AT227057B - Verfahren zur Änderung der Elektroden-Abscheidungsgeschwindigkeit unabhängig vom Verbrauch des Flußmittels, insbesondere für das Schweißen mit verdecktem Lichtbogen - Google Patents

Verfahren zur Änderung der Elektroden-Abscheidungsgeschwindigkeit unabhängig vom Verbrauch des Flußmittels, insbesondere für das Schweißen mit verdecktem Lichtbogen

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AT227057B
AT227057B AT773161A AT773161A AT227057B AT 227057 B AT227057 B AT 227057B AT 773161 A AT773161 A AT 773161A AT 773161 A AT773161 A AT 773161A AT 227057 B AT227057 B AT 227057B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Verfahren zur Änderung der   Elektroden-Abscheidungs geschwindigkeit 11nabhängig    vom Verbrauch des Flussmittels, insbesondere für das Schweissen mit verdecktem Lichtbogen 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Änderung der Elektroden-Abscheidungsgeschwindigkeit unabhängig vom Verbrauch des Flussmittels, insbesondere für das Schweissen mit verdecktem Lichtbogen. 



   In der Schweisstechnik ist es bekannt, dass beim Ansteigen des Verhältnisses von Flussmittelverbrauch zu dem von der verzehrbaren Elektrode abgeschiedenen Metall die Kosten des angewendeten Flussmittels direkt mit einem vergleichbaren Ansteigen dieses Verhältnisses grösser werden. Bis jetzt war jedoch für die Schweisstechnik kein Flussmittel verfügbar, das eine entsprechende Kontrolle dieses Verhältnisses erlaubte. Bis jetzt wurden die besonderen Verhältnisse, die einem guten Schweissvorgang entsprachen, ohne weiteres hingenommen. Der stets vorhandene Wunsch, bei guter Schweissung die Wirtschaftlichkeit des Schweissens zu erhöhen, richtete die Aufmerksamkeit auf ein neues Verfahren zur Einstellung des Verhältnisses der Geschwindigkeit von Flussmittelverbrauch zum Elektrodenschmelzen. 



   Bis jetzt wurde der    MnO- und Si02-Gehalt entsprechend den Beschreibungen   für   die Flussmittelzusam-   mensetzung eingehalten, wobei eine günstige Schweissung bei gleichzeitiger Verminderung von unerwünschtem Spritzen, unerwünschter Porosität und Vermeidungen von schlecht ausgebildetem Lichtbogen erreicht wurde. Auf die Einflüsse von MnO und    Si02   auf die Ansammlung von Mangan und Silizium in der Schweisszone wurde wenig geachtet. Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass bei Zunahme des Verbrauches dieser Bestandteile die Ansammlung von   MI1   und Si im Schweissmetall in ähnlicher Weise zunimmt. Bis jetzt wurde die Wichtigkeit dieser Beziehung als ein wesentlicher Faktor bei der Herstellung 
 EMI1.1 
 



   Fig. 1 zeigt einen Aufriss einer Unterpulver-Lichtbogen-Schweissanordnung, die für die Anwendung mit der erfindungsgemässen Schweisszusammensetzung geeignet ist. 



   Die Fig.   2 - 4   sind graphische Darstellungen, die die Faktoren zeigen, welche die Schmelzgeschwindigkeit der Elektrode beeinflussen. 



   In Fig. 1 wird eine verzehrbare Metallelektrode in Form von Draht 10 von der Trommel 12 durch eine von Motor 16 angetriebene Zuführwalze 14 abgezogen und dabei durch ein Kontaktrohr 1P zum Werkstück 20 geführt. Eine solche Elektrode ist mit einem Schweissstromkreis verbunden, welcher das Werkstück, die Leitungen 22 und 24, die Stromquelle 26 und das Kontaktrohr 18 umfasst. Die granulierte Schweisszusammensetzung 28 wird durch Schwerkraft über eine Leitung 30 aus einem Füllkasten 32 zur Schweissstelle gebracht. Während der Schweissung findet unter der Zusammensetzung 28 in Richtung der Schweissnaht 34 eine relative Bewegung zwischen dem Werkstück und der Elektrode 10 statt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



