<Desc/Clms Page number 1>
Mit einer Wähltastatur ausgerüstetes elektrisches Geräte insbesondere Fernsprechstation mit Wähltastatur
Die Erfindung bezieht sich auf mit einer Wähltastatur ausgerüstete elektrische Geräte, insbesondere auf Fernsprechstationen mit Wähltastatur. Bei derartigen Geräten besteht in einem erheblich weiteren Umfang als bei Geräten, die mit herkömmlichen Nummernschaltern mit Fingerscheiben ausgerüstet sind, die Gefahr einerFalschwahl beim Bedienen der Tastatur.
Das ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass bei bekannten Geräten mit Wahltastatur das Tastenfeld mit relativ dicht nebeneinanderliegendenWähltasten aufgebaut ist, die frei aus der Oberfläche des Gerätes herausragen, so dass es leicht möglich ist, dass die falsche von zwei nebeneinanderliegenden Tasten betätigt wird.
Diese Möglichkeit besteht auch bei einer bekannten Anordnung, bei der die Tasten mit ihren Stirnseiten mit der Oberfläche des Gerätes bündig liegen. Das Gehäuse des Gerätes ist an seiner Vorderseite mit zwei Stufen versehen, und in jeder Stufe ist eine Reihe nebeneinanderliegender Tasten angeordnet.
DieTasten besitzen einen etwa quadratischen Querschnitt und liegen mit den einander zugekehrten Seiten unmittelbar aneinander an. Es besteht bei dieser Anordnung in besonderer Weise die Gefahr, dass zwei nebeneinanderliegende Tasten gleichzeitig bewegt werden.
Diese Gefahr ist auch bei einer bekannten Anordnung gegeben, bei der die auf einem Kreisumfang angeordneten Wähltasten durch Ansätze einer zwischen ihnen liegenden Scheibe, die etwa bis zu einer die Mittelpunkte der runden Tasten verbindenden Linie'in die Zwischenräume zwischen diesen Tasten hineinragen, gehemmt sind. Bei dieser Anordnung liegen die Tasten über so grosse Bereiche ohne trennende Zwischenglieder nebeneinander, dass eine gleichzeitige Betätigung zweier nebeneinanderliegender Tasten nicht ausgeschlossen ist. Die erwähnte Scheibe ist so bezüglich der Tasten angeordnet, dass ihre Oberfläche mit den Oberflächen der Tasten in einer Ebene liegt.
Zweck der Erfindung ist es, die aufgezeigten Nachteile zu vermeiden. Erreicht wird dieser Zweck dadurch, dass für jede Wähltaste der Wähltastatur in einem feststehenden Teil des Gerätegehäuses eine Vertiefung vorgesehen ist, in welcher die Bedienungsfläche der jeweiligen in der Vertiefung- liegenden Wähltaste über ihren gesamten Umfang von dem erwähnten Teil des Gerätegehäuses umgeben ist.
Die einzelnen Tasten des Tastenfeldes sind somit bei der erfindungsgemässen Anordnung durch zwischen ihnen liegende Teile des Gerätes, beispielsweise derGerätewand völlig getrennt, so dass eine gleich- zeitige Betätigung von zwei Tasten damit ausgeschlossen ist. Die Tasten können beispielsweise dem Gerät so zugeordnet werden, dass ihre Bedienungsflächen unterhalb von in der Gerätewand vorgesehenen, den Tasten zugeordneten Lochungen liegen. Die die einzelnen Tasten trennenden Teile sind dabei die zwischen den Lochungen liegenden Teile der Gerätewand. Zweckmässig werden die Lochungen trichterförmig sich zu den Tasten hin verengend ausgebildet.
Damit wird die Bedienung der Tasten erleichtert und der die Tasten betätigende Finger aus einem die jeweilige Taste umgebendenBereich zwangsläufig zur Be- dienungsfläch der Taste hingeführt.
Es ist aber auch möglich, die Tasten so anzuordnen, dass sie, wie bei bekannten Anordnungen üblich, die Gerätewand in Lochungen durchstossen und im Bereich dieser Lochungen einen mit entsprechenden Lochungen versehenen Bauteil auf die Gerätewand aufzusetzen, dessen Höhe mindestens der Länge der aus der Gerätewand herausragenden Teile der Tastenschäfte entspricht. Ein solcher Bauteil kann auch nachträglich bei Geräten, deren Wähltasten die Gerätewand durchstossen und frei nebeneinanderliegen, ein-
<Desc/Clms Page number 2>
geführt werden. Auch in diesem Fall werden die Lochungen des Bauteiles zweckmässig trich1-erförmij ausgebildet.
