AT22885B - Trommelfilter. - Google Patents

Trommelfilter.

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AT22885B
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Eugen Fuellner
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    Trommelfilter.   



   Die vorliegende Erfindung erstreckt sich auf die Entwässerungstrommeln solcher   '1'rommelfilter,   bei denen endlose Filterorgane, Filze oder dgl., zur Filtrierung benutzt werden. Die Erfindung besteht darin, dass das Auflager für das Filterorgan auf der Ent-   wässerungstrommel   von zwei von der Trommelmitte aus mit entgegengesetzter Windungsrichtung ein-oder mehrgängig gewickelten Schraubenbahnen aus   Dralrt   oder dgl. gobildet wird. 



   Ein derartiges Auflager für das Filterorgan hat infolge der von der Trommelmitte aus entgegengesetzt laufenden, schraubenartigen Windungen ständig das Bestreben, das Filterorgan nach beiden Seiten auseinanderzuziehen, wodurch einerseits eine glatte Anlage des Filtertuches an die   Trommel herbeigeführt, andererseits dürch   die dem Filterorgan in der Breitenrichtung ständig erteilte Spannung erreicht wird, dass die Poren des Filterorganes offengehalten und so ein besserer Durchtritt des wesentlich durch die sich auf dem Filterorgan bildende Schicht filtrierten Wassers erzielt wird. 



   Die Zeichnung veranschaulicht die vorliegende Trommel als Beispiel in polygonaler Ausführung. Fig. l ist eine Vorderansicht und Fig. 2 eine Seitenansicht derselben. 



   Die Trommel a besteht im dargestellten Falle aus zwei polygonalen, und zwar zehnt'ckigen   Kränzen   b und c, welche durch mit   Zwhchenraum   nebeneinander liegende Leisten d miteinander verbunden sind. Von der Mitte der Trommel aus ist je ein Draht   e     bezw. f   in   schraubenförmigen   Windungen um die Trommel gewickelt, und zwar derart, dass die Windungen der einen Trommelhälfte derjenigen der anderen entgegengesetzt laufen. Die eine Trommelhälfte ist also nach Art des Rechtsgewindes und die andere   Trommelbälfte   nach Art des Linksgewindes bewickelt. Dem Draht kann jede geeignete Qucrschnittsform gegeben werden.

   Wenn es bei grossen   Trommellängen   zur Erzielung einer möglichst grossen   Streichkraft   erforderlich wird, die Steigung der Spiralwindungen verhältnismässig gross zu nehmen, so umwickelt man jede Trommelhälfte   it   mehreren   Drähten nach   Art des zwei-, drei-oder mehrgängigen Gewindes. Auf diese Weise werden dann die bei einer eingängigen Windung von grosser Steigung sonst entstehenden grossen Zwischenräume zwischen den Windungen vermieden und damit jedes   beutelförmige   Durchdrücken des Filterorganes ausgeschlossen, wie es sonst infolge des auf dem Filterorgan lastenden hydrostatischen Druckes eintreten würde. 



   Bei der Drehung der Trommel innerhalb des   Filterbehälters   schmiegt sich das Filterorgan, Filz oder dgl., an die   Drahtbahnen   an und wird infolge der entgegengesetzten
Wicklungen beider   Trommelhälften   fortgesetzt von der Mitte aus nach beiden Rändern zu auseinandergestrichen, so dass der Filz oder dgl. nicht zusammenschrumpfen und sich ver- dichten kann. Durch die   Stre ; chwirkung   der Trommelwicklungen wird der Filz violmehr ständig geschlichtet und so die Poren   gleichmässig   durchlässig erhalten, so dass die Filtrier- leistung der mit derartigen Trommeln ausgestatteten Filter eine dauernd gleichmässige bleibt. 



   Die Trommel könnte anstatt - wie dargestellt - polygonal auch völlig rund oder in sonst geeigneter Form ausgebildet sein.

Claims (1)

  1. EMI2.1 EMI2.2 EMI2.3
AT22885D 1904-12-16 1904-12-16 Trommelfilter. AT22885B (de)

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