AT215243B - Dichtung für Ventile, Absperrklappen u. dgl. und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents

Dichtung für Ventile, Absperrklappen u. dgl. und Verfahren zu deren Herstellung

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AT215243B
AT215243B AT632459A AT632459A AT215243B AT 215243 B AT215243 B AT 215243B AT 632459 A AT632459 A AT 632459A AT 632459 A AT632459 A AT 632459A AT 215243 B AT215243 B AT 215243B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
seal
valves
flap
seal according
sealing body
Prior art date
Application number
AT632459A
Other languages
English (en)
Inventor
Pietro Fiorentini
Original Assignee
Pietro Fiorentini
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/14Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor incorporating preformed parts or layers, e.g. injection moulding around inserts or for coating articles
    • B29C45/14336Coating a portion of the article, e.g. the edge of the article

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Dichtung für Ventile, Absperrklappen u. dgl. und Verfahren zu deren Herstellung 
Die Erfindung bezieht sich auf aus einem   ringförmigen   Hohlkörper bestehende Dichtungen für Ventile, Absperrklappen u.   dgl.,   insbesondere für Ventile mit sphärischem Sitz. Gemäss der Erfindung wird eine vollkommene Abdichtung von Flüssigkeiten und Gasen, auch unter hohem Druck und ziemlich hoher Temperatur dadurch ermöglicht, dass die Dichtung einen hufeisenförmigen Querschnitt hat und ihre freien Enden   als Wülste mit Verstärkungseinlagen   ausgebildet sind. Dadurch wird neben einem unbedingt sicheren Sitz der Dichtung auch bei starkem Druck erreicht, dass die Dichtung leicht angebracht und abgenommen werden kann, ebenso wie man einen Fahrradmantel auf die Felge aufbringt und von ihr abnimmt.

   Sie unterscheidet sich dadurch von bekannten   Klappendichomgen,   die hohl ausgebildet bzw. mit bloss einem Wulst versehen sind und sich infolgedessen leicht unter dem Druck   der Flüssigkeit verformen   und dann aus ihrem Sitz herausspringen können. 



   Die erfindungsgemäss ausgebildete Dichtung ist praktisch keinerlei Instandhaltung unterworfen und kann auch nach sehr langem Gebrauch auf sehr schnelle und einfache Art ersetzt werden. 



   Die Verstärkungseinlagen werden zweckmässigerweise aus Drahtseilen od. dgl. gebildet. Vorteilhaft ist es, bei Dichtungen für Absperrklappen mit sphärischem Sitz den Durchmesser des äusseren Wulstes in bezug auf die Achse der Klappe kleiner zu wählen als den Durchmesser des inneren Wulstes, so dass auf jeder Klappe wenigstens zwei Dichtungen vorgesehen werden   können. u.   zw. eine auf der einen und eine auf der andern Achsenfläche der Klappe. 



   Die Erfindung betrifft weiters ein Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäss ausgestalteten Dichtung. 



   In den Zeichnungen ist eine bevorzugte Ausführungsform der Dichtung nach der Erfindung dargestellt, u. zw. ist   Fig. 1   ein Axialschnitt durch ein Ventil mit sphärischem Sitz, auf dessen Klappe zwei Dichtungen entsprechend der Erfindung vorgesehen sind, Fig. 2 zeigt in grösserem Massstab einen Teil   der Fig. 1,   aus der die Form des Umfangsquerschnittes der Dichtung ersichtlich ist, Fig. 3 ist ein Schaubild der obigen Dichtung und in den Fig. 4, 5, 6 und 7 sind die aufeinanderfolgenden Phasen des Herstellungsverfahrens angegeben. 



   Das dargestellte Ventil enthält einen Ventilkörper   1,   dessen den Sitz der Klappe 3 bildende Sitzfläche a sphärisch   ist. Diese Sitzfläche 2   ist poliert und mit einer Chromschicht plattiert, so dass sie hochglänzend ist. Die Klappe 3 sitzt auf einer Spindel 4 und kann von aussen mittels eines Hebels 5 um die Spindelachse verschwenkt werden. Die Dicke der kreisscheibenförmigen Klappe 3 nimmt von ihrem Umfang gegen die Mitte zu ab. Die Klappe 3 ist an jeder ihrer beiden Seiten an ihrem Umfang mit einem   ringförmigen,   im Querschnitt rechteckigen Ausschnitt 6 bzw. 7 versehen, die die Dichtung 8 aufnehmen. Die Dichtungen 8 werden durch ringförmige Platten 10 in ihrer Lage gehalten, die durch Schrauben 11 festgehalten werden. 



   Jede Dichtung 8 ist ein im Innern mit einem Hohlraum versehener, ähnlich   einemFahrzeugre1fen   ausgebildeter ringförmiger Körper, der eine Höhlung hat, er hat also im Querschnitt die Form eines Huf- 
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   Wenn die unter Druck stehende Flüssigkeit im Innern des an das Ventil angeschlossenen Rohres in der Richtung des Pfeiles 17 drückt, ändert sich die Form der Dichtung 8 entsprechend der punktierten Linie 

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 und die Dichtung 8 wird gegen die ausgenommene Seite der Klappe gedrückt, so dass eine perfekte Abdichtung erzielt wird. 



