<Desc/Clms Page number 1>
Wasch- und Schleudermaschine
Die Erfindung betrifft eine Wasch-und Schleudermaschine mit einer in einem Trog drehbar gelager- ten, horizontalen Trommel und einer am Trog befestigten Antriebsvorrichtung, wobei der Schwerpunkt der Gesamtanordnung in der Trommelachse liegt und die das Aggregat tragenden Federn oberhalb der durch die Trommelachse gehenden Horizontalebene sowie die vorgespannten Gegenfedern unterhalb der genannten Horizontalebene am Trog befestigt sind.
Bei den meisten Ausführungen vonWasch-und Schleudermaschinen ist es schwierig, Aufhängeelemente sowohl im oberen als auch im unteren Bereich des den Trommeltrog umgebenden Raumes anzuordnen, weil in diesen Räumen Hilfsgeräte wie Schaltrelais, Uhren, Pumpen und deren Leitungen, Vorheizbehälter u. dgl. untergebracht werden müssen. Man würde es als nachteilig empfinden, in diesen Räumen auch noch Aufhängeelemente unterzubringen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die betreffenden Räume zu Gunsten der Unterbringung von Hilfsgeräten von Aufhängeteilen freizuhalten und trotzdem das schwingende Aggregat so aufzuhängen, dass die auftretenden Eigenfrequenzen in der Hoch-Quer-Ebene möglichst einander gleich sind und ungefähr bei 2,5 Hz liegen. Ausserdem strebt die Erfindung an, die Maschine geräuschisoliert auszubilden, wobei das Maschinengestell schwingungsfrei ohne zusätzliche Gewichte und ohne Bodenverankerung u. dgl. ausgeführt werden kann.
Diese Aufgaben löst die Erfindung in der Weise, dass die Federn und die Gegenfedern aus Gummibändern bestehen, deren verlängert gedachte Achsen sich in einer horizontalen, die Trommelachse enthaltenden Ebene jeweils zwischen Trommelachse und durch die Befestigungsstellen der Gummibänder am Trog gelegten vertikalen Ebenen schneiden.
Bei der erfindungsgemässen Anwendung ist es besonders vorteilhaft, wenn die Gummibänder bezüglich einer vertikalen und vorzugsweise auch bezüglich einer horizontalen, die Trommelachse einschliessenden Ebene symmetrisch angeordnet sind.
Der Winkel, den die Radien von der Trommelachse zu den Befestigungsstellen der Gummibänder am Trog miteinander einschliessen, beträgt 60 - 900, wogegen die verlängert gedachten Achsen der Gummibänder miteinander einen Winkel von jeweils zwischen 90 und 1450, vorzugsweise zwischen 115 und 145 , einschliessen, wodurch eine besonders gute Einbaulage des Aggregates im Gehäuse erreicht wird.
Vorzugsweise sind die Gummibänder mit ihren breiten Seiten parallel zur Trommelachse angeordnet. Um die Eigenfrequenz beispielsweise in Querrichtung zu erhöhen, wird vorgeschlagen, die Gummifedern mit ihren breiten Seiten nicht parallel zur Trommelachse, sondern in abgeänderter Ausführung schräg zur Trommelachse, jedoch symmetrisch bezüglich der Vertikalebene durch die Trommelachse anzuordnen.
Weiterhin können an den Anschlussstellen der lasttragenden Gummibänder zwischen Gehäuse und Trog elektrischen Strom leitende Gewebebänder zur elektrischen Erdung vorgesehen werden, wobei allerdings zu beachten ist, dass die Länge dieser Gewebebänder mindestens der minimalen Länge der Gummibänder im Betriebszustand entspricht.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Es
<Desc/Clms Page number 2>
zeigen Fig. 1 in schaubildlicher Darstellung ein Aufhängesystem mit Hilfe elastischer Teile, die einerseits am Traggestell und anderseits am schwingenden System angreifen. Fig. 2 eine Schemaskizze der möglichen Winkelbereiche der Aufhängeelemente in der Hoch-Quer-Ebene, Fig. 3 eine Ecke des schwingenden Systems in der Längs-Quer-Ebene mit schräggestellten Gummibänder.
Im Maschinengestell 1 bzw. Gehäuse ist das schwingende System, das aus dem nicht rotierenden Trog 2 und der im letzteren gelagerten rotierenden Trommel 3 sowie der Antriebsvorrichtung 4 besteht, mittels X-ähnlich angeordneter Zugbänder elastisch gelagert.
Eine solche Aufhängung wird gebildet aus den in der oberen Hälfte des Aufhängesystems angeordneten lasttragenden elastischen Bändern 5 und den in der unteren Hälfte angeordneten Gegenfedern 6. Die Anschlussstellen 7 für die Bänder 5 und die Anschlussstellen 8 für die Bänder 6 sind am Umfang des Troges 2 angeordnet, während die am Maschinengestell l liegenden Befestigungsstellen entsprechend mit 9 bzw.
10 bezeichnet sind.
Der Ausdruck "Band" soll zum Ausdruck bringen, dass die Federn eine grosse Länge 1 im Verhältnis ihrer an sich beliebig ausgebildeten Querschnittsfläche F haben. Es soll sein:
In Fig. 2 sind die zweckmässigen Winkelbereich bezüglich der Anordnung der Gummibänder 5 bzw.
6 am Trog 2 ersichtlich. Der Winkel, den die Radien von der Trommelachse zu den Befestigungsstellen einschliessen, liegt zwischen 60 und 900. Der Winkel, den die verlängert gedachten Achsen der Gummibänder 5 bzw. 6 miteinander einschliessen, liegt vorzugsweise jeweils zwischen 115 und 1450. Die Schenkellinien dieser Winkelbereiche treffen sich in Schnittpunkten auf dem horizontalen Durchmesser des Troges 2, wobei sich der äussere Winkelbereich auf der lotrechten Aussenwand aufbaut und sein Scheitelpunkt sich auf der Querachse Q trifft und der innere Winkelbereich vom Mittelpunkt der Trommelachse ausgeht. In ausgezogenen Linien ist die Stellung des engsten Winkelbereiches und in strichpunktierten Linien diejenige des grössten Winkelbereiches angegeben.
Die elastischen Bänder 5 bzw. 6 können gemäss Fig. 3 mit den breiten Seiten schräg zur Trommelachse eingebaut sein, so dass sich zwischen Gehäusewand und Bandbreitseite der Winkel a ergibt. Der Einfachheit halber ist von den Bändern 5 bzw. 6 nur der Querschnitt dargestellt. Die Fig. 3 stellt eine Draufsicht dar.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Wasch-und Schleudermaschine mit einer in einem Trog drehbar gelagerten, horizontalen Trommel und einer am Trog befestigten Antriebsvorrichtung, wobei der Schwerpunkt der Gesamtanordnung in der Trommelachse liegt und die das Aggregat tragenden Federn oberhalb der durch die Trommelachse gehenden Horizontalebene sowie die vorgespannten Gegenfedern unterhalb der genannten Horizontalebene am Trog befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn (5) und die Gegenfedern (6) aus Gummibändern bestehen, deren verlängert gedachte Achsen sich in einer horizontalen, die Trommelachse enthaltenden Ebene jeweils zwischen Trommelachse und durch die Befestigungsstellen der Gummibänder (5,6) am Trog (2) gelegten vertikalen Ebenen schneiden.