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Lampeneinstellvorrichtung für Bildwerfer
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B.ansich bekannter WeiseDiapositive 4, die in einem Magazin 5 lagern, aus diesem Magazin heraus in den Projektionsstrahlengang und wieder zurück in das Magazin bewegt werden.
Mit 6 ist eine Projektionslampe bezeichnet, die in eine Fassung 7 eingesetzt ist. Projektionslampen verschiedener Lichtstärke unterscheiden sich in ihrer Grösse und durch die Lagen ihrer Leuchtflächen voneinander. Wenn z. B. in einem Bildwerfer eine Projektionslampe von 150 Watt Leistung gegen eine Lampe von 300 Watt ausgetauscht wird, dann liegt deren Leuchtfläche an anderer Stelle als die Leuchtfläche der 150 Watt-Lampe. In Fig. 1 ist dies dargestellt. Die in die Fassung 7 eingesetzte Projektionslampe 6 hat z. B. 300 Watt Leistung. Die durch die Lage der Lampenwendel 8 bestimmte Leuchtfläche liegt im Abstand 9 von der Achse 10 des Projektionsobjektivs 2, wenn die Fassung 7 in einer für Lampen von 150 Watt berechneten Lage gegenüber der Achse 10 angeordnet ist.
Eine in der gezeichneten Lage befindliche Lampe leuchtet das Bildfeld nicht oder nur mangelhaft aus. Zur richtigen Ausleuchtung muss die Lampenwendel 8 in den Bereich der Achse 10 gebracht werden. Dies wird dadurch möglich, dass die Fassung 7 auf einem Träger 11 befestigt ist, der an einer Zwischenwand 12 des Bildwerfers 1 verschieblich lagert, Inder Zwischenwand 12 vorgesehene Langlöcher 13 bilden die Führung für im Träger 11 gelagerte Bolzen
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an der Zwischenwand 12 befestigte Rastfeder 17 können bestimmte Stellungen des Trägers 11 festge- legt werden. Der Träger 11 besitzt eine als Handhabe für seine Verstellung dienende Abwinkelung 18.
Wenn in einen Bildwerfer eine lichtschwache Lampe eingesetzt ist, dann reicht die durch ihren Wär- meauftrieb erzeugte Luftbewegung zur Kühlung aus. Bei Verwendung lichtstärkerer Lampen ist ein beson- deres Kühlluftgebläse zur ausreichenden Lampenkühlung erforderlich.
Die Fig. 3-7 zeigen einen an sich für lichtschwache Lampen bestimmten Bildwerfer, der nachdem
Ansetzen eines Kühlluftgebläses auch mit einer lichtstarken Lampe bestückt und betrieben werden kann.
Dieser Bildwerfer 19 besitzt ebenfalls ein Projektionsobjektiv 2 und einen Bildwechselschieber 3 zur Be- wegung der'im Magazin 5 lagernden Diapositive 4. Die Projektionslampe 6 ist ebenfalls in einer Fassung
7 gehalten, die auf einem Träger 20 befestigt ist. Dieser lagert verschieblich an einer Zwischenwand 21.. die zu diesem Zweck ein Langloch 22 und einen Durchbruch 23 besitzt, die von im Träger 20 befestigten
Stiften 24 durchgriffen sind. Auf die Stifte 24 aufgesteckte Tellerfedern 25 bewirken eine reibungsschlüssige Anlage des Trägers 20 an die Zwischenwand 21. Durch in den Träger 20 eingebrachte Rasten 26 und eine an der. Zwischenwand 21 befestigte Rastfeder 27 wird der Träger 20 in zwei Raststellungen festgehalten.
Am den Durchbruch 23 durchdringenden Stift 24 ist ein Klotz 28 befestigt, der ein Gewindeloch besitzt, das von einer Spindel 29 durchgriffen ist. Die Spindel 29 ist einen Endes drehbar in einem Winkelstück 30 befestigt, das seinerseits um einen Bolzen 31 drehbar an der Zwischenwand 21 lagert. Siehe auch Fig. 5. Wie aus Fig. 4 weiter zu erkennen, trägt die Spindel 29 andern Endes einen Ansatz 32, der einen Schlitz 33 des Bildwerfergehäuses durchgreift und am herausragenden Teil mit einem Rändelkranz 34 versehen ist. Wenn der Ansatz 32 in Richtung des Pfeiles 35 bewegt wird, führt die Spindel 29 eine Schwenkbewegung um den Bolzen 31 aus und bewegt dabei den Klotz 28 mit.
Dieser verschiebt den Träger 20 bis in die durch die zweite Raste 26 bestimmte Lage. die erreicht ist, wenn der Ansatz 32 über die volle Länge des Schlitzes 33 hinwegbewegt ist. Die strichpunktierte-Linie 36 deutet die dann erreichte Lage der Spindel 29 und des Ansatzes 32 an. Auf die Darstellung in Fig. 3 bezogen, hat sich bei dieser Bewegung des Trägers 20 die Lampe 6 um den Abstand 9 bewegt, wodurch ihre Wendel 8 in den Bereich der Achse 10 des Projektionsobjektivs 2 gerückt ist.
Wie die Fig. 4 und 5 zeigen, ist eine die jeweilige Einstellage des Trägers 20 anzeigende Vorrich- tung vorgesehen. Eine am Winkelstück 30 befestigte und an dessen Bewegungen teilnehmende Skalenplatte 37 trägt z. B. die Ziffern"150"und"300", von denen jeweils eine in einem Fenster 38 des Bildwerfergehäuses zu erkennen ist, im gezeichneten Beispiel die Ziffer"150". Dies besagt, dass der Träger 20 eine Stellung einnimmt, inderin die Fassung 7 eingesetzte Lampen von 150 Watt Lichtleistung mit ihrer Wendel 8 im Bereich der Achse 10 des Projektionsobjektivs 2 liegen, Wenn die Spindel 29 mit ihrem Ansatz 32 in die durch die strichpunktierte Linie 36 angedeutete Lage verbracht ist, ist im Fenster 38 die Angabe "300"zu erkennen. Der Träger 20 ist dannin die für Lampen von 300 Watt Lichtleistung richtige Lage eingestellt.
Auf einem das Fenster 38 umgebenden Typenschild 52 sind noch die die andern elektrischen Werte des Bildwerfers nennenden Angaben verzeichnet.
Die sich auf die Lichtleistung der Lampen beziehenden Angaben "150" und" 300" können auch, wie in Fig. 6 dargestellt, dem Rändelkranz 34 gegenübergestellt sein, so dass dessen jeweilige Lage unmittelbar erkennen lässt, für welche Lampe der Träger 20 richtig eingestellt ist.
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