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Anbietevorrichtung für die Wertfolie für Kondensatorwickelmaschinen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anbietevorrichtung für die Wertfolie für Kondensatorwickelmaschinen. Bei der Automatisierung des Wickelvorganges von Kondensatorwickelmaschinen tritt als besonderes Problem das Einschieben der Wertfolie in den Grundwickel ein. Der Grundwickel wird dabei auf einen in feststehenden Lagern geführten Dorn gewickelt und besteht aus den Dielektrikumbändern und einer sogenannten Massefolie. Der zweite Kondensatorbelag, die sogenannte Wertfolie, bestimmt durch ihre Länge den Kapazitätswert des Kondensators, wie der Name sagt.
Diese Wertfolie muss dem Grundwickel zugeführt werden und in diesem in der erforderlichen Länge
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gen.
Darüber hinaus müssen noch sowohl an der Massefolie wie auch an der Wertfolie mindestens ein Anschlussleiter angebracht werden, der entweder eingelegt oder noch besser angeschweisst werden muss.
Es ist bereits eine Maschine mit einer Anbietevorrichtung für Kondensatorfolien bekannt (USAPatentschrift Nr. 2, 968, 450), bei welcher die Folie in einer mit Kniegelenken bewegbaren Rinne zugeführt wird.
Durch die erfindungsgemässe Vorrichtung werden alle bisherigen Schwierigkeiten behoben und das Anschweissen des Anschlussleiters sowie die Zuführung der Wertfolie in einem arbeitszeitsparenden Arbeitsgang bewerkstelligt.
Die erfindungsgemässe Anbietevorrichtung für die Wertfolie für Kondensatorwickelmaschinen ist dadurch gekennzeichnet, dass die Wertfolievorratsrolle einerseits, sowie die Transportrollen für die Wertfolie und die Schweisszange zum Anschweissen des Anschlussleiters an die Wertfolie anderseits am äussersten Ende eines schwenkbar gelagerten Armes angeordnet sind, der bei seiner Verschwenkung (Anbietevorgang) das in der Schweisszange befindliche und zumindest angenähert tangential zur Schwenkbewegung verlaufende Ende der Wertfolie in die Nähe des fest gelagerten Grundwickels bringt, wodurch die Wertfolie. vom Grundwickel erfasst und eingewickelt wird, solange bis eine Schneidevorrichtung die Wertfolie abschneidet.
Die Schweisszange zum Anschweissen des Anschlussleiters ist dabei vorzugsweise unmittelbar vor den Transportrollen angeordnet.
Zur Erleichterung des Gewichtes der Anbietevorrichtung und zur leichteren Handhabung derselben erfolgt nach der weiteren Erfindung der Antrieb der Transportrollen mittels eines Schneckenrades, welches durch eine biegsame Welle von einem Motor angetrieben wird.
Schliesslich ist nach der weiteren Erfindung vorgesehen, dass die Wertfolie während des Anbietevorganges durch einen unter einem spitzen Winkel zur Bewegungsrichtung der Wertfolie gerichteten, vorzugsweise durch einen Kanal in der oberen Schweissbacke gehenden Luftstrahl auf den unteren Schweisszangenteil angepresst wird.
Letztere Ausführungsform hat den Zweck, dass sich die Wertfolie nicht aufstellen kann, sondern zügig in den Grundwickel eingewickelt wird.
Die Erfindung wird nun an Hand der einzigen Figur näher beschrieben. Die Figur zeigt schematisch
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unter Weglassung aller für die Erfindung nicht wesentlichen Teile ein Beispiel der erfindungsgemässen
Anbietevorrichtung. Der Wickeldorn 1 trägt den Grundwickel 2. Dieser besteht aus den Dielektrikum- bändern 3, 4,5 und 6 und aus der Massefolie 7, meistens aus Aluminium. Die Massefolie 7 läuft zwi- schen zwei Backen 8 und 9 einer Schweisszange mit den Schweisskohlen 10 und 11 zum Anschweissen des
Anschlussleiters bzw. Anschlussdrahtes.
Die erfindungsgemässe Anbietevorrichtung besteht aus dem Arm 22, welcher um den Drehpunkt 21 schwenkbar ist. Die Schwenkung bewirkt ein Motor 23, welcher die Stange 24 hin-und herbewegt, welche mit dem schwenkbaren Arm 22 gelenkig verbunden ist. Das Ende des schwenkbaren Armes ist gabelför- mig, wobei auf einem Gabelende die Vorratsrolle 13 und am andern Gabelende die Zahnräder 16 und 17 mit den daran befestigten, federnden Transportrollen 25 und 26 angebracht sind.
