AT220243B - Verfahren, insbesondere zur Gittersteuerung von Stromrichtern - Google Patents

Verfahren, insbesondere zur Gittersteuerung von Stromrichtern

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AT220243B
AT220243B AT548860A AT548860A AT220243B AT 220243 B AT220243 B AT 220243B AT 548860 A AT548860 A AT 548860A AT 548860 A AT548860 A AT 548860A AT 220243 B AT220243 B AT 220243B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren, insbesondere zur Gittersteuerung von
Stromrichtern 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Quecksilberdampf-Stromrichter, ein Thyratron od. ähnl. Verstärkerorganeschaltung, einmalig eingestellt, bei einer Durchsteuerung des Spannungsbereiches sich nicht wesentlich   ändert. Eine Vergrösserung'der Steuergleichspannung Ust schiebt den Impuls A nach vorn, d. h. die ausge-    steuerte Gleichspannung des Stromrichters 2 wird vergrössert, und den Impuls B nach hinten,   d. h.   die aus-   gesteuerte Wechselrichterspannung   des andern Stromrichters 3 wird ebenfalls vergrössert. Dadurch wird nur das Niveau der abgegebenen Spannung geändert, ohne dass der Kreisstrom wesentlich beeinflusst wird. 



  Ist es dagegen erforderlich, eine   Kreisstromsteuerungoder-regelungvorzusehen,   so ist eine zusätzliche Impulsverschiebung notwendig. Wenn der Kreisstrom erhöht werden soll, so muss der Gleichrichterimpuls nach vorn   (A*, d. h. zu grösseren   Gleichspannungen) und der Wechselrichterimpuls ebenfalls nach vorn (B',   d. h.   zu kleineren Wechselrichterspannungen) verschoben werden. 



   Wird der Dreieck-,   Sägezahn- oder   Sinusspannung eine rechteckförmige Zusatzspannung   U,   überlagert, so entsteht die notwendige Impulsverschiebung, um den Kreisstrom durch Vorverlagerung der Schnitt- 
 EMI2.1 
 Rechteckspannung erfolgt bei den Spitzen- bzw. Maximalwerten der Dreieck-,   Sägezahn- oder   Sinus-   spannung. Natürlich wird der gleiche Erfolg erreicht, wenn der Steuergleichspannung Ust diese Rechteck-   spannung überlagert wird. 



   Als Ausführungsbeispiel wird das Verfahren bei einer Steuerung mit Dreieckspannung, wie sie beispielsweise Gegenstand der   österr. Patentschrift Nr. 211920   ist, beschrieben. Die Dreieckspannung U, wird durch Integration des in der in Fig. 3 angegebenen Schaltungsanordnung erzeugten Rechteckstromes am Kondensator 11 erzeugt. Der Rechteckstrom entsteht in bekannter Weise durch Kommutierung des durch die Drossel 12 geglätteten Gleichstromes, der von der an den Klemmen 17a und 17b liegenden Wechselspannung über den Brückengleichrichter 16 erzeugt wird. Der so erzeugten Dreieckspannung können, um   Übersteuerungen bei an den Klemmen 18a und 18 liegenden grossen Steuerspannungen Ust zu vermeiden,    durch Differentiation des Rechteckstromes im Wandler 13 noch zusätzliche Impulse aufgesetzt werden. 



  Wird in Reihe mit dem Kondensator 11 ein zusätzlicher veränderbarer Widerstand 14 gelegt, so erzeugt der rechteckförmige Lade- bzw. Entladestrom des Kondensators 11 an ihm den gewünschten   recktecktör-   migen Spannungsabfall konstanter Amplitude. Somit erfolgt das Umpolen der Zusatzspannung   ü   zwangsweise bei den Maximal- bzw. Spitzenwerten der Wechselstrombezugsspannung Ul. Der Widerstand kann durch eine   Röhre, einen Transistor oder eihen   mit einer Vorspannung versehenen Gleichrichter ersetzt werden. Der Ausgang der Schaltungsanordnung ist an eine Einrichtung 15 zur Impulserzeugung und Impulsumformung angeschlossen. Die Anschlüsse 19a und 19b führen dann zu den Gittern der zu steuernden Entladungsstrecken. 



