AT240180B - In einen auszupumpenden, insbesondere Abwässer enthaltenden Behälter absenkbares, an einer Leitschiene geführtes Pumpenaggregat - Google Patents

In einen auszupumpenden, insbesondere Abwässer enthaltenden Behälter absenkbares, an einer Leitschiene geführtes Pumpenaggregat

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AT240180B
AT240180B AT104262A AT104262A AT240180B AT 240180 B AT240180 B AT 240180B AT 104262 A AT104262 A AT 104262A AT 104262 A AT104262 A AT 104262A AT 240180 B AT240180 B AT 240180B
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Purator Klaeranlagen Grosshand
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Description


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   In einen auszupumpenden, insbesondere Abwässer enthaltenden Behälter absenkbares, an einer Leitschiene geführtes Pumpenaggregat 
Die Erfindung bezieht sich auf ein in einen auszupumpenden, insbesondere Abwässer enthaltenden Behälter absenkbares, an einer Leitschiene geführtes Pumpenaggregat, das aus einem wasserdicht gekapselten Elektromotor und einer mit diesem zu einer Einheit zusammengebauten Pumpe besteht. 



   Derartige Anlagen sind an sich bekannt. So wurde bereits ein in einen auszupumpenden, Verunreinigungen enthaltenden Behälter absenkbares, aus einem wasserdicht gekapselten Elektromotor und einer Zentrifugalpumpe bestehendes Pumpenaggregat, das an einem senkrecht stehenden Förderrohr oder einer daran befestigten Leitschiene geführt ist, im abgesenkten Zustand auf dem Anschlussstutzen des Förderrohres allein durch seine Schwerkraft abdichtend aufruht und bei welchem sowohl das ausserhalb des starren Förderrohres angeordnete, insbesondere paarweise parallel zu oder an diesem geführte Pumpenaggregat als auch das Förderrohr mit je einem im spitzen Winkel zur Senkrechten verlaufenden seitlichen Abdichtungsflansch versehen sind, durch die österr. Patentschrift Nr. 194712 bekannt. Es wurde auch schon vorgeschlagen, das Pumpenaggregat innerhalb des Förderrohres zu führen.

   In einer z. B. durch die brit. Patentschrift Nr. 545,878 bekanntgewordenen Anlage dichtet das Pumpenaggregat den Saugraum durch Dichtungsringe ab. Derartige Anlagen sind auch mit zur Lotrechten geneigten Förderrohren bereits beschrieben. 



   Die Erfindung hat es sich nun zur Aufgabe gestellt, trotz der in den Abwässern enthaltenen Schmutzteile eine einwandfreie Abdichtung zwischen dem Förderrohr und der Pumpe des Aggregats herzustellen. 



  Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die Dichtungsfläche des an der Pumpe vorgesehenen und an einem Flansch des Förderrohres anschliessenden Flansches lotrecht ist und mit der Ebene der Gleitbahn des absenkbaren Pumpenaggregats einen spitzen Winkel einschliesst, wobei die Schnittlinie der Dichtungsfläche mit der Ebene der Gleitbahn waagrecht und unterhalb der gemeinsamen Achse des Förderrohres bzw. des Druckstutzens der Pumpe verläuft. 



   Derwesentliche Vorteil dieser Massnahme liegt darin, dass der beim schrägen Absenken des Aggregats vor diesem auftretende Stau ein Abspülen der Dichtungsflanschen bewirkt und dadurch eine einwandfreie Abdichtung erst ermöglicht ist. 



   Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden an Hand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen nachstehend näher erläutert. 



   Es zeigen : Fig.   l   eine Ausführungsform einer erfindungsgemässen Anlage im Schnitt, Fig. 2 eine zweite abgeänderte Ausführungsform, Fig. 3 die Ausbildung der Führung des Pumpenaggregats nach Fig. 1 und Fig. 4 jene des Pumpenaggregats nach Fig. 2. 



   In einen Behälter   l,   der Abwässer od. dgl. Flüssigkeiten enthält, die ausgepumpt werden sollen, mündet nahe dem Grunde des Behälters 1 der Anschlussstutzen eines Förderrohres 2, welches an seinem Ende parallel zur Grundfläche des Behälters 1 verläuft. Um eine Geruchsbelästigung der Anrainer solcher Behälter zu vermeiden, erhalten diese eine möglichst grosse feste Abschlussplatte 3 und tunlichst kleine Einstiege 4. Diese Einstiege 4 müssen aber so bemessen sein, dass alle Reinigungsgeräte, z. B. ein Pumpenaggregat 5 u. dgl. eingebracht werden können. Die Pumpenaggregate 5 bestehen aus dem wasserdicht gekapselten Elektromotor und der Pumpe. Das Aggregat 5 ist an einer schräg im Behälter 1 lehnend angeordneten Leitschiene, z.

