AT222703B - Einrichtung für die antennenseitige Umschaltung eines Betriebsfunkgerätes auf ein Reservefunkgerät - Google Patents

Einrichtung für die antennenseitige Umschaltung eines Betriebsfunkgerätes auf ein Reservefunkgerät

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AT222703B
AT222703B AT296061A AT296061A AT222703B AT 222703 B AT222703 B AT 222703B AT 296061 A AT296061 A AT 296061A AT 296061 A AT296061 A AT 296061A AT 222703 B AT222703 B AT 222703B
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radio
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receiver
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Telefunken Patent
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  Einrichtung für die antennenseitige Umschaltung eines
Betriebsfunkgerätes auf ein Reservefunkgerät 
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung für die antennenseitige Umschaltung eines Betriebsfunkgerä- tes auf ein Reservefunkgerät. Die beiden Funkgeräte bestehen jeweils aus einem Sender und Empfänger und besitzen jeweils die gleiche Sende- bzw. Empfangsfrequenz. Am Senderausgang und Empfängerein- gang sind sie mit einem Bandpass versehen, welcher auf die Sende- bzw. Empfangsfrequenz abgestimmt i ist. Zur Zusammenfassung der beiden in Serie geschalteten Funkgeräte an die gemeinsame Antenne ist je eine breitbandige Richtungsgabel vorhanden. 



   Solche Reserveschaltungen sind an sich bekannt. Hiebei besitzt jedes Funkgerät eine Richtungsgabel (Zirkulator), und über einen weiteren Zirkulator wird mit Hilfe von vorzugsweise mechanischen Schaltern die Umschaltung des entsprechenden Gerätes vorgenommen. Diese Ferrit-Zirkulatoren sind aufwendig und stellen teure Bauelemente dar. Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, eine Reserveumschal- tung mit der geringsten Anzahl von Zirkulatoren vorzunehmen. 



     Dje   Umschaltung soll hiebei allen vorkommenden Betriebsfällen angepasst werden können in bezug auf Schaltgeschwindigkeit und Selektion, wobei das Schaltorgan als getrennte Baueinheit nachträglich an zwei bereits vorhandenen Funkgeräten üblicher Bauart angeschlossen werden kann, ohne dass irgend- welche Eingriffe in die interne Schaltung erforderlich sind. 



   Bei einer Einrichtung für die antennenseitige Umschaltung eines Betriebsfunkgerätes auf ein Reserve- funkgerät, die beide mit der jeweils gleichen Sendefrequenz bzw. Empfangsfrequenz auf eine gemein- same Antenne arbeiten und am Senderausgang und Empfängereingang je einen auf die beiden Frequenzen der Sender bzw.

   Empfänger abgestimmten Bandpass besitzen, wobei an jedem Funkgerät eine breitban- dige Richtungsgabel zur Zusammenfassung des Senders und Empfängers an den Antennenanschluss vorge- sehen ist und die beiden Funkgeräte in Serie an die Antenne angeschlossen werden, wird deshalb erfin- dungsgemäss vorgeschlagen, dass die Orientierung der Richtungsgabeln in den Geräten so vorgenommen wird, dass die Frequenz des antennenfernen Empfängers von der Antenne kommend an dem Bandfilter des antennennahen Senders reflektiert wird und anschliessend über das Umschaltorgan zum zugehörigen
Empfänger gelangt und dass die Frequenz des antennenfernen Senders nach Passieren des Umschaltorgans und Reflexion am Bandfilter des antennennahen Empfängers zur Antenne gelangt. Das Umschaltor- gan liegt hiebei in der Verbindungsleitung zwischen den beiden Funkgeräten. 



