AT213958B - Anordnung zur Erzeugung bzw. Verstärkung von Wellen über 10<10> Hz nach dem "Maser"-Prinzip - Google Patents

Anordnung zur Erzeugung bzw. Verstärkung von Wellen über 10<10> Hz nach dem "Maser"-Prinzip

Info

Publication number
AT213958B
AT213958B AT297459A AT297459A AT213958B AT 213958 B AT213958 B AT 213958B AT 297459 A AT297459 A AT 297459A AT 297459 A AT297459 A AT 297459A AT 213958 B AT213958 B AT 213958B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
radiation
arrangement according
semiconductor body
semiconductor
charge carriers
Prior art date
Application number
AT297459A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT213958B publication Critical patent/AT213958B/de

Links

Landscapes

  • Semiconductor Integrated Circuits (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
Bei Anordnungen, die nach dem sogenannten "Maser" -Prinzip arbeiten (microwave amplification by stimulated emission of radiation), wird die Tatsache ausgenutzt, dass, wenn ein Teilchen, z. B. ein Elektron, durch eine Strahlung dazu angeregt Wird, von einem Term höheren Energieinhaltes auf einen Term niedrigen Energieinhaltes überzugehen, eine der Energiedifferenz beider Terme entsprechende Strahlung ausgesandt wird, die vielfach stärker ist als die anregende Strahlung ; die Frequenzen der ausgesendeten und anregenden Strahlung sind gleich.

   Eine fortlaufende Strahlungsaussendung kann durch eine Zusatzstrahlung erreicht werden, indem durch diese Strahlung wieder Teilchen aus dem Term niedrigeren Energieinhaltes in einen solchen Term angehoben werden, dessen Energieinhalt über dem Term liegt, von dem die Teilchen durch die Anregungsstrahlung wieder in die niedrige Energiestufe übergehen. Dieser Vorgang ist in schematisierter Form in Fig. 1 dargestellt, in der der Energieinhalt der durch waagrechte kurze Striche angedeuteten Terme a, b, c von oben nach unten abnimmt. Der Term a entspricht also einem grösseren Energieinhalt als der Term b, und b hat einen grösseren Energieinhalt als c. Bei der geschilderten Anordnung wird also zunächst durch die Zusatzstrahlung ein Teilchen (Elektron) von dem Term c zum Term a angehoben (siehe Pfeil 1 in Fig. 1).

   Von dort fällt dieses Elektron dann (siehe Pfeil 2) auf den Term b ab, wo es haftet. Durch die Anregungsstrahlung, die dem Energieabstand zwisehen den Termen b und c entspricht, wird dann dieses Elektron veranlasst, von b nach c (siehe Pfeil 3) überzugehen, wobei dann die verstärkte Strahlung ausgesandt wird, deren Frequenz ebenso wie die der Anregungsstrahlung dem Energieabstand    Eb.   zwischen den Termen b und c gemäss der bekannten Formel   Ebc = h. 11 entspricht. Aus der Tatsache, dass das Anheben des Elektrons auf dem Wege von c nach a einer höheren Energie bedarf als beim Übergang des Elektrons vom Term b nach c frei wird, geht schon   hervor, dass die zur Anhebung des Elektrons dienende Zusatzstrahlung eine höhere Leistung haben muss als die beim Übergang des Elektrons von b auf c ausgesandte Strahlung.

   Noch störender aber ist bei einer solchen Anordnung die Tatsache, dass die Frequenz der Zusatzstrahlung, durch die das Elektron von c nach a angehoben wird, entsprechend der Gleichung   vea-h = Eca höher sein muss als die von der An-   ordnung ausgesandte Strahlung. Der Vorteil der laufenden Aussendung einer Hochfrequenzstrahlung ist somit durch den schwerwiegenden Nachteil erkauft, dass die Zusatzstrahlung nicht nur eine sehr hohe Leistung haben muss, sondern sogar auch noch eine höhere Frequenz. 



