AT218955B - Verpackung eines langen, runden Gegenstandes, vorzugsweise eines Langstabisolators - Google Patents

Verpackung eines langen, runden Gegenstandes, vorzugsweise eines Langstabisolators

Info

Publication number
AT218955B
AT218955B AT588160A AT588160A AT218955B AT 218955 B AT218955 B AT 218955B AT 588160 A AT588160 A AT 588160A AT 588160 A AT588160 A AT 588160A AT 218955 B AT218955 B AT 218955B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
packaging
long
slats
round
rod insulator
Prior art date
Application number
AT588160A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Rosenthal Isolatoren Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rosenthal Isolatoren Gmbh filed Critical Rosenthal Isolatoren Gmbh
Application granted granted Critical
Publication of AT218955B publication Critical patent/AT218955B/de

Links

Landscapes

  • Packages (AREA)
  • Buffer Packaging (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verpackung eines langen, runden Gegenstandes, vorzugsweise eines
Langstabis olators 
Der Versand langer, runder, stossempfindlicher Gegenstände,   beispielsweise Langstabisolatoren,   muss in einer stosssicheren Verpackung erfolgen. Bisher ist es üblich, derartige Gegenstände einzeln oder auch zu zweit je nach Länge und Durchmesser neben- oder hintereinander zu verpacken. Als Verpackungsmaterial wird hiebei eine Holzkiste oder ein Lattenverschlag gewählt, in welche die Gegenstände im allge- meinen ohne Holzwolleschutz eingelegt und eingenagelt werden. Damit die zu zweit verpackten Gegenstände nicht gegeneinander schlagen können, ist eine stossdämpfende Holzzwischenlage zwischen ihnen   angeordnet. Die hiebei verwendeten Holzkisten   haben die übliche Form eines langen Quaders.

   Die Latten-   verschläge   sind im allgemeinen so ausgebildet, dass die in Axialrichtung   liegenden Abschlussflächen   Acht-, Sechs- oder Vierecke sind. Die Vierecke können hiebei durch zwei kreuzweise   übereinander ge-   nagelte Latten ersetzt werden. Die umhüllende Längsverschalung wird dann von Latten gebildet, die auf die axialen Endverschlüsse aufgenagelt sind. 



   Der Nachteil all dieser Verpackungen liegt in dem grossen Zeitaufwand für die Herstellung und in den verhältnismässig hohen Materialkosten, zumal wenn für längere Versandwege noch eine Bandeisenarmierung vorgesehen ist. Ein weiterer Nachteil liegt darin, dass das stossempfindliche Versandgut durch das Zunageln der Kisten oder der Verschläge einer hohen mechanischen Belastung ausgesetzt ist. Es kommt auch vor, dass nach innen durchgeschlagene Nägel den zu verpackenden Körper sofort oder später während des Transportes durch Rüttelbewegungen beschädigen. Weiterhin haben die oben beschriebenen Verpakkungen den Nachteil, dass man sie oft nicht in ihrer naturgemässen Lage horizontal stapelt, sondern aus RaumersparnisgrUnden   hochstellt.

   Durch Erschütterungen od. dgl.   fallen dann derartige, praktisch in einem labilen Gleichgewicht befindliche Kisten um, wodurch das eigentliche Transportgut in den meisten Fällen starke Beschädigungen erleidet. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, die oben aufgezählten Nachteile zu beseitigen. Weiterhin sollen durch Verringerung des Aufwandes an Verpackungsmaterial die Verpackung billiger und die Verpackungszeit kürzer werden. Auch soll das Auspacken der versandten Gegenstände sehr schnell vor sich gehen. 