   An Hand von Ausführungsbeispielen soll dies im folgenden näher erläutert werden :
In der Fig. 1 ist eine erfindungsgemässe Umschalteinrichtung schematisch dargestellt. An der ge- meinsamen Antenne A arbeiten hiebei zwei Funkgeräte, bestehend aus je einem Sender Sl bzw. S2 und je einem Empfänger El bzw. E2. Sender und Empfänger des ersten Funkgerätes sind über Bandpässe an den vierarmigen Zirkulator Zil angeschlossen. Der zum Sender Sl führende Bandpass   BS1   ist auf die Sen- defrequenz fs, und der zum Empfänger   El   führende Bandpass BE1 ist auf die Empfangsfrequenz fE abge- stimmt. Ein Zirkulatoranschluss von Zil führt zur gemeinsamen Antenne A. Der noch verbleibende vierte
Anschluss dieses Zirkulators führt über ein Umschaltorgan Ul zum zweiten Zirkulator Zi2.

   Der Sender
S2 des zweiten Funkgerätes ist über einen auf die Sendefrequenz fS abgestimmten Bandpass   BS2   an einen
Zirkulatorarm von Zi2 angeschlossen, während der Empfänger E2 mit dem auf die Frequenz fE abge- 

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 stimmten Bandpass BE2 an dem andern Zirkulatorarm liegt. Der verbleibende vierte Zirkulatorarm von Zi2 ist mit einem Absorber K reflexionsfrei abgeschlossen. Die Orientierung der Richtungsgabeln, dargestellt durch die angezeichneten Pfeile, bei den im Ausführungsbeispiel verwendeten Zirkulatoren ist erfindungsgemäss so gewählt, dass der Empfangsweg für den antennenfernen Empfänger E2 über den antennennahen Sender Sl führt.

   Dies bedeutet, dass die Empfangsfrequenz   fE   am Bandpass   BS1   reflektiert wird und über das Umschaltorgan U1 und den Zirkulator Zi2 zum Empfänger E2 gelangt. 



   Der Sendeweg für den antennenfernen Sender S2 führt analog über den antennennahen Empfänger El zur gemeinsamen Antenne A, wobei das Umschaltorgan U1 in der Verbindungsleitung zwischen den beiden Funkgeräten liegt. Das Signal des antennennahen Senders   Sl   gelangt über den zugehörigen Bandpass BS1 und den Zirkulator Zil zum Schaltorgan U1, wird daran reflektiert, passiert den Zirkulator, wird an den Eingangsklemmen des Bandpasses BEl reflektiert und gelangt schliesslich zur Antenne A. 



   Die Funkgeräte einschliesslich der Richtungsgabeln sind vorzugsweise gleich ausgeführt, wobei die 
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 chendes Vertauschen der Anschlussleitungen verwirklichen, wie dies in der Fig. 2 dargestellt ist. Die Be- zeichnung der einzelnen Elemente entspricht derjenigen der Fig. 1. 



   Das Umschaltorgan besteht hiebei aus einem Schalter mit zwei Stellungen, welcher in der einen
Schaltstellung für die Sende- und Empfangsfrequenz einen reflexionsfreien Durchgang hat, während er in der andern Stellung für die   Sende- und Empfangsfrequenz   eine reflektierende Sperre darstellt. Als Um- schaltorgan kann hiebei ein mechanischer Schalter verwendet werden oder ein elektronischer Schalter, welcher sich beispielsweise mit Hilfe von Ferriten, Dioden oder   Gàsentladungsröhren   verwirklichen lässt. 



   In einer bevorzugten   Ausführungsform   der Erfindung besteht das Schaltorgan aus zwei Schaltern mit je zwei Schaltstellungen, wobei ein Schalter für die Sendefrequenz fS und der andere Schalter für die
Empfangsfrequenz fE jeweils in der einen Schaltstellungreflexionsfreidurchlässt und in der andern Schalt- stellung reflektierend sperrt, so dass Sender und Empfänger getrennt umgeschaltet werden können. Dies lässt sich durch mechanische oder elektronische Schalter verwirklichen. 



   In der Fig. 3 ist eine selektiv wirkende Schaltanordnung skizziert, die aus den beiden Schaltern Ul1 und U12 besteht. Ull schliesst einen über die Empfangsfrequenz fE abgestimmten Schwingkreis SK11, welcher im Ausführungsbeispiel einen Widerstand induktiv in die Verbindungsleitung zwischen den beiden
Zirkulatoren Zil und Zi2 hinein transformiert, so dass diese Leitung selektiv gesperrt wird. Analog öffnet und sperrt der Schalter U12 diese Verbindungsleitung selektiv für die Frequenz fS mit Hilfe des Schwingkreises   SK12.   Die in der Figur dargestellten und auf die Frequenz fS bzw.   fE   abgestimmten Schwingkreise können natürlich auch durch andere äquivalente Schaltungen ersetzt werden, die an sich bekannt sind und deshalb hier nicht weiter erwähnt werden sollen. 



