AT228727B - Backofen-Beschickungsvorrichtung - Google Patents

Backofen-Beschickungsvorrichtung

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AT228727B
AT228727B AT417460A AT417460A AT228727B AT 228727 B AT228727 B AT 228727B AT 417460 A AT417460 A AT 417460A AT 417460 A AT417460 A AT 417460A AT 228727 B AT228727 B AT 228727B
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Werner & Pfleiderer
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  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Backofen-Beschickungsvorrichtung 
Die Erfindung betrifft eine Backofen-Beschickungsvorrichtung mit einer längs hin-und herbeweglichen, aus   emem   dem Backofen vorsetzbaren Führungsgestell heraus- und über die zu belegende Backfläche des Ofens vorschiebbaren Aufsetzplatte, die in der Längsrichtung mit   emem   endlosen Rolltuch um- 
 EMI1.1 
 setzen des Backgutes auf die Backfläche wieder zurückgezogen wird, mittels eines am Rolltuch fest angebrachten Halters gegenüber einem vorn am Führungsgestell angebrachten Gegenhalter festgehalten wird, so dass sich die   Teigstücke vom   Rolltuch im Masse der Rückbewegung der Aufsetzplatte selbsttätig ab-und auf die Backfläche umsetzen müssen. Zum Beschicken des Ofens bzw.

   Herdes oder Backbandes wird das Backgut auf das Rolltuch gelegt und   die Aufsetzplatte mitsamt   dem Rolltuch und dem darauf befindlichen Backgut über die Backplatte bzw. das Backband geschoben. Alsdann wird das Rolltuch am sogenannten Tuchhalter festgehalten und   die Aufsetzplatte zurückgezogen-was   einer Vorholbewegung des   Tuchhalters   relativ zur Aufsetzplatte entspricht und einen Übergang des Backgutes von dem Rolltuch auf die Backplatte zur Folge hat. Zum Wiederbelegen des Rolltuches muss der Tuchhalter relativ zur Aufsetzplatte aus seiner vorderen Endlage in die hintere Endlage zurückgezogen werden. Ein vollständiges Arbeitsspiel erfordert also   eine Vorwärts-undRückwärtsbewegung derAufsetzplatte   und   eineRückholbewegung des Tuch-   halters. 



   Infolge dieser doppelten Bewegung kann die Bedienung der Beschickungsvorrichtung umständlich sein und bei etwa elektrischem Antrieb stets zwei Antriebseinheiten bzw. Antriebsmotore und dazu dann na-   türlich   auch einen entsprechend grossen und kostspieligen Aufwand an mechanischen Antriebs-und Steuerelementen erfordern, deren Unterbringung die Beschickungsvorrichtung unerwünscht umfangreich macht. 



   Diese Nachteile können vermieden werden, wenn gemäss der Erfindung ausser einem vom am Führungsgestell in Gestalt einer Klinke angebrachten Gegenhalter noch ein ebensolcher Gegenhalter in umgekehrter Anordnung und in einer zur Vertikalebene des ersten bzw. des vorderen Gegenhalters seitwärts versetzten Vertikalebene hinten an dem Führungsgestell vorgesehen ist und diese Gegenhalter je mittels eines an der Aufsetzplatte angebrachten Ausklinknockens aus ihrer Arretierstellung automatisch aushebbar eingerichtet sind, so dass die Aufsetzplatte nach dem Abziehen bzw.

   Absetzen des Backgutes auf die Backfläche mit dem an dem Rolltuch angebrachten Halter unter   dem vorderen klinkenförmigen Gegenhalter   frei hindurch-und bis hinter den am hinteren Ende des Führungsgestelles angebrachten klinkenförmigen Gegenhalter zurückgezogen, durch Wiedervorschieben der Aufsetzplatte das Rolltuch sodann relativ zu der Platte wieder in seine zur Belegung für den nächsten Abziehvorgang erforderliche Stellung zurückgebracht und zum nächstenAbziehvorgang über dieBackfläche wieder vorgeschoben werden kann, indemsodann der hintere klinkenförmige Gegenhalter mittels des ihm zugeordneten, an der Aufsetzplatte angeblachten Ausklinknockens aus seiner Arretierstellung herausgehoben wird. 



   Durch die erfindungsgemässe Ausgestaltung einer Einrichtung der eingangs erwähnten Art wird eine einfache und räumlich kleine Beschickungsvorrichtung geschaffen, die sich auch leicht in automatische Anlagen einbauen lässt. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist aus der Zeichnung ersichtlich. Es stellen dar : Fig. 1 eine Seitenansicht im Schnitt nach Linie   I - I   der Fig. 2, Fig. 2 eine Draufsicht auf den Gegenstand der Fig. 1, 

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 Fig. 3 eine Endansicht im Schnitt teils nach Linie   III-III   und teils nach Linie   III'-III'der Fig. l.   



   Durch die erfindungsgemässe Beschickungsvorrichtung ist die bisherige Notwendigkeit zur separaten Bewegung des mit 1 bezeichneten Tuchhalters beseitigt und das Rolltuch 2 durch eine weitere Rücklaufund Vorlaufbewegung der Aufsetzplatte 3 in die zum Belegen mit Backgut bzw. Teigstücken erforderliche Position relativ zur Aufsetzplatte rückführbar gemacht. Die Bewegung steuern zwei Paar Steuerungs- 
 EMI2.1 
 ken. Erreicht ist dadurch, dass mit nur zwei Paar Steuerungselementen 4,   4'und   5,   5'vierBewegungs-   vorgänge, nämlich   Vor- und Rücklaufbewegung   der Aufsetzplatte 3 und   Vor-und Rucklaufbewegung   des Tuchhalters   1,     zwangsläuftg   gesteuert   werden.