   B. einer Leiter 6 gleitend geführt, die bis zum Boden des Behälters reicht und im Einstieg 4 mündet. 

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   Um in den Behälter 1 absteigen zu können bedarf man einer Leiter. Es lässt sich nicht vermeiden, dass die Behälter ab und zu begangen werden müssen, vor allem dann, wenn die Anlage vollautomatisch, z. B. durch Niveauschalter betätigt, arbeitet. Weiters müssen die schweren Sinkstoffe aus dem Behälter entfernt werden, weil eine Anhäufung derselben am Boden über ein gewisses Mass hinaus das Auspumpen verhindert. 



   Als unmittelbare Gleitbahn für die Gleitstücke 7 der Pumpe dienen nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Holme 8 der Leiter 6. Gleitet das Pumpenaggregat entlang der Holme, so werden sich, unterstützt durch die Sprossen der Leiter, Wirbel bilden, die den von den Klauen 9 abgestreiften Schlamm wegspülen. Der Widerstand, der dem Heben bzw. Absenken der Pumpe entgegensteht, ist daher gering. 



  Das Pumpenaggregat hängt an einer Kette oder einem Seil 10, an dem es hochgezogen bzw. abgesenkt werden kann. Der Elektromotor des Aggregats 5 ist mittels eines flüssigkeitsdichten Kabels 11 an eine Steckdose 12 anschliessbar. Die Pumpe saugt über den Stutzen 13 an und drückt die Flüssigkeit durch den Stutzen 14 in das Förderrohr 2. Da sich die Sinkstoffe in der zu fördernden Flüssigkeit, wie diese Abwässer in der Regel enthalten, an allen im Behälter 1 befindlichen Gegenständen ablagern, wird die Dichtungsfläche zwischen den Stutzen 15 und 14 am Förderrohr 2 lotrecht angeordnet. Dadurch wird eine Ablagerung der Sinkstoffe auf der Dichtungsfläche verhindert. 



   Gegenüber den bekannten Anlagen, welche zu ihrer Leitschiene senkrechte oder geneigte Dichtungsflächen verwenden, unterscheidet sich die erfindungsgemässe Anlage also noch dadurch, dass die Schnittlinie der Dichtungsfläche mit der Ebene der Gleitbahn des Pumpenaggregats waagrecht und unterhalb der gemeinsamen Achse des Förderrohres bzw. des Druckstutzens der Pumpe verläuft. 



   Durch die Ausbildung des Neigungswinkels zwischen Dichtungsfläche und Leitschiene wird eine vorteilhafte Keilwirkung erzielt. Es erübrigen sich daher zusätzliche Verbindungsmittel, etwa Schrauben, für die Stutzen 15 und 14. 



   Es erweist sich auch als vorteilhaft, das Pumpenaggregat 5 (Fig. 2) um eine waagrechte Achse 16 schwenkbar zu lagern. Diese Massnahme erlaubt eine weitere Verengung des Einstieges in den Behälter und empfiehlt sich deren Anwendung dort, wo erhöhte Rostgefahr und arge Verschmutzung vorliegt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. In einem auszupumpenden, insbesondere Abwässer enthaltenden Behälter absenkbares, an einer   Leitschiene geführtes   Pumpenaggregat, das aus einem wasserdicht gekapselten Elektromotor und einer mit diesem zu einer Einheit zusammengebauten Pumpe besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsfläche des an der Pumpe vorgesehenen und an einen Flansch des Förderrohres anschliessenden Flansches lotrecht ist und mit der Ebene der Gleitbahn des absenkbaren Pumpenaggregats einen spitzen Winkel einschliesst, wobei die Schnittlinie der Dichtungsfläche mit der Ebene der Gleitbahn waagrecht und unterhalb der gemeinsamen Achse des Förderrohres bzw. des Druckstutzens der Pumpe verläuft.

Claims (1)

  1. 2. Pumpenaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitschiene mit der Waagrechten einen spitzen Winkel einschliesst.
    3. Pumpenaggregat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass dem Aggregat eine schräg im Behälter lehnend angeordnete Leiter als Leitschiene dient.
    4. Pumpenaggregat nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Aggregat um eine waagrechte Achse schwenkbar ist, die parallel zur Ebene der Leitschiene liegt (Fig. 2).
    5. Pumpenaggregat nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Gleitbahn die Holme der Leiter dienen.
AT104262A 1962-02-08 1962-02-08 In einen auszupumpenden, insbesondere Abwässer enthaltenden Behälter absenkbares, an einer Leitschiene geführtes Pumpenaggregat AT240180B (de)

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