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Gehäusekörper eines Ausgleichgetriebes für Kraftfahrzeuge und
Verfahren zu dessen Bearbeitung
Die Erfindung bezieht sich auf einen Gehäusekörper eines Ausgleichgetriebes für Kraftfahrzeuge und fufein Verfahren zur Bearbeitung desselben. Dabei handelt es sich um einen Gehäusekörper, dessen Wan- cung mit den Lagerbohrungen und denLagerbolzenbohrungen für die Abtriebs- bzw. Ausgleichkegelräder \ ersehen ist, wobei die Achsen dieser Bohrungen in einer Ebene angeordnet und die Bohrungen an ihrem i. neren Ende mit als Rotationsflächen, vorzugsweise als Kugelflächen ausgebildeten Anlaufflächen für Ç e Kegelräder ausgestattet sind.
Bei den bekannten Ausgleichgetriebegehäusen dieser Art muss das Werkzeug zur Bearbeitung der Innenflächen durch die Achswellenbohrungen angeführt werden. Da sich ein Werkzeugträger mit ausreichender Steifigkeit durch die bei derartigen Getrieben kleinen Achswellenbohrungen nicht einführen lässt und die Bearbeitung mit Anstecksenkern teuer und ungenau ist, ist eine wirtschaftliche Bearbeitung hiebei nicht möglich. Ausserdem lassen sich sämtliche Anlaufflächen für die insgesamt vier erforderlichen Kegelräder nicht in einem Schnitt bearbeiten, da der Anstellwinkel eines durch die Achswellenbohrung angeführten Werkzeuges zu flach würde.
Um diese Nachteile zu vermeiden, wird gemäss der Erfindung vorgeschlagen, den Gehäusekörper eines Ausgleichgetriebes aus einem ungeteilten Gussstück herzustellen, das vorzugsweise mit einem angegossenen Ringflansch zur Befestigung des Antriebstellerrades versehen ist, und ausserdem in der Wandung des Gehäusekörpers seitlich der von den Bohrungsachsen gebildeten Ebene zum Einführen eines Werkzeuges zur Bearbeitung der einer gemeinsamen Rotationsfläche zugeordneten Kegelrad-Anlaufflächen und zur Montage des Getriebes eine Öffnung einzubrechen.
Des weiteren ist vorgesehen, die Bearbeitung der K'egelradanlaufflächen mittels einer an sich bekannten Kugeldrehvorrichtung od. dgl. vorzunehmen, wobei die Längsachse des durch die Öffnung in der Gehäusewandung eingeführten Bearbeitungswerkzeuges in Arbeitsstellung zumindest angenähert senkrecht zu der Achse der Lager und/oder Lagerbolzenbohrungen der Antriebs- bzw. Ausgleichkegelräder einstellbar ist.
Ein Ausführungsbeispiel gemäss der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und nachfolgend näher erläutert. Hiebei zeigen : Fig. l einen Axialschnitt durch das Ausgleichgetriebegehäuse und Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1.
Das aus einem ungeteilten Gussstück bestehende Differentialgehäuse 2 ist nach den Fig. l und 2 mit einemRingflansch 1 versehen, auf den das nicht dargestellte Antriebstellerrad montiert wird. Das Gehäu-
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der beiden AbtriebswellenGleichachsig zur Bohrung 4 liegt eine Bohrung 5, die von dem kugeligen Innenraum 6 des Gehäuses her am Boden. 7 und den Ansatz 8 durchdringt und zur Aufnahme der zweiten Abtriebswelle dient. Des wei- teren sind in das Gehäuse 2 zwei Bohrungen 9 und 9. eingearbeitet, die die Lagerbolzen der Ausgleichkegelräder aufnehmen. In die Wand des Gehäuses 2 ist ausserdem eine Montageöffnung 10 eingebrochen.
Gemäss Fig. l wird die Bearbeitungsvorrichtung 13, z. B. eine Kugeldrehvorrichtung, durch die Montageöffnung 10 in den kugeligen Innenraum 6 des Differentialgehäuses 2 eingeführt. Während der Drehbewegung der Bearbeitungsvorrichtung 13 oder des Gehäuses 2 wird der Werkzeughalter 14 mit dem Bear-
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beitungsstahl 15 mechanisch oder hydraulisch aus der gezeichneten Stellung A in die Stellung B bewegt. Er erzeugt dabei die Kugelfläche 12, die den Ausgleich- und Abtriebskegelrädern als Anlauffläche dient.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Gehäusekörper eines Ausgleichgetriebes für Kraftfahrzeuge, dessen Wandung mit den Lagerbohrungen und den Lagerbolzenbohrungen für die Abtriebs-bzw. Ausgleichkeg < *'ider versehen ist, wobei die Achsen dieser Bohrungen in einer Ebene angeordnet und die Bohrungen an ihrem inneren Ende mit als Rotationsflächen, vorzugsweise Kugelflächen, ausgebildeten Anlaufflächen für die Kegelräder ausgestattet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäusekörper aus einem ungeteilten Gussstück besteht, das vorzugsweise mit einem angegossenen Ringflansch (1) zur Befestigung des Antriebstellerrades versehen ist, und dass ferner in der Wandung des Gehäusekörpers (2) seitlich der von den Bohrungsachsen gebildeten Ebene, zum Einführen eines Werkzeuges (13)
zur Bearbeitung der einer gemeinsamen Rotationsfläche zugeordneten Kegelrad-Anlaufflächen (12) und zur Montage des Getriebes, eine Öffnung (10) eingebrochen ist.