    Tabelle I    Schmelzgeschwindigkeit von Flussmittel und
Elektrode bei handelsüblichen Flussmitteln. 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> Hersteller <SEP> Flussmittel <SEP> Elektrode <SEP> Verhältnis <SEP> Flussmittel
<tb> g/min <SEP> g/min <SEP> zu <SEP> Elektrode
<tb> A <SEP> 400 <SEP> 194 <SEP> 2, <SEP> 1 <SEP> 
<tb> B <SEP> 362 <SEP> 203 <SEP> 1, <SEP> 8 <SEP> 
<tb> C <SEP> 362 <SEP> 198 <SEP> 1, <SEP> 9 <SEP> 
<tb> D <SEP> 362 <SEP> 221 <SEP> 1, <SEP> 7 <SEP> 
<tb> E <SEP> 344 <SEP> 204 <SEP> 1, <SEP> 7 <SEP> 
<tb> F <SEP> 362 <SEP> 203 <SEP> 1, <SEP> 8 <SEP> 
<tb> G <SEP> 497 <SEP> 194 <SEP> 2, <SEP> 6 <SEP> 
<tb> H <SEP> 450 <SEP> 182 <SEP> 2, <SEP> 4 <SEP> 
<tb> I <SEP> 461 <SEP> 194 <SEP> 2, <SEP> 4 <SEP> 
<tb> J <SEP> 454 <SEP> 203 <SEP> 2, <SEP> 2 <SEP> 
<tb> 
 
Bemerkung :

  
Die Schweissungen wurden bei 900 Ampere, 40 Volt Wechselstrom und einem Vorschub von 61 cm/ min mit einer Elektrode von 0, 63 cm Durchmesser durchgeführt. Zum Vergleich wurden alle Werte für 1000 Ampere berechnet. 



   Tabelle I zeigt typische Ergebnisse mit handelsüblichen Flussmitteln. Man sieht, dass die Schmelz- geschwindigkeit der verzehrbaren Elektrode mit verschiedenen Arten handelsüblicher Flussmittel bei einem Schweissstrom von 1000 Ampere zwischen 182   g/min   und 221 g/min variieren. Gleichzeitig beträgt die Verbrauchsgeschwindigkeit des Flussmittels zwischen 344 und 497 g/min. Daraus ergibt sich ein Verhältnis von Flussmittel zu Elektroden im Bereich von   1. 7   bis   2, 6.   



   Zur Verminderung des Verhältnisses Flussmittel zu Elektrode wurde nun versucht, die Schmelzgeschwindigkeit der Elektrode zu erhöhen und den Verbrauch an Flussmittel zu vermindern, wie es durch die Zusammensetzung der Schweisszusammensetzung kontrolliert werden kann. 



   Bis jetzt wurde auf die Anwesenzeit von CaO,   MgO   und   BaO   bei der handelsüblichen Herstellung von Flussmitteln des   MnO-SiO-undMnO-AlJD-SiO-Typs   wenig geachtet. Tabellen enthält einen Vergleich solcher handelsüblicher Flussmittel. Hier sind beträchtliche Mengen   CaO   zusammen mit   BaO   und andern Bestandteilen vorhanden. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



  Tabelle II Typische Zusammensetzungen verschiedener handelsüblicher Flussmittel. 
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> 



  Bestandteil <SEP> Vorhandener <SEP> Bestandteil, <SEP> %
<tb> K <SEP> L <SEP> M <SEP> N <SEP> 0 <SEP> 
<tb> SiO <SEP> 40,12 <SEP> 44,70 <SEP> 39,89 <SEP> 38,00 <SEP> 33, <SEP> 0
<tb> CaO <SEP> 6,09 <SEP> 5,04 <SEP> 5,29 <SEP> 5,50 <SEP> 7,0
<tb> MgO <SEP> 0, <SEP> 03 <SEP> 0, <SEP> 44 <SEP> 1,32 <SEP> 0, <SEP> 75 <SEP> 1,0
<tb> A1203 <SEP> 4,19 <SEP> 2,06 <SEP> 0,46 <SEP> 4,00 <SEP> 20,0
<tb> MnO <SEP> 43,16 <SEP> 40,36 <SEP> 39, <SEP> 36 <SEP> 42,11 <SEP> 28,0
<tb> TiO2 <SEP> 0.

