AT221199B - Einrichtung zur Funktionskontrolle an Strahlenwarngeräten - Google Patents

Einrichtung zur Funktionskontrolle an Strahlenwarngeräten

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AT221199B
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AT
Austria
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pulse
radiation
warning devices
function control
control
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Application number
AT706460A
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English (en)
Inventor
Alfred Dr Stebler
Franz Dr Humbel
Original Assignee
Landis & Gyr Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Funktionskontrolle an Strahlenwarngeräten 
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Funktionskontrolle an Strahlenwarngeräten unter Verwen- dung eines Kontrollpräparates. 



   Es ist bekannt, in   Strahlenspür-und   Strahlenwarngeräten zur Durchführung von Funktionskontrollen ein Kontrollpräparat vorzusehen, das durch eine mechanische oder magnetische Vorrichtung aus seiner
Abschirmung heraus in einen bestimmten Abstand zum Detektor gebracht wird, wobei das Messinstru- ment bei einwandfreier Funktion des Gerätes einen durch eine Eichmarke festgelegten Wert anzeigt. 



   Bei den bekannten   Strahlenspür-und Strahlenwarngeräten   ist die Zahl der je Zeiteinheit durch die einfallende Strahlung ausgelösten Zählimpulse (Impulsfolgefrequenz) ein Mass für die Strahlungsintensi- tät. Die Amplituden dieser Zählimpulse sind durch die Konstanten der Geräteschaltung bestimmt. Der
Zeigerausschlag des Anzeigeinstrumentes hängt in der Regel sowohl von der Impulsfolgefrequenz als auch von der Amplitude der in den Messkreis einlaufenden Impulse ab. In   hochwertigen Strahlenspür-und   Strahlenwarngeräten werden die von der einfallenden Strahlung ausgelösten Detektorimpulse in sogenannte Normalimpulse umgeformt, ehe sie die Messwertbildung bewirken. Die Auslösung eines Normalimpulses setzt dabei einen bestimmten Schwellenwert (Mindestamplitude) des Detektorimpulses voraus. 



  Es ist bekannt, dass die inGeräten der genannten Art verwendeten Bauelemente, z. B.   Elektronenröhren.   



  Zählrohre, Transistoren, Gleichrichter,   Widerstände,   Batterien u. dgl. infolge von Alterung starker Temperaturänderung, Feuchtigkeit usw. von ihren Kennwerten zum Teil erheblich abweichen und dass sich dadurch Verschiebungen der Arbeitspunkte ergeben. In Schaltungen von Strahlenspür- und Strahlenwarngeräten ist daher in der Regel berücksichtigt, dass Arbeitspunktverschiebungen so aufgefangen werden, dass sie die Amplituden der dem Messkreis zugeführten Impulse und damit die genaue Messwertbildung nicht beeinträchtigen. Bei einer Funktionskontrolle in der bekannten, eingangs erwähnten Weise ergibt sich also eine richtige Anzeige des Gerätes auch dann noch, wenn die Arbeitspunkte der Schaltung infolge Alterung usw. bereits an der Grenze des Bereiches liegen, innerhalb dessen eine zuverlässige Messwertbildung möglich ist. 



   Die Funktionskontrolle von   Strahlenspür-und   Strahlenwarngeräten erfolgt meist unter günstigeren Umgebungsbedingungen, als sie im darauffolgenden Einsatz gegeben sind. Es kommt in der Praxis also vor, dass ein scheinbar funktionsfähiges Gerät im Einsatz falsch anzeigt, weil sich zu dem im Gerät eventuell schon bestehenden Grenzzustand, den die bisher übliche Funktionskontrolle nicht erkennen liess, beim nachfolgenden Einsatz z. B. auch noch die Umgebungstemperatur wesentlich geändert hat und nun-etwa infolge ungenügender   Amplitudenverstärkung - nicht   mehr jeder Detektorimpuls einen Normalimpuls (Zählimpuls) auszulösen vermag. Eine auf diese Weise zustandegekommene falsche,   d. h.   zu geringe Anzeige der Strahlung kann sich für im Strahlungsfeld befindliche Personen verhängnisvoll auswirken. 