   Diese Nachteile werden bei der erfindungsgemässen Anordnung in einer geradezu überraschend einfachen Weise vermieden, indem die erfindungsgemässe Anordnung zur Erzeugung bzw. Verstärkung von Wellen über   101GHz   nach dem Maser-Prinzip durch folgende Merkmale gekennzeichnet ist : a) Durch einen insbesondere einkristallinen Halbleiterkörper, der zwei voneinander verschiedene Gebiete hat, in denen die Ladungsträger beim Stromdurchfluss durch   zen Körper   verschiedenen Energieinhalt haben, und in dessen Übergangsgebiet zwischen diesen beiden Gebieten die Ladungsträger höherer Energie durch Anregung mittels hochfrequenter Strahlung eine verstärkte Strahlung gleicher Frequenz abzugeben vermögen ;

   b) durch eine Spannungsquelle, durch die dem Übergangsgebiet Ladungsträger aus dem Gebiet höherer Energie zufliessen, und 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   c)   durch eine Strahlungsquelle, deren hochfrequente Strahlung wenigstens bis in das erwähnte Übergangsgebiet des Halbleiterkörpers dringt. 



   Der sich aus dieser Massnahme ergebende Vorteil besteht darin, dass durch die Spannungsquelle fortlaufend Elektronen höherer Energie in die Übergangszone zwischen den beiden Teilgebieten des Halblei-   terkörpers   eingeführt werden, die nun unter den Einfluss der in die Übergangszone   eindringenden Anre-   
 EMI2.1 
 positiven Ladungsträgern rekombinieren können, und dass zur Aufrechterhaltung der Strahlung lediglich der dauernde Stromfluss durch den Halbleiterkörper aufrechterhalten werden muss. Die an den Halbleiterkörper angelegte Spannung kann insbesondere eine Gleichspannung sein. Sie kann aber auch vorzugsweise zur Modulierung der vom Halbleiterkörper ausgesandten hochfrequenten Strahlung im Takte der gewünschen Modulationsfrequenz schwanken.

   Auch impulsförmige Aussendungen von Strahlungen können dadurch bewirkt werden, dass an den von einer schwachen Anregungsstrahlung dauernd bestrahlten Halbleiterkörper eine Wechselspannung oder Spannungsimpulse angelegt werden, so dass von dieser Anordnung hochfrequente Strahlungsimpulse ausgesandt werden. 
 EMI2.2 
   leiter und Transistoren geeigneten und an sich bekannten Stoffe, wie z. B. Silizium, Germanium, A BV-Verbindungen in Frage. Darüber hinaus sind aber auch noch andere Halbleiterstoffe geeignet,    z. B. Wismut-Tellurid (BizTes).

   Dieses letztere eignet sich für den vorliegenden Zweck allein schon dadurch besonders gut, weil es nur einen geringen Bandabstand zwischen dem Valenz-und Leitungsband hat ; darüber hinaus besitzt es relativ zu den ändern genannten Stoffen nur eine geringe Wärmeleitfähigkeit, wodurch   der"Maser-Effekt"weiter begünstigt   wird. 



   Um im Halbleiterkörper Gebiete verschiedenen Energieinhaltes der Ladungsträger zu haben, empfiehlt es sich, einen Halbleiterkörper mit einer p-und einer n-Zone zu verwenden. Da aber, wie schon oben erwähnt, die Frequenz der Anregungsstrahlung bzw. die Frequenz der ausgesandten Strahlung in einem festen Zusammenhang mit dem Energieverlust steht, den das durch die eindringende Strahlung angeregte Elektron beim Übergang in den Term niedrigeren Energieinhaltes erleidet, und diese Frequenz bei der Verwendung von Germanium oder Silizium als Halbleitergrundstoff der Wellenlänge von etwa lu m entspricht, empfiehlt es sich zur Erzielung von langwelligerer Strahlung im Übergangsgebiet zwischen den beiden p-und n-Zonen Haftstellen (sogenannte traps) einzubringen, deren Energieabstand voneinander bzw. vom Leitungsband zum trap bzw.