   Die sich auf der entgegengesetzten Stufe befindende andere Dichtung 9 wird keiner Beanspruchung unterworfen, da sie keinem Druck ausgesetzt ist. 



   Einen Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet auch ein besonderes Verfahren zur Herstellung der Dichtung, das einfach ist und die Sicherheit bietet, dass die Verstärkungen 12 und 13 immer entsprechend den Wülsten 8'und 8"zentriert sind. Um dies zu erreichen, verfährt man folgendermassen :
Zunächst wird der in Fig. 4 gezeigte Körper 8 der Dichtung zum Pressen vorbereitet, indem man ein plastisches, weiches Material, wie   z. B.   eine Gummimischung verwendet, die bei ziemlich niedriger Temperatur während   derVulkanisation flüssig   wird, dann bereitet man die ringförmigen   Verstärkungsein-   lagen 12 und 13 (Fig. 5 und 6) in Form eines Stahldrahtseiles oder aus anderem geeigneten Material vor, u. zw. wie bereits oben ausgeführt, von verschiedenem Durchmesser.

   Sodann wird auf jede Verstärkungseinlage eine Wendel 14, bestehend aus einem Band aus härterem Material als das vorher erwähnte, z. B. Hartgummi, aufgewickelt. Schliesslich wird das Ganze in eine Form 15 (Fig. 7) gegeben und erhitzt, d. h. vulkanisiert, wobei der plastische Körper 8 schmilzt, da er weicher ist und somit die Hohlräume 16 zwischen den Gängen der Wendel ausfüllt, um mit dem Band 14, welches gerade zu schmelzen beginnt, ein Ganzes zu bilden. In der so gebildeten kompakten Masse sind die Verstärkungseinlagen 12, 13 vollkommen zentriert. 



   Zur Herstellung der Dichtung können natürlicher oder künstlicher Gummi oder auch thermoplastische Harze, die gegebenenfalls mit natürlichen oder künstlichen Faser- oder Metallgeweben verstärkt sind, verwendet werden. 



   Die mit der Dichtung nach der Erfindung erzielten Vorteile ergeben sich aus den Nachteilen der ringförmigen vollen Dichtungen. Bei diesen schwellen synthetischer und natürlicher Gummi und andere verwendete plastische Massen in Gegenwart von Kohlenwasserstoff-Flüssigkeiten, Lösungsmitteln usw. oder bei besonderen   Betriebsverhältnissen   und Temperaturen an, wodurch die Handhabung des Ventils sehr erschwert wird. 



   Hingegen absorbiert die   erfindungsgemäss   ausgestaltete Dichtung mit Leichtigkeit das Schwellen des Materials und kompensiert so die Volumenzlmahme des Materials, welche nicht mehr einen grösseren Kraftaufwand in der Handhabung des Ventils bedeutet. 



   Die bekannten vollen Ringdichtungen mussten wegen des möglichen Schwellens mit grosser Genauigkeit und sehr beschränkter Toleranz hergestellt werden, in Anbetracht des vorhandenen Hohlraumes dagegen sind bei der Herstellung der Ringdichtung nach der Erfindung grössere Toleranzen zulässig. 



     Der Hohlraum ermöglicht,   dass beim Schliessen des Ventils der Ring wirksamer an dessen Sitz anliegt, da das Material weniger steif ist und das Zusammenpressen zur Zeit des Wiedereintretens in den Sitz ohne Anstrengung aushalten kann, da der Hohlraum die entstandene Formveränderung aufnehmen kann. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Aus einem ringförmigen Hohlkörper bestehende Dichtung für Ventile, Absperrklappen u. dgL, insbesondere für Ventile mit sphärischem Sitz, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen hufeisenförmigen Querschnitt hat und ihre freien Enden als Wülste (8*, 8") mit Verstärkungseinlagen (12, 13) ausgebildet sind.

Claims (1)

  1. 2. Dichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungseinlagen aus Drahtseilen (12,13) od. dgl. bestehen.
    3. Dichtung nach Anspruch 1 für Absperrklappen mit sphärischem Sitz, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser des äusseren Wulstes (8*) in bezug auf die Achse der Klappe kleiner ist als der Durchmesser des inneren Wulstes (8").
    4. Verfahren zur Herstellung einer Dichtung nach einem der Ansprüche l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die je mit einem Band (14) aus thermoplastischem Material wendelförmig umwickelten Verstärkungseinlagen (12, 13) in entsprechende Öffnungen In den aus weicherem thermoplastischem Material bestehenden Rohling (8) für den Dichtungskörper eingelegt werden und sodann das Ganze in eine Form gegeben und erhitzt wird, derart, dass das Material des Dichtungskörpers (8) schmilzt und die Hohlräume zwischen den Gängen der Wendel (14) ausfüllt, so dass sich der Dichtungskörper (8) mit der Wendel (14), die gerade zu schmelzen beginnt, zu einem Körper vereinigt.
AT632459A 1959-01-24 1959-09-01 Dichtung für Ventile, Absperrklappen u. dgl. und Verfahren zu deren Herstellung AT215243B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4041086A1 (de) * 1990-12-21 1992-07-02 Friedrichsfeld Ag Absperr- oder regelklappe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE4041086A1 (de) * 1990-12-21 1992-07-02 Friedrichsfeld Ag Absperr- oder regelklappe

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