AT227149B - - Google Patents

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AT227149B
AT227149B AT369661A AT369661A AT227149B AT 227149 B AT227149 B AT 227149B AT 369661 A AT369661 A AT 369661A AT 369661 A AT369661 A AT 369661A AT 227149 B AT227149 B AT 227149B
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Austria
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sep
stones
grain
clay
highly acidic
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AT369661A
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Inventor
Mahler Ernst
Original Assignee
Didier-Werke A. G.
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  • Compositions Of Oxide Ceramics (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung feuerfester Massen und Steine 
 EMI1.1 
 mindestens das 0,   33fache der gesamten Bindetonmenge   und deren Anteil über   1 mmhöchstens das 0,   33fache der gesamten Magerungsmittelmenge und mindestens das 0, lfache der gesamten Formmasse beträgt, miteinander vermischt und die erhaltene, krümelige Masse unter Druck zu Steinen oder andern Gegenständen verformt wird. 



   Für die Unteröfen von Koksöfen werden zweckmässig Steine verwendet, deren thermische Ausdehnung 
 EMI1.2 
 Regeneratoren die Steine ständigen Temperaturwechseln in diesem Bereich ausgesetzt sind. Darüber hinaus sollen die Steine für die Unteröfen masshaltig sein sowie gerade Kanten und ebene Flächen aufweisen, da im Mauerwerk des Unterofens Kanäle für die verschiedenen gasförmigen Medien angeordnet sind, deren Abmessungen nur in geringen Grenzen schwanken dürfen. 



   Man verwendet für den Unterofen von Koksöfen des öfteren Silikasteine, die sich jedoch auf Grund ihrer schlechten Temperaturwechselbeständigkeit gerade in den unteren Temperaturbereichen für diesen Zweck nur wenig eignen. Der Unterofen von Koksöfen wird daher im allgemeinen aus hochsauren Scha-   mottesteinen,   insbesondere solchen mit einem   SiO-Gehalt   zwischen   75-800/0   hergestellt, die eine ausreichende Temperaturwechselbeständigkeit besitzen. Zwischen dem Mauerwerk aus Silika und dem aus hochsauren Schamottesteinen wird eine Rutschfuge belassen, in die Mörtel eingebracht wird, der erst oberhalb etwa 600 C abbindet, da oberhalb von etwa   550-6000C   die Ausdehnung der beiden Steinarten etwa gleich ist. 



   Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der Massen und Steine nach dem Stammpatent, die sich insbesondere für den Unterofen von   Koksöfen   eignen. Die Erfindung besteht darin, dass hochsaure Magerungsmittel, wie Quarzit, hochsaure Schamotte usw. und hochsaure Bindetone, vorzugsweise solche mit einem   SiOjj-Gehalt   über 80%, insbesondere über 85% verwendet werden. 



   Dadurch wird es ermöglicht, Steine mit ähnlicher thermischer AusdehnJng wie Silikasteine herzustellen, deren Temperaturwechselbeständigkeitinsbesondere zwischen 50 bis   600OC   jedoch erheblich höher ist als die von Silikasteinen. Werden solche Steine für den Unterbau von Koksöfen verwendet, so ist es nicht erforderlich, zwischen dem Mauerwerk aus Silikasteinen und dem aus hochsauren Schamottesteinen eine Rutschfuge zu belassen. 
 EMI1.3 
 



     Al,03zusp : echen.   Wenn hier der Ausdruck "hochsaurer Bindeton" gewählt wurde, dann nar um auszudrücken, dass die nach der Erfindung zu verwendenden Al2O3-SiO2-Gemische. wie Ton, plastisch sein und   oeim   Zerkleinem sich gleich oder doch ähnlich wie Ton verhalten sollen. 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   1. ZusatzpatentVorzugsweise sollen nach einem Verfahren die einzelnen Komponenten Magerungsmittelgrobkorn. gegebenenfalls zusätzlich zu der im rohen Bindeton enthaltenen noch erforderliche Feuchtigkeit, Binde-   tonfeinkorn, Magerungsmittelfeinkorn,   Magerungsmittelkorn   und Toagrobkorn   in der angegebenen Reihen- folge in die Mischvorrichtung gegeben werden und die nachfolgende Komponente erst dann eingebracht werden, wenn die vorhergehenden'Komponenten miteinander vermischt sind. 



   Ausführungsbeispiel :
Ausgegangen wurde von, bezogen auf das   RUttelvolumen,   30 Vol.-% Findlingsquarzit in den Korn- grössen von'0 bis 3 mm, 20 Vol. hochsaure Schamotte, ebenfalls in den Korngrössen 0-3 und 50 Vol.-% lufttrockenem, gemahlenem, hochsaurem Ton mit einem AI 0-Gehalt von 12% und in den Korngrössen   0-2   mm. Der Anteil an Korn unter 0, 1 mm im Ton betrug 15   Gew. -0/0,   bezogen auf die Trockensubstanz. 



   Die Kornverteilung war : 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> Find <SEP> lingsquarzit <SEP> und
<tb> hochsaure <SEP> Schamotte <SEP> 0-0, <SEP> l <SEP> mm <SEP> 17% <SEP> 
<tb> 0, <SEP> 1-1 <SEP> mm <SEP> 14%
<tb> 1 <SEP> -3 <SEP> mm <SEP> 19%
<tb> 0-0, <SEP> 1mm <SEP> 16% <SEP> 
<tb> 0, <SEP> 1-2 <SEP> mm <SEP> 34%
<tb> 100%
<tb> 
 Der Magerungsmittelanteil über 0,1 mm wurde zuerst mit 2 Gew.-% Wasser angefeuchtet und dann mit dem Tonfeinkorn vermischt. Zu dieser Mischung wurde dann das Magerungsmittelfeinkorn gegeben und, nachdem dies gleichmässig in der Masse verteilt war, das Tongrobkorn gemeinsam mit dem Magerungsmittelkorn. 



   Die erhaltene krümelige Masse wurde unter einem Druck von 300 kg zu Steinen   verpresst.   die dann bei DK 12 gebrannt wurden. Die Untersuchung der gebrannten Steine ergab : 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> SiO2-Gehalt <SEP> 86,58%
<tb> Raumgewicht <SEP> l, <SEP> 92
<tb> spez. <SEP> Gewicht <SEP> 2. <SEP> 43 <SEP> 
<tb> Porosität <SEP> 21. <SEP> 00%
<tb> Kaltdruckfestigkeit <SEP> 400 <SEP> kg/cm2
<tb> ta <SEP> 1390 C
<tb> te <SEP> Punkt <SEP> 14900C <SEP> 
<tb> Temperaturwechselbeständigkeit <SEP> 10 <SEP> Wasserabschreckungen
<tb> bleibende <SEP> Längenänderung <SEP> bei
<tb> Erhitzen <SEP> von <SEP> 4 <SEP> h <SEP> auf <SEP> 13000C <SEP> +0, <SEP> 08%
<tb> Ausdehnung <SEP> bis <SEP> 1000 C <SEP> +0, <SEP> 8 <SEP> %
<tb> Klang <SEP> und <SEP> Gefüge <SEP> gut
<tb> 


Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung feuerfester Massen und Steine aus zerkleinertem. rohem Bindeton und Magerungsmitteln nach Patent Nr. 214341, insbesondere für den Unterofen von Koksöfen. dadurch gekenn- EMI2.3
AT369661A 1960-05-13 1961-05-10 AT227149B (de)

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