AT214524B - Elektronische Steuerung zur Erzielung von steilen Gitterspannungsimpulsen und gleichzeitiger zeitunverzögerter Phasenverschiebung - Google Patents

Elektronische Steuerung zur Erzielung von steilen Gitterspannungsimpulsen und gleichzeitiger zeitunverzögerter Phasenverschiebung

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AT214524B
AT214524B AT76460A AT76460A AT214524B AT 214524 B AT214524 B AT 214524B AT 76460 A AT76460 A AT 76460A AT 76460 A AT76460 A AT 76460A AT 214524 B AT214524 B AT 214524B
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Spezielektra Projektierung U A
Ob Ing A Esslinger
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   Elektronische Steuerung zur Erzielung von steilen Gitterspannungsimpulsen und gleichzeitiger zeitunverzögerter
Phasenverschiebung 
In der österr. Patentschrift Nr. 180333 ist eine Einrichtung beschrieben, die zur Erzielung steiler Gitterspannungsimpulse unter Verwendung von Hochvakuum-Mehrgitterröhren dient. Diese Erfindung beruht auf der Tatsache, dass der Anodenstrom und die Verstärkung einer   MehrgitterröhrestarkvomGitter-   2-Strom abhängig sind. Durch geeignete Dimensionierung des Gitter-2-Widerstandes und eines Ladekondensators wird ein Absinken des Anodenstromes nach Impulsbeginn erreicht. Allerdings speist in dieser Anordnung der Gitter-2-Widerstand auch während der vollen Anodenstromdauer das Gitter 2, wenn auch in verringertem   Masse, weiter.   



   Erfindungsgemäss wird dieser Nachteil voll behoben, wenn man das Gitter 2 durch ein Halbleiterventil (Trockengleichrichter, z. B. Selen-, Silizium- oder Germanium-Diode oder auch HochvakuumDiode) unmittelbar von der Röhrenanode anspeist. Im nichtstromführenden Zustand der Röhre   2,   Fig.   l,   nimmt die Anode die volle Spannung der Anodenspannungsquelle 7 an. Das Ventil 5 lässt den Gitter-2Kondensator 6 voll aufladen. Wenn durch das Gitter 1 gesteuert in der Röhre ein Anodenstrom zu fliessen beginnt, so entsteht am Transformator 8 ein Spannungsabfall. der die Anodenspannung stark absinken lässt. Der Gitter-2-Kondensator 6 wird dadurch nicht weiter geladen und sinkt in seiner Spannung ab. Dadurch wird der Anodenstrom auf ein stationäres vorbestimmbares Mass reduziert.

   Die Röhre wirkt in diesem Zustand wie eine Triode, da das Gitter 2 durch das Ventil mit der Anode verbunden ist. Im Zündmoment des Impulses wirkt die Röhre jedoch als Pentode, da das Gitter 2 vom Kondensator 6 volle Spannung erhält. 
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 diese Wirkung noch erhöht werden. 



   Durch langdauernde Versuche wurde festgestellt, dass durch diese Massnahme eine wesentlich bessere   Röhrenausnützung   als bisher erreicht werden kann. Bei gleicher Impulsleistung wurde eine mehrfache Lebensdauer festgestellt. Ebenso konnte mit der gleichen Röhrentype ein Gitterspannungsimpuls mit der vielfachen Leistung des bisher Erreichbaren erzielt werden, ohne die Lebensdauer der Röhre zu beeinträchtigen. 



   Zur Steuerung von Dampfentladungsgefässen benötigt man steile Spannungsimpulse in positiver Richtung, die exakt über einer möglichst geraden Grundlinie stehen sollen, ohne negativ auszuschwingen. 



  Bei der in der österr. Patentschrift Nr. 180333 beschriebenen Einrichtung entstehen sowohl die benötigten positiven als auch fast gleich grosse negative Impulse. Die letzteren müssen meist durch entsprechende Massnahmen unterdrückt werden.   Z. B.   kann für die Unterdrückung des negativen Impulses ein elektrisches Ventil 5 verwendet werden, das parallel zum   Ausgangstransformätor   8 geschaltet ist (Fig. 2). Die Durchlassrichtung ist entgegen der Anodenstromrichtung gewählt. Dieses Ventil bildet für die entstehenden negativen Impulse einen Kurzschluss, während es die positiven Impulse sich voll ausbilden lässt. Da die Impulse bedeutende Spannungen   erreichen ; muss   die Ventilstrecke eine hohe Sperrspannung aufweisen. 



  Diese Sperrspannung erreicht man z. B. durch Serienschaltung von 2 Ventilen. Die an der Röhrenanode 

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 angeschlossene Ventilhälfte weist die gleiche Polarität auf, wie das erfindungsgemäss für die Speisung des Gitters 2 verwendete Ventil. Man kann daher beide Funktionen, die Reduzierung des Anodenstromes nach Impulsbeginn und die Unterdrückung der negativen Steuerimpulse, mit einem Ventil erfüllen, wenn man ein solches mit Anzapfung benützt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Anordnung zur Erzeugung steiler Gitterspannungsimpulse und zur gleichzeitigen Phasenverschiebung derselben durch   Gleichspannungsniveau-Änderung   in ein und demselben Mehrgitterrohr, vorzugsweise für die Steuerung von gas- oder dampfgefüllten Stromrichtergefässen, gekennzeichnet durch eine von der Anode zum Gitter 2 einer Hochvakuumröhre geschalteten Ventilstrecke.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine parallel zum Ausgangstransformator liegende Ventilstrecke mit Anzapfung, deren eine Hälfte gleichzeitig zur Speisung des Gitters 2 verwendet wird.
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