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Klimaanlage
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Eine beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgemässen Klimaanlage wird an Hand der Zeich- nung, welche eine Klimaanlage in schematischer Darstellung zeigt, nachfolgend näher erläutert :
Die Klimaanlage ist im wesentlichen in eine Zone A und eine Zone B unterteilt. In den beiden Zonen sind Klimagerät 1 angeordnet, welchen jeweils ein automatisches oder von Hand betätigbares Sequenz- ! ventil 2 vorgeschaltet ist.
Die Klimagerät 1 bzw. die Sequenzventile 2 sind an Rohre 3 angeschlossen, durch welche den Kli- mageräten das Kaltwasser zugeführt wird. Für die Zuführung des Warmwassers sind die Klimagerät 1 bzw.
Sequenzventile 2 in der Zone A mit einem Rohr 4a und in der Zone B mit einem Rohr 4b verbunden. Für den Wasserrücklauf hingegen sind die Klimagerät der Zone A an einem Rohr 5a und in der Zone B an einem Rohr 5b angeschlossen.
Innerhalb der Zone A ist das Rohr 5a des Wasserrücklaufes mit dem Rohr 4a des Warmwasservorlaufes verbunden, wodurch ein zoneneigener Warmwasserkreislauf hergestellt ist, in welchem eine Umwälz- pumpe 12a und ein Wärmeaustauscher 13a vor dem ersten Klimagerät dieser Zone angeordnet sind. Im
Warmwasserkreislauf der Zone B, welcher durch die Verbindung der Rohre 4b und 5b hergestellt ist, be- finden sich Umwälzpumpe 12b und Wärmeaustauscher 13b. Zudem ist an der Verbindungsstelle der Rohre 4a und 5a bzw. der Rohre 4b und 5b ein weiteres Rohr 14a bzw. 14b angeschlossen, welches den zoneneige- nen Wasserrücklauf mit einem Sammelrohr 7 verbindet.
Das Sammelrohr 7 bildet einen Teil des Hauptsystems der Klimaanlage und ist mit einem Rohr 6 des
Hauptsystems verbunden, an welchem die Rohre 3 für den Kaltwasservorlauf angeschlossen sind, wodurch ein allen Zonen gemeinsamer Kaltwasserkreislauf hergestellt ist, in welchem zwischen den Rohren 6 und
7 eine Umwälzpumpe 8 sowie ein Hauptwärmeaustauscher 9, welcher zur Aufbereitung des Kaltwassers an einem Kühlmittelkreislauf angeschlossen ist (nicht dargestellt), angeordnet sind. Das dem Hauptsystem zugehörige Rohr 7 ist überdies mit einem Rohr 10 verbunden, an welchem das der Klimaanlage gemein- same Expansionsgefäss 11 angeschlossen ist.
Wenn nun innerhalb eines Zonenkreislaufes die einzelnen Klimagerät vorwiegend Warmwasserbe- ziehen, saugt die in dem Warmwasservorlaufkreis der entsprechenden Zone angeordnete Umwälzpumpe die dem Warmwasserverbrauch der Klimagerät entsprechende Wassermenge aus dem Wasserrücklauf ab und fördert diese durch den Wärmeaustauscher, der das Wasser wieder auf die vorgegebene Temperatur bringt. Anschliessend gelangt das aufgeheizte Wasser wieder zu den Klimageräten.
Das in der betreffen- den Zone trotz erfolgter Wärmeabgabe an die Klimagerät noch warme Rücklaufwasser kann sich somit nicht erst mit dem Rücklaufwasser anderer Zonen mischen, so dass dadurch tatsächlich eine Energieerspar- nis erzielt wird, da ja das Wasser in dem Zonenkreislauf nur wenig abgekühlt wird und es somit nur ge- ringer Heizleistung bedarf, um das Wasser wieder auf seine erforderliche Vorlauftemperatur zu bringen.
In einer Zone hingegen, in der die Klimagerät vorwiegend oder ausschliesslich Kaltwasser beziehen, kann die Zonenpumpe nur eine entsprechende Wassermenge aus dem zoneneigenen Wasserrücklauf ab- saugen, die dem gesamten Warmwasserverbrauch innerhalb dieser Zone entspricht. Diese Warmwasser- menge ist aber entsprechend dem vorwiegenden Kaltwasserverbrauch innerhalb dieser Zone praktisch Null.
Der Wasserrücklauf führt demnach nur Kaltwasser, welches ohne Vermischung mit dem Warmwasser aus dem Wasserrücklauf einer andern Zone in den gemeinsamen Kaltwasserkreis, welcher durch das Haupt- system der Klimaanlage gebildet wird, zurückströmt.
Durch diese Anordnung ist es also möglich, Mischverluste in der Klimaanlage stark herabzusetzen.
Zudem wird erreicht, dass durch die gemeinsame Verbindung der Wasserrückläufe ausserhalb der einzelnen
Zonen, die ohne besondere Absperrorgane erfolgt, und durch die Anbringung der Expansionsleitung an dem vom gemeinsamen Kaltwasserkreislauf gebildeten Hauptsystem die Druckverhältnisse in der gesamten Kli- maanlage stabilisiert sind und dass unabhängig von den Betriebspunkten der einzelnen Umwälzpumpen an jeder Stelle des Systems ein Überdruck herrscht.
Selbstverständlich wäre es auch denkbar, die Wärmeaustauscher der einzelnen Zonen als Kältemaschine auszubilden und den im Hauptsystem angeordneten Wärmeaustauscher zum Aufheizen des Wassers zu verwenden.
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