   <SEP> 12 <SEP> NB <SEP> 0, <SEP> 00 <SEP> 0, <SEP> 25 <SEP> 0,5
<tb> FeO <SEP> 1, <SEP> 01 <SEP> 0, <SEP> 70 <SEP> 1,48 <SEP> 1,80 <SEP> 1,80
<tb> NaO <SEP> 0, <SEP> 21 <SEP> NB <SEP> 0,23 <SEP> 0,20 <SEP> 0,3
<tb> KO <SEP> NB <SEP> NB <SEP> 0, <SEP> 87 <SEP> 0,20 <SEP> 0,3
<tb> CaF, <SEP> 5,46 <SEP> 4,80 <SEP> 5,75 <SEP> 5, <SEP> 00 <SEP> 5, <SEP> 0
<tb> BaO <SEP> 0,92 <SEP> 1,57 <SEP> 2, <SEP> 73 <SEP> 1,25 <SEP> 0, <SEP> 75
<tb> S <SEP> 0, <SEP> 03 <SEP> 0, <SEP> 01 <SEP> 0, <SEP> 02 <SEP> 0, <SEP> 02 <SEP> 0, <SEP> 02 <SEP> 
<tb> P <SEP> 0, <SEP> 10 <SEP> 0, <SEP> 02 <SEP> 0, <SEP> 05 <SEP> 0, <SEP> 03 <SEP> 0, <SEP> 03
<tb> 
 
NB =Nicht bestimmt 
Fig. 2 enthält die Ergebnisse einer Anzahl von Schweissversuchen, die mit verschiedenen Flussmittelzusammensetzungen des    MnO -Si02 -Typs   durchgeführt wurden.

     BaO   war in Mengen von 0 bis 3, 0% anwesend. Hier sieht man ganz deutlich, dass eine direkte Beziehung zwischen der Schmelzgeschwindigkeit der verzehrbaren Elektrode und der in der Zusammensetzung vorhandenen Menge   BaO   besteht. Man sieht, dass beim Zunehmen der vorhandenen BaO-Menge die Schmelzgeschwindigkeit der Elektrode abnimmt. 



  Darüber hinaus kann bei geeigneter Auswahl der Rohstoffe die Schmelzgeschwindigkeit der Elektrode von 182 g/min bis 227 g/min eingestellt werden. Da eine maximale Elektrodenabscheidung erwünscht ist, wurden die folgenden geprüften Schweisszusammensetzungen auf eine Abscheidungsgeschwindigkeit von wenigstens 277 g/min zusammengestellt. 



   Tabelle III 
Ausgewählte Schmelzen des    MnO-SiO -Typs   für
Unterpulver-Lichtbogen-Schweisszusammensetzungen. 
 EMI3.2 
 
<tb> 
<tb> 



  Rohstoffe <SEP> Schmelze
<tb> 1 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 6 <SEP> 7 <SEP> 8
<tb> Manganerz, <SEP> kg <SEP> 3,8 <SEP> 3,7 <SEP> 3,6 <SEP> 3,7 <SEP> 4,5+ <SEP> 4,0 <SEP> 4,2 <SEP> 3,8
<tb> Kieselsäure, <SEP> kg <SEP> 2,5 <SEP> 2,6 <SEP> 2,7 <SEP> 2,6 <SEP> 2,0 <SEP> 2,3 <SEP> 2,1 <SEP> 2,5
<tb> Kalziumfluorid, <SEP> kg <SEP> 0, <SEP> 5 <SEP> 0, <SEP> 5 <SEP> 0, <SEP> 5 <SEP> 0, <SEP> 5 <SEP> 0, <SEP> 5 <SEP> 0.

