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Scheibenwischer insbesondere für Kraftfahrzeuge
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Der aus Metall hergestellte Hauptbügelsprünge können gewölbt ausgebildet sein, damit sich die Federschiene nach oben und unten frei durch- biegen kann.
Die Erfindung wird an Hand der Beschreibung eines Ausführungsbeispieles erläutert. Es zeigt Fig. 1 ein Scheibenwischblatt, wobei die Druckverteilungsbügel im Schnitt dargestellt sind, Fig. 2 eine Ansicht des Hauptbügels von unten, Fig. 3 ein Gelenk zwischen Hauptbügel und Zwischenbügel in vergrössertem Massstab, Fig. 4 das gleiche Gelenk zwischen Hauptbügel und Zwischenbügel in vergrössertem Massstab, Fig. 5 das Ende eines Zwischenbügels mit den Vorsprüngen zur Aufnahme der Federschiene in vergrössertem Massstab, Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie I-I der Fig. 5.
In einer Gummiwischleiste 1 ist in Längsnuten eine Federschiene 2 gelagert. An dieser Federschiene.
2 greifen die Enden von zwei Zwischenbügeln 3 und 4 an. Die Enden eines Hauptbügels 5 sind an den Zwischenbügeln 3 und 4 angelenkt. Der Hauptbügel 5 weist eine Aufnahmeeinrichtung 6 zum Einstecken des entsprechend geformten Wischerarmendes 7 auf.
Entsprechend den Fig. 2 und 3 besitzt der Hauptbügel 5 an seinen Enden je einen walzenförmigen Vorsprung 8, der durch einen Steg 9 mit dem Grunde des U-förmigen Hauptbügels 5 verbunden ist. Die schmalen Seitenflächen des walzenförmigen Vorsprunges 8 und des Verbindungssteges 9 gehen in die Seitenflächen des U-Profils des Hauptbügels 5 über. In den Zwischenbügeln 3 und 4 ist eine der Form des walzenförmigen Vorsprunges 8 entsprechende Vertiefung 10 vorgesehen. Der walzenförmige Vorsprung 8 wird über den grössten Durchmesser hinweg auf seiner ganzen Länge von der Vertiefung 10 im Zwischenbügel 3 und 4 umfasst. Das Einsetzen des Formvorsprunges 8 in die Vertiefung 10 geschieht durch vorübergehende elastische Verformung.
Wie aus den Fig. l und 2 ersichtlich, werden innerhalb des Kanales des im Schnitt U-förmigen Hauptbügels 5 Rippen 18 und Querversteifungen 19 vorgesehen.
Bei der Ausführung nach Fig. 4 ist in dem Hauptbügel 5'eine Metalleinlage 11 vorgesehen, deren aus dem Kanal des U-Profils herausragender Teil der Form des in Fig. 3 dargestellten Gelenkes, u. zw. des walzenförmigen Vorsprunges 8 und des Verbindungssteges 9 entspricht. An der Innenseite des im wesentlichen im Querschnitt U-förmig ausgebildeten Zwischenbügels 4'wird in der Nähe der Gelenkstelle an jeder Seite ein nach innen ragender Vorsprung 12 vorgesehen, der beim Zusammensetzen der Gelenkteile in einen Schlitz 13 im Zwischenbügel 4* ragt.
An den Enden der Zwischenbügel 3 und 4 sind gemäss Fig. 5 und 6 auf der Innenseite der Seitenflächen des U-Profils Vorsprünge 14 und 15 vorgesehen, zwischen denen die Federschiene 2 liegt. Die der Federschiene 2 zugewendeten Anlegeflächen 16 und 17 der Vorsprünge 14 und 15 sind gewölbt ausgeführt, so dass sich die Federschiene 2 ungehindert durchbiegen kann.
PATENTANSPRÜCHE : 1. Scheibenwischer insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei dem in Längsnuten der Gummiwischerleiste eine Federschiene gelagert ist, an welcher die Enden von aus Kunststoff bestehenden U-förmigen Zwischenbügeln angreifen, mit denen der die Halterung für den Wischerarm tragende Hauptbügel gelenkig verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die die Verbindung zwischen dem aus Kunststoff gefertigten Hauptbügel (5) und den Zwischenbügeln (3,4) herstellenden Gelenke ebenfalls ganz oder teilweise aus elastischem Kunststoff bestehen und durch walzenförmige, mit dem Grund des U-Profils durch einen Steg (9) verbundene Vorsprünge (8) gebildet sind, deren Stirnseiten in die Flansche des U-Profils übergehen, während im Rücken der Zwischenbügel (3, 4) zur Aufnahme der walzenförmigen Vorsprünge je eine Vertiefung (10) vorgesehen ist, die den Vorsprung (8)
über mehr als den halben Umfang elastisch umfasst und dass die Enden der Zwischenbügel auf ihren Innenseiten Vorsprünge aufweisen, zwischen denen die Federschiene (2) geführt ist.