AT225310B - Kochvorrichtung - Google Patents

Kochvorrichtung

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AT225310B
AT225310B AT65660A AT65660A AT225310B AT 225310 B AT225310 B AT 225310B AT 65660 A AT65660 A AT 65660A AT 65660 A AT65660 A AT 65660A AT 225310 B AT225310 B AT 225310B
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AT
Austria
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plate
heating element
thermostat
cooking device
heating
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AT65660A
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Magic Whirl Dispensers Inc
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Description


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  Kochvorrichtung 
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Kochvorrichtung, welche insbesondere zur Bereitung warmer Getränke, beispielsweise unter Verwendung von Schokolade oder Kaffeepulver oder aber zum Erwärmen von Suppen od. dgl., bestimmt ist. 



   Es ist bereits eine Kochvorrichtung bekannt, welche aus einem elektrischen Kocher und einem zur Aufnahme   der Flüssigkeit dienenden Kochtopf   besteht, in welchem ein magnetisches Rührorgan angeordnet ist, wobei am Kocher eine Platte zur Aufnahme des Kochtopfes, ein elektrisches Heizelement und ein Motor mit drehbarem Magnet zum Antrieb des magnetischen Führorganes vorgesehen ist. 



   Die Erfindung zielt auf die Verbesserung einer derartigen bekannten Kochvorrichtung ab. Es wird hiebei eineKochvorrichtung angestrebt, welche es ermöglicht, Getränke rasch zu erwärmen und zu mischen, diese Getränke ohne Wartung auf der zum Servieren gewünschten Temperatur zu halten, das Anbrennen bzw. Festlegen der Getränke am Kochtopf zu vermeiden und alle mit dem Getränk in Berührung kommende Teile der Vorrichtung rasch, einfach und in hygienisch einwandfreier Weise zu reinigen. 



   Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass die Platte im Abstand vom ringförmig ausgebildeten Heizelement angeordnet ist und einen an ihr befestigten Thermostatschalter zur Steuerung des Heizstromes trägt. Auf diese Weise wird eine Kochvorrichtung geschaffen, welche den oben angegebenen Er-   fordewissen   entspricht. Bei dieser Kochvorrichtung spricht das Thermostatelement auf die Temperatur des Kochtopfes an und regelt in exakter Weise die Erwärmung des Inhaltes dieses Kochtopfes. 
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 net, dass das Heizelement von einem wärmereflektierenden Ring des Kochers umgeben ist. Hiebei kann dieser wärmereflektierende Ring einen den Kochtopf aufnehmenden und im Abstand vom Heizelement haltenden Teil aufweisen. 



   Der Thermostatschalter ist zweckmässig auf und unter der aus wärmeleitendem Material bestehenden Platte befestigt. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen schematisch dargestellt. Fig.   l   der Zeichnung zeigt   einen Grundriss einer Mehrstellen-Kochvorrichtung gemäss der vorliegenden   Erfindung, wobei einzelne Teile weggebrochen sind, Fig. 2 einen Aufriss zu Fig.   l,   Fig. 3 einen teilweisen Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 2, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig.   l,   Fig. 5 eine Draufsicht auf die Mittelplattenanlage, z.

   B. nach der Linie 5-5 der Fig. 4, Fig. 6 einen teilweisen Schnitt nach del Linie 6-6 der Fig. 5, Fig. 7 eine Ansicht von unten, Fig. 8 einen tellweisen Schnitt durch einen der Montagebolzen für den Motor, Fig. 9 ein Schaltschema der elektrischen Anlage für die Vorrichtung, Fig. 10 einen Grundriss einer bevorzugten Ausführungsform des Rührorgans, und Fig. 11 einen Schnitt nach der Linie 11-11 der Fig. 10. 



   Die die   Heiz- und   die Steuereinrichtung des Gerätes bildenden Teile sind auf einem Untergestell 10 gelagert, das z. B. aus Metallblech geformt ist und eine Stirnplatte 11, eine entfernbare Rückwand 12, eine Bodenplatte 13, eine Deckplatte 14 sowie zwei Endplatten 15 besitzt. Die Schalter 16 und 17 sowie das Kontrollicht 18, die einen Teil der elektrischen Einrichtung zur Steuerung des Gerätes bilden, sind an der Vorderplatte gelagert. 