   <SEP> 5 <SEP> 0, <SEP> 5 <SEP> 0, <SEP> 5 <SEP> 
<tb> 
 +Mangancarbonat 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 Chemische Zusammensetzung des geschmolzenen Produktes,   0/0   
 EMI4.1 
 
<tb> 
<tb> Schmelze
<tb> 1 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 6 <SEP> 7 <SEP> 8
<tb> Si02 <SEP> 43, <SEP> 6 <SEP> 44, <SEP> 1 <SEP> 45,7 <SEP> 44, <SEP> 2 <SEP> 45, <SEP> 7 <SEP> 41, <SEP> 2 <SEP> 39, <SEP> 0 <SEP> 44,4
<tb> MnO <SEP> 45,4 <SEP> 45,7 <SEP> 41,5 <SEP> 42,9 <SEP> 33,8 <SEP> 46,2 <SEP> 48,9 <SEP> 44,5
<tb> 
 
 EMI4.2 
 
 EMI4.3 
 
<tb> 
<tb> %Si02 <SEP> 44, <SEP> 20 <SEP> 
<tb> CaO <SEP> 1, <SEP> 06 <SEP> 
<tb> MgO <SEP> 0, <SEP> 18 <SEP> 
<tb> AlPs <SEP> 2, <SEP> 00 <SEP> 
<tb> MnO <SEP> 42, <SEP> 90 <SEP> 
<tb> Ti02 <SEP> 0, <SEP> 08
<tb> FeO <SEP> 1.

   <SEP> 50 <SEP> 
<tb> NaO <SEP> 0, <SEP> 34 <SEP> 
<tb> Kip <SEP> 0, <SEP> 36 <SEP> 
<tb> CaF2 <SEP> 6, <SEP> 90 <SEP> 
<tb> BaO <SEP> 0, <SEP> 11 <SEP> 
<tb> 
 
Tabelle III enthält verschiedene Typen der untersuchten Schweisszusammensetzungen, deren Rohstoffe so ausgewählt wurden, um den   BaO-und   CaO-Gehalt möglichst klein zu halten. Die durchgeführten Schweissprüfungen (Tabelle IV) zeigten, dass die Schmelzgeschwindigkeit der Elektrode bei diesen Schweisszusammensetzungen höher war als bei irgendwelchen vorher untersuchten Materialien. Man sieht, dass der Gehalt an   BaO   und andern Bestandteilen wie   CaO   und alkalischen Elementen, die in handels-   üblichem   Schweiss-Flussmittel zugegen sind, bei der Herstellung der Flussmittel eine wesentliche Bedeutung haben.

   Die vergleichbaren Werte zeigen, dass die Schmelzgeschwindigkeit der Elektrode durch Einstellen des Gehaltes an   BaO   und andern Bestandteilen befriedigend kontrolliert werden kann. 



   Tabelle IV 
Ergebnisse von Schweissversuchen   +   mit Zusammensetzungen der Tabelle III 
 EMI4.4 
 
<tb> 
<tb> Schmelze <SEP> Nr. <SEP> Flussmittel <SEP> Elektrode <SEP> Verhältnis <SEP> Flussmittel
<tb> g/min <SEP> g/min <SEP> zu <SEP> Elektrode
<tb> 1 <SEP> 354 <SEP> 236 <SEP> 1, <SEP> 5 <SEP> 
<tb> 2. <SEP> 345 <SEP> 236 <SEP> 1, <SEP> 4 <SEP> 
<tb> 3 <SEP> 335 <SEP> 236 <SEP> 1, <SEP> 4 <SEP> 
<tb> 4 <SEP> 322 <SEP> 236 <SEP> 1, <SEP> 3 <SEP> 
<tb> 5 <SEP> 318 <SEP> 231 <SEP> 1, <SEP> 3 <SEP> 
<tb> 6 <SEP> 390 <SEP> 231 <SEP> 1, <SEP> 7 <SEP> 
<tb> 7 <SEP> 408 <SEP> 231 <SEP> 1, <SEP> 8 <SEP> 
<tb> 8 <SEP> 345 <SEP> 231 <SEP> 2, <SEP> 0 <SEP> 
<tb> 
   +   Gleiches Schweissverfahren wie in Tabelle I angegeben. 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 



   Aus Tabelle IV geht hervor, dass die Menge verbrauchtes Flussmittel von 318 bis 408 g/min variiert. 