   vom trap zum Valenzband des Halbleiters der gewünsch- 
 EMI2.3 
    Wellenlängeden traps ortsgleichim Halbier :'liegen müssen. damit die Elektroner'.   durch den Einfluss der   Anregungsstrah-   lung übergehen können, wird vorgeschlagen, diese beiden traps durch   Einbau von Atomen oder Molekülen   solcher Stoffe zu bilden. deren Termabstand nur sehr klein ist und ganz innerhalb des verbotenen Bandes des Halbleiter-Grundstoffes liegt. Als solche Stoffe kommen für Germanium bzw. Silizium z. B. in Frage : Nickel, Eisen. Kupfer oder auch Gitterdefekte mit trap-Charakter. Durch ein magnetisches Zusatzfeld 
 EMI2.4 
 Takt von Impulsen oder einer Wechselspannung moduliert werden. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus den folgenden Darlegungen und den in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispielen hervor. In dem Beispiel der Fig. 2a und 2b besteht der Halbleiterkörper 1 aus den zwei Teilgebieten 11 und 12, von denen 11 p-leitend und 12 n-leitend ist. Der   Halbleiterltör-   per besitzt ferner zur sperrschichtfreien Kontaktierung der beiden Teilgebiete 11, 12 jeweils Schichten 2, 3, deren Überdotierung in Fig. 2 durch die Bezeichnungen pp bzw. nn angedeutet ist. Diese zur sperrschichtfreien Stromzuführung dienenden Schichten sind möglichst dünn, damit sie für die ein-bzw. ausfallende Strahlung möglichst gut durchlässig sind ; die   Stromzuführung   zu ihnen erfolgt z.

   B. durch ringförmig aufgebrachte Metallelektroden 4, 5 (siehe auch den Seitenriss der Halbleiteranordnung in Fig. 2b), an die eine Spannungsquelle 6 angeschlossen ist. Die Polung dieser Spannungsquelle ist so gewählt, dass der Halbleiter 1 in Flussrichtung betrieben ist. In die Zwischenschicht   l* des Halbleiters l   zwischen den beiden p-und n-Gebieten 11 und 12 fliessen also dauernd Elektronen aus dem Teilgebiet hinein, die von ihrem Zustand höherer Energie, den sie in diesem Gebiet 12 besitzen, in der   Zwischenschicht l* auf   niedrigere Energiestufen absinken, insbesondere mit den von dem Teilgebiet 11 kommenden Defektelektronen rekombinieren.

   Um eine besonders günstige Strahlungsausbeute zu haben, ist der Halbleiter scheibenförmig mit möglichst ebenen Oberflächen ausgebildet, vor allem ist auch die Übergangsschicht möglichst eben. Die auf ihn auffallende Strahlung, die in Fig. 2a mit den pfeilen   S 1   angedeutet ist, dringt, da ihre Frequenz   111   kleiner ist als der Quotient aus dem Energieabstand zwischen dem Valenz- und 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Leitungsband und dem Planckschen   Wirkungsquantum   h, bis in die Zwischenschicht l'zwischen den Teilgebieten 11, 12 ein und löst dort   die verstärkte   Strahlung aus, die nun wiederum aus dem Halbleiter herausstrahlt.

   Um die Wellenlänge der aus dem Halbleiter austretenden verstärkten Strahlung bzw. die Wellenlänge der anregenden Strahlung   S   nicht zu klein werden zu lassen, um also z. B. eine Strahlung im mm-Gebiet zu erhalten, sind, wie schon oben angegeben, wenigstens in dem Zwischengebiet l'im Halbleiterkörper Haftstellen für die aus dem Gebiet 12 kommenden Elektronen bzw. für die aus dem Gebiet 11 kommenden Defektelektronen vorgesehen, deren Energieabstand der gewünschten Wellenlänge entsprechend klein ist.

   Die in diese Haftstellen aus dem Leitungsband übergegangenen Elektronen werden durch die einfallende Strahlung S 1 zum Übergang in das Valenzband bzw. in eine energetisch tiefer liegende Haftstelle am gleichen Ort angeregt, wobei sie dann dort mit den Defektelektronen rekombinieren und bei diesem Übergang die verstärkte Strahlung aussenden, die dem geringen Energieabstand entsprechend die gewünschte Wellenlänge besitzt. 



