AT216937B - Elektrische Zündvorrichtung - Google Patents

Elektrische Zündvorrichtung

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AT216937B
AT216937B AT512459A AT512459A AT216937B AT 216937 B AT216937 B AT 216937B AT 512459 A AT512459 A AT 512459A AT 512459 A AT512459 A AT 512459A AT 216937 B AT216937 B AT 216937B
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A V R Achat Ventes Representat
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrische Zündvorrichtung 
Die Erfindung betrifft eine elektrische Zündvorrichtung, welche zumindest zwei Elektroden aufweist, zwischen denen ein elektrischer Leiter vorgesehen ist, der gegenüber den mit ihm in Berührung stehenden Substanzen chemisch neutral ist, wobei zumindest eine explosive Substanz mit dem elektrischen Leiter in Berührung steht. 



   Bei Zündern, bei denen ein metallischer, nicht unterbrochener Leiter die beiden Elektroden verbindet, ist es sehr schwierig, die richtige Funktion des Zünders auf die Dauer zu sichern. Dieser Leiter muss nämlich unter der Einwirkung der Hitze, die durch den ihn durchfliessenden Strom entsteht, unbedingt schmelzen oder verdampfen, damit sich eine Zone von Funken bilden kann, die die Initialladung zur Detonation bringt. 



   Um diesen Schwierigkeiten zu begegnen ; wurde ein Zünder vorgeschlagen, bei dem die beiden Elektroden untereinander durch unterbrochene Metallfolien verbunden sind, die voneinander durch sehr dünne isolierende Schichten oder Lagen in geringem Abstand gehalten werden. Dieses System ist kompliziert. 



   Bei einem andern bekannten Zünder stehen die beiden Elektroden über eine leitende Schicht in Verbindung, welche auf einer die eine Elektrode umgebenden, isolierenden Oxydschicht angeordnet ist, die ihrerseits einen Spalt aufweist, in den die leitende Schicht eindringt. 



   Weiters ist es bekannt geworden, die beiden Elektroden eines elektrischen Zünders durch einen nicht unterbrochenen Metalldraht zu verbinden. Dieser Draht ist auf einem Träger aus isolierendem Material befestigt und stellt den Kontakt zwischen den beiden Elektroden her. 



     Schliesslich   ist es bei Zündern bekannt, den Explosivstoff mit Graphit zu vermischen. Die Mischung ist erforderlich, um ein sicheres Zünden der explosiven Substanz zu erzielen. Ist nun zwischen den beiden Elektroden ein Schlitz oder Spalt vorgesehen, so bleibt der zwischen den beiden Elektroden erzeugte Funke, soweit keine zusätzlichen Vorkehrungen getroffen werden, auf die Breite dieses Spaltes beschränkt. 



  Dieser wird sehr eng gewählt, da die Möglichkeit, einen Funken zu erzeugen, bei gegebener Spannung umgekehrt proportional ist der Spaltbreite. Diese Zünder haben den Nachteil, dass der Spalt zwischen den beiden Elektroden schwer herstellbar ist und sich bei der Handhabung oder Fertigung des Geschosses leicht verändern kann, und dass der dem Explosivstoff beigemengte Graphit in verhältnismässig grosser Menge vorhanden sein muss. 



   Um alle angeführten Nachteile zu vermeiden, wird eine elektrische Zündvorrichtung der eingangs erwähnten Art vorgeschlagen, bei welcher erfindungsgemäss der elektrische Leiter durch einen unterbrochenen Streifen aus Graphit oder einem Graphit enthaltenden Material gebildet ist. 



   Die in der Zeichnung dargestellte Ausführung des Erfindungsgegenstandes ist lediglich als Erläuterungsbeispiel zu betrachten. Es zeigen : Fig.   l   eine Zündvorrichtung gemäss der Erfindung im Axialschnitt ; Fig. 2 einen Querschnitt gemäss der Linie   lI-lI   in Fig.   1 ;   Fig. 3 die erfindungsmässige Vorrichtung teilweise im Radialschnitt. 



   In der dargestellten Ausführung ist die Elektrode 1 in der Form eines zylindrischen Mantels ausgebildet, dessen   einwärts   umgebogener unterer Rand einen elektrisch isolierenden, etwa aus Kunststoff bestehenden Körper 3 umfasst, welcher von der zweiten Elektrode 4 in Achsenrichtung durchquert wird. Der erwähnte Isolierkörper 3 wird demnach zwischen dem erwähnten einwärts umgebogenen Unterrand und einer durch entsprechendes Ausbohren der Aussenelektrode entstandenen inneren Schulter einwandfrei an Ort und 

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 Stelle gehalten.

