AT231773B - Elektromagnetisch angetriebener Steuerschieber - Google Patents
Elektromagnetisch angetriebener SteuerschieberInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
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- F16K31/02—Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic
- F16K31/06—Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic using a magnet, e.g. diaphragm valves, cutting off by means of a liquid
- F16K31/0603—Multiple-way valves
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- F16K31/0613—Sliding valves with cylindrical slides
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- Magnetically Actuated Valves (AREA)
Description
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Elektromagnetisch angetriebener Steuerschieber
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Abmessung des Steuerschiebers selbst und den Abmessungen des Schaltmagneten. Bei der Einrichtung nach der Erfindung ist es möglich, die Abmessungen einer solchen Ausführung bei gleichgebliebenen Durch- gangsquerschnitten praktisch um die Hälfte bei gleicher Schaltleistung zu verringern, wie dies Fig. 2 er- kennen lässt.
In Fig. 3 ist der Längsschnitt nach Fig. 2 gezeigt, u. zw. umfasst die Magnetwicklung 1 sämtliche zu steuernden Teile in der Weise, dass in dem Gehäuse 2 und 3, welches als Eisenkreis für die Magnetwick- lung 1 aufgebaut ist, ein fest stehender Zapfen 4 vorgesehen wird, welcher die Zu- und Abführkanäle in
Form von axialen Bohrungen 5-8 aufweist, sofern es sich um einen Vierwegeschieber nach dem Ausfüb- rungsbeispielhandelt. DieErfindungist aber auch fürDurchgangs-und andere Mehrwegeschieber in gleicher
Weise anwendbar.
Diese axialen Bohrungen 5-8 für die Zu- und Abführung des Druckmittels enden in einzelnen Querbohrungen 9 von ringförmigen Ausnehmungen und Steuerkanten 10, 10', 11, 12 und 13. Der Zapfen 4 wird von einer Hülse 17 umfasst, die vorzugsweise an ihrem äusseren einen Ende durch einen Boden 18 topfför- mig geschlossen ist. Die Hülse 17 ist auf dem Zapfen 4 axial frei verschiebbar gelagert und mit Ausneh- mungen 30 entsprechend den ringförmigen Ausnehmungen 10-13 versehen. Sie besteht aus magnetisierbarem Material, so dass sie bei Erregung der Magnetwicklung 1 in die eine oder andere Endstellung übergehen kann, je nachdem, welches Hülsenende-als Feldschlussstellung ausgebildet ist.
In dem Ausführungsbeispiel ist der topfförmige äussere Bodenteil 18 der Hülse in dem Gehäuseteil 3 axial verschiebbar gelagert und der freie Hülsenrand 19 würde dann mit dem Gehäuse 2 die Feldschlussstellung bilden. Dieser Hülsenrand 19 ist hiefür in radialer Richtungverbreitert, vorzugsweise in Form eines konisch nach aussen ausgeführten Randes. Weiters ist eine durch eine Ausnehmung im Gehäuse 2 gebildete, zur Dämpfung dienende Kammer 20 vorgesehen.
Die Dämpfungskammer 20 und das verbleibende gegenüberliegende Hülsenende sind dabei mit den noch auf dem Kolben vorgesehenen beiden ringförmigen Ausnehmungen 10 und 10* über die axiale Bohrung 8 und von aussen über die Hülsenführung und eine Bohrung 32 im Hülsenboden verbunden und gleichzeitig an den Rücklauf so angeschlossen, dass sich auf diese Weise die Ankerhülse vollkommen druckausgeglichen in der Hülse der Magnetwicklung bewegt, da bei einer solchen Einrichtung das möglicherweise anfallende Lecköl den Rücklaufdruck annehmen kann und bei jeder Schaltung immer von der einen auf die andere Stirnseite der Ankerhülse frei verdrängt wird.
Gleichzeitig erübrigt sich bei einer solchen Ausbildung ein besonderer Leckölanschluss.
Zwischen dem Zapfen 4 und der Ankerhülse 17 befindet sich eine Rückstellfeder 21, welche die Anfangsstellung der Ankerhülse bestimmt. Ferner trägt der Gehäuseteil 3 noch die Anschlüsse 22 in Form von Anschlusssteckern, so dass die Stromzu- und abführung in einfacher Weise durchführbar ist.
Der in das Gehäuse 2 einsetzbare Zapfen 4 mit seinen Bohrungen 5-8 endet ebenfalls in Querbohrungen 23, welche zu Anschlüssen 24 des Gehäuses 2 führen.