     Die Fig. 4zeigt die Anordnung der Kondensatoren 21-26, der. Widerstände 27-32   und der zur gemeinsamen Steuerung notwendigen Brückengleichrichter 33-35 bei einer Gittersteuerung für eine Kreuz- oder Gegenparallelschaltung mit sechspulsigem Betrieb. Die Erzeugung der konstanten Ströme ist nicht im einzelnen dargestellt und entspricht der Fig. 3. Zur   Kreisstrombeeinflussung   dient der veränderbare Widerstand 36, der auch durch eine Transistorschaltung oder Röhrenschaltung gebildet werden kann oder, durch die Brückengleichrichter   33 - 35   ermöglicht, eine Spannungsquelle mit niedrigem Innenwiderstand. 



  Im Falle einer Kreisstromregelung wird die Spannung am Widerstand 36 die Kreisstromregelabweichung   bzw. die Ausgangsgrösse   eines Kreisstromregelverstärkers sein, der an die Klemmen 39 und 40 angeschlos-   sen ist. Die an den Klemmen 37,38 liegende Steuergleichspannung Ust dient zur Einstellung bzw. Rege-   lung der Spannung am von der   Stromrichterzweige fässschaltung gespeisten Verbraucher. Die   Einrichtungen 41-46 entsprechen der Einrichtung 15 in Fig. 3. Hier sind jedoch Zusammenfassungen möglich, sofern gesteuerte Impulsweichen nachgeschaltet werden (vgl. beispielsweise die   österr. Patentschrift Nr. 179830).   



   Abschliessend sei darauf hingewiesen, dass das vorgeschlagene Verfahren sinngemäss für insbesondere auch Vierschichthalbleiter enthaltende Halbleiterstromrichter gilt. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren, insbesondere zur Gittersteuerung von Stromrichtern, bei dem nach Überlagerung einer Steuergleichspannung und einer sinus-, sägezahn-oder dreieckförmigen Bezugswechselspannung zeitlich verschiebbare Steuerimpulse erzeugt sowie der jeweils zeitlich vorlaufende und der jeweils zeitlich zurücklaufende Impuls eines Steuergerätes zur Steuerung eines Stromrichters im Gleichrichterbetrieb und eines Stromrichters im Wechselrichterbetrieb einer Kreuz-oder Gegenparallelschaltung ausgenützt werden, dadurch gekennzeichnet, dass der die Impulsverschiebung bewirkenden Steuergleichspannung (U st) hzw.
    der Bezugswechselspannung (Ul) eine rechteckförmige Zusatzspannung (ü) veränderbarer Höhe über- <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 und dassder Bezugswechselspannung (U1) umpolt.
    2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Umpolen von der die Bezugswechselspannung (Ui) erzeugenden Grösse erzwungen wird.
    3. Schaltungsanordnung zur Ausübung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung von Kondensatoren, an denen eine Dreieckspannung (U.) als Integral eines EMI3.2 geschaltet ist, wobei die aus der Überlagerung von Bezugswechselspannung und Zusatzspannung (U) resultierenden Wechselspannung an der Reihenschaltung Kondensator-Widerstand (11, 14) abgenommen wird (Fig. 3).
    4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als veränderbarer Widerstand (14 bzw. 36) eine Röhren bzw. Transistoren enthaltende Schaltungsanordnung vorgesehen ist (Fig. 3 bzw. 4).
    5. Schaltungsanordnung zur Ausübung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Erzeugung der Zusatzspannung (U.) notwendigen Widerstände, Transistor- oder Röhrenschaltungen (36,39, 40) von mehreren Gitterphasen über Trockengleichrichter oder Dioden in Breuk- kenschaltung (33,34, 35) zu einem Widerstand, einer Transistor- oder Röhrenschaltung oder zu einer gemeinsamen Vorspannungsquelle niedrigen Innenwiderstandes zusammengefasst sind (Fig. 4).
    6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzspannung (U.) von einer Schaltungsanordnung zur Kreisstromregelung abgeleitet ist.
AT548860A 1959-07-28 1960-07-16 Verfahren, insbesondere zur Gittersteuerung von Stromrichtern AT220243B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1763280C3 (de) * 1968-04-27 1973-07-12 Bbc Brown Boveri & Cie Anordnung zur Steuerung der Ausgangsspannung eines dreiphasigen,selbstgefuehrten Stromrichters

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1763280C3 (de) * 1968-04-27 1973-07-12 Bbc Brown Boveri & Cie Anordnung zur Steuerung der Ausgangsspannung eines dreiphasigen,selbstgefuehrten Stromrichters

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