   Die Energie der ausgesandten Strahlung ist gleich abhängig von der Menge der gleichzeitig zum Übergang angeregten Elektronen und ist somit im wesentlichen proportional der Stärke des durch den Halbleiter 1 führenden Stromes. In der in Fig. 2 gezeigten Anordnung wird dies ausgenutzt ; zu diesem Zweck ist in dem Stromkreis noch ein Übertrager 7 vorgesehen, dessen Primärseite 71 z. B. von einem Wechselstrom durchflossen ist, der aus einer Spannungsquelle 8 über ein Mikrophon 9 durch diese Pri- märwicklung fliesst und in der Sekundärwicklung eine der Spannung 6 überlagerte Wechselspannung erzeugt. Diese Wechselspannung hat einen entsprechend schwankenden Stromfluss durch den Halbleiter 1 zur Folge, so dass die ausgesandte Strahlung eine im Takte der Sprachfrequenz schwankende Energie hat. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus den in den Fig. 3 und 4 gezeigten Ausführungsbeispielen und der folgenden Beschreibung hervor :
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist die scheibenförmige Halbleiteranordnung 1 zwischen zwei Hohlleitern 31, 32 angeordnet, u. zw. derart, dass die beiden metallischen Halbleiter 31, 32 als ringförmige Stromzuführungen zu den   überdotierten     pp-bzw. nn-Schichten   2,3 des Halbleiters 1 dienen. 



  Der Hohlleiter 31 ist mit dem +Pol der Batterie 6 verbunden, während der negative Pol dieser Spannungquelle über die Sekundärseite 72 des Übertragers 7 mit dem Hohlleiter 32 verbunden ist. Der Halbleiter 1 liegt also an einer in Flussrichtung gepolten Spannungsquelle, so dass die Elektronen fortlaufend aus dem n-leitfähigen. Teil des Halbleiters 1 in die Zwischenschicht l'zwischen der p-und der n-Zone nachgeliefert werden. Die Primärseite 71 des Übertragers 7 ist, wie schon in Fig. 2 dargestellt, über eine Batterie 8 an ein Mikrophon 9 angeschlossen, so dass der Spannung der Gleichstromquelle 6 eine Wechselspannung im Takte der Sprachfrequenz überlagert ist, mit der das Mikrophon 9 beaufschlagt wird. Die. 



  Anordnung des Halbleiters 1 zwischen diesen beiden Hohlleitern ist derart, dass die Übergangsschicht l' zwischen den beiden p-n-Zonen des Halbleiters etwa senkrecht zu den Achsen der beiden Hohlleiter 31, 32 liegt. Die einfallende Strahlung, die mit SI bezeichnet ist, fällt somit etwa senkrecht auf die Zwischenschicht l'auf. In dieser Zwischenschicht wird in der geschilderten Weise durch die Anregungsstrahlung SI die verstärkte Strahlung Sz angeregt, die im wesentlichen in gleicher Richtung wie die Einfallrichtung der Strahlung   S 1 aus   dem Halbleiter 1 austritt und in den zweiten Hohlleiter 32 eintritt. 



   An Stelle der hier gezeigten metallischen Hohlleiter 31,32 können auch, wie aus Fig. 4 hervorgeht, dielektrische Hohlstrahler-verwendet werden, bei denen die einfallende Strahlung   S 1   in an sich bekannter Weise innerhalb eines stabförmigen Nichtleiterstabes geführt wird. Auch hier trifft die einfallende Strahlung   S,   insbesondere etwa senkrecht auf die Übergangsschicht l'zwischen den beiden p-n-Zonen des Halbleiters auf. Auch für die Fortleitung der ausfallenden Strahlung Sa kann ein dielektrischer Strahlungsleiter dienen, indem die aus dem Halbleiter austretende Strahlung in die Stirnseite des stabförmigen Strahlers eintritt und sich dort in an sich bekannter Weise fortpflanzt.