  Man sieht, dass der Verbrauch an Flussmittel von den Gehalten an   BaO   und andern Bestandteilen nicht abhängt. Es ist jedoch wichtig, die Faktoren festzustellen, die sich auf den Verbrauch von Flussmittel beziehen, da das Flussmittel-Elektroden-Verhältnis von 590 bis 908 g/min variierte. Der Einfluss des   BaO   in 
 EMI5.1 
 weisen, kann jeder Faktor, der von der Zusammensetzung abhängig ist und auf die Menge jedes vorhandenen Bestandteils oder genauer auf das Verhältnis dieser Komponenten bezogen werden. 



   Daher wurde das   MnO-SiO-Verhältnis   geprüft und der Einfluss auf den Verbrauch des Flussmittels in Fig. 2 angegeben. Überraschenderweise ergab sich, dass der Verbrauch an Flussmittel mit dem   MnO-SiO-   Verhältnis zusammenhängt und dass der Verbrauch über einem    MnO-SiO -Verhältnis   von etwa 1 rasch ansteigt. Die physikalischen Eigenschaften, wie Schmelztemperatur, spez. Wärme, elektrische Leitfähigkeit und   lonisationsverhalten   dieser Hauptbestandteile haben einen starken Einfluss auf den Verbrauch von Flussmittel. 



   Versteht man den für die Kontrolle der Schmelzgeschwindigkeit der Elektrode und den Verbrauch an Flussmittel gültigen Mechanismus, ist es möglich, ein Flussmittel herzustellen, mit dem jedes erwünschte Verhältnis von Flussmittelverbrauch zur Elektroden-Schmelzgeschwindigkeit erhalten werden kann. 



   Die Schweisstechnik suchte lange nach einem Flussmittel, welches für eine gegebene Flussmittel-Verbrauchsgeschwindigkeit eine hohe Elektroden-Schmelzgeschwindigkeit ergibt. Eine solche Zusammensetzung muss gemäss den obigen Feststellungen wenig   BaO   und wenig Verunreinigungen, zusammen mit einem MnO-SiO2-Verhältnis von kleiner als 1 enthalten. 



   Im folgenden wird eine Flussmittelzusammensetzung des Mangansilikattyps angegeben : 
 EMI5.2 
 
<tb> 
<tb> 0/0
<tb> MnO <SEP> 42, <SEP> 0 <SEP> 
<tb> Spi02 <SEP> 45, <SEP> 0 <SEP> 
<tb> CaF2 <SEP> 6. <SEP> 9 <SEP> 
<tb> MgO <SEP> 0, <SEP> 3 <SEP> 
<tb> CaO <SEP> 1, <SEP> 2 <SEP> 
<tb> BaO <SEP> 0,1
<tb> AlPs <SEP> 2, <SEP> 0 <SEP> 
<tb> FeO <SEP> 1, <SEP> 5 <SEP> 
<tb> Ti02 <SEP> 0, <SEP> 1
<tb> K20 <SEP> 0, <SEP> 4
<tb> Nap <SEP> 0, <SEP> 4 <SEP> 
<tb> PbO <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> 
<tb> 100, <SEP> 0%
<tb> 
 
Versuche über einen Bereich von Schweissströmen (von 400 bis 1550 Ampere) mit dem neuartigen   Flussmittel   ergaben im Vergleich mit einem in Tabelle V angegebenen handelsüblichen Flussmittel, dass
1. das Schmelzen der Elektrode mit der neuen Zusammensetzung in allen Fällen stärker war und
2.

   der Verbrauch an Flussmittel in allen Fällen kleiner war, wodurch das Verhältnis der Geschwinligkeit des Flussmittelverbrauches zum Schmelzen der Elektrode stark vermindert wurde. 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 



   Tabelle V Schweissversuche zum Vergleich handelsüblicher Unterpulver-Lichtbogen-Flussmittel mit den neuartigen Zusammensetzungen. 
 EMI6.1 
 
