AT226985B - Automatische Dosierwaage - Google Patents

Automatische Dosierwaage

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AT226985B
AT226985B AT319961A AT319961A AT226985B AT 226985 B AT226985 B AT 226985B AT 319961 A AT319961 A AT 319961A AT 319961 A AT319961 A AT 319961A AT 226985 B AT226985 B AT 226985B
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AT
Austria
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balance beam
dose
reached
electromagnetic device
weigh feeder
Prior art date
Application number
AT319961A
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English (en)
Inventor
Frantisek Slepicka
Original Assignee
Kovotechna Narodni Podnik
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  • Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Automatische Dosierwaage 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 füllung störendes Zurückschwingen (Pendeln) des Waagebalkens verhindert. 



   Dieser Anschlag stützt schon bei der ersten Unterbrechung des Lichtstromes, gleichgültig ob durch einen zufälligen Ausschlag beim Auffallen von mehreren Stücken auf einmal oder beim normalen Errei- chen der groben Dosis, den Waagebalken derart ab, dass er nicht zurückschwenken oder gar in störender
Weise pendeln kann. Die Funktion des Waagebalkens wird dadurch keineswegs beeinträchtigt und bei   Un-   terbrechung des Lichtstromes durch ein zufälliges Ausschwenken des Waagebalkens wird bloss das Fertig- wiegen geringfügig verlängert. 



   Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar,   u. zw.   zeigt   Fig. l   den Aufriss und
Fig. 2 den Grundriss der erfindungsgemässen Einrichtung. 



   Der labile Waagebalken l ist mit einem Wiegefülltrichter 2, einem Laufgewicht 3 und einer Blende
4 versehen, die zwischen der Lichtquelle 5 und dem Photoelement 6 angeordnet ist. Unter dem Waage- balken 1 ist ein zweiarmiger Hebel 7. angeordnet, mit dem die Zugstange 8 des Elektromagneten 9 gelen- kig verbunden ist. Der Strom wird dem Elektromagneten 9 über ein Relais llnach Ansprechen des photo- elektrisch betätigten Relais 10 zugeführt. 



   Die erfindungsgemässe Einrichtung arbeitet wie folgt : Durch Einstellen des Gewichtes 3 am Waage- balken 1 wird die Grösse der verlangten Dosis bestimmt. Bei leeren Fülltrichter 2 bei Beginn des Wiegevorganges ruft das Gewicht 3 am Waagebalken 1 ein, mit Rücksicht auf das Moment des Fülltrichters 2, negatives Drehmoment hervor. 



   Das Trägheitsmoment des Waagebalkens, zusammen mit dem negativen Moment verhindert beim Hereinfallen der ersten Stücke in den Fülltrichter 2, ein zu grosses Ausschwenken des Waagebalkens 1, so dass der Lichtstrahl aus der Lichtquelle 5, frei in das Photoelement 6 einfallen kann. Vor Beendigung der groben Dosierung, die   z. B.   etwa   SOo   der verlangten Dosis beträgt, nimmt das negative   Drehmo -   ment bereits einen kleineren Wert ein, so dass der labile Waagebalken beim Einfallen einer grösseren Stückzahl in den Fülltrichter, im Moment soweit ausschlägt, dass die Blende 4 den Lichtstrahl unterbricht und das photoelektrische Relais das grobe Abwiegen beendet.

   Bei dieser Unterbrechung des Lichtstrahles schaltet aber das Relais 10 die Stromzuführung zum Elektromagneten 9 ein, dieser zieht das Joch mit der Zugstange 8 an, die den zweiarmigen Hebel 7 so verschwenkt, dass dessen verlängerter und am Ende umgebogener Arm unter dem Waagebalken 1 einen Anschlag für denselben bildet. 



   Die Blende verdeckt während dieses Vorganges dauernd die Öffnung des Photoelementes 6. Erst beim Nachwiegen (Einbringen der   Restfüllung)   schwenkt der Waagebalken 1 derart im Uhrzeigersinn aus, dass sein Schwerpunkt über die senkrechte Achse verlegt wird und zusammen mit dem letzten Stück der Dosis, auf dem Waagebalken ein positives Drehmoment ausbildet, worauf der Waagebalken so weit ausschwingt, dass die Blende 4 die Öffnung des Photoelementes 6 ein zweitesmal freigibt und das Relais 10 die Zufuhr des Materials zur Waage beendet. Die erwünschte Dosis ist eingewogen und gleichzeitig wird der Strom zum Elektromagneten 9 unterbrochen, so dass mit dem Hebel 7 der Anschlag in seine Aus-   gangsstellung zurückkehrt.   Der beschriebene Vorgang wiederholt sich beim Abwiegen jeder Dosis.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Automatische Dosierwaage insbesondere für körniges Material in geringer Stückzahl je Dosis, bei welcher eine elektromagnetische, vom Waagebalken gesteuerte Einrichtung den Füllstrom des Schüttgutes beim Erreichen des Grobwertes der eingestellten Dosis vorübergehend und beim Erreichen des genauen Wertes derselben den Reststrom endgültig unterbricht, gekennzeichnet durch einen beweglichen Anschlag (7), den eine vom Waagebalken (1) gesteuerte, elektromagnetische Einrichtung (9,10, 11) so in die Bewegungsbahn des beim Erreichen des Grobwertes der Dosis ausschwingenden Waagebalkens bringt, dass er ein die Restfüllung störendes Zurückschwingen (Pendeln) des Waagebalkens verhindert.
AT319961A 1960-04-30 1961-04-24 Automatische Dosierwaage AT226985B (de)

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CS226985X 1960-04-30

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AT226985B true AT226985B (de) 1963-04-25

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