   Die   erfindungsgemässe   Verpackung eines langen, runden Gegenstandes, vorzugsweise eines Langstabisolators, bestehend aus Latten, Bindedraht und Krampen, wobei die auf Lücke parallel gelegten Latten durch mindestens zwei senkrecht zu ihnen verlaufende Bindedrähte zu einer Art Matte zusammengehalten werden, ist dadurch gekennzeichnet, dass die Latten den zu verpackenden Gegenstand an seinen Enden überragen und dass der Abstand der äusseren Bindedrähte voneinander grösser ist als die Länge des zu verpackenden Gegenstandes. Mit Hilfe einer solchen Verpackung lassen sich lange, stossempfindliche Rundkörper einfach, schnell und sicher zu einer Einheit "einwickeln". Die Herstellung einer derartigen Verpackung ist ebenso einfach wie die Verpackung selbst.

   Die aus Schwartenholz bestehendenLatten werden parallel in den   erforderlichen Abständen   nebeneinander gelegt, wobei die Abstände der einzelnen Latten so gewählt sind, dass der zu verpackende Rundkörper einen genügenden Schutz nach aussen   erfährt. Rechtwinkelig zur Lattenrichtung   wird an mindestens zwei von den Enden der Latten jeweils gleichen Abständen der Bindedraht über diese gelegt und mit Krampen befestigt. Hiebei kann das Festlegen des vor-und rücklaufenden Drahtes durch ein und dieselbe Krampe erfolgen. Zur Befestigung der 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   Verpackung um den Rundkörper wird ein Eisenstab od. dgl. gemeinsam durch die zueinander gehörigen Schlaufen gesteckt, die dann miteinander verdrillt werden, so dass der Bindedraht unter Zugspannung   
 EMI2.1 
 
Verschiebung gesichert.

   Dabei sollen die Latten länger als der zu verpackende Rundkörper sein, um auch seine Enden gegen Stoss zu schützen. Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, dass der Abstand der
Endbindedrähte voneinander grösser ist als die Länge des zu verpackenden Gegenstandes. Bei Verdrillung   derBindedrähte   ziehen sich dadurch die Enden der Latt. en konusförmig zusammen, so dass selbst bei Auf- stauchen der Verpackung in ihrer Längsrichtung der verpackte Rundkorper seine Lage in der Verpackung nicht mehr verändern kann. Hiedurch werden die bisherigen Endverschlüsse überflüssig. 



   Die oben erwähnte stehende Stapelung derartiger Verpackungen kann von vornherein dadurch ausge- schaltet werden, dass eine Latte der Verpackung an beiden Seiten um einige Zentimeter die andern über- ragt. Durch eine derartige Anordnung wird von vornherein der Versuch, die Verpackung stehend zu sta- peln, unmöglich gemacht, da beim Aufsetzen immer ein Kippmoment entsteht. Man ist also gezwungen, die Verpackung horizontal zu lagern, so dass durch diese Massnahme zwangsläufig eine stehende Stapelung ausgeschaltet ist. 



   Die Zeichnung soll die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel erläutern. Hiebei ist die Verpackung eben ausgelegt und perspektivisch dargestellt. 1 sind gleichlange Holzlatten, die in zweckentsprechenden
Abständen parallel angeordnet sind. Die Latte 2 überragt mit ihren Enden die andern Latten um jeweils einige Zentimeter. Mit 3 ist der Bindedraht dargestellt, der an den Enden 4 zu Schlaufen ausläuft und 5 sind die teilweise bezeichneten Krampen, mit denen der Bindedraht auf den Latten gehalten ist. Der Ab- stand 6 der äusseren Bindedrähte 4voneinander soll grösser sein als die Länge des zu verpackenden Rund- körpers. Bei längerem   Verpackungsgurkann einBindedraht   7 in der Mitte der Latten vorgesehen sein. Die so hergestellte flexible Verpackung wird derart um den zu verpackenden Rundkörper gelegt, dass der Bin- dedraht nach aussen kommt.

