen die von einem Innenabsatz des Kurbelgehäuses einerseits und von einem angeschraubten Deckel anderseits gebildeten Schultern unmittelbar an den entsprechenden Stützflächen des Ölzuführungsringes an. Um einen Austritt des Drucköls zwischen den Schultern und den Stützflächen zu verhindern, müssen nun sehr genaue Passungen eingehalten werden, die grosse Herstellungsschwierigkeiten mit sich bringen. Das radialeSpiel des Ölzuführungsringes im Kurbelgehäuse ist wegen der auftretenden, sich aus der Biegung der an andern Stellen gelagerten Kurbelwelle ergebenden Schwingungen erforderlich.

   Dadurch kommt es aber auch zu radialen Relativbewegungen zwischen den Schultern und den anliegenden Stützflächen des Ölzuführungsringes, welche Relativbewegungen dazu führen, dass die im Drucköl immer vorhandenen kleinen Verunreinigungen zwischen die Stützflächen und Schultern gelangen und dort einen Abrieb verursachen, also als Kriechspuren bezeichnete Vertiefungen in den aneinanderliegenden Flächen hinterlassen. Diese Vertiefungen   od. dgl.   geben dem Drucköl die Möglichkeit, in den benachbarten drucklosen Raum zu gelangen, so dass der Öldruck bald absinkt. 



   Es ist auch schon eine Ausführung bekannt, bei welcher der mit flanschartigen Stützteilen versehene Ölzuführungsring zwischen den Schultern des Kurbelgehäuses   od. dgl.   mit Hilfe von elastischen Weichpackungen, Simmerringen oder Stulpdichtungen dicht und radial nachgiebig gelagert ist. Diese Dichtungseinsätze geben aber keine Führung in Achsrichtung, es ist vielmehr zwischen den Stützteilen des Ölzuführungsringes und den Dichtungseinsätzen ein beträchtlicher Spielraum vorhanden, so dass der Ölzuführungsring sich in Achsrichtung verschieben kann. Nach einer solchen Verschiebung decken sich die Öldurchtrittsöffnungen des   Ölzuführungsringes   nicht mehr mit den Ölleitungsbohrungen des Kurbelwellenzapfens und es kommt so zu einer ungünstigen Drosselung des Schmierölstromes. 



   Zweck der Erfindung ist die Beseitigung dieser Mängel und   die Schaffung einer verbesserten Lagerung   des Ölzuführungsringes, bei der mit einfachen Mitteln der volle Öldruck zur Schmierölversorgung der Pleuellager erhalten bleibt, obwohl mit grösseren Fertigungstoleranzen gearbeitet werden kann. 



   Ausgehend von einer Lagerung, bei welcher der auf der Kurbelwelle sitzende Ölzuführungsring mit radialem Spiel und unter Zwischenschaltung von ringförmigen Dichtungen undrehbar mittels flanschartiger Stützteile zwischen zwei Schultern des Kurbelgehäuses geführt ist, besteht die Erfindung darin, dass die als Ringscheiben ausgebildeten Dichtungen aus ölfestem, elastischem Material jeweils an den Stirnflächen des Stützteiles und der Schulter dichtend anliegen und mit axialer Vorspannung eingesetzt sind.

   Diese Ringscheiben gleichen Passungenauigkeiten aus und bilden zugleich eine günstige Dichtung, ohne dass aber   der Ölzuführungsring   einerseits an   der Ausführung   von sich aus den Schwingungen der Kurbelwelle ergebenden, im wesentlichen radialen Relativbewegungen gehindert wird und anderseits in Achsrichtung zu grosses, die Gefahr der Drosselung des Ölstromes mit sich bringendes Bewegungsspiel hat. Da die Dichtung nicht mehr durch aneinanderliegende Metallflächen erfolgt, können allfällige Abrieberscheinungen zu keinemAbsinken des Öldruckes führen. Die Herstellung ist wesentlich vereinfacht, da mit grö- sseren Passungen gearbeitet werden kann. 



   Es ist zwar auch schon bekannt, elastische Ringscheiben zwischen zwei   Stütz-bzw. Schulterflächen   einzusetzen, dabei handelt es sich aber ausschliesslich um Wellenlager, bei denen keine Dichtungsauf- 

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 gaben zu erfüllen sind und es lediglich darum geht, der Welle Schwingungsmöglichkeit zu geben. 



   Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Axialschnitt. 



   Mit 1 ist die Kurbelwelle eines Motors bezeichnet, die ein Rollenlager 2   als Hauptlager besit   DieKurbelwelle1weistzurVersorgungderPleuellagermitSchmierölinüblicherWeiseeineBc rung 3 auf,   wobei das Schmieröl durch einen Ölzuführungsring   4 zugeleitet wird, der ausserhalb Wälzlagers 2   auf der verlängerten Kurbelwelle sitzt. Der Ölzufuhrungsring   4   weist eineLagerm   tallauskleidung 5 auf, die durch eine Ringnut 6   unterbrochen ist.

   Eine nicht dargestellte Bohrn     fuhrt das von der Schmierölpumpe gelieferte Drucköl einer Ringnut   7 im Deckelteil 8   des Kurbelg     häuses   zu, von wo es durch Bohrunger. 9 im Ölzuführungsring 4 in dessen Ringnut 6 und von die durch die Bohrung 3   zu den Pleuellagern gelangt. Der Ölzuführungsring   4 ist durch einen in ei radiale Aussparung im Deckelteii 8 eingreifenden Zapfen 10 gegen Drehung gesichert, hat al radiales Spiel, um Schwingungen der Kurbelwelle 1 folgen zu können. Durch einen Innenabsatz und eine am Teil 8 angeschraubte Deckscheibe 12 werden zwei Schultern gebildet, zwischen der 
 EMI2.1 
 Ölzuführungsringdiesen Stützteilen 13 und den Schultern 11,12 ist je eine Ringscheibe 14 aus ölfestem, elas schem Material mit axialer Vorspannung eingesetzt.

   Die beiden Ringscheiben dichten die Ringnut beiderseits ab und geben durch ihre Elastizität dem   Ölzuführungsring   4 Möglichkeit, auftretend Schwingungen der Kurbelwelle zu folgen, ohne dass ein Verschleiss an den Schultern 11,12 bzw. d Stützteilen 13 auftritt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Lagerung des Ölzuführungsringes bei Kurbelwellen von Brennkraftmaschinen, bei welcher der auf Kurbelwelle sitzende Ölzuführungsring mit radialem Spiel und unter Zwischenschaltung von ringförmig Dichtungen undrehbarmittels flanschartigerStützteile zwischen zweiSchultern des Kurbelgehäuses gefü ist, dadurch gekennzeichnet, dass die als Ringscheiben ausgebildeten Dichtungen (14) aus ( festem, elastischem Material jeweils an den Stirnflächen des Stützteiles und der Schulter dichtend anli gen und mit axialer Vorspannung eingesetzt sind.
AT181162A 1962-03-06 1962-03-06 Lagerung des Ölzuführungsringes bei Kurbelwellen von Brennkraftmaschinen AT241204B (de)

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