AT220451B - Verfahren zum Warmpressen von hohlen Gegenständen - Google Patents

Verfahren zum Warmpressen von hohlen Gegenständen

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AT220451B
AT220451B AT176960A AT176960A AT220451B AT 220451 B AT220451 B AT 220451B AT 176960 A AT176960 A AT 176960A AT 176960 A AT176960 A AT 176960A AT 220451 B AT220451 B AT 220451B
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AT
Austria
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sep
mandrel
lubricant
suspension
hot pressing
Prior art date
Application number
AT176960A
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English (en)
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Cefilac
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/0005Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing for briquetting presses
    • B30B15/0011Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing for briquetting presses lubricating means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J3/00Lubricating during forging or pressing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mounting, Exchange, And Manufacturing Of Dies (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Warmpressen von hohlen Gegenständen 
In der   österr. Patentschrift Nr. 172079 ist ein Verfahren   zum Strangpressen von Metallen und Legierungen, die schwierig strangzupressen sind, insbesondere von Stählen, beschrieben. Dieses verfahren besteht im wesentlichen darin, dass zwischen den strangzupressenden Abschnitt und die Matrize ein Material gelegt wird, das bei Berührung mit dem heissen Metall teilweise oder vollständig schmilzt, jedoch zähflüssig bleibt. Beim Strangpressen von Rohren wird das Gleitmittel insbesondere zwischen dem Dorn und dem Innern des strangzupressenden Rohlings angebracht. 



   In einer Ausführungsform des Verfahrens des vorstehend genannten Patentes wird der Pressdorn mit einem Glasrohr umgeben. Dieses Verfahren, bei dem ausgezeichnete Resultate erzielt werden, hat jedoch den Nachteil, dass das Gleitmittel in einer Form verwendet wird, deren Kosten hoch sind. 



   Dieser Nachteil wird durch die Erfindung behoben. Sie betrifft ein Verfahren zum Strangpressen von Rohren, bei dem der Pressdorn mit einer Schicht eines glasartigen Gleitmittels in Pulverform bedeckt wird. 



    Das Gleitmittel ist in Wasser oder Alkohol   suspendiert, die nach dem Aufbringen auf den Dorn verdampfen. 



   Die Suspension kann auf den vorher erhitzten Pressdorn in einer oder mehreren aufeinanderfolgenden Schichten gesprüht werden, wobei man jede Schicht trocknen   lässt,   bevor die nächste aufgetragen wird. 



  Es ist auch möglich, den Pressdorn einmal oder mehrmals in die Suspension zu tauchen. Ausgezeichnete Ergebnisse wurden beispielsweise mit folgenden Suspensionen erhalten : 
 EMI1.1 
 
<tb> 
<tb> a) <SEP> Glaspulver <SEP> einer <SEP> Teilchengrösse <SEP> bis <SEP> zu <SEP> 0, <SEP> 063 <SEP> mm <SEP> 100 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Gemahlener <SEP> Ton <SEP> 6 <SEP> tt <SEP> 
<tb> Wasser <SEP> zur <SEP> Suspendierung <SEP> 125 <SEP> tut <SEP> 
<tb> b) <SEP> Glaspulver <SEP> wie <SEP> unter <SEP> a) <SEP> 100 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Gemahlener <SEP> Ton <SEP> 2"
<tb> Tragantgummi <SEP> 0, <SEP> 7-1 <SEP> Gew.-Teil <SEP> 
<tb> Wasser <SEP> zur <SEP> Suspendierung <SEP> 125 <SEP> Gew.-Teile
<tb> c) <SEP> Glaspulver <SEP> wie <SEP> unter <SEP> a) <SEP> 100 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Techn.

   <SEP> Natriumsilicat <SEP> 2" <SEP> 
<tb> Tragantgummi <SEP> 0, <SEP> 5 <SEP> Gew.-Teil
<tb> Wasser <SEP> zur <SEP> Suspendierung <SEP> 125 <SEP> Gew.-Teile
<tb> 
 
Die Aufbringungsweise des Gleitmittels gemäss der Erfindunghat weitere unerwartete Vorteile : Die gepressten Produkte sind besser zentriert, die Innenspiegel der Strangpressrohre ausgezeichnet, und der Verschleiss des Pressdorns ist wesentlich geringer als bei Anwendung anderer Methoden zur Einführung des Gleitmittels zwischen Pressdorn und Innenseite des Rohlings.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Warmpressen von hohlen Gegenständen aus Metallen oder deren Legierungen, die sich nur schwer pressen lassen, unter Verwendung eines ganz oder teilweise in der Wärme schmelzenden, aber viskos bleibenden Schmiermittels, dadurch gekennzeichnet, dass pulverförmiges glasartiges Schmiermittel zwischen Pressdorn und Innerem des Rohlings in Form einer Suspension des Pulvers in Wasser oder Alkohol auf den Pressdorn aufgebracht wird.
    2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Suspension des pulverförmigen Schmiermittels auf den Pressdorn in einer oder mehreren Schichten aufgespritzt wird.
    3. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Dorn einmal oder mehrmals in die Suspension getaucht wird.
AT176960A 1959-03-07 1960-03-07 Verfahren zum Warmpressen von hohlen Gegenständen AT220451B (de)

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