   Die Vorteile der   erfindungsgemässen Verpackung   liegen einmal darin, dass der zu verpackende Gegenstand durch nachträgliches Festnageln der Verschalung oder Zunageln der Kiste nicht mehr erschüttert wird und wodurch eine Beschädigung des Rundkörpers durch schräg eingeschlagene
Nägel fortfällt. Die bisher verwendeten Deckplatten an den Enden der Verpackung sind in Fortfall gekom- men, da sich die Enden der Holzlatten durch die Spannung des Bindedrahtes konisch zusammenziehen.
Eine Beschädigung des verpackten Gutes durch Umfallen aufrecht gestellter Verpackungen ist durch das
Einfügen einer längeren Latte ausgeschaltet.

   Schliesslich kommt noch hinzu, dass bei Anwendung der er-   findungsgemässen   Verpackung durch   Lohn.-, Material- und Gewichtseinsparungen eine erhebliche   Kosten- einsparung gegeben ist, wobei sich die Lohneinsparung auch auf das Lösen der Verpackung bezieht, wobei lediglich zwei oder drei gut erreichbare Bindedrähte durchschnitten werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verpackung eines langen, runden Gegenstandes, vorzugsweise eines Langstabisolators, bestehend aus Latten, Bindedraht und Krampen, wobei die auf Lücke parallel gelegten Latten durch mindestens zwei senkrecht zu ihnen verlaufende, mit Krampen befestigte Bindedrähte zu einer Art Matte zusammengehal- ten werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Latten den zu verpackenden Gegenstand an seinen Enden überragen und dass der Abstand der äusseren Bindedrähte voneinander grösser ist als die Länge des zu ver- packenden Gegenstandes.

Claims (1)

  1. 2. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Latte die übrigen an jedem Ende überragt.
AT588160A 1959-08-05 1960-08-01 Verpackung eines langen, runden Gegenstandes, vorzugsweise eines Langstabisolators AT218955B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE218955X 1959-08-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT218955B true AT218955B (de) 1962-01-10

Family

ID=5831583

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT588160A AT218955B (de) 1959-08-05 1960-08-01 Verpackung eines langen, runden Gegenstandes, vorzugsweise eines Langstabisolators

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT218955B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
US2614689A (en) Knockdown type platform for metal sheets and the like
DE1761869A1 (de) Vorrichtung fuer die Einlagerung,die Handhabung und den Transport von zerbrechlichen Platten
AT218955B (de) Verpackung eines langen, runden Gegenstandes, vorzugsweise eines Langstabisolators
US2908122A (en) Method of processing and packaging
DE1798672U (de) Verpackung fuer lange, runde gegenstaende, vorzugsweise langstabisolatoren.
CH385728A (de) Verpackung für lange, runde Gegenstände, vorzugsweise Langstabisolatoren
US2214173A (en) Shipping unit
US2839990A (en) Paper baler
US1321092A (en) damtea
DE974738C (de) Behaelterlose Verpackung fuer Halsflaschen oder aehnliche Gegenstaende
US3118536A (en) Package and method of processing and packaging
US1819752A (en) Box head or end for field boxes
AT219480B (de) Behälter
AT223117B (de) Verpackung von Ringmechaniken
DE1160779B (de) Kistenwand od. dgl. aus Holzleisten
US185106A (en) Improvement in means for baling manure
DE7316571U (de) Verpackung für Raketen oder ähnliche Feuerwerkskörper
DE102017010921A1 (de) Vorrichtung zum Aufbewahren und/oder zum Transport, Bündelungsvorrichtung und ein Verfahren zur Herstellung
DE2004383A1 (de) Verpackung, insbesondere fur Heiz und Kochgerate
DE2412283A1 (de) Verfahren zum verpacken von metallstangen od.dgl. und vorrichtungen zur anwendung des verfahrens
US1692915A (en) Crate
DE1216185B (de) Behaelter aus Pappe, insbesonere zum Verpacken von Tabak und anderen Materialien, die waehrend des Transportes einem Schwund unterliegen
DE1147170B (de) Transportplatte
DE202009013391U1 (de) Ladungseinheit
DE1841861U (de) Verpackung fuer haemmer.