   Zur Kontaktierung dieses Halbleiters'dienen in dem in Fig. 4 gezeichneten Beispiel ähnlich wie in Fig. 2 besondere Kontaktierungsringe 4, 5, an die eine in Flussrichtung des p-n-Überganges gepolte Spannungsquelle, z. B. der in Fig. 2 gezeigte Stromkreis, in nicht näher dargestellter Weise angeschlossen ist. 



   In diesem Ausführungsbeispiel ist ferner die Spule 40 vorgesehen, die bei Stromdurchfluss ein das Übergangsgebiet l'durchdringendes Magnetfeld erzeugt, das bei einem in diesem Übergangsgebiet befindlichen trap, das an sich nur einen wirksamen Energieterm hat, eine Aufspaltung dieses Terms in insbesondere zwei eng benachbarte Terme erzwingt und dadurch einen von der Stärke des Magnetfeldes abhängigen Energiesprung erzeugt, der eine relativ grosse Wellenlänge der ausgesandten Strahlung zur Folge hat.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Anordnung zum Verstärken oder Erzeugen von Wellen über 1010 Hz nach dem Maser-Prinzip, gekennzeichnet a) durch einen insbesondere einkristallinen Halbleiterkörper, der zwei voneinander verschiedene Gebiete hat, in denen die Ladungsträger beim Stromdurchfluss durch den Körper verschiedenen Energieinhalt haben und in dessen Übergangsgebiet zwischen diesen beiden Gebieten die Ladungsträger höherer Energie durch Anregung mittels hochfrequenter Strahlung eine verstärkte Strahlung gleicher Frequenz abzugeben vermögen, b) durch eine Spannungsquelle. durch die dem Übergangsgebiet Ladungsträger aus dem Gebiet höherer Energie zufliessen, und c) durch eine Strahlungsquelle, deren hochfrequente Strahlung wenigstens bis in das Zwischengebiet des Halbleiterkörpers dringt.
    2. Anordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Übergangsgebiet Haftstellen für die Ladungsträger höherer Energie eingelagert sind, aus denen sie unter Strahlungsabgabe angeregt durch die in den Halbleiterkörper eindringende Strahlung in eine niedrigere Energiestufe übergehen.
    3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Übergangsgebiet Haftstellen für Ladungsträger niedrigerer Energie eingelagert sind, in die die Ladungsträger höherer Energie, angeregt durch die in den Halbleiter eindringende Strahlung, unter Strahlungsabgabe übergehen.
    4. Anordnung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gebiet höheren Energieinhaltes der Ladungsträger im Halbleiterkörper n-dotiert ist.
    5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gebiet niedrigeren Energieinhaltes der Ladungsträger p-dotiert ist.
    6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die an beide Gebiete des Halbleiterkörpers angelegte Spannungsquelle in Flussrichtung gepolt ist.
    7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Halbleiterkörper in einem auf die ausgesandte Strahlungsfrequenz abgestimmten Hohlraumresonator angeordnet ist.
    8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der insbesondere scheibenförmige Halbleiterkörper in einem die Fortpflanzung der einfallenden bzw. der ausgesandten Strahlung gestattenden Hohlleiter oder am Ende eines stabförmigen dielektrischen Strahlungsleiters für die einfallende bzw. austretende Strahlung angeordnet und nur von einer Seite her von der die verstärkte Strahlung anregenden Strahlung beaufschlagt ist (Fig. 3).
    9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zur Modulation der vom Halbleiter ausgesandten Strahlung die an denHalbleiter angelegte Spannung im Takte der gewünschten Modulation veränderbar ist, wobei gegebenenfalls die in den Halbleiter eindringende Strahlung konstant gehalten wird.
    10. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch einen insbesondere scheibenförmigen Halbleiterkörper mit den beiden Oberflächen etwa parallelemschichtförmigem Übergangsgebiet, das etwa senkrecht zur einfallenden Strahlungsrichtung liegt.
    11. Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden auf dem Halbleiterkörper für die Strahlung durchlässig sind oder die der Übergangsschicht etwa parallelen Oberflächen des Halbleiterkörpers ganz oder teilweise für das Durchtreten der ein-bzw. ausfallenden Strahlung freilassen.
    12. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Abmessungen der Übergangsschicht senkrecht zur Einfallrichtung der Strahlung ein Vielfaches der Wellenlänge der ausgesandten Strahlung betragen.
    13. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung insbesondere relativ langwelliger Strahlung (vorzugsweise mit Wellenlängen bis zu einigen Zentimetern) eine ein Magnetfeld erzeugende Einrichtung (40) vorgesehen ist, deren Magnetfeld das Übergangsgebiet durchdringt und bei den im Übergangsgebiet eingelagerten Haftstellen, die an sich nur einen wirksamen Energieterm haben, eine Aufspaltung in mehrere, insbesondere eng benachbarte Terme bewirkt.
AT297459A 1958-04-30 1959-04-20 Anordnung zur Erzeugung bzw. Verstärkung von Wellen über 10<10> Hz nach dem "Maser"-Prinzip AT213958B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE213958X 1958-04-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT213958B true AT213958B (de) 1961-03-10