   Die Teile des magnetischen Antriebs sind auf einer trogförmigen Grundplatte 20 angeordnet. Auf dieser Platte befindet sich ein Ring 22, vorzugsweise aus einem wärmeisolierenden Material, z. B. einem plastischen Werkstoff, mit drei Bolzen 22a, die in die Platte eingeschraubt sind und den Ring in Abstand zu ihr halten. An der Stelle jedes Schenkels hat der Ring eine Nut 23, die von seinem unteren Rand nach oben führt. Eine Platte 24 aus unmagnetischem, wärmeleitendem Material, wie Aluminium, ist auf dem Ring 22 gelagert und besitzt drei Nasen 24a, die in die Nuten 23 eingesteckt sind. Der Ring 22 hat ausser- 

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 zen 61 greift durch die Platte 24 hindurch und stützt ein Bimetallelement 62, eine Blattfeder 63, eine
Blattfeder 64 und eine starre Platte   65   ab.

   Das Element 62 trägt einen Bolzen 66, der mit dem äusseren
Ende der Feder 64 zusammenwirken kann, um diese herunterzubiegen. Die Platte 65 trägt einen Anschlag
67, der die Feder 64 durchgreift und mit der Blattfeder 63 zusammenwirkt, um sie in vorbestimmter Stel- lung zu halten. DerAnschlag 67 ist auf einer Schraube 67a angeordnet, die in die Platte 65 eingeschraubt ist und so gedreht werden kann, dass die Stellung des Anschlages und damit die Temperatur eingestellt werden kann, bei der der Thermostat öffnet. Die Federblätter und das thermostatische Element sind von- einander getrennt und mittels einer Reihe isolierender Zwischenscheiben 68 gegen den Bolzen 61 isoliert. 



   Ein Leiterpaar 69,70 ist an die Blattfedern 63 bzw. 64 angeschlossen. Ein Kontaktpaar 71,72 ist auf den   äusseren Enden   der Blattfedern 63 und 64 gelagert. Der Schalter ist so ausgebildet, dass sich, wenn eine
Erwärmung aber eine gewünschte Temperatur hinaus erfolgt ist, das Element 62 nach abwärts biegt und der Bolzen 66 die Blattfeder 64 herunterdrückt, um die Zusammenwirkung der Kontakte 71 und 72 zu un- terbrechen. Beim Abkühlen kehren das Bimetallelement und die Blattfeder 64 in ihre Ausgangsstellung zurück, wobei die Kontakte wieder aneinanderliegen. 



   Um den Motor gegen die Wärme des Heizungselements zu schützen, bestehen die die Grundplatte 20 tragenden Bolzen 56 aus einem Material mit verhältnismässig niedriger Wärmeleitfähigkeit. Ausserdem ist   zur Aufhängung   des Motors an der Grundplatte eine Isolierlagerung vorgesehen (Fig. 8). Ein Paar Augen 80 und 81 aus wärmeisolierendem Material sind in einem Loch in der Grundplatte gelagert. Die mit dem
Bolzen 21 zusammenwirkende Schraube 82 greift durch diese Augen hindurch.   Soaach   besteht zwischen der Schraube oder dem Bolzen und der Grundplatte kein metallischer Kontakt. Schliesslich ist ein Gebläse
83 mit Leitflächen 84 zum Umwälzen von Luft nach oben vorgesehen und so gelagert, dass es mittels des
Rotors 27 in Drehung versetzt wird und zur Kühlung des Motors beiträgt (s. Fig. 7). 



   Die Schaltung für das Gerät ist in Fig. 9 veranschaulicht. Das Gerät ist an eine Stromquelle 73, Wechselstrom oder Gleichstrom, angeschlossen. Eine Ader liegt an einer Seite eines doppelt wirkenden Druckknopfschalters 74, der mit Hilfe von Schaltknöpfen 16 und 17 an der Tafel betätigt wird und zwei Sätze von Kontakten 75 und 76 besitzt. Diese Kontakte werden durch Eindrücken des Knopfes 16 geschlossen und durch Eindrücken des Knopfes 17 geöffnet. Die Kontakte 76 liegen in Reihe mit dem Motor 26, während die Kontakte 75 in Reihe mit dem Heizungselement 39 und dem Thermostat 60 liegen. Das Kontrolllicht 18 ist parallel zum Heizungselement und dem Thermostat eingeschleift. 



   Um das Gerät zu betreiben wird der Knopf 16 gedrückt, wodurch der Schaltkreis zum Motor 26 sowie zum Heizelement 39 geschlossen wird. Das Kontrollicht 18 leuchtet ebenfalls auf. Der mit der gewünschten Menge von Getränkemischung gefüllte Topf wird dann aufgesetzt. Der Magnet 53 wird mittels des Magnetes 31 angetrieben, um das Getränk ständig umzurühren, während sich der Topf auf der Heizplatte befindet. Das Getränk wird somit gründlich gemischt und vom Ansetzen bewahrt. Erreicht das Getränk die gewünschte Temperatur, so schaltet der Thermostat 60 den Strom zum Heizelement ab. Kühlt sich das Getränk unter die Temperatur ab, schliesst der Thermostat erneut den Stromkreis und erwärmt das Getränk wieder in erforderlichem Ausmass. 



