AT239553B - Aus Kunststoff bestehender Innenhelm - Google Patents

Aus Kunststoff bestehender Innenhelm

Info

Publication number
AT239553B
AT239553B AT527262A AT527262A AT239553B AT 239553 B AT239553 B AT 239553B AT 527262 A AT527262 A AT 527262A AT 527262 A AT527262 A AT 527262A AT 239553 B AT239553 B AT 239553B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
helmet
plastic
inner helmet
water absorption
wall
Prior art date
Application number
AT527262A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Ulbricht Hein Wwe Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ulbricht Hein Wwe Gmbh filed Critical Ulbricht Hein Wwe Gmbh
Priority to AT527262A priority Critical patent/AT239553B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT239553B publication Critical patent/AT239553B/de

Links

Landscapes

  • Helmets And Other Head Coverings (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Aus Kunststoff bestehender Innenhelm 
Die Erfindung bezieht sich auf einen aus Kunststoff bestehenden Innenhelm für Stahlhelme. 



   Derartige Innenhelme aus Kunststoff sind an sich bekannt. In vielen Situationen genügt allein das Tragen des Innenhelmes aus Kunststoff, während der Stahlhelm lediglich bei besonderen Gegebenheiten auf den Innenhelm aufgesetzt wird. Stahlhelm und Innenhelm weisen dabei dieselbe Formgebung auf, nur ist der Innenhelm etwas kleiner als der Stahlhelm bemessen. Die Verwendung von Kunststoffen für den Innenhelm ist deshalb günstig, weil diese Kunststoffe ein geringes Gewicht des Innenhelmes bedingen, trotzdem aber gegenüber gewissen Beanspruchungen eine ausreichende Festigkeit bieten, so z. B. gegen- über Beanspruchungen bei Sturz oder Schlägen. In der Praxis werden entsprechend den genannten Beanspruchungen vor allem schlagfeste Kunststofftypen für den Innenhelm verwendet, so z. B. durchBaumwollgewebe verstärkte Phenolharze oder in neuerer Zeit auch Polyamide. 



   Demgegenüber besteht   die Erfindung'darin, dass   mindestens die nach aussen gerichtete Oberfläche der aus einem Kunststoff mit verschwindend kleiner Wasseraufnahmefähigkeit, beispielsweise aus Niederdruckpolyäthylen, bestehenden Helmwand des Innenhelmes eine Rauhung aufweist. 



   Diese Aufrauhung zumindest der äusseren Oberfläche des Innenhelmes ist günstig im Hinblick auf die Haftung des Stahlhelmes, der auf den Innenhelm aufgesetzt wird. In gewissem Ausmass ist durch die Aufrauhung der Oberfläche der Helmwand des Innenhelmes auch ein Kühlungseffekt zu erwarten. 



   Die erfindungsgemässe Rauhung zumindest der nach aussen gerichteten Oberfläche der aus Kunststoff bestehenden Helmwand des Innenhelmes würde aber zu unangenehmen Nebenerscheinungen führen, wenn man nicht auch das andere erfindungsgemässe Merkmal, nämlich die Verwendung eines Kunststoffes verschwindend kleiner Wasseraufnahmefähigkeit, berücksichtigen würde. 



    Es ist bekannt, dass die physikalischen Eigenschaften, beispielsweise die Schlagzähigkeit, eines Kunst-    stoffes, welcher keine verschwindend kleine Wasseraufnahmefähigkeit besitzt, sehr stark von den klimatisch oder witterungsbedingten Feuchtigkeitsschwankungen der Luft abhängen. Ferner ist es bekannt, dass an Kunststoffen, die keine verschwindend kleine Wasseraufnahme aufweisen, vielfach auch der Effekt des Quellens eintritt. Dies führt unter Umständen zu Massveränderungen bzw. Formveränderungen. Bei einem Innenhelm ist dies natürlich sehr ungünstig, da in diesem Fall eine genaue Passung des Stahlhelmes auf den Innenhelm in Frage gestellt wird. 



   Bei einem Kunststoff, der keine verschwindend kleine Wasseraufnahme aufweist, ist das Ausmass der Wasseraufnahme proportional der äusseren, dem Wassereinfluss zugewendeten Oberfläche. Wenn man nun bei einem Innenhelm aus einem solchen Kunststoff die Helmwand mit einer Rauhung versehen und dadurch die äussere dem Wassereinfluss zugewendete Oberfläche stark vergrössern würde, dann träte der erwähnte durch Feuchtigkeitsschwankungen bedingte Einfluss besonders stark in Erscheinung. Dies kann nur dadurch vermieden werden, dass man die Helmwand des Innenhelmes aus einem Kunststoff herstellt, dessen Was-   seraufnahme verschwindend   klein ist, also-in Zahlen   ausgedrückt-vorzugsweise praktisch Null   mg/100   cm3   nach 7 x 24h beträgt. 



