AT223157B - - Google Patents

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AT223157B
AT223157B AT792059A AT792059A AT223157B AT 223157 B AT223157 B AT 223157B AT 792059 A AT792059 A AT 792059A AT 792059 A AT792059 A AT 792059A AT 223157 B AT223157 B AT 223157B
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Veb Konstruktionsbuero Fuer Schwermaschinenbau Magdeburg
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Aneinanderreihen von Walzmaterial, insbesondere von Walzstäben, zu einem endlosen Strang 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Aneinanderreihen von Walzmaterial, insbesondere von Walzstäben, zu einem endlosen Strang. 



   Es ist bisher bekannt, zum kontinuierlichen Auswalzen von Knüppeln oder stabförmigem Walzgut dieses in einem Ofen auf die Walztemperatur zu erhitzen, bevor es der nachfolgenden Schweissvorrichtung zugeführt wird. 



   Obwohl zum Zwecke der Walzguterwärmung verschiedene Ofenbauarten bekannt sind, handelt es sich im vorliegenden Fall um gasbeheizte Einkammeröfen, in welchen das Walzgut auf die Walztemperatur von   1100  C   erwärmt und mittels   Querverschiebe- und   Stossvorrichtungen den Schweissaggregaten zugeführt wird. 



   Diese Öfen haben den grossen Nachteil, dass das Walzgut mit einer starken Oxydschicht behaftet ist, welche mit einer schnell und sicher arbeitenden Putzvorrichtung entfernt werden muss. Ausserdem ist es nur möglich, das Walzgut nacheinander aus dem Ofen zu schieben, was sich wiederum nachteilig auf eine zügige Arbeitsfolge auswirkt. Auch muss das folgende Schweissaggregat die Temperaturerhöhung von Walz- auf Schweisstemperatur aufbringen. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bestehenden Nachteile unter Einbeziehung anderer Gesichtspunkte zu beheben. 



   Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass zur Erwärmung des Walzgutes von Raumtemperatur auf die zum Zusammenschweissen desselben notwendige Schweisstemperatur zwei oder mehr voneinander getrennte Erwärmungseinrichtungen vorzugsweise hintereinander liegen, wobei in   dererstenlErwärmungs-   
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 für eine Erwärmung des Walzgutes auf die notwendige Schweisstemperatur bis   13500 e   mit einer Frequenz von 5000 Hz enthält. 



   Diese Vorrichtung hat den grossen Vorteil, als Durchlaufofen ausgebildet zu sein, so dass jeweils mehrere Walzstäbe nebeneinander in kontinuierlicher Reihenfolge zu- und abgeführt werden. Dabei ist es möglich, die Walzstäbe auf Grund der verschiedenen Frequenzen in kürzester Zeit von Raum- auf Schweisstemperatur zu erhitzen, ohne dass eine den Schweissvorgang nachteilig beeinflussende Oxydationsschicht vorhanden ist. Entsprechend der im Ofen nebeneinander liegenden Stäbe sind die Schweissaggregate an der Ofenaustrittsseite angeordnet und gewährleisten so eine schnelle Arbeitsfolge. Da das Walzgut bereits im Ofen auf Schweisstemperatur erwärmt wird, haben die Schweissaggregate keine hohe Schweissleistung aufzubringen, was wiederum die gesamte Anlage billig und betriebssicher macht. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung für vier Walzstränge als Draufsicht dargestellt. 



   Mit 1 ist das erste Walzgerüst bezeichnet, in welches die vier nebeneinanderliegenden Walzstränge 2, 3, 4 und 5 einmünden, nachdem sie durch die Schweissaggregate 6 und über die Schlingengrube 9 gelaufen sind. Beschickt werden die Walzadern durch je einen Aufgaberost, der das Walzgut auf die den Walzadern zugehörigen Rollgänge übergibt. 



   Die Erwärmungsvorrichtung ist vorteilhafterweise zweiteilig ausgebildet, u. zw. so, dass eine Vorwärmung in zwei Stufen erfolgt. In einer grösseren, sämtliche vier Walzadern umfassenden Vorrichtung 7 wird das Walzgut auf   760  C   und danach auf 1100   C erwärmt, um anschliessend in einer kleineren Erwärmungseinrichtung 8 auf die Schweisstemperatur von 1350  C erwärmt zu werden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zum Aneinanderreihen von Walzmaterial, insbesondere von Walzstäben, zu einem endlosen Strang, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erwärmung des Walzgutes von Raumtemperatur auf die zum <Desc/Clms Page number 2> Zusammenschweissen desselben notwendige Schweisstemperatur zwei oder mehr voneinander getrennte Erwärmungseinrichtungen vorzugsweise hintereinander liegen, wobei in der ersten Erwärmungseinrichtung (7) induktive Heizeinrichtungen für eine stufenlose Erwärmung des Walzgutes auf Grund der Netzfrequenz von 50 Hz bis 760 C und danach auf Grund der Mittelfrequenz von 2400 Hz auf nahezu 11000 C vorgesehen sind, wogegen die zweite Erwärmungseinrichtung (8)
    eine induktive Heizeinrichtung für eine Erwärmung des Walzgutes auf die notwendige Schweisstemperatur bis 1350 C mit einer Frequenz von 5000 Hz enthält.
AT792059A 1958-04-29 1959-02-09 AT223157B (de)

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