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Fühlsystem
Die Erfindung betrifft ein Fühlsystem für eine Lagerung und ist dadurch gekennzeichnet. dass eine An- zahl von Einlagerungsstellen über eine entsprechende Anzahl fester Stellen bewegbar ist und Abfuhleinrich- tungen bei jeder der Einlagerungsstellen vorgesehen sind, wobei ein Abfühlghed bei jeder der Einlage- rungsstellen angeordnet ist, welches Glied eine dem abzufühlenden Zustand (z. B. voll oder leer) entspre- chende Lage einnimmt und ein zweites Abfuhlglied bei jeder Stelle vorgesehen ist, das in Abhängigkeit von der vom ersten Glied eingenommenen Lage eingestellt ist, um den Zustand der Einlagerungsstelle anzuzeigen.
Ferner wird vorgeschlagen, eine mit Indizes versehene Wählscheibe vorzusehen, die mit der Bewegung der Einlagerungsstellen synchron bewegbar ist und dass um die Wählscheibe eine feststehen- de visuelle Anzeigeanordnung des Zustandes der Einlagerungsstelle vorgesehen ist. Die visuelle Anzeigeanordnung besteht aus einer doppelten Reihe von Lampen, die derart angeordnet sind, dass eine Lampe eines Lampenpaares an jeder Stelle gemäss dem Zustand bei der Einlagerungsstelle leuchtet.
Die Erfindung ist besonders bei Drehmagazinen anwendbar, die eine Anzahl von Fächern für die Lagerung von Gegenständen umfassen. Das Lagermagazin kann druckdichte hohle Körper, z. B. Behälter, enthalten und das Abfühlsystem kann (a) den besetzten oder leeren Zustand jedes Faches und/oder (b) die Wirksamkeit der Druckdichtigkeit des Körpers im Fach abfühlen und anzeigen.
Damit die Erfindung besser verstanden werden kann, wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel beschrieben. Fig. l zeigt schematisch eine Form des Abfühlmechanismus ; Fig. 2 stellt einen geeigneten Anzeigekreis für den Mechanismus gemäss Fig. 1 dar, Fig. 3 lässt ein Drehmagazin erkennen, bei dem das System angewendet werden kann ; Fig. 4 stellt eine Detailansicht des Magazins gemäss Fig. 3 dar.
In Fig. 1 der Zeichnung ist eine Fühlnadel 1 ersichtlich, die eine von zwei Lagen relativ zu einer Konstruktion 2 einnehmen kann. Welche Lage die Nadel einnimmt, hängt von der Art des zu übertragenden Signales ab.
Ein Befestigungsarm 3, der mit der Konstruktion 2 verbunden ist, trägt einen Zapfen 4, auf dem ein drehbares Glied 5 angeordnet ist. Das Glied 5 hat drei Arme, von denen zwei 5a, 5b die gleiche Länge aufweisen. Der Arm 5a erstreckt sich vom Zapfen 4 bis unter die Spitze der Nadel 1, der Arm 5b schliesst an den Arm 5a an und ist an seinem Ende verdickt, um ein Gegengewicht zu bilden. Im rechten Winkel zu den Armen 5a, 5b und in derselben Ebene ist der dritte Arm 5c, der einen Permanent-Magneten darstellt. Ein Anker 6 ist bei 7 drehbar gelagert und besitzt drei Arme 6a, 6b und 6c. Der Arm 6a erstreckt sich gegen den Magnetarm 5c, während die Arme 6b und 6c in einer Ebene liegend im rechten Winkel zum Arm ba angeordnet sind.
Ein E-förmiger Kern 8 mit zwei separaten Abnahmespulen 9a, 9b ist unter dem Anker 6 angeordnet, wobei der mittlere Arm des Kernes mit den Drehzapfen 4 und 7 in einer Linie liegt. Fig. 2 zeigt den Schaltkreis, gemäss dem in jeder Aufnahmespule 9a, 9b ein Kondensator Cl bzw. Cz parallelgeschaltet ist. Die Parallelkreise sind gemeinsam mit ihren Anzeigelampen L., L, die von Widerständen R,R überbrückt werden, an eine Wechselstromquelle angeschlossen.
