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Als Karteikarte zu verwendendes Durchschreibeblatt
Die Erfindung bezieht sich auf ein als Karteikarte zu verwendendes Durchschreibeblatt, welches zur
Evidenzhaltung von beliebigen Fakten oder Vorgängen, beispielsweise von Terminen verwendet werden kann. Die Evidenthaltung von Vorgängen verschiedener Art erfolgt meist durch Karteikarten, die an ih- rem oberen Rande ein Evidenzraster bzw. eine Reiterperforation aufweisen. Durch entsprechendes Ein- stecken der Reiter ist beispielsweise eine Evidenthaltung nach dem Termin möglich. Dies erfordert aber einerseits eine gesonderte Eintragung auf der Karteikarte und es muss anderseits dasjenige Schriftstück od. dgl., beispielsweise der betreffende Brief, gesondert abgelegt werden.
Dies erfordert sowohl bei der Anlage als auch beim Rückgreifen auf den betreffenden Termin od. dgl. einen oft erheblichenArbeitsauf- wand.
Das erfindungsgemässe, als Karteikarte zu verwendende Durchschreibeblatt ist nun im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass es auf einer Seite an mindestens einem Rande einen Klebstoffstreifen besitzt und an mindestens einem Rand ein Raster oder eine Perforation aufweist. Dies bringt nun gegenüber einer Evidenzkartei erhebliche Vorteile mit sich. Die Ausbildung eines als Durchschlag des evident zu haltenden Schrifstückes (z. B. Brief) verwendbaren Blattes mit einem Evidenzraster ermöglicht, dieses Blatt selbst als Karteikarte zu verwenden. Da dieses Blatt nun, wenn es als Durchschlag verwendet wird, bereits den evident zu haltenden Vorgang enthält, wird die Beschriftung einer gesonderten Karteikarte od. dgl. erspart und es kann uberdies auch eine gesonderte Ablage des evident zu haltenden Schriftstükkes erspart werden.
Dadurch aber, dass dieses Blatt auf einer Seite, bezuglich des Beschriftungsvorganges auf der Rückseite einen Klebstoffstreifen aufweist, kann nun dieses Blatt zu einer Tasche zusammengeklebt werden, welche zur Aufnahme weiterer Schriftstücke od. dgl. dienen kann. Die Erfindung ermöglicht somit, die Evidenzkartei mit der Ablage zu vereinen und eine gesonderte Ablage und damit Sucharbeit zu ersparen. Es kann somit der Durchschlag des evident zu haltenden Schriftstückes selbst als Karteikarte und gleichzeitig als Ablageakt dienen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, solche Blätter einfach mit einem Vermerk zu versehen und in die Evidenzkartei einzureihen, so dass in der gleichen Kartei verschiedene Vorgänge, wie z.
B. terminisierte Anbote oder Aufforderungen (durch Verwendung des Blattes als Durchschlag) und Steuer- oder Zahlungstermine (durch Verwendung des Blattes als Notizvermerk) evident gehalten werden können, wobei in allen Fällen auch der Vorteil ausschlaggebend ist, dass die taschenartige Zusammenklebung des Durchschreibeblattes die Ablage verschiedener Aufzeichnungen oder Schriftstücke in der Kartei selbst ermöglicht. Es genügt hiebei, nur an einem Rand einen Klebstoffstreifen vorzusehen, in welchem Falle eine an zwei Rändern geschlossene und an zwei Rändern offene Tasche entsteht. Als Evidenzraster ist jeder für Karteizwecke bekannte Raster verwendbar. Es kann auch z. B. eine bekannte Reiterperforation vorgesehen sein, welche im Falle der Evidenzhaltung nach dem Datum vorteilhaft ist.
Im Rahmen der Erfindung kann die Ausbildung so getroffen sein, dass der vom Klebstoffstreifen gebildete Kleberand über das üblicherweise für die Korrespondenz verwendete Normformat vorragt. Diese Massnahme bringt den Vorteil mit sich, dass die gebildete Tasche zur Aufnahme von weiteren Schriftstücken im gleichen Normformat verwendbar ist. Vorzugsweise ist erfindungsgemäss der Klebstoffstreifen am Längsrand und der Raster od. dgl. am Querrand des Durchschreibeblattes vorgesehen. Die Anordnung des Klebstoffstreifens am Längsrand des Blattes hat den Vorteil, dass das zur Taschenform zusammengeklebte
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