   Diese Gefahr wird durch die erfindungsgemässe Einrichtung zur Funktionskontrolle an Strahlenspürund Strahlenwarngeräten unter Verwendung eines Kontrollpräparates beseitigt. Die Erfindung ist gekennzeichnet durch ein Schaltglied, das beim Einschwenken des Kontrollpräparates betätigt wird und mittelbar oder unmittelbar eine Reduzierung der Amplituden der Detektorimpulse bewirkt. Die Detektorimpulse sind damit erfindungsgemäss für die Zeitdauer der Funktionskontrolle absichtlich in gleichem Masse abgeschwächt wie durch äussere Einflüsse im Fall ungünstigster Einsatzbedingungen. 

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 EMI2.1 
 Impulsamplituden zwischen zwei impulsverarbeitenden Stufen des Gerätes und Fig. 4 eine Schaltung zur Reduzierung der Impulsamplituden durch Änderung der Eingangsimpedanz einer   imputsverarbeitenden   Stufe. 



   In den Fig. 1 und 2 bedeutet 1 ein Zählrohr, das über einen Kondensator 2 und die Masseleitung 3 an Eingangsklemmen 4 einer Verstärkerstufe 5 liegt und durch einen Widerstand 6 mit einem Schaltglied, z. B. einem Umschalter 7, verbunden ist. Die Schaltkontakte 8 und 9 des Umschalters 7 stehen mit einer nicht dargestellten Spannungsquelle im Gerät in Verbindung, wobei der Schaltarm 10 des Umschalters 7 auf dem Schaltkontakt 8 die normale   ZÅah1rohrspeisespannung.   auf dem Schaltkontakt 9 eine gegenüber der normalen Zählrohrspeisespannung geringere Spannung abgreift.

   Der Schaltarm 10 des Umschalters 7 steht über eine Wirkungslinie 11 mit dem mechanisch oder magnetisch durch einen Bedienungsknopf 12   betätigten Einschwenkmechanismus   13 für ein in normaler Betriebsstellung hinter einer Abschirmung 14 liegendes Kontrollpräparat 15 in Verbindung, wobei die Wirkungslinie 11 ein mechanisches, elektromagnetisches oder, falls der Umschalter 7 ein kontaktloses elektronisches Schaltglied ist, ein rein elektrisches Übertragungssystem andeutet. 



   Es ist dabei   gleichgültig,   auf welche   Weise'das Übertragungssystem   die Bewegung des Einschwenkmechanismus 13 oder des Bedienungsknopfes 12 abtastet und ob die Wirkungsübertragung Gleichzeitigkeit oder zeitliche Aufeinanderfolge der   Bstätigungsschritte vorsieht.   



   Da das   z. B.   im Geiger-Müller Bereich arbeitende Zählrohr 1 gemäss der Fig. 2, während es bei der Funktionskontrolle von der Strahlung S des Kontrollpräparates getroffen wird, an einer gegenüber der normalen   Zählrohr-Speisespannung   reduzierten Spannung liegt, gibt es an die folgende Verstärkerstufe Impulse mit verminderter Amplitude ab, wodurch für die Zeitdauer der Funktionskontrolle die eingangs definierten Auswirkungen unvermeidbarer   äusserer   Einflüsse auf die Schaltung quantitativ nachgebildet und damit, dem Ziel der Erfindung entsprechend, alle   entscheidenden Fehlermöglichkeiten   in die Funktionskontrolle einbezogen sind. 
 EMI2.2 
 eine Impulswandlerstufe sein), ist ein Spannungsteiler 18 gelegt.