In Fig. 4 ist ein Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 3 gezeigt, u. zw. sind in dem Gehäuse 2 die Anschlüsse 24 bei Ausbildung des Schiebers als Vierwegeschieber auf je zwei Seiten des Gehäuses 2 paarweise ge-
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jetzt die Anschlüsse 24 in nur einen Kanal eines jeweiligen Kanalpaares durch Bohrungen herangeführt, wie dies das Ausführungsbeispiel erkennen lässt. Gleichzeitig ist in dem Ausführungsbeispiel die Lage der einzelnen Kanäle 5-8 in der Längsachse des Zapfens 4 gezeigt, wie sie zu den einzelnen Ausnehmungen 10, 10'- 13 gehören.
In Fig. 5 ist noch ein Schnitt nach Linie 5-5 der Fig. 3 gezeigt, in welchem ebenfalls der feststehende Zapfen 4 mit den Längsbohrungen 6-8 und der Ankerhülse 17 mit der Magnetwicklung 1 zu erkennen ist.
Wenn der feststehende Zapfen 4 in das Gehäuse 2 lösbar eingeschoben werden soll, dann ist eine Ausführung nach Fig. 6 denkbar. Das freie Ende des feststehenden Zapfens 4 wird dabei mit ringförmigen Aus- nehmungen 33 versehen, in welche dann die einzelnen Längsbohrungen 5-8 ebenfalls mit Querbohrungen 23 einmünden. Die verbleibenden Kolbenflächen freien Teile 31 besitzen in Ausnehmungen vorgesehene Dichtungen für die Trennung der Druckräume, so dass das Zapfenende in eine Bohrung 25 des Gehäuses 2 einschiebbar ist.
Die Anschlüsse 24 des Gehäuses 2 werden dann ebenfalls über Bohrungen mit den Ausnehmungen 33 des freien Zapfenendes 4 verbunden und ein solcherSteuerschieber ist aus dem Gehäuse 2 in einfacher Weise lediglich durch einen Steckvorgang auswechselbar, ohne dass die Anschlüsse 24 dabei verändert oder gelöst werden müssen. Die ringförmigen Ausnehmungen 33 mit den Bohrungen sind dabei entsprechend versetzt, wie dies in dem Ausführungsbeispiel zu erkennen ist.
In Fig. 7 ist noch eine weitere Ausführung in der Form gezeigt, dass die Längsbohrungen 5-8 durch Einsetzen in einen weiteren Zwischenbauteil 27 zunächst seitlich geführt werden, und dass dieser Zwischen-
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teil eine flanschartige Fläche 28 aufweist, in welcher die Kanäle ausmünden. Dieser Teil 27 ist dann auf einen weiteren Gehäuseteil 29 aufflanschbar, dem die einzelnen Anschlüsse 24 zugeordnet sind. Es ist je- doch auch denkbar, das fi : eie Ende des Zapfens 4 selbst zu verbreitern und die axialen Kanäle als An- schlüsse, z. B. seitlich durch Schrägbohrungen herauszuführen und gleichzeitig a1sAnschIusse24auszubil- den.
Es ist auch möglich, beide Enden der Hülse 17 gleichzeitig als Flächen für die Feldschlussstellung aus- zubilden, so dass bei Verwendung von zwei Magnetwicklungen in axialer Richtung nebeneinander, die An- kerhülse dann in zwei Endstellungen bei jeweiliger Einschaltung der einen oder ändern Wicklung einläuft.
Die Ankerhülse. arbeitet dann als Stromrichtungs-Umkehrschieber. Schliesslich kann die Ankerhülse unter
Verwendung von federnden Mitteln auch in ihrer Mittelstellung so gehalten werden, dass diese als Drei-
Positionsschieber die einzelnen Kanäle steuert.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Elektromagnetisch angetriebener Steuerschieber mit einem feststehenden, mit Längs- und Quer- bohrungen zur Herstellung von Druckmittelwegen versehenen Zapfen und einer darauf gleitenden, die Druckmittelwege herstellenden Hülse, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetwicklung (1) in an sich bekannter Weise die aus magnetischem Werkstoff bestehende Hülse (17) umgibt, dass sämtliche Anschlüsse (24) in den feststehenden Zapfen (4) führen und zur Herstellung aller Druckmittelwege in bekannter
Weise zwischen den im Bereich der Hülse liegenden Querbohrungen (9) Ausnehmungen (30) der Hülse (17) vorgesehen sind.