   Zweckmässigerweise werden als Steuerungselemente   Klinken 
 EMI2.2 
 
5 und Nocken 4', 5'verwendet. Die Klinken 4, 5 sperren in einer Richtung und sind an derfeststehenden Füh-verschieblich und in der jeweiligen Einstellung feststellbar vorgesehen. Die Führung der Aufsetzplatte ist zweckmässigerweise als   Kugelbahn   ausgebildet, um den Reibungswiderstand bei der   Vor- und "Rückwärts-   bewegung auf ein Minimum zu reduzieren. 



   In weiterer Ausbildung der Erfindung kann man beiderseits der Aufsetzplatte 3 an deren beweglichen Führungen 7 Zahnstangen 8 anbringen und diese durch Zahnräder 8'und eine Verbindungswelle 9 miteinander starr kuppeln. Dadurch wird erreicht, dass die Aufsetzplatte, selbst wenn sie einseitig geschoben oder gezogen werden sollte, dennoch stets parallel läuft, nicht kantet und der Tuchhalter auf beiden Seiten gleichzeitig gesperrt oder freigegeben wird. 



   Es ist so auch möglich gemacht, die Beschickungsvorrichtung maschinell anzutreiben,   z. B.   durch Antrieb der Verbindungswelle 9 mittels nur eines Elektromotors mit Bremsvorrichtung, wobei man das Steuern der Endschalter des Motors zweckmässigerweise mittels der Nocken am beweglichen Führungsteil der Aufsetzplatte geschehen lassen kann. Weiterhin ist es möglich, die Beschickungsvorrichtung mittels   derVerbindungswelle9   in einem verschiebbaren Gestell10 zu lagern. Dadurch lässt sich die Beschickungsvorrichtung-solange sie am Ofen nicht gebraucht werden sollte-bei nur kleinem Platzbedarf bequem beiseitestellen. 11 ist eine Verriegelung, mittels welcher die Beschickungsvorrichtung vom am Ofen fest in Stellung gehalten wird.

   Die Verriegelung 11 wird gelöst, sobald die Beschickungsvorrichtung am Ofen nicht mehr gebraucht wird und beiseite gestellt, d. h. an irgendeinen andern Ort verbracht werden soll, wo sie den Backstubenbetrieb nicht stört. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Backofen-Beschickungsvorrichtung mit einer längs hin-und herbeweglichen, aus einem dem Back- ofen vorsetzbaren Führungsgestell heraus-und über die zu belegende Backfläche des Ofens vorschiebbaren Aufsetzplatte, die in der Längsrichtung mit einem endlosen Rolltuch umschlungen ist, das, wenn die Aufsetzplatte über die zu belegende Backfläche geschoben ist und zum Umsetzen des Backgutes auf die Backfläche wieder zurückgezogen wird, mittels eines am Rolltuch fest angebrachten Halters gegenüber einem EMI2.3 tuch im Masse der Rückbewegung der Aufsetzplatte selbsttätig ab- und auf die Backflächeumsetzen müssen, dadurch gekennzeichnet, dass ausser einem vorn am Führungsgestell in Gestalt einer Klinke (4) angebrachten Gegenhalter noch ein ebensolcher Gegenhalter (5)
    in umgekehrter Anordnung und in einer zur Vertikalebene (IV - IV) des ersten bzw. des vorderen Gegenhalter (4) seitwärts versetzten Vertikalebene (V - V) hinten an demFührungsgestelI vorgesehen ist und dieseGegenhalter (4,5) je mittels eines an der Aufsetzplatte (3) angebrachten Ausklinknockens (4', 5') aus ihrer Arretierstellung automatisch aushebbar eingerichtet sind, so dass die Aufsetzplatte (3) nach dem Abziehen bzw.
    Absetzen des Backgutes auf die Backfläche mit dem an dem Rolltuch (2) angebrachten Halter (1) unter dem vorderen klinkenförmigen Gegenhalter (4) frei hindurch-und bis hinter den am hinteren Ende des Führungsgestelles angebrachten klinkenförmigen Gegenhalter (5) zurückgezogen, durch Wiedervorschieben der Aufsetzplatte (3) das Rolltuch (2) sodann relativ zu der Platte (3) wieder in seine zur Belegung für den nächsten Abziehvorgang erforderliche Stellung zurückgebracht und zum nächsten Abziehvorgang über die Backfläche wieder vorgeichoben werden kann. indem sodann der hintere klinkenförmigeGegenhalter (5) mittels des ihm zugeordneten, an der Aufsetzplatte (3) angebrachten Ausklinknockens (5') aus seiner Arretierstellung herausgehoben wird. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Backofen-Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch unten an seitlichen Führungsteilen (7) der Aufsetzplatte (3) angebrachte Zahnstangen (8), von denen jede im Eingriff mit einem von insgesamt zwei Zahnrädern (8'), die durch eine Welle (9) starr miteinander verkoppelt sind, steht.
    3. Backofen-Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Führungsteile (7) der Aufsetzplatte (3) als Kugelbahnen ausgebildet sind.
    4. Backoten-Beschickungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurchgekennzeichnet, dass zum Antrieb der Welle (9) ein Motor vorgesehen ist, der über Schaltelemente durch die Bewegung der Aufsetzplatte (3) gesteuert und an den Haltepunkten abgebremst wird.
    5. Backofen-Beschickungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet$ dass sie mit der Verbindungswelle (9) und um diese drehbar bzw. hochklappbar in einem verschiebbare !) Gestell gelagert ist.
AT417460A 1959-06-27 1960-06-01 Backofen-Beschickungsvorrichtung AT228727B (de)

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