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Aus scheibenförmigen Spulen, insbesondere aus Doppelspulen aufgebaute Wicklung für Transformatoren oder Drosselspulen
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dargestellt werden.
Eine solche, in Doppelspulenschaltung ausgeführte Wicklung zeigt die Fig. 1. Dabei kann die konzentrisch zu der Oberspannungswicklung (OS) gezeichnete Unterspannungswicklung (US) praktisch als Erde betrachtet werden.
Die Windungen der Oberspannungswicklung sind vom Wicklungseingang fortlaufend mit i-50 numeriert. Der an der Stirnseite angebrachte und elektrisch mit dem Wicklungseingang verbundene Schirmkörper 51 hat auf die Stossspannungsverteilung praktisch keinen Einfluss ; er wird in erster Linie zur Feldsteuerung am hoch beanspruchten Wicklungsrand angewendet.
Der in Fig. 2 ersatzweise gezeichnete induktiv-kapazitive Kettenleiter wird gebildet aus den Kapazitätselementen 1 - 9, deren Summe die Erdkapazität der OS-Wicklung ausmacht, den Kapazitätselementen 10 - 17, welche in Serienschaltung die gesamte Serienkapazität der OS-Wicklung ergeben, sowie aus den Induktivitätselementen 18 - 25.
Während für die niederfrequenten Vorgänge bei der Stossspannungsverteilung in erster Linie die Induktivitätselemente massgebend sind, können diese für die Betrachtung der sehr rasch verlaufenden Stossvor- gänge im Bereich der steilen Wellenstirn vernachlässigt werden. Das Verhalten der Wicklung wird bei Stossvorgängen während des steilen Anstieges somit durch die Kapazitätskette bestimmt.
Eine auf die Wicklung auftreffende Stossspannungswelle durchläuft diese mit praktisch unverminderter Steilheit der Wellenstirn, d. h. nicht nur die unmittelbar am Wicklungseingang gelegenen, sondern auch die weiter im Innern der Wicklung liegenden Spulen werden stark beansprucht. Die Beanspruchung der einzelnen Spulen in Eb der angelegten Stossspannung ist abhängig von der Kenngrösse.
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(Quadratwurzel aus dem Verhältnis Erdkapazität zu gesamter Serienkapazität der Wicklung) sowie von der Steilheit der Wellenstirn der auftreffenden Stossspannung.
Bei der vorstehend beschriebenen Wicklungsanordnung und bei gegebener Wellenform der Stossspannung (z. B. 1/50 lis) lassen sich die Spulenbeanspruchungen nur durch Verkleinern von a, also durch Verkleinerung der gesamten, aus den Teilkapazitäten 1-9 gebildeten Erdkapazität bzw. durch Vergrösserung der aus den Kapazitätselementen 10 - 17 bestehenden Serienkapazität reduzieren.
Eine Verkleinerung der Erdkapazität etwa durch Vergrössern des Hauptstreukanals lässt sich aus wirtschaftlichen Gründen nicht durchführen, dagegen sind schon verschiedene Verfahren zur Erhöhung der Serienkapazität bekanntgeworden. Die bis jetzt bekannte wirkungsvollste Methode besteht in der Verschachtelung von Windungen bzw. von Wicklungsabschnitten längs der gesamten Wicklung.
Der Hauptnachteil dieser Wicklungsanordnungen ist darin zu sehen, dass sie verhältnismässig kompliziert aufgebaut und damit schwierig herzustellen sind. Es müssen z. B. sämtliche Spulenumleitungen gelötet und nachisoliert werden. Bei unsachgemässer Lötung bzw. Isolierung stellen diese Lötstellen span-
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verbunden. Hiedurch wird auf die Windungen 1 - 34 sowie 43 - 45 das Hochspannungspotential kapazitiv übertragen. Damit wird ebenfalls beim Auftreffen einer Stossspannungswelle auf die Wicklung im ersten Augenblick ein relativ grosser Wicklungsabschnitt mit der Stossspannung beaufschlagt. Infolgedessen durchläuft die vom Stosspunkt (Wicklungseingang) ausgehende Wanderwelle die Wicklung wieder mit verringerter Steilheit.
Aus diesem Grunde sind auch die Spulenbeanspruchungen längs der Wicklung geringer.
Infolge der günstigeren Anfangsverteilung sind weiterhin auch die Spannungen gegen Erde längs der Wicklung kleiner als bei einer entsprechenden Sturzwicklung. Schliesslich ist dadurch, dass die Windungen 19 - 34 sowie 43 - 45 kapazitiv auf das Hochspannungspotenital angehoben werden, auch die Beanspruchung zwischen den Windungen 6 und 27 sowie 5 und 45 ohne weiteres beherrschbar. Im übrigen ergibt sich praktisch keine Erhöhung der Windungsbeanspruchung gegenüber einer üblichen Sturzwicklung.
PATENTANSPRÜCHE ;
1. Aus scheibenförmigen Spulen, insbesondere Doppelspulen aufgebaute Wicklung für Transformatoren oder Drosselspulen mit auf der Stirnseite der Wicklung angeordneten Schirmkörpern und zusätzlicher Abschirmung der Eingangsspulen entlang ihrer axialen Erstreckung, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiterer, auf Eingangspotential der Wicklung befindlicher Schirmkörper vom Wicklungseingang an gerechnet zwischen der zweiten und dritten Eingangsspule vorgesehen ist.