Claims (1)
- 2. Steuerschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (17) topfförmig ausgebildet ist und ihr topfförmiger äusserer Bodenteil (18) als Feldschlussfläche dient.3. Steuerschieber nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der freie Hülsenrand (19) als Feldschlussfläche dient, der Hülsenboden im Gehäuse (3) geführt ist, und zwischen dem Zapfen (4) und der Hülse (17) eine Rückstellfeder (21) vorgesehen ist.4. Steuerschieber nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der freie Hülsenrand innerhalb einer Kammer (20) im Gehäuse (2) im Bereich der Feldwicklung eine radiale Verbreiterung, gegebenenfalls mit konischem Aussenmantel aufweist.5. Steuerschieber nach einem der Ansprüche 1 bis 4 als Vierw egeschieber, dadurch gekennzeichnet, dass denSteuerkanten (11-13) des Zapfens (4) am Anfang und Ende je eine Ringausnehmung (10, 10") zugeordnet und mit dem Rücklauf sowie mit den Stirnseiten der Hülse verbunden ist.6. Steuerschieber nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen (4) in dem die Anschlusskanäle tragenden Gehäuse (2) in eine Bohrung so einsetzbar ist, dass Querbohrungen (23) imBereich der Bohrung im Gehäuse (2) als Anschlüsse zu diesen Kanälen dienen. (Fig. 3 und 6).7. Steuerschieber nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die axialen Bohrungen (5-8) bis zur Stirnseite des Zapfens (4) herausgeführt sind und diese auf das die Zu- und Ab1aufkanä1e mit den Anschluss - sen (24) tragende Gehäuse (2) aufflanschbar ist. (Fig. 7).8. Steuerschieber, insbesondere Vierwege-Magnetschieber, nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die im Bereich der Bohrung im Gehäuse liegenden Querbohrungen (23) in axialer Richtung des freien Kolbenendes versetzt und diesen ringförmige Ausnehmungen (33) zugeordnetsind, die verbleibenden Kolbenflächen (31) in Ausnehmungen Abdichtmittel tragen, und das Kolbenende in eine Bohrung (25) des die, Anschlüsse (24) tragenden Gehäuses (2) einschiebbar ist (Fig. 6).9. Steuerschieber nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäuse (2) die Anschlüsse (24) für die zu den QuerbohrungenführendenKanäle paarweise und parallellaufend in einer Ebene angeordnet sind und dass von aussen senkrecht zu dieser Ebene die Bohrungen der Anschlüsse (24) in nur einen Kanal eines Kanalpaares von einer der Gehäuseseiten ausgehen (Fig. 4).10. Steuerschieber nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrungen der Anschlüsse (24) im Gehäuse (2) annähernd in einer Ebene liegen.11. Steuerschieber nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass beide Enden der Hülse (17) als Flächen für die Feldschlussstellung ausgebildet sind und diese in bekannter Weise von zwei Magnetwicklun- <Desc/Clms Page number 4> gen in axialer Richtung nebeneinander so umfasst wird, dass sie in zwei Endstellungen als StromrichtungUmkehrschieber arbeitet oder unter Verwendung von federnden Mitteln in ihrer Mittelstellung so gehalten wird, dass sie als Drei-Positionsschieber die Kanäle steuert.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE231773T | 1960-08-13 |
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| AT231773B true AT231773B (de) | 1964-02-10 |
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Family Applications (1)
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| AT517761A AT231773B (de) | 1960-08-13 | 1961-07-05 | Elektromagnetisch angetriebener Steuerschieber |
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| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT231773B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1992015812A1 (de) * | 1991-03-08 | 1992-09-17 | Eckehart Schulze | Verfahren zur ansteuerung eines als magnetventil ausgebildeten schieberventils sowie für eine anwendung des verfahrens geeignetes magnetventil |
| DE4338287A1 (de) * | 1993-11-10 | 1995-05-11 | Guenther Muschong | Hydraulisches Magnetventil |
-
1961
- 1961-07-05 AT AT517761A patent/AT231773B/de active
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1992015812A1 (de) * | 1991-03-08 | 1992-09-17 | Eckehart Schulze | Verfahren zur ansteuerung eines als magnetventil ausgebildeten schieberventils sowie für eine anwendung des verfahrens geeignetes magnetventil |
| US5503174A (en) * | 1991-03-08 | 1996-04-02 | Schulze; Eckehart | Process for actuating a slide valve designed as a magnetic valve, magnetic valve for carrying out said process |
| DE4338287A1 (de) * | 1993-11-10 | 1995-05-11 | Guenther Muschong | Hydraulisches Magnetventil |
| DE4338287C2 (de) * | 1993-11-10 | 2000-01-05 | Guenther Muschong | Hydraulikventil |
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