AT233817B - Verfahren zum Aufbringen von Etiketten, Platinen od. dgl. aus schweiß- oder klebfähigen Werkstoffen auf Hohlkörper im Blasverfahren - Google Patents
Verfahren zum Aufbringen von Etiketten, Platinen od. dgl. aus schweiß- oder klebfähigen Werkstoffen auf Hohlkörper im BlasverfahrenInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C49/00—Blow-moulding, i.e. blowing a preform or parison to a desired shape within a mould; Apparatus therefor
- B29C49/24—Lining or labelling
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Aufbringen von Etiketten, Platinen od. dgl. aus schweiss- oder klebfähigen Werkstoffen auf Hohlkörper im Blasverfahren Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Aufbringen von Etiketten, Platinen od. dgl. aus schweiss-oder klebfähigen Werkstoffen auf Hohlkörper im Blasverfahren, bei welchem das Etikett od. dgl. in die Hohlform eingebracht und beim Formblasen eines Folienschlauches zu dem Hohlkörper mit letzterem verbunden wird. Bei bekannten Verfahren dieser Art muss man einzelne Etiketten od. dgl. in die Hohlform von Hand einlegen, was lästig und zeitraubend ist. Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, hier Abhilfe zu schaffen und ein Verfahren zu entwickeln, mit dessen Anwendung die Leistung erheblich gesteigert werden kann. Erreicht ist dieses Ziel erfindungsgemäss dadurch, dass eine fortlaufend mit Etikettenaufdrücken versehene Bahn zwischen eine der beiden geöffneten Formhälften der Blasform und dem Folienschlauch eingebracht wird, worauf durch Schliessen derselben eine Etikette ausgestanzt und anschliessend beim Formblasen mit dem Hohlkörper verbunden wird. Dabei können zweckmässig beim Ausstanzen der Etiketten gleichzeitig die Abfallkanten des Hohlkörpers abgeschnitten werden. Durch dieses neue Verfahren gemäss der Erfindung kann mit hoher Geschwindigkeit gearbeitet werden, weil das Zuführen der mit Etikettenaufdrücken versehenen Bahn und das Ausstanzen der Etiketten aus der Bahn vollkommen mechanisch erfolgt und keinerlei Handarbeit mehr bedingt. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Ausführungsbeispielen dargestellt. Und zwar zeigen : Fig. l eine Hohlkörperform, z. B. für einen Ball im Querschnitt, wobei die Form geöffnet ist, Fig. 2 einen Schnitt der Fig. l durch die Schlauchachse parallel zur Formteilung und Fig. 3 eine zweite Austührungsform der Erfindung in einer der Fig. 2 entsprechenden Darstellung. Fig. l zeigt einen Schnitt rechtwinkelig zur Schlauchachse. Zwischen die beiden Formhälften 11, 12 wird der noch plastische Schlauch 16 horizontal oder vertikal, unmittelbar oder mittelbar aus der Schlauchdüse 10 eingebracht. 15 stellt eine dünnwandige, kalte oder vorgewärmte oder auch vollplastifizierte Folie dar, die die ganze Hohlform 13 - die im Beispiel der Fig. 1 und 2 eine Halbkugel darstellt - überdeckt. Dabei bleibt es gleich, ob die Folie parallel oder im rechten Winkel zum Schlauch von (nicht gezeichneten) Rollen her zugeführt oder aber auch von Hand eingelegt, z. B. auf Stiften aufgehängt wird. Während des Schliessvorganges wird zwischen der Hohlform 13 und dem Schlauch 16 die Folie 15 durch den plastischen Schlauch 16 eingeklemmt. Beim Aufblasen des Schlauches 16 durch Zuführen von Luft in bekannter, nicht dargestellter Weise, z. B. durch einen Hohldorn durch die Schlauchdüse 10 hindurch oder durch eine Nadel, die den Schlauch 16 in radialer Richtung ansticht, aufgeblasen, wobei die Folie 15 mit dem Schlauch 16 verschweisst und aufgeblasen wird. Eine Quetschkante 17 schneidetdie über- stehende Folie 15 sowie das überstehende Material des Schlauches 16 in bekannter Weise ab. In Fig. 2 bezeichnet 15 eine rechtwinkelig zum Schlauch 16 bewegbare Folie und 15a eine parallel zum Schlauch 16 bewegbare Folie. Fig. 3 zeigt eine Abwandlung. In die Formhälfte 11 ist ein flaschenähnlicher Hohlraum 13 eingear- <Desc/Clms Page number 2> beitet. Zwischen dem Schlauch 16, der aus der Düse 10 ausgepresst wird, und der Hohlform liegt eine bedruckte Folie 15, die nach der bisher beschriebenen Art eingebracht wird. Statt der Folie 15 aus thermoplastischem Material kann selbstverständlich auch beschichtetes und bedrucktes Papier eingelegt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass während des Schliessvorganges der Papierstreifen annähernd die Hohlform ausfüllt. Dieses kann dadurch begünstigt werden, dass der Schlauch bereits während des Schliessvorganges aufgeblasen wird und fast die ganze Form ausfüllt. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Aufbringen von Etiketten, Platinen od. dgl. aus schweiss-oder klebfähigen Werk- EMI2.1 das Etikett od.und beim Formblasen eines Folienschlauches zu dem Hohlkörper mit letzterem verbunden wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine fortlaufend mit Etikettenaufdrücken versehene Bahn zwischen eine der beiden geöffneten Formhälften der Blasform und dem Folienschlauch eingebracht wird, worauf durch Schliessen derselben eine Etikette ausgestanzt und anschliessend beim Formblasen mit dem Hohlkörper verbunden wird.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim Ausstanzen der Etiketten gleichzeitig die Abfallkanten des Hohlkörpers abgeschnitten werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE233817T | 1960-04-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT233817B true AT233817B (de) | 1964-05-25 |
Family
ID=29722094
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT191061A AT233817B (de) | 1960-04-12 | 1961-03-08 | Verfahren zum Aufbringen von Etiketten, Platinen od. dgl. aus schweiß- oder klebfähigen Werkstoffen auf Hohlkörper im Blasverfahren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT233817B (de) |
-
1961
- 1961-03-08 AT AT191061A patent/AT233817B/de active
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