<tb> 
<tb> 



  Flussmittel <SEP> Schweissverfahren <SEP> Schmelzgeschwindigkeit <SEP> Verhältnis <SEP> Flussmittel
<tb> Strom <SEP> Spannung <SEP> Vorschub <SEP> Elektrode <SEP> Flussmittel <SEP> zu <SEP> Elektrode
<tb> Ampere <SEP> Volt <SEP> cm/min <SEP> g/min <SEP> g/min
<tb> Handelsüh <SEP> lich <SEP> 900 <SEP> AC <SEP> 1) <SEP> 40 <SEP> 61 <SEP> 0,162 <SEP> 0, <SEP> 399 <SEP> 2, <SEP> 50 <SEP> 
<tb> Neu <SEP> 900 <SEP> AC1) <SEP> 40 <SEP> 61 <SEP> 0, <SEP> 241 <SEP> 0, <SEP> 304 <SEP> 1, <SEP> 45 <SEP> 
<tb> Handelsüblich <SEP> 900 <SEP> AC1) <SEP> 5 <SEP> 61 <SEP> 0, <SEP> 175 <SEP> 0, <SEP> 286 <SEP> 1, <SEP> 63 <SEP> 
<tb> Neu <SEP> 900 <SEP> AC1) <SEP> 5 <SEP> 61 <SEP> 0,208 <SEP> 0,220 <SEP> 1,05
<tb> Handelsüblich <SEP> 900 <SEP> AC1) <SEP> 30 <SEP> 61 <SEP> 0,188 <SEP> 0,194 <SEP> 1,00
<tb> Neu <SEP> 900 <SEP> AC <SEP> so <SEP> 61 <SEP> 0, <SEP> 217 <SEP> 0, <SEP> 149 <SEP> 0,

   <SEP> 69 <SEP> 
<tb> Handelsüblich <SEP> 1550 <SEP> AC <SEP> 1) <SEP> 41 <SEP> 28 <SEP> 0, <SEP> 333 <SEP> 0, <SEP> 401 <SEP> 1, <SEP> 21 <SEP> 
<tb> Neu <SEP> 1550 <SEP> AC <SEP> 1) <SEP> 41 <SEP> 28 <SEP> 0, <SEP> 444 <SEP> 0, <SEP> 448 <SEP> 1, <SEP> 00 <SEP> 
<tb> Handelsüblich <SEP> 1200 <SEP> C1) <SEP> 40 <SEP> 32 <SEP> 0, <SEP> 253 <SEP> 0, <SEP> 424 <SEP> 1, <SEP> 68 <SEP> 
<tb> Neu <SEP> 1200 <SEP> AC1) <SEP> 40 <SEP> 32 <SEP> 0, <SEP> 312 <SEP> 0, <SEP> 302 <SEP> 0, <SEP> 98
<tb> Handelsüblich <SEP> 600 <SEP> AC1) <SEP> 30 <SEP> 50 <SEP> 0,116 <SEP> 0,157 <SEP> 1,38
<tb> Neu <SEP> 600 <SEP> AC1) <SEP> 30 <SEP> 50 <SEP> 0, <SEP> 132 <SEP> 0, <SEP> 137 <SEP> 1.

   <SEP> 04 <SEP> 
<tb> Handelsüblich <SEP> 600 <SEP> DCRP <SEP> 2) <SEP> 30 <SEP> 50 <SEP> 0,106 <SEP> 0,173 <SEP> 1,63
<tb> Neu <SEP> 600 <SEP> DCRP <SEP> 2) <SEP> 30 <SEP> 50 <SEP> 0, <SEP> 123 <SEP> 0, <SEP> 134 <SEP> 1. <SEP> 09 <SEP> 
<tb> Handelsüblich <SEP> 600 <SEP> DCSP3) <SEP> 30 <SEP> 50 <SEP> 0,148 <SEP> 0,185 <SEP> 1,25
<tb> Neu <SEP> 600 <SEP> DCSP3) <SEP> 30 <SEP> 50 <SEP> 0,175 <SEP> 0,118 <SEP> 0,67
<tb> Handelsüblich <SEP> 400 <SEP> DCRP <SEP> 2) <SEP> 26 <SEP> 50 <SEP> 0, <SEP> 086 <SEP> 0, <SEP> 114 <SEP> 1, <SEP> 42 <SEP> 
<tb> Neu <SEP> 400 <SEP> DCRP <SEP> 2) <SEP> 26 <SEP> 50 <SEP> 0,085 <SEP> 0, <SEP> 098 <SEP> 1,15
<tb> 
 1) AC = Wechselstrom 2) DCRP = Gleichstrom umgekehrter Polarität   3)   DCSP = Gleichstrom normaler Polarität 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 
In Fig. 4 sind die in Tabelle V angeführten Werte eingetragen.