   Der einer folgenden Stufe 19 zuflie- ssende Impuls wird vom Schaltarm 20 eines Umschalters 21 bei normaler Betriebsstellung auf dem Schaltkontakt 22 in voller Höhe, bei   Stellung"Funktionskontrolle"auf   dem Schaltkontakt 23 mit verminderter Amplitude abgegriffen. Der Schaltarm 20 steht analog der Fig. 1 über eine Wirkungslinie 24 mit dem Einschwenkmechanismus für das   Kontrollpräparat   in Verbindung. 



   Eine Reduzierung der Impulsamplituden lässt sich auch durch Verminderung der Eingangsimpedanz einer   Verstärker- oder   Impulswandlerstufe erreichen, wie dies die Fig. 4 zeigt. In diesem Ausführungbeispiel liegt parallel zu Eingangsklemmen 25 einer   Verstärker- oder Impulswandlerstufe.   26 die Reihenschaltung eines Widerstandes 27 mit einem Schalter 28. Der geöffnete Zustand des Schalters 28 entspricht der normalen Betriebsstellung. Bei der Funktionskontrolle wird der Schalter 28 beim Einschwenken des   Kontrollpräparates   über die Wirkungslinie 29 geschlossen und damit die Eingangsimpedanz der   Verstärker- oder   Impulswandlerstufe 26 herabgesetzt, was ein Absinken der Impulsamplituden zur Folge hat. 



   Es sei darauf hingewiesen, dass wegen der zahlreichen Möglichkeiten für die Verkleinerung der Impulsamplitude hier nicht alle angeführt werden können. Einfachheitshalber wurden bei den in der Zeichnung gezeigten Schaltungsvarianten nur mechanische Schalter und nur Widerstände vorgesehen. Es können natürlich in geeigneter Schaltungsanordnung auch andere elektrische bzw. elektronische Bauelemente,   z. B. Drosseln,   Kondensatoren, Transistoren usw. zur Verwendung kommen. Anderseits können die Detektorimpulse auch durch Änderung der Belastung oder durch Änderung der Gegenkopplung des Im-   pulsverstärkers   usw. reduziert werden. Auch ist die Einrichtung zum Reduzieren der Impulsamplituden nicht auf einen bestimmten Teil der Schaltungsanordnung im   Strahlenspür- bzw.

   Strahlenwarngerät   beschränkt, sondern kann an jeder beliebigen Stelle im Gerät vorgesehen werden, an der durch einen derartigen Eingriff in die Schaltung eine Impulsamplitudenverkleinerung eintritt. 



   Wie aus den obigen Darlegungen klar hervorgeht, besteht der wesentliche Vorteil der durch die erfindungsgemässe Einrichtung ermöglichten, gegenüber den bisher bekannten Kontrollmassnahmen erweiterten Funktionskontrolle darin, dass beim Ablesen des Kontrollergebnisses eine klare Aussage dar- 

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 über vorliegt, ob von dem   Strahlenspür- oder   Strahlenwarngerät auch unter allen für ein derartiges Gerät denkbaren ungünstigen Betriebsbedingungen eine zuverlässige Strahlungsanzeige erwartet werden kann. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Einrichtung zur Funktionskontrolle an Strahlenwarngeräten unter Verwendung eines Kontrollpräparates, gekennzeichnet durch ein Schaltglied, das beim Einschwenken des Kontrollpräparates betätigt wird und mittelbar- oder unmittelbar eine Reduzierung der Amplituden der Detektorimpulse bewirkt.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltglied als elektromagnetisches Relais ausgebildet ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltglied als kontaktloses Halbleiter-Bauelement ausgebildet ist.
    4. Einrichtung nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltglied die Reduzierung der Zählrohr-Speisespannung bewirkt.
AT706460A 1960-07-27 1960-09-16 Einrichtung zur Funktionskontrolle an Strahlenwarngeräten AT221199B (de)

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AT221199B true AT221199B (de) 1962-05-10

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