   Auf der oberen Fläche des   erwähnten Isolierkörpers   3 ist in radialer Richtung ein Streifen 6 aus Graphit oder einer Graphitzusammensetzung angeordnet ; dieser Radialstreifen fängt bei der mittleren Elektrode 4 an und setzt sich bis an den Aussenrand des Isolierkörpers 3 fort, wo er mit dem anliegen- 
 EMI2.1 
 



  Vorzugsweise sind die an die Trennungsstelle anstossenden Kanten schräg abgeschnitten, so wie es aus der schematischen Fig. 3 bei 9 ersichtlich ist, da eine solche Gestaltung sich als vorteilhaft erwiesen hat. 



   Auf der Isoliermasse 3 und der mittleren Elektrode 4 sind innerhalb der von der Aussenelektrode 1 gebildeten Umhüllung die Explosivstoffpakete 10, 11, 12 aufgeschichtet. Diese   Pakete werden   mittels einer Deckplatte 13 an Ort und Stelle zusammengehalten, welche in eine in der Elektrode 1 angeordnete ringförmige Nut 14 eingreift. 



   Es ist ohne weiteres klar, dass durch die Durchschneidung 7 des Graphitstreifens 6 zwei Teile gebildet werden, wovon der eine mit der   Aussenelektrode   1 und der andere mit der inneren Elektrode 4 in Verbindung steht. 



   Wenn die beiden Elektroden in einen elektrischen Stromkreis eingeschaltet werden, so entsteht an der Trennungsstelle 7 ein Funke, welcher die Explosivstoffe einwandfrei zur   Entbfeaaung bringt.   
 EMI2.2 
 mens der Erfindung, durch irgendeinen andern Stoff, Gemisch oder Zusammensetzung ersetzt werden   kann,   insoweit dieser Stoff den Voraussetzungen der Erfindung genagt, d. h. dass er   einen   Stromleiter guter Leitfähigkeit bildet, der vollkommen unveränderlich ist und sich in bezug auf die in der Zündvorrichtung mit ihm zusammengebrachten Stoffen neutral verhält. 



   Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform kann der Streifen aus Graphit, Graphitzusammensetzung oder aus einem andem gleichwertigen Stoff aus der Mitte der axialen Elektrode 4 bis an dem Umfang des Isolierkörpers 3 ununterbrochen aufgetragen werden, wonach man ihn an einer geeigneten Stelle mittels eines Messers unterbricht, bzw. durchschneidet. 



   Mittels dieses einfachen Verfahrens ist es möglich, eine sehr schnelle und wirtschaftliche Fertigung zustandezubringen, wobei die Lage, die Höhe und die Gestaltung der an die Trennungsstelle anstossenden Ränder mit grosser Genauigkeit vorbestimmt werden können. 



   Die Erfindung erstreckt sich auf alle   möglichen Ausftihrungsformen issoSsBie   sie die beschriebenen Merkmale aufweisen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Elektrische   Zündvorrichtung,   welche zumindest zwei Elektroden aufweist, zwischen denen ein elektrischer Leiter vorgesehen ist, der gegenüber den mit ihm in Berührung stehenden Substanzen chemisch neutral ist, wobei zumindest eine explosive Substanz mit dem elektrischen Leiter in Berührung steht, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Leiter durch einen unterbrochenen Streifen aus Graphit oder einem Graphit enthaltenden Material gebildet ist.

Claims (1)

  1. 2. Zündvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine de ? beiden Elektroden (l) in der Form eines Rohres ausgebildet ist, dessen umgebogener Unterrand (2) einen zylinderförmigen Körper (3) aus Isolierstoff, etwa aus einem Kunststoff, umfasst, welcher Körper von einer in der Achse angeord- neten, die zweite Elektrode bildenden Stange (4) durchquert ist, wobei auf die Oberfläche dieses Isolier- EMI2.3 die aufgeschich-teten Explosivstoffe (10, 11, 12) angeordnet sind, welche mittels einer D$ckp ! atte (13) an Ort und Stellig gehalten werden.
AT512459A 1958-07-28 1959-07-14 Elektrische Zündvorrichtung AT216937B (de)

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AT216937B true AT216937B (de) 1961-08-25

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2937933A1 (de) * 1978-09-19 1980-03-27 France Etat Elektrischer zuender mit leitfaehiger zuendverbindung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2937933A1 (de) * 1978-09-19 1980-03-27 France Etat Elektrischer zuender mit leitfaehiger zuendverbindung

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