AT229720B - Starrluftschiff - Google Patents

Starrluftschiff

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AT229720B
AT229720B AT187462A AT187462A AT229720B AT 229720 B AT229720 B AT 229720B AT 187462 A AT187462 A AT 187462A AT 187462 A AT187462 A AT 187462A AT 229720 B AT229720 B AT 229720B
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AT
Austria
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rigid airship
airship according
propeller
bow
rigid
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Application number
AT187462A
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English (en)
Inventor
Erich V Veress
Original Assignee
Erich V Veress
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  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Starrluftschiff 
Die Erfindung betrifft ein Starrluftschiff, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass am Bugscheitel ein Propeller-Rotor mit schrägstehenden Propellerblättern vorgesehen ist, der einen zentralen Luftführungskanal umgibt, welcher zu einer im Bug angeordneten Turbinenanlage führt, von der aus schuberzeugende Gase zu einem am Bugende liegenden Düsenkranz geleitet werden. 



   Im Luftschiffbau sind Propeller mit vorgeneigten Propellerblättern bereits bekannt. Nun unterscheidet sich der erfindungsgemässe Schrägpropeller von den bekannten dadurch, dass er auf einem Rotor angeordnet ist, der einen zentralen Luftführungskanal umgibt und die Flügelblätter mit der Luftschiff-Längsachse einen Winkel von ungefähr 700 einschliessen, um die anströmende Fahrtluft beim Vortrieb auch parabolisch über den Bug zu leiten. 



   Im Raketenbau ist es bereits bekannt, schuberzeugende Gase auch zum   Antrieb derGrenzschichte   auszuwerten. Der erfindungsgemässe Innenantrieb, bei welchem ebenfalls schuberzeugende Gase zum Vortrieb des Luftschiffes und zum Antreiben der Grenzschicht verwendet werden, unterscheidet sich von den bereits bekannten Antrieben dadurch, dass der Luftstau am Scheitel des Buges durch einen zentralen Luftführungskanal mittels einer im Bug angeordneten Turbinenanlage angesaugt, verdichtet und beschleunigt wird und als schuberzeugendes Gas zu einem am Bugende liegenden Düsenkranz geleitet wird. 



   Beide Antriebe bilden eine Kombination, die in ihrer Arbeitsweise ein unteilbares Ganzes darstellt, um bei Höchstgeschwindigkeit synchron zu arbeiten, jedoch sind beide Antriebe unabhängig voneinander ausgebildet. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes näher erläutert, ohne dass es auf seine Ausführungsmöglichkeit beschränkt sein soll, u. zw. zeigt Fig. 1 eine Gesamtansicht und Fig. 2 einen vergrösserten Schnitt des Bugteiles eines erfindungsgemässen Starrluftschiffes. 



   Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, bildet der Bugteil 5 einen gesonderten Teil des Tragkörpers. Am Bugscheitel 1 ist ein Propeller-Rotor 2 mit schrägstehenden Propellerblättern 3 vorgesehen, der einen zentralen Luftführungskanal 4 umgibt. Den Abschluss des Bugendes 7 bildet ein peripherer Düsenkranz 8. Die Führungs-,   Navigations- und Funkräume   22,23, 31 befinden sich ebenfalls innerhalb des Buges 5, während die Stabilisationsflächen 24 wie üblich am Heck 25 angeordnet sind. Die Passagierräume 26 sind im Mittelschiff untergebracht. 



   Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, führt der Luftführungskanal 4 ins Innere des Buges 5 und besitzt im rückwärtigen Teil eine drehbar angeordnete Luftschraube 9, die als erster Innenpropeller bezeichnet wird An den Luftführungskanal 4 ist ein beiderseits offener tonnenförmiger Körper 10 fest angeschlossen, in dessen Mitte eine Luftschraube 11 drehbar gelagert angeordnet ist und als zweiter Innenpropeller bezeichnet wird. Die beiden   Luftschrauben   9, 11 sind in Tandem-Anordnung untergebracht und sind zur Erhöhung ihres Effektes   gegenläufig.   Am rückwärtigen Ende des tonnenförmigen Körpers 10 ist ein Verteiler 12 fest angeschlossen, der zur Aufnahme der Rohre des Rohrsystems 13 dient, welches in den Düsenkranz 8 am Bugende 7 mündet. 



   Der geschlossene Motorenraum 14 liegt in der Längsachse des Luftschiffes und enthält den Atomreaktor 15, die Gasturbinen 6, den Generator 19, das Getriebe 21, das Kammlager 17, die Akkumulatoren 20, den Startmotor 30 für die Kompressoren 18 und das Lager für die Schraubenwellen 27, die als Hohlwellen ausgebildet und ineinander laufend gelagert sind. Das Hauptlager der Schraubenwellen 27 führt diese luftdicht durch eine Stopfbüchse 29 durch den Vorderteil des Motorenraumes 14 zu den beiden Innenpropellern 

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9,11, die von den Gasturbinen 6 angetrieben werden. Der Generator 19 liefert den Atomstrom für den
Schrägpropeller-Rotor 2. 



