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Bauspielzeug
Die Erfindung betrifft ein Bauspielzeug mit durch Zapfen verbindbaren Rohren und Rohiformstücken aus starrem Kunststoff.
Beim Herstellen dieser Bauspielzeuge können aus wirtschaftlichen Gründen. keine besonderen Vorkehrungen getroffen werden, um eine genaue Masshaltigkeit der einzelnen Teile zu gewährleisten. Es kommt daher häufig vor, dass die Innendurchmesser der Rohre und Rohrformstücke nicht genau zu den Zapfen passen. Dies ist insbesondere der Fall, wenn die Rohre usw. nicht mittels einer einzigen Maschine hergestellt werden. Es ergibt sich dann der Nachteil, dass die Zapfen entweder zu schwer in die Rohre einzustecken sind oder zu lose sitzen, so dass die Teile unabsichtlich auseinandergehen.
Um einen strammen Sitz der Zapfen in den Rohren zu erhalten, ist es bereits bekannt, die Zapfen aussen mit kleinen-warzenartigen Vorspriingen zu versehen. Dadurch wird aber nur erreicht, dass die Be- rührungsfläche zwischen Zapfen und Rohrinnenwand kleiner wird. Bei nicht genauen Abmessungen kann es auch in diesem Fall vorkommen, dass einzelne Zapfen viel zu stramm und andere zu locker sitzen. Abgesehen hievon sind solche warzenartigen Vorsprünge herstellungsmässig unerwünscht, denn sie lassen sich im Strangpressverfahren nicht erzeugen.
Um die beim Herstellen der Rohre, Rohrformstücke und Zapfen dieser Bauspielzeuge nicht vermeidbaren grossen Toleranzen auszugleichen, sind gemäss der Erfindung die Zapfen als mitRippen anderAussenseite versehene Rohrstücke aus elastischem Kunststoff ausgebildet und in die Rohre und Rohrformstücke unter elastischer Querschnittsverformung einschiebbar. Infolge dieser elastischen Querschnittsverformung können die Zapfen, wenn sie grundsätzlich mit einem vorbestimmten Durchmesser hergestellt werden, unabhängig von den Toleranzen in alle Rohre und Rohrformstücke mit genUgenderHaftfähigkeit eingesteckt werden, weil in jedem Fall ein weitgehend elastisches Verklemmen der Zapfen eintritt.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung veranschaulicht. Es zeigen : Fig. l einen Zapfen gemäss der Erfindung in Seitenansicht und Stirnansicht : Fig. 2 eine Stirnansicht eines Rohres mit eingesetztem Zapfen in grösserem Massstab ; Fig. 3 einen aus Rohren und Rohrformstücken zusammengesetzten Stuhl in perspektivischer Ansicht.
Der hohle, aus elastischem Kunststoff bestehende Zapfen 1 gemäss Fig. 1 ist mit drei in Längsrichtung verlaufenden Rippen 2a, 2b und 2c versehen, die gleichmässig über den Umfang verteilt sind. Dieser Zapfen wird zum Verbinden von Rohren und Rohrformstücken benutzt, die einen solchen Innendurchmesser haben, dass der Zapfen eingesteckt werden kann, wobei er sich infolge seiner Elastizität in dem Rohr oder Rohrformstück festklemmt.
Aus der vergrösserten Darstellung der Fig. 2 ist ersichtlich, wie sich der zunächst runde Querschnitt des hohlen Zapfens 1 durch das Einstecken in das Rohr 3 verformt. Der Querschnitt nähert sich durch den Druck auf die Rippen einer dreieckigen Form.
Infolge dieses elastischen Sitzes ist es möglich, bei den Rohren und Rohrformstücken bezüglich des Innendurchmessers und bei den Zapfen hinsichtlich des Aussendurchmessers grössere Toleranzen zuzulassen, was die Herstellung erleichtert und verbilligt.
Werden die Rohre und Rohrformstücke durch die eingesteckten Zapfen verbunden, so ergibt sich, ab- gesehen von denStosslinien, insgesamt ein glattes Äusseres, wie die Darstellung des Stuhls nach Fig. 3 zeigt.
Dies ist ein Vorteil des Bauspielzeuges gegenüber solchen bekannten Spielen, wo Rohre durch Muffen verbunden werden, die auf die Rohrenden aufzustecken sind. Hiebei wurde schon vorgeschlagen, die Rohr-
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enden zu schlitzen, um auch einen elastischen Sitz zu bewirken. Infolge der aufgesetzten Muffen ergibt sich aber keine glatte äussere Struktur der hergestellten Bauformen. Ferner bedeutet das Schlitzen der Rohre einen zusätzlichen Arbeitsvorgang beim Herstellen, und die geschlitzten. Teile können bei manchen Stoffen auch leicht abbrechen.
PATENTANSPRÜCHE :
Bauspielzeug mit durch Zapfen verbindbaren Rohren und Rohrformstticken aus starrem Kunststoff, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfen (1) als mit Rippen (2a, 2b, 2 c) an der Aussenseite versehene Rohrstücke aus elastischem Kunststoff ausgebildet und in die Rohre und Rohrformstücke unter elastischer Querschnittsverformung einschiebbar sind.
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