AT217279B - Matrizensatz und Verfahren zur Herstellung einer Rohrverbindung - Google Patents
Matrizensatz und Verfahren zur Herstellung einer RohrverbindungInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D28/00—Shaping by press-cutting; Perforating
- B21D28/24—Perforating, i.e. punching holes
- B21D28/28—Perforating, i.e. punching holes in tubes or other hollow bodies
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C37/00—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
- B21C37/06—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
- B21C37/15—Making tubes of special shape; Making tube fittings
- B21C37/28—Making tube fittings for connecting pipes, e.g. U-pieces
- B21C37/29—Making branched pieces, e.g. T-pieces
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Punching Or Piercing (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Matrizensatz und Verfahren zur Herstellung einer Rohrverbindung EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> In den Fig. 1-6 wird das erste Rohr mit 1 bezeichnet, in welches das zweite mit 2 bezeichnete Rohr durch die Öffnung 3 geschoben ist. Nach Fig. 1 besteht eine Matrize zurdurchfühmag desverfahrens aus zwei unbeweglich aufeinanderliegenden Metallblöcken 4 und 5, wobei jeder mit zwei sich kreuzenden halbzylindrischen Matrizenhöhlungen versehen ist, welche zusammen die Rohrhöhlung 6 für das darin liegende Rohr 1 und die Formhöhlung 7 bilden. Der mit einer scharfen Spitze versehene Stempel 9, dessen Durchmesser dem Durchmesser EMI2.1 und dann auf der andern Seite der Matrize in die Matrizenhöhlung 7 geführt (s. Fig. 6). Der Stanzvorgang erfolgt dadurch, dass der obere Stempel 9 bis an die Linie A-A in die obere Rohrwand und der andere Stempel 9'bis an die Linie A'-A'in die untere Rohrwand eingepresst wird. Die Einstecktiefe des Formstempels 9'ist dabei grösser, weil sie nicht von der gegenüberliegenden Rohrwand beschränkt wird, wie dies beim oberen Stempel 9 der Fall ist. Hiedurch werden die einander diametral gegenüberliegenden Teile der Rohrwand zum Teil geöffnet und es bilden sich zwei Öffnungen 10 und 11 mit einwärts gebör- deltem Rand. Darauf wird der Formstempel 9 ganz durch beide diametral liegenden Öffnungen hindurchgedrückt, wodurch die gebördelten Randteile der Öffnungen 10 und 11 ganz flach gegen die Formhöhlung gepresst werden und die endgültige Form der Passbettung nach Fig. 4 entsteht. Hiebei sorgen die einwärts gebogenen Ränder dafür, dass die gebildete zylindrische Passbettung Randversteifungen erhält, was einen sehr günstigen Einfluss auf die Festigkeit der Verbindung hat. Die Verbindung verdankt ihre besonderen Eigenschaften auch der Tatsache, dass das zweite Rohr im ersten Rohr dicht anliegend tief eingeschlossen liegt und es bedarf keiner Erörterung, dass die eng anliegende Umfassung einen weiteren günstigen Einfluss auf die Verlötung und Schweissung der Rohre ausübt, da Lötschablonen u. dgl. Mittel überflüssig sind und weiter das Schweiss-oder Lötmittel infolge der kapillaren Wirkung eine ausserordentlich gute gegenseitige Anhaftung der beiden Rohre erzeugt. Es wird bemerkt, dass, je nachdem die Wanddicke des zu bearbeitenden Rohres gegenüber dem Rohrdurchmesser grösser ist, die Spitze des Formstempel schlanker sein soll. Da die Einstecktiefe für die erste Beinführung beschränkt ist, soll das Stanzen in solchen Fällen stufenartig durch die Einführung von mehreren Stempeln von zunehmender Grösse nacheinander vor sich gehen. Obgleich oben die Erfindung an Hand einer Verbindung beschrieben ist, in welcher die Rohre sich in einem Winkel von 900 kreuzen, ist es gleichfalls möglich, das Schneiden in kleineren Winkeln erfolgen zu lassen und die Matrizenhöhlungen dementsprechend unter einem entsprechenden Winkel zueinander auszubilden. PATENTANSPRÜCHE : 1. Matrizensatz zur Erzeugung einer Verbindung zweier zylindrischer, sich schneidender Profile, deren mindestens eines rohrförmig ist, wobei die Matrize zwei zylindrische Höhlungen aufweist, deren Herzlinien sich unter einem vorbestimmten Winkel schneiden und eine der besagtenHöhlungen derart bemessen ist, dass ein rohrförmiges Profil passend darin aufgenommen werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite der besagten Höhlungen (7) im Querschnitt um mindestens die Wandstärke des rohrförmigen Profils (1) grösser ist als der Durchmesser der ersten Höhlung (6) und zur Einführung eines Formstempels (9) dient, dessen Querschnitt eine Form aufweist, die der des andern Profils (2) entspricht, und der an der Spitze vorzugsweise schneidenförmig ausgebildet ist. 2. Verfahren zur Verbindung zweier sich schneidender zylindrischer Profile, dadurch gekennzeichnet, dass das eine rohrförmige Profil in die eine Matrizenhöhlung (6) eingelegt wird, wonach der Formstempel (9) in die zweite Höhlung (7) der Matrize eingeführt wird und die Rohrwand des Profils (1) mitseiner schneidenförmigen Spitze durchdringt und die entstandene Öffnung mit dem konischen Teil der Spitze so weit aufweitet, dass das zweite Profil (2) genau in die so geschaffene Öffnung passt.
Claims (1)
- 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch denStanzvorgang des Stempels (9) die Wandteile des rohrförmigen Profils (1) in der Nähe der Löcher umgelegt und gegeneinander gefalzt werden, so dass an jeder Lochseite des Rohres (1) ein mit einem Doppelkragen versehener Sitz gebildet wird.4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spitze je eines Formstempel (9, 9*) von beiden Seiten her über eine kurze Strecke durch die Wand des in der Matrizenhöhlung (6) eingeschlossenen Rohres (1) geführt wird, so dass zwei Öffnungen (10,11) mit einwärts gebördeltem Rand entstehen, wonach der Formstempel (9) von einer Seite her durch beide Öffnungen hindurchgeführt wird und die Öffnungen auf die vorgesehene Grösse aufweitet. <Desc/Clms Page number 3>5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden ersten Formstempel (9, 9') verschieden tief in das Rohr (1) eingeführt werden, so dass eine grössere und eine kleinere Öffnung in der Rohrwand entstehen, wonach ein Formstempel von der kleineren Öffnung aus durch die beiden Öffnungen hindurchgeführt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL217279X | 1958-09-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT217279B true AT217279B (de) | 1961-09-25 |
Family
ID=19779130
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT619559A AT217279B (de) | 1958-09-01 | 1959-08-26 | Matrizensatz und Verfahren zur Herstellung einer Rohrverbindung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT217279B (de) |
-
1959
- 1959-08-26 AT AT619559A patent/AT217279B/de active
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