   Der Motorenraum 14 ragt mit seinem Vorderteil in den tonnenförmigen Körper 10 und wird von den
Rohrendes Rohrsystems 13 axial-parallel umgeben. Im Rohrsystem 13 findet ein Wärmeaustausch statt, indem Kaltluft durch die Ventile 28 zur Reaktoranlage 15 strömt und diese wieder als Heissluft durch Ven- tile 16 zur Erhöhung der Schubkraft ins Rohrsystem 13 geleitet wird. Das Rohrsystem 13 steigt radial an und ist dann derart abgebogen, dass es am Bugende 7 in den Düsenkranz 8 einmündet. 



   Die Wirkungsweise des Antriebes ist folgende : Der Antrieb besteht aus zwei Teilen ; aus dem Schräg- propeller-Rotor-Antrieb 2, 3, der am Scheitel l des Buges 5 angeordnet ist und die Aufgabe hat, die beim Vortrieb anströmende Fahrtluft mittels der schräggeneigten Propellerblätter 3 parabolisch über den Bug 5 zu leiten, um die Strömung aerodynamisch beizubehalten. Aus dem Innenantrieb, der die Aufgabe hat, den Luftstau, welcher den Hauptwiderstand verursacht, durch die Gasturbinenanlage 6 mittels der beiden
Innenpropeller9, 11 in den Luftführungskanal 4 einzusaugen, im tonnenförmigen Körper 10 zu verdichten und zu beschleunigen. Die Luftmassen gelangen über den tonnenförmigen Körper 10 zum Verteiler 12 und werden ins angeschlossene Rohrsystem 13 geleitet.

   Im Rohrsystem 13 findet ein Wärmeaustausch statt, in- dem Kaltluft durch Ventile 28 zur Reaktoranlage 15 geleitet wird und diese wieder als Heissluft durch Ven- tile 16 zur Erhöhung der Schubkraft ins Rohrsystem 13 strömt. Diese schuberzeugenden Gase gelangen zum
Düsenkranz 8, wo sie wirksam werden und den Vortrieb des Luftschiffes erzeugen. Gleichzeitig verbinden sich diese ausgestossenen Reaktionskräfte mit der vom Schrägpropeller-Rotor-Antrieb   2 ; 3   über den Bug 5 geleiteten Fahrtluft und treiben die Grenzschichte an. Damit wird ein Ablösen der Strömung verhindert, demzufolge auch die Gegenreaktion des Widerstandes am Bug 5 des Luftschiffes steigt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Starrluftschiff, dadurch gekennzeichnet, dass am Bugscheitel   (1)   ein Propeller-Rotor (2) mit schräg- gestellten Propellerblättern (3) vorgesehen ist, der einen zentralen Luftführungskanal (4) umgibt, welcher zu einer im Bug (5) angeordneten Turbinenanlage (6) führt, von der aus schuberzeugende Gase zu einem am Bugende (7) liegenden Düsenkranz (8) geleitet werden.

Claims (1)

  1. 2. Starrluftschiff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im rückwärtigen Teil des Luftfüh- rungskanals (4) eine Luftschraube (9) zum Ansaugen und Verdichten der einströmenden Stauluftmassen, angeordnet ist.
    3. Starrluftschiff nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende des Luftfüh- rungskanals (4) ein beiderseits offener, tonnenförmiger Körper (10) fest angeschlossen ist, in dessen Mitte eine Luftschraube (11) gelagert ist und der Beschleunigung der angesaugten und verdichteten Luftmassen dient.
    4. Starrluftschiff nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass am rückwärtigen Ende des tonnenförmigen Körpers (10) ein Verteiler (12) fest angeschlossen ist, durch den die beschleunigten Luftmassen in das Rohrsystem (13) geleitet werden.
    5. Starrluftschiff nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohre des Rohrsys- tems (13) den Motorenraum (14) parallel umgeben und dann radial ansteigend abgebogen sind, so dass sie am Ende des Bugteiles (7) in den peripheren Düsenkranz (8) einmünden.
    6. Starrluftschiff nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erhöhung der Schub- kraft zusätzlich erhitzte Luft durch Ventile (16) ins Rohrsystem (13) eingeführt werden kann.
    7. Starrluftschiff nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Innenpro- peller (9,11) in Tandem-Anordnung untergebracht sind und verschiedenen Drehsinn aufweisen.
    8. Starrluftschiff nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrägpropeller- blätter (3) mit der Luftschiff-Längsachse einen Winkel von ungefähr 700 einschliessen, um die anströmen- de Fahrtluft beim Vortrieb parabolisch über den Bug zu leiten.
    9. Starrluftschiff nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenwellen (27) der beiden Innenpropeller (9,11) als Hohlwellen ausgebildet sind und ineinander laufend gelagert sind.
    10. Starrluftschiff nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Schrägpropeller- Rotorantrieb (2,3) und der Innenantrieb (6) unabhängig voneinander antreibbar ausgebildet sind.
AT187462A 1962-03-07 1962-03-07 Starrluftschiff AT229720B (de)

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