AT231595B - Verfahren zur Beschichtung von Oberflächen mit Kunststoffen - Google Patents

Verfahren zur Beschichtung von Oberflächen mit Kunststoffen

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  Verfahren zur Beschichtung von Oberflächen mit Kunststoffen 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Beschichtung von Oberflächen mit Kunststoffen. 



   Es ist seit langem bekannt, Oberflächen mit Kunststoffen zu beschichten, um eine gefälligere Ober- fläche zu erzielen, einen chemischen Schutz zu erreichen oder aber auch, um an sich mechanisch wenig stabile Trägermaterialien, wie z. B. Spanplatten, mechanisch und chemisch zu stabilisieren. Besonders schwierig und aufwendig ist eine Beschichtung von Trägermaterialien, die von rauher und unregelmässiger
Oberflächenbeschaffenheit sind. 



   Bei der Anwendung von Lösungen oder Dispersionen bzw. Emulsionen von filmbildenden Steifen, wie Hochpolymeren, oder auch unverdünnten Hochpolymeren, war man bisher gezwungen, viele Arbeitsgänge aufeinander folgen zu lassen. Beispielsweise musste man Spanplatten furnieren, grundieren, spachteln bzw. füllen, schleifen, decklackieren und eventuell nochmals nachbehandeln. Ausserdem war eine längere Trockendauer erforderlich. 



   Aus diesem Grunde ist man dazu übergegangen, vorgefertigte Kunststoffolien zu verwenden und diese auf die zu behandelnden Trägermaterialien aufzupressen. Aber auch diese Arbeitsweise besitzt erhebliche Nachteile. 



   Da die Folien nur in bestimmten Massen geliefert werden, müssen sie vor der Verarbeitung zugeschnitten werden, was Zeit erfordert und au Materialverlusten führt. Bei rauhen Oberflächen, wie beispielsweise Spanplatten, benötigt man ausser der Deckfolie auch noch eine sogenannte Füllfolie, um nach Möglichkeit alle Unebenheiten auszugleichen. 



   Die Beschichtung von Oberflächen mit Kunststoffolien besitzt weiterhin den Nachteil, dass die Folien stets überlappend geschnitten und die überstehenden Stücke nach der Aushärtung entfernt werden müssen, was wieder Zeit und Materialverluste bedingt. Ferner können keine Trägermaterialien mit gekrümmen Oberflächen beschichtet werden, da Verwerfungen der Folien beim Aufpressen unvermeidlich sind. 



   Weitere Nachteile bestehen darin, dass das Aufpressen der Folien mit einem erheblichen Energieaufwand verbunden ist, da Drücke von mindestens 6 atü, Temperaturen von mindestens   1400 C   und Zeiten von mindestens 10 min benötigt werden. Auf Grund der anzuwendenden hohen Drücke lassen sich keine weichen Trägermaterialien, wie beispielsweise   Balsaholz- oder Schaumstoffplatten,   beschichten. 



   Schliesslich werden die mit Kunststoffolien beschichteten Oberflächen oft dadurch beeinträchtigt, dass auf Grund des in der Kunststoffolie vorhandenen Trägermaterials, das gewöhnlich aus einer Papierbahn besteht, ungünstige optische Effekte, wie beispielsweise Pünktchen und Striche, auftreten. Eine nachträgliche Ausbesserung von schadhaften Stellen ist aber nicht mehr möglich. 



   Alle den genannten Verfahren anhaftenden Nachteile werden durch die Erfindung dadurch beseitigt, dass der Kunststoff in flüssiger, zähflüssiger oder   pastenförmiger   Form mittels einer an sich bekannten Walzenauftragsmaschine auf die zu beschichtende Oberfläche eines Trägermaterials aufgebracht und anschliessend ohne weitere Hilfsmittel unter Pressdruck kalt oder heiss ausgehärtet wird. 



   Bei dem erfindungsgemässen Verfahren ist es nicht erforderlich, die zu beschichtenden Oberflächen vorzubehandeln, auch wenn sie starke Unebenheiten aufweisen. Der im flüssigen, zähflüssigen oder pastösen Zustand mittels einer Walzenauftragsmaschine auf die zu beschichtende Oberflache autgebrachte Kunststoff füllt vielmehr alle Unebenheiten aus. 

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AT976261A 1961-01-27 1961-12-22 Verfahren zur Beschichtung von Oberflächen mit Kunststoffen AT231595B (de)

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