   Der Thermostat ist sehr nahe dem Boden des Topfes angeordnet und durch den Luftspalt zwischen der Platte 35 und der Platte 24 gegen das elektrische Heizelement 38 isoliert. Der Thermostat spricht daher rasch auf Schwankungen der Temperatur der Flüssigkeit im Topf an. Die Temperatur kann somit genau innerhalb eines engen Bereichs gehalten werden. Der Topf hat tatsächlich keine unmittelbare Berührung mit dem Heizelement. Der Thermostat ist so eingestellt, dass er das Getränk auf einer Temperatur unterhalb des Siedepunkts,   z. B.   etwa 1000 C hält. Diese Temperatur ist für Milchgetränke und Cremsuppen geeignet. Das ständige Rühren durch die magnetische   Rühreinheit   verhindert, dass das Getränk am Boden anhängt.

   Eine Rührgeschwindigkeit von etwa 200 U/min ist zu bevorzugen, da eine schnellere Geschwindigkeit eine Suspension, wie Kakao, zur Scheidung bringen kann. Sollte der   Topf"trockenlaufen",   schaltet der Thermostat den Strom zur Heizvorrichtung ab, wenn die voreingestellte Temperatur des Thermostaten erreicht ist, wodurch eine Überhitzung verhindert wird. Auf diese Weise wird auch ein Zerspringen und Brechen des Topfes verhindert, da die wärmebeständigen Ausführungen von Glas für Kochtöpfe ohne weiteres einer Temperatur unterhalb des Siedepunkts widerstehen. 



   Ist das Untergestell mit mehr als einer Kochstelle ausgestattet, werden die weiteren Stellen ähnlich der oben beschriebenen ausgeführt. Wie früher geschildert, kann der Motor so angeschlossen werden, dass er eine Reihe von Magneten, ähnlich dem Magnet 31, gleichzeitig über passende Riemen-und Scheibentriebe antreibt. Jeder Ofen besitzt ein Heizelement und einen Thermostaten, ähnlich dem Element 38 und dem Thermostat 60. In Fig. 9 sind das Heizelement 39a, der Thermostatschalter 60a sowie das Kontrollicht 18a einer zweiten Stelle, mit Anschluss an einem gesonderten Schalter 77, veranschaulicht. Der 

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 Schalter 77 trägt zwei Paare von Kontakten 77a und 77b. Die Kontakte 77b liegen im Motorkreis, die Kontakte 77a im Heizkreis für die zweite Ofeneinheit.

   Durch Schliessen des Schalters 77 wird somit der Motor angelassen und ausserdem die Heizwicklung eingeschaltet sowie die Kontrollampe 18a zum Aufleuchten gebracht. Die zweite Ofeneinheit kann demgemäss unabhängig von der ersten ein-und ausgeschaltet werden. Weitere Einheiten lassen sich in derselben Weise anschliessen. 



   Obwohl die Vorrichtung in erster Linie zur Herstellung warmer Getränke bestimmt ist, eignet sie sich ausserdem aber auch zum Kochen oder Wärmen von Saucen und andern Nahrungsmitteln, die ein ständiges Rühren erfordern. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Kochvorrichtung, bestehend aus einem elektrischen Kocher und einem zur Aufnahme der Flüssigkeit dienenden Kochtopf, in welchem ein magnetisches Rührorgan angeordnet ist, wobei an dem Kocher eine Platte zur Aufnahme des Kochtopfes, ein elektrisches Heizelement und ein Motor mit drehbarem Magnet zum Antrieb des magnetischen   Ruhrorganes   vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte im Abstand vom ringförmig ausgebildeten Heizelement angeordnet ist und einen an ihr befestigten Thermostatschalter zur Steuerung des Heizstromes trägt.

Claims (1)

  1. 2. Kochvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Heizelement von einem Wärme reflektierenden Ring des Kochers umgeben ist.
    3. Kochvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärme reflektierende Ring einen den Kochtopf aufnehmenden und im Abstand vom Heizelement haltenden Teil aufweist.
    4. Kochvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Thermostatschalter auf und unter der aus wärmeleitendem Material bestehenden Platte befestigt ist.
AT65660A 1960-01-28 1960-01-28 Kochvorrichtung AT225310B (de)

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