<Desc/Clms Page number 1>
Absperrhahn
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
Ringteil aufweist, der in einen mit einer glatten Fläche versehenen äusseren Abschnitt des grossen Endes der konischen Gehäusebohrung stramm eingesetzt ist, um den das Küken aufnehmenden Abschnitt dieser
EMI2.1
und einem benachbarten Teil des Gehäuses eine den Verschluss in seiner Arbeitslage haltende Verbindung vorgesehen ist.
Der erfindungsgemässe Absperrhahn bietet gegenüber den bekannten gleichzeitigen Absperrhähnen mit durch Schraubenbolzen am Gehäuse befestigten Kopfverschlüssen noch die weiteren Vorteile einer vereinfachten Herstellung mit Montage und ausserdem einer Herabsetzung des Kostenaufwandes für Material.
Weitere Merkmale gehen aus der nachfolgenden Beschreibung hervor, in der einige in den Zeichnungen dargestellte bevorzugte Ausführungsbeispiele des erfindungsgemässen Absperrhahnes näher erläutert
EMI2.2
ist ein Teilschnitt, der eine weitere Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht. Fig. 3 ist eine der Fig. 2 ähnliche Ansicht, die eine dritte Ausführungsform erläutert, Fig. 4 ist ein Teilschnitt, der eine Abwandlung der Ausführungsform gemäss Fig. 1 darstellt, bei welcher der Verschluss mit einem abgestuf-
EMI2.3
abgewandelter Verschluss verwendet wird, um das Hahnküken nachgiebig in die konische Bohrung zu drücken.
Der in Fig. 1 dargestellte Absperrhahn mit umgekehrtem Küken weist ein Gehäuse 10 auf, das aus einem geeigneten Material, z. B. einem Giess- oder Schmiedemetall, wie Stahl, einer Stahllegierung od. dgl., hergestellt ist und Durchflusskanäle 11 zur Verbindung mit einer zugeordneten Rohrleitung hat. Das konische Hahnküken 12 ist in eine konische Bohrung 13 eingesetzt, wobei die sich berührenden Flächen geläppt oder anderweitig fertigbearbeitet sind, um Hahndichtflächen zu bilden.
Mit dem kleinen Ende des Kükens 12 ist ein Schaft 16 verbunden, der mit einer axialen Bohrung 17 zur Aufnahme einer Schraube 18 versehen sein kann, um Schmiermittel unter Druck einzuführen. Eine Leitung 19 verbindet die axiale Bohrung 17 mit einem Raum 21 am kleineren Ende des Kükens und von dort kann Schmiermittel durch nicht dargestellte Nuten oder Kanäle fliessen, die zwischen den Hahndichtflächen verteilt sind.
Das Gehäuse 10 ist mit einem ringförmigen Teil 22 versehen, der eine Bohrung zur Aufnahme des Schaftes 16 aufweist und der dem Wesen nach eine einstückige Kappe zum Verschliessen des kleineren Endes der Bohrung bildet. Zur Abdichtung ist zwischen dem Schaft 16 und dem Gehäuse 10 ein Dichtungsring 23, z. B. ein sogenannter O-Ring aus elastischem Material eingesetzt. Dieser Dichtungsring 23 wird durch einen Bund 24 in Verbindung mit einem Sprengring 25 an Ort und Stelle gehalten.
Der äussere Teil 26 des Schaftes 16 hat eckigen Querschnitt und dient zum Aufstecken eines Anschlagbundes'27 und eines Hahngriffes 28. Zwischen dem Anschlagbund 27 und dem benachbarten Ende des Gehäuses 10 ist zweckmässig eine elastische Dichtungsscheibe 29 eingeschaltet, um den Eintritt von Staub oder andern Fremdstoffen zu verhindern.