   Die bisher für die Herstellung von   Innenhelmen   aus Kunststoff verwendeten Kunststofftypen weisen diese Eigenschaft nicht auf. Die Wasseraufnahme von Phenolharzen und insbesondere die von Polyamid ist vielmehr sehr erheblich. Demgegenüber sei als Beispiel eines Kunststoffes, der das erfindungsgemässe Merkmal einer verschwindend kleinen Wasseraufnahme zeigt. und der darüber hinaus auch noch eine hohe Schlagzähigkeit (grösser als 100   cmkg/cm) aufweist, Polyäthylen,   vorzugsweise Niederdruckpolyäthylen, genannt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die Erfindung ist an Hand der Zeichnung durch ein Ausführungsbeispiel näher erläutert, ohne darauf beschränkt zu sein. 



   Fig. l zeigt einen Innenhelm in Seitenansicht und Fig. 2 denselben Innenhelm in einer Ansicht von vorne. 



   Der Innenhelm gemäss Ausführungsbeispiel nach Fig. l und 2 weist eine Helmwand 1 auf, die aus Niederdruckpolyäthylen besteht. Die Helmwandstärke beträgt etwa 2, 5 mm. 



   Der Innenhelm weist natürlich zusätzlich noch die übliche Innenausstattung auf, die in der Zeichnung jedoch nicht dargestellt ist. 



   Die Formgebung des in der Zeichnung dargestellten Innenhelmes ist im Hinblick auf die erfindungsgemässen Merkmale nicht wesentlich. Die Form des Innenhelmes wird vielmehr jeweils bestimmt durch die betreffende Form des Stahlhelmes, der in gewissen Situationen auf den Innenhelm aufgesetzt werden soll. Die Verwendung von Niederdruckpolyäthylen für die Helmwand des Innenhelmes ist deshalb zweckmässig, weil Niederdruckpolyäthylen praktisch keine   Wasseraufnahme zeigt, trotzdem aber sehr günstige   Festigkeitseigenschaften (hohe Schlagzähigkeit) und eine ausreichende Steifigkeit aufweist. Man könnte natürlich beispielsweise auch Hochdruckpolyäthylen für die Helmwand des Innenhelmes verwenden, denn 
 EMI2.1 
 druckpolyäthylen mit entsprechend grösserer Wandstärke ausbilden muss, um die geringere Steifigkeit zu kompensieren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Aus Kunststoff bestehender Innenhelm für Stahlhelme, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die nach aussen gerichtete Oberfläche der aus einem Kunststoff mit verschwindend kleiner Wasseraufnahmefähigkeit, beispielsweise aus Niederdruckpolyäthylen, bestehenden Helmwand des Innenhelmes eine Rauhung aufweist.
AT527262A 1962-06-30 1962-06-30 Aus Kunststoff bestehender Innenhelm AT239553B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT527262A AT239553B (de) 1962-06-30 1962-06-30 Aus Kunststoff bestehender Innenhelm

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT527262A AT239553B (de) 1962-06-30 1962-06-30 Aus Kunststoff bestehender Innenhelm

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT239553B true AT239553B (de) 1965-04-12

Family

ID=3573924

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT527262A AT239553B (de) 1962-06-30 1962-06-30 Aus Kunststoff bestehender Innenhelm

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT239553B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0387400B1 (de) Druckspant
DE102009006140A1 (de) Abschirmhülle für Reisepässe, ID-Karten oder dergleichen
AT239553B (de) Aus Kunststoff bestehender Innenhelm
DE9116632U1 (de) Verbundwerkstoff für atmungsaktive Schutzanzüge
DE19653218C1 (de) Durchschußhemmendes und schlagresistentes Schichtmaterial
DE1881062U (de) Innenhelm.
DE1753825A1 (de) Verformbares, glasfaserverstaerktes traegerelement fuer kalthaertende kunstharze
CH399745A (de) Innenhelm für Stahlhelm
DE897398C (de) Verfahren zur Verbesserung der Eigenschaften von Gebilden aus linearen hochpolymerenPolyamiden, Polyestern, Polyharnstoffen, Polyurethanen u. dgl.
DE3807170C2 (de)
DE2407118A1 (de) Hochverzugsriemchen
DE60011108T2 (de) Verstärkungsschicht zum gebrauch in verbundwerkstoffen die mit vakuumtechnologie hergestellt werden
Klieber Der Internationale Eucharistische Kongress 1938 in Budapest aus österreichisch-katholischer Warte: Enttäuschte Erwartungen-ungenutzte Chancen?
Schiman-Vukan Überinflation in Österreich eingedämmt
Holzberg Laborintus
DE102023133051A1 (de) Karosserieaußenhautbauteil
AT263298B (de) Bauplatte od. dgl.
AT238070B (de) Deckel für Baumwollkrempeln
DE102023114617A1 (de) Walze und Beschichtungsvorrichtung
DE19733591A1 (de) Textiles Material
DE202022105107U1 (de) Sanitärschlauch, insbesondere Schlauch für eine Handbrause einer Dusche oder Badewanne
DE102023133050A1 (de) Karosserieaußenhautbauteil
DE532243C (de) Treiber
Weiss Eine unbeachtete Rezension zum ersten Band der Erzaehlungen (1810) Heinrich von Kleists
DE369419C (de) Kleidungsstuecke, insbesondere fuer Kaelteschutz, wie Westen, Ersatzteile, Havelocks o. dgl.