Im Betrieb wird die Lage der Nadeln durch die Erregung der einen oder der andern der Lampen L,, L
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te vom Reaktorkern entfernt werden, in einen Behälter gegeben und bei einem Druck von zirka 2, 0 at abgedichtet werden. Die Elemente im verschlossenen Behälter werden dann in einem Drehmagazin, das in der inneren Behältnisstruktur des Reaktors angeordnet ist, über eine berechnete Zerfallsperiode gela- gert, bevor sie in einen geeigneten Behälter oder in einen Transportkolben ausserhalb des inneren Behält- nisses gebracht werden. Es ist wichtig, die Möglichkeit zu haben, jeden Fehler des abgedichteten Behäl- ters vor seinem Entfernen auf dem Magazin aufzuspuren.
Vorteile des erfindungsgemässen Vorschlages sind :
1. Der Zustand des Magazins wird durch einen durchlaufenden Lampenring angezeigt, da entweder
Lampen L 1 oder L2 in allen Lagen leuchten. Ein Versagen der Lampen unterbricht den Ring und kann daher leicht kontrolliert werden.
2. Beim Rotieren des Magazins schreitet die Anzeige der besetzten Lagen ohne die Verwendung eines
Schleifringes oder Bandverbindungen zum rotierenden Magazin weiter.
Die Erfindung erlaubt es auch, den druckdichten Zustand jedes Behälters fortlaufend zu kontrollieren, während der Behälter in einem Fach des Magazins ist.
Das erfindungsgemässe Anzeigensystem kann insbesondere in der Kernreaktortechnik verwendet werden u. zw. zur Anzeige, ob Kernbrennstoffelemente in. bestimmten Lagerstellen abgelegt sind oder nicht. Die
Brennstoffelemente sind dabei in einem Behälter eingeschlossen. Die Lagerstellen können durch die Fächer eines drehbaren Magazins gegeben sein.
Fig. 4 zeigt im Schnitt eine Teilansicht des untersten Teiles eines Faches 10a eines Magazins 10 (dreh- bar um die Achse x-x), welches Fach von einem Brennstoffelementenbehälter 15 besetzt ist. Das Brenn- stoffelement ist nicht dargestellt. Normalerweise umfasst es ein Bündel von sechs Brennstoffstangen, die auf einem Tragkreuz auf dem Dorn 16 angeordnet sind. Der letzte ist bei 17 mit einem ausgebohrten
Durchlass versehen, der mit einem druckempfindlichen Balg 18 verbunden ist, der sich bei einer Druck - erhöhung von 1/10 at im Behälter um zirka 6 mm ausdehnt. Die Endfläche 18a des Balges liegt an einer
Nadel 19 an, die in der Basis des Magazins gleitend angeordnet ist, so dass, wenn eine Druckerhöhung im Behälter die Ausdehnung des Balges 18 hervorruft, die Nadel 19 nach unten gedruckt wird und so den
Arm 5a des Gliedes 5 verschwenkt.
Zusätzlich trägt die Unterseite des Magazins eine zweite Fuhleinrichtung, allgemein angedeutet bei
20, um eine Anzeige des besetzten oder leeren Zustandes jedes Faches zu geben.
Bei einer andern Ausführungsform kann das Fühlglied die Form eines gebogenen Armes aufweisen, der drehbar mit einem Gelenk verbunden ist, z. B. der Kreuzmetallstreifen-Type (cross metal strip type), die an der Unterseite des Magazins angeordnet ist. Der Arm hat zwei Fortsätze, deren einer mit dem Balg in
Kontakt steht und der andere einem Anzeigefühlkopf benachbart ist, wie bei 8 in Fig. 1. Die Form des Ar- mes ist derart, dass die Bewegung des Balges auf die Bewegung der Armverlängerung zum oder weg vom
Fühlkopf gegeben ist.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Fühlsystem für eine Lagerung, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzahl von Einlagerungsstellen (10a) über eine entsprechende Anzahl fester Stellen (A) bewegbar ist und Abfuhleinrichtungen (1) bei jeder der Einlagerungsstellen (10a) vorgesehen sind, wobei einAbfühlglied (l) bei jeder der Einlagerungsstellen (10a) angeordnet ist, welches Glied (1) eine dem abzufuhlenden Zustand (z. B. voll oder leer) entspre- chende Lage einnimmt und ein zweites Abfühlglied (5) bei jeder Stelle vorgesehen ist, das in Abhängig- keit von der vom ersten Glied (1) eingenommenen Lage eingestellt ist, um den Zustand der Einlagerungs- stelle (10a) anzuzeigen.