Die konische Bohrung 13 setzt sich an ihrem grösseren Ende in einem anschliessenden Halsringteil 31 des Gehäuses 10 fort. Jenseits des benachbarten Endes des Hahnkükens 12 nimmt die Bohrung 13 einen Verschlussteil 32 auf. Dieser Verschlussteil 32istaus einem geeigneten Metall, z. B. einem Guss- oder Schmiedestück aus Stahl oder einer Metallegierung, hergestellt und hat einen maschinell bearbeiteten äusseren konischen Umfang 33, der so dimensioniert ist, dass er dicht in die Bohrung 13 hineinpasst. An der Aussenseite des Verschlussteiles 32 ist eine Verbindung vorgesehen, die sich fortlaufend um den ganzen Umfang erstreckt und den Teil 32 in der in Fig. 1 dargestellten Arbeitsstellung hält. Im vorliegenden Fall ist die Verbindung als kreisförmige Schweissverbindung 34 ausgebildet.
Bei den dargestellten Grössenverhältnissen bildet der Verschluss einen inneren ringförmigen Teil 36, mit einem konischen Umfang, der dicht in den benachbarten Teil der konischen Bohrung 13 hineinpasst und diesen Teil abstützt.
Wie in der Technik bekannt ist, üben kreisförmige Schweissnähte eine Zugkraft zum Kreismittelpunkt hin aus. Die Schweissung 34 hat daher das Bestreben, den ringförmigen Teil 31 nach innen zu ziehen, wodurch ein dichter Passsitz für den Teil 36 in der Bohrung 13 geschaffen wird.
Wenn angenommen wird, dass der Absperrhahn in selbstnachstellender Bauart ausgebildet ist, so kann das grosse Ende des Kükens mit einem zylindrischen Führungsansatz 38 versehen sein, der maschinell so bearbeitet ist, dass er in eine im Verschlussteil 32 ausgebildete Bohrung 39 hineinpasst.
Zweckmässig ist zwischen dem Führungsansatz 38 und dem Verschlussteil 32 eine Dichtung, vorzugsweise ein elastischer Dichtungsring 41, z. B. O-Ring, vorgesehen. Der Dichtungsring 41 wird, wie darge-
EMI2.4
<Desc/Clms Page number 3>
neren Ende zu drücken, ist eine Federscheibe 46 vorgesehen, z. B. eine Tellerfeder, die zwischen der Innenfläche des Verschlussteiles 32 und der benachbarten Stirnfläche des Kükens eingespannt ist.
EMI3.1
deri führt und der Verschluss 32 mit beträchtlicher Kraft eingedrückt wird, um einen dichten Presssitz zu schaf- fen. Hiebei wird eine geeignete Vorrichtung angelegt, um das Küken an Ort und Stelle zu halten, wäh- rend die Schweissverbindung aufgebracht wird.
Der dichte Presssitz gemäss der vorstehenden Erläuterung legt an die Bohrung eine solche Kraft an, dass sie eine exakt konische Form annimmt. Weiterhin verursacht er ein Vorspannen des Gehäuses in dem den Verschluss umgehenden ringförmigen Teil.
Der oben beschriebene Absperrhahn hat eine Anzahl erwünschter Eigenschaften. Wegen der Art und
Weise, in welcher der Verschluss 32 in das Gehäuse hineinpasst und die Bohrung 13 in der gewünschten, tatsächlich genau konischen Form hält, werden auch bei Absperrhähnen grösserer Abmessungen Verformun- gen durch hohe Arbeitsdrücke auf einem Minimum gehalten. Das Gehäuse wird auch während des Zu- sammenbaues des Absperrhahnes nicht verformt, sondern im Gegenteil zwangsläufig so gestaltet, dass eine einwandfreie Hahndichtfläche gebildet wird. Bei der Ausführung von Absperrhähnen gemäss der Er- findung ist es zur Verhinderung einer unerwünschten Verformung des Gehäuses nicht notwendig, übermä- ssig viel Metall für die Wandungen des Gehäuses aufzuwenden. Es genügt, die Wandungen so auszubilden, dass sie den auftretenden Arbeitsdrücken widerstehen.