   Sofern erforderlich, können auch mehr als zwei Funkgeräte auf die gleiche Antenne geschaltet wer- den. beispielsweise drei Funkgeräte in Serienschaltung, wie dies in der Fig. 4 angedeutet ist. Hiefür sind drei Zirkulatoren Zil - Zi3 erforderlich mit zwei zwischengeschalteten Schaltorganen U1 bzw. U2, wobei für die   einzelnen Schaltorgane   wieder jede der oben erwähnten Ausführungsformen Verwendung finden kann. 



   Bei den in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen wurden als Richtungsgabeln Zirkulatoren eingezeichnet. Für jedes antennenferne Funkgerät kann jedoch an Stelle eines Zirkulators auch eine normale   Antennen. weiche   Verwendung finden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Einrichtung für die antennenseitige Umschaltung eines Betriebsfunkgerätes auf ein Reservefunkgerät, die beide mit der jeweils gleichen Sendefrequenz und Empfangsfrequenz auf eine gemeinsame Antenne arbeiten und am Senderausgang und Empfängereingang je einen auf die beiden Frequenzen abgestimmten Bandpass besitzen, wobei an jedem Funkgerät eine breitbandige Richtungsgabel zur Zusammenfassung des Senders und Empfängers an den Antennenanschluss vorgesehen ist und die beiden Funkgeräte in Serie an die Antenne angeschlossen werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Orientierung der Richtungsgabeln (Zi 1, Zi 2) in den Geräten (S l, E 1 ;
    S 2, E 2) so erfolgt, dass die Frequenz des antennen fernen Empfängers (E 2) von der Antenne (A) kommend an dem Bandfilter (Bgl) des antennennahen Senders (S 1) reflektiert wird und anschliessend über das Umschaltorgan (U 1) zum zugehörigen Empfänger (E 2) gelangt und dass die Frequenz des antennenfemen Senders (S 2) nach Passieren des Umschaltorgans (U 1) und Reflexion am Bandfilter des antennennahen Empfängers (E 1) zur Antenne gelangt, wobei das Umschaltorgan in der Verbindungsleitung zwischen den beiden Funkgeräten liegt (Fig. 1). <Desc/Clms Page number 3>
    2. Umschalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Umschaltorgan aus einem Schalter mit zwei Stellungen besteht, welcher in der einen Schaltstellung für die Sende- und Empfangsfrequenz einen reflexionsfreien Durchgang, in der andern Schaltstellung für die Sende-und Empfangsfrequenz eine reflektierende Sperre bildet.
    3. Umschalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Umschaltorgan aus zwei Schaltern (U 11, U 12) mit je zwei Schaltstellungen besteht, wobei ein Schalter für die Sendefrequenz (fS), der andere Schalter für die Empfangsfrequenz (fE) jeweils in der einen Schaltstellung einen reflexionsfreien Durchlass und in der andern Schaltstellung eine reflektierende Sperre darstellt (Fig. 3).
    4. Umschalteinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehr als zwei Funkgeräte auf der jeweils gleichen Sende- bzw. Empfangsfrequenz so an die gemeinsame Antenne angeschaltet sind, dass die Funkgeräte insgesamt eine Serienschaltung bilden und in der Verbindungsleitung zwischen je zwei Funkgeräten ein Umschaltorgan (U 1 bzw. U 2) liegt (Fig. 4).
    5. Umschalteinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Richtungsgabeln Zirkulatoren Verwendung finden.
AT296061A 1960-05-11 1961-04-13 Einrichtung für die antennenseitige Umschaltung eines Betriebsfunkgerätes auf ein Reservefunkgerät AT222703B (de)

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