Family

ID=5816055

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT297459A AT213958B (de) 1958-04-30 1959-04-20 Anordnung zur Erzeugung bzw. Verstärkung von Wellen über 10<10> Hz nach dem "Maser"-Prinzip

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT213958B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE836826C (de) Halbleiter-UEbertragungsvorrichtung
US3121203A (en) Semiconductor maser with modulating means
DE1045566B (de) Kristallfotozelle
DE2261527C2 (de) Halbleiterkörper mit in einer vorgegebenen Richtung abwechselnd aufeinanderfolgenden n- und p-dotierten Zonen, Verfahren zu seiner Herstellung und Verwendungen des Halbleiterkörpers
DE2029703C3 (de) Pulsierender optischer Sender
DE2925648A1 (de) Anordnung zum erzeugen oder verstaerken kohaerenter elektromagnetischer strahlung und verfahren zur herstellung der anordnung
DE2008679A1 (de) Festkörperbauteil mit Elektronenübergangseffekt
DE1214790C2 (de) Leistungsgleichrichter mit einkristallinem Halbleiterkoerper und vier Schichten abwechselnden Leitfaehigkeitstyps
DE2114918B2 (de) Mikrowellenoszillator vom lawinenlaufzeittyp
DE1464711B2 (de) Diodenlaser
AT213958B (de) Anordnung zur Erzeugung bzw. Verstärkung von Wellen über 10&lt;10&gt; Hz nach dem &#34;Maser&#34;-Prinzip
DE1179644B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verstaerken, Erzeugen oder Modulieren elektrischer Schwingungen mit einem strahlenempfindlichen Halbleiterbauelement
DE1762268A1 (de) Festkoerper-Bildsichtvorrichtungen sowie lichtempfindliche Festkoerper-Vorrichtungen
DE1541413B2 (de) Anordnung zur erzeugung von elektromagnetischen schockwellenschwingungen
DE1466514B2 (de) Volumeneffekt-Oszillator
CH375047A (de) Anordnung zur Erzeugung bzw. Verstärkung sehr hochfrequenter Strahlung nach dem &#34;Maser&#34;-Prinzip
DE69303738T2 (de) Photoelektrischer Detektor mit Quantentöpfen und verbesserter Detectivität
DE1810097B1 (de) Gunn-Effekt-Halbleiterbauelement mit negativem Widerstand
DE2058917B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Modulieren eines Halbleiter-Lasers
DE1291029B (de) Nach dem Maser- bzw. Laserprinzip arbeitende Anordnung fuer Mikrowellen- bzw. Lichtstrahlung
DE1154879B (de) Verfahren zum Erzeugen eines negativen Widerstandes in einem Halbleiterbauelement
AT259013B (de) Injektionslaser
DE1591104C3 (de) Halbleiteranordnung
DE1283979B (de) Maser-Verstaerker fuer elektromagnetische Wellen
DE1591090C3 (de) Schaltungsanordnung zum Erzeugen von hohen Spitzenleistungen