Die in Fig. 2 dargestellte Ausführungsform ist derjenigen gemäss Fig. 1 ähnlich, jedoch ist in die- sem Fall der Verschluss 32a, der dem Verschluss32 der Fig. 1 entspricht, vollständig innerhalb des gro- ssen Endes der Bohrung 13 angeordnet, und an seiner äusseren Stirnfläche am benachbarten Teil des Ge- häuses durch eine ringförmige Schweissverbindung 47 befestigt. Auch hier dient der Verschluss 32a dazu, die konische Bohrung 13 in ihrer gewünschten genauen konischen Form zu halten.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 wird die Verbindung zwischen dem Verschluss 32b und dem Ge- häuse auf andere Weise hergestellt. An Stelle einer Schweissverbindung ist ein ringförmiger Teil 48 mit einem Gewinde 49 vorgesehen, der auf einen äusseren mit Gewinde versehenen, ringförmigen Teil 50 des
Gehäuses 10 aufgeschraubt ist. Der Ring 48 liegt mit einer Klemmschulter 51 an der äusseren Stirnfläche des Verschlusses 32b an und drückt den Verschluss in die Bohrung 13 hinein, um in gewünschter Weise die
Bohrung abzustützen. In diesem Fall ist zwischen dem Verschluss 32b und dem Körper ein geeignetes
Dichtungsmittel, z. B. ein Dichtungsring 52 in Form eines elastischen O-Ringes, vorgesehen.
Der äussere
Gewindeeingriff erzeugt im Gegensatz zu einem in das Gehäuse eingeschraubten Verschluss ausreichende Klemmkräfte, ohne eine Verformung des Gehäuses hervorzurufen.
Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemässen Absperrhahnes, bei der eine abge- stufte Bohrung verwendet wird. Dabei endet die Bohrung 13a im Gehäuse kurz vor einem Verschluss 56, und es ist eine grössere konisch abgestufte Bohrung 13b vorgesehen, in welche der Verschluss 56 einge- passt ist. Hier hat der Verschluss wieder eine Schweissverbindung 57 mit einem ringförmigen Teil 58 des
Gehäuses 10.
In Fig. 5 erstreckt sich ein Schaft 61 eines konischen Kükens 62 durch einen Kappenverschluss 63, der in das Gehäuse 10 eingeschraubt ist. Der Schaft 61 ist in geeigneter Weise, z. B. durch einen elastischen O-Ring 64, abgedichtet. Die konische Bohrung 66, in die das Küken eingesetzt ist, ist verlängert, um einen Verschluss 67 aufzunehmen. Dieser Verschluss hat aussen eine konische Umfangsfläche und wird in die Bohrung 66 in der gleichen Weise, wie oben in Verbindung mit Fig. 1 beschrieben ist, eingedrückt.
Er ist mit dem ringförmigen Teil 68 des Körpers durch eine Schweissverbindung 69 vereinigt.
Der Verschluss 67 in Fig. 5 ist mit einer Bohrung zur Aufnahme eines Führungsansatzes 71 versehen.
In den Verschluss 67 ist ein Passstück 72 eingeschraubt, das innen mit einem Gewinde zur Aufnahme eines
Stopfens 73 versehen ist. Der Führungsansatz 71 ist gegen den Verschluss 67 abgedichtet, beispielsweise mittels eines Dichtungsringes 74 in Form eines 0-Ringes. Auf das Ende des Schaftes 71 ist eine Federscheibe 76 aus geeignetem Federmetall aufgesetzt, mit der eine Kugel 77 in Druckberührung steht. Durch entsprechende Einstellung des Stopfens 73 wird die Scheibe 76 in federnd vorgespannter Lage gehalten, wodurch das Küken elastisch in die konische Bohrung hineingedrückt wird, um dadurch den richtigen Sitzdruck aufrechtzuerhalten.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.