Die Trennung der Tasten voneinander kann auch dadurch erreicht werden, da ss auf die Gerätewani ein die Tasten abdeckender Bauteil aufgesetzt wird, der mit den Tasten zugeordneten Lochungen verse hen ist, wobei die Tasten unterhalb der erwähnten Lochungen liegen.
Eine weitere Möglichkeit ist, die Tasten durch zwischen ihnen liegende stegartige,auf der Geräte wand angeordnete Bauteile zu trennen. Es können zusätzlich auch das Tastenfeld aussen umschliessende steg artige Bauteile angewendet werden, so dass die Tasten in den Maschen einer aus den erwähnten Bauteile zusammengesetzten gitterartigen Anordnung liegen. Man kann die Zusammenfassung der stegartigenBau teile einstückig mit der Gerätewand ausbilden. Es ist aber auch möglich, die Anordnung der stegartige Bauteile lösbar auf der Gerätewand zu befestigen, wobei der Vorteil einer leichten Reinigung der Anord nung erreicht wird.
Im folgenden sei die Erfindung an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele nä her erläutert. In den Ausführungsbeispielen sind schematisch jeweils ein Tastenfeld und die Gerätewand i der Umgebung des Tastenfeldes dargestellt.Die für das Verständnis der Erfindung nicht wesentlichen Teil des Gerätes sind in den Zeichnungen nicht aufgenommen.
Es zeigen Fig. l ein Tastenfeld in einer seitlichen Ansicht und die Wand des zugehörigen Gerätes il Schnitt, wobei die Tasten unterhalb von Lochungen der. Geratewand liegen, Fig.. 2 ebenfalls bei geschnit tener Gerätewand eine Anordnung mit auf die Wand aufgesetztem Bauteil, der ebenfalls geschnitten da] gestellt ist, Fig. 3 eine Anordnung mit einem die Tasten abdeckenden, auf die Gerätewand aufgesetzte gelochten Bauteil, Fig. 4 bei geschnittener Gerätewand eine Trennung der Tasten durch zwischen ihne liegende stegartige Bauteile und Fig. 5 die Anordnung nach Fig. 4 in einer Draufsicht.
EMI2.1
ltastatur ist so angeordnet, dass die Enden der Tasten 2 unterhalb von Lochungen 3 der Gerätewand liegen.
Die Lochungen 3 sind sich zu den Tastenen. den hin trichterförmig verengend. ausgebildet. E Ansatz 5 an der Unterseite der Gerätewand besitzt Lochungen 6, in denen die Tastenschafte gefüb werden.
Bei der Anordnung nach Fig. 2 durchstossen die Tasten 2 die Gerätewand 7 in Lochungen Auf dieGerätewand ist einBauteil 9 aufgesetzt, dessen Höhe der Länge der aus der Gerätewand herau ragenden Teile der Tasten 2 entspricht und der mit entsprechenden Lochungen 10 versehen ist, denen die Tastenenden liegen. Die Lochungen 10 sind ebenfalls trichterförmig ausgebildet.
Bei der Anordnung nach Fig. 3 durchstossen die Tasten 2 die Gerätewand 11 in Lochungen 1 Auf die Gerätewand ist ein Bauteil 13 aufgesetzt, welcher das Tastenfeld abdeckt und mit den ei : zelnenTasten zugeordneten Lochungen 14 ausgerüstet ist, die ebenfalls trichterförmig ausgebildet sin
Bei der Anordnung nach Fig.4 sind auf die Gerätewand 15, die von den Tasten 2 inLochu gen 16 durchstossen wird, stegartige Bauteile 17 und 18 aufgesetzt, die zwischen den einzeln Tasten liegen.
InFig. 5 ist die Anordnung in einerDraufsicht dargestellt, bei der gestrichelt dasTastenfeld umschli ssende weitere stegartige Bauteile 19-22 angedeutet sind ; die zusammen mit den bereits erwähnt stegartigen Bauteilen. 17 und 18 einGitter bilden, in dessen Maschen die Tasten 2 liegen. Die Fol der stegartigenBauteile kann natürlich auch abweichend von den in den Fig. 4 und 5 dargestellten gewä) werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Mit einer Wähltastatur ausgerüstetes elektrisches Gerät, insbesondere Fernsprechstation mit Wal tastatur, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Wähltaste (2) der Wähltastatur (1) in einem fe stehenden Teil des Gerätegehäuses eine Vertiefung (3) vorgesehen ist, in welcher die Bedienungsfläc der jeweiligen in der Vertiefung liegenden Wähltaste (2) über ihren gesamten Umfang von dem erwähnt Teil des Gerätegehäuses umgeben ist.
2. ElektrischesGerätnachAnspruchl, dadurch gekennzeichnet, dass dieBedienungsfläc1 der Wähltasten (2) jeweils den Boden von in der Gerätewand (4) vorgesehenen Vertiefungen (3) bilden.
EMI2.2
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.