   Sie zeigt die Zunahme (20 - 30%) der Elektroden -Schmelzgeschwindigkeit beim neuen Flussmittel im Vergleich zu den früheren handels- üblichen Flussmitteln. Die Zunahme der Elektroden-Schmelzgeschwindigkeit ist mit einem Abfall des Flussmittelverbrauches (15-30% für die neue Zusammensetzung gegenüber jener für die handelsüblichen Flussmittel in Fig. 5) verbunden. 



   Als Ergebnis dieser Erscheinung wird das Verhältnis von Verbrauch an Flussmittel zur Elektrodenabscheidung mit der neuartigen Zusammensetzung stark vermindert. Zum Beispiel wird, wie in Tabelle V gezeigt, bei 900 Ampere, 40 Volt und einem Vorschub von 61 cm pro Minute das Verhältnis des Flussmittelverbrauches zur Elektrodenabscheidung von 2, 5 für das handelsübliche Material auf 1, 45 für die neuartige Zusammensetzung vermindert. 



   Bezogen auf diese Feststellung wurde gefunden, dass der unten angegebene Bereich des Gehaltes an Komponenten eine hinreichende Flexibilität gewährt, die für die Herstellung einer Zusammensetzung für eine bestimmte Aufgabe erforderlich ist. Das bevorzugte MnO-SiO2-Verhältnis trägt zusammen mit dem BaO-Bereich zur Kontrolle der Elektroden-Schmelzgeschwindigkeit und der Geschwindigkeit des Flussmittelverbrauches bei. 



   Im folgenden ist eine Zusammensetzung eines Schweiss-Flussmittels des   Mangan-Aluminiumoxydsili-   kat-Typs angegeben : 
 EMI7.1 
 
<tb> 
<tb> 0/0
<tb> MnO <SEP> 30,0
<tb> Al <SEP> 21. <SEP> 8
<tb> SiO2 <SEP> 39, <SEP> 6
<tb> CaF2 <SEP> 5,0
<tb> MgO <SEP> 0,1
<tb> CaO <SEP> 0,5
<tb> BaO <SEP> 0, <SEP> 1
<tb> FeO <SEP> 1,5
<tb> TiO2 <SEP> 0,7
<tb> K20 <SEP> 0. <SEP> 5
<tb> Na2O <SEP> 0,0
<tb> PbO <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> 
<tb> 100,0%
<tb> 
 
 EMI7.2 
 Aluminiumoxydsilikattyp bei 900 Ampere. 40 Volt und 61 cm pro Minute das Verhältnis von Flussmittelverbrauch zur Elektrodenabscheidung auf 1, 2 vermindert. Die Zugabe   von2% BaO   zur obigen Zusammensetzung verminderte die Elektroden-Schmelzgeschwindigkeit um mehr als   15je,   so dass das Verhältnis des Flussmittelverbrauches zur Elektrodenabscheidung 1, 50 war. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Änderung der Elektroden-Abscheidungsgeschwindigkeit unabhängig vom Verbrauch 
 EMI7.3 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 8> EMI8.1
AT773161A 1960-10-24 1961-10-13 Verfahren zur Änderung der Elektroden-Abscheidungsgeschwindigkeit unabhängig vom Verbrauch des Flußmittels, insbesondere für das Schweißen mit verdecktem Lichtbogen AT227057B (de)

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