Weiters in starrer Verbindung mit dem schwenkbaren Arm 22 befinden sich noch die Achse der Um- lenkrolle 14, über welche die auf der Vorratsrolle 13 gespeicherte Wertfolie 12 geführt wird, die Füh- rungsrinne 15 zur Führung der Wertfolie 12 sowie die Schweisszangenteile 28 und 29.
Die erfindungsgemässe Anbietevorrichtung für die Wertfolie arbeitet nun wie folgt :
Von der vorhergehenden Bemessung der Wertfolie wurde diese durch die Schneidevorrichtung 27 ab- geschnitten. In der dargestellten Lage der Anbietevorrichtung steht daher die Wertfolie etwas über die
Teile der Schweissvorrichtung 28 und 29 heraus. Der Anschlussdraht 30 wird zugeführt und die Schweiss- zangenbacken 28 und 29 schliessen sich und schweissen den Anschlussdraht 30 an die Wertfolie 12.
Der Motor 23 läuft an und schwenkt durch Verschiebung seiner Stange 24 nach rechts den bewegbaren Arm 22 im Uhrzeigersinn, bis die Anbietevorrichtung knapp vor dem fest gelagerten Grundwickel steht. In diesem Augenblick läuft der Motor 20 an und dreht überseine flexible Welle 19 das Schneckenrad
18. Das Schneckenrad 18 dreht das Zahnrad 16 und dadurch die federnden Rollen 25 und 26 in entgegengesetztem Sinn, so dass die Wertfolie 12 nach rechts weitertransportiert wird.
Das Folienende der Wertfolie 12 mit dem angeschweissten Anschlussdraht 30 wird dadurch in den
Grundwickel 2 eingeschoben, von diesem erfasst und mitgewickelt. In diesem Augenblick wird der Motor 20 abgestellt. Die Wertfolie wird durch die Kraft des Grundwickels 2'weiter durch die federnden Rollen
25 und 26 herausgezogen, u. zw. solange, bis die Wertfolie ihren vorzugsweise auf elektrische Art zu messenden Kapazitätswert erreicht hat. in diesem Augenblick schneidet die Schneidevorrichtung 27 die Wertfolie ab. Danach wird der schwenkbare Arm 22 durch Einschalten des Motors 23 in seine Ruhelage zurückgebracht.
Es kann nun der Fall eintreten, dass z. B. durch Unebenheiten der Wertfolie oder durch einen schiefen Schnitt, das reibungslose Aufnehmen der Wertfolie durch den Grundwickel nicht erfolgen kann, weil die Wertfolie etwas nach oben \ erbogen ist und so Fehlerstellen bildet. Um ein reibungsloses Aufnehmen der Wertfolie durch den Grundwickel zu garantieren, wird ein (nicht dargestellter) Luftstrahl auf die Oberseite des Wickels gerichtet, welcher einen spitzen Winkel mit der Bewegungsrichtung der Wertfolie einschliesst.
Da der Raum zwischen dem Ende der Wertfolie und den Backen der Schweisszange mit Absicht begrenzt ist, wird nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ein entsprechender schräger Kanal in der oberen Backe der Schweissvorrichtung vorgesehen, an welchem ein Druckluftschlauch angeschlossen ist. Dieser schräge Luftstrahl bewirkt, dass die Wertfolie während des Anbietevorganges stets auf der unteren Backe der Schweissvorrichtung anliegt.
Schliesslich sei noch erwähnt, dass es wesentlich ist, dass während des Anbietevorganges die Umla uf- geschwindigkeit des Grundwickels und die Einschubgeschwindigkeit der Wertfolie übereinstimmen müssen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Anbietevorrichtung für die Wertfolie für Kondensatorwickelmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass die Wertfolievorratsrolle (13) einerseits sowie die Transportrollen (25,26) für die Wertfolie (12) und die Schweisszange (28,29) zum Anschweissen des Anschlussleiters (30) an die Wertfolie anderseits am äussersten Ende eines schwenkbar gelagerten Armes (22) angeordnet sind, der bei seiner Verschwenkung (Anbietevorgang) das in der Schweisszange befindliche und zumindest angenähert tangential zur Schwenkbewegung verlaufende Ende der Wertfolie in die Nähe des fest gelagerten Grundwickels (2) bringt, wodurch die Wertfolie (12) vom Grundwickel (2) erfasst und eingewickelt wird, solange bis eine Schneidevorrichtung (27) die Wertfolie abschneidet.