AT212854B - Kondensatableiter - Google Patents

Kondensatableiter

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AT212854B
AT212854B AT359056A AT359056A AT212854B AT 212854 B AT212854 B AT 212854B AT 359056 A AT359056 A AT 359056A AT 359056 A AT359056 A AT 359056A AT 212854 B AT212854 B AT 212854B
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AT
Austria
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condensate
chamber
main
secondary chamber
steam trap
Prior art date
Application number
AT359056A
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English (en)
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Konrad Andersen
Original Assignee
Konrad Andersen
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Description


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  Kondensatableiter 
Gegenstand der Erfindung ist ein Kondensatableiter mit einer Haupt- und einer Nebenkammer und mittels direkt oder indirekt temperaturabhängiger Steuerorgane, wie z. B. Thermotrieben in Form von Bimetallelementen od. dgl. geregeltem Abfluss des Kondensats, wobei die mit dem Kondensatsammelraum vor dem den Kondensatabfluss steuernden Absperrorgan verbundene Nebenkammer von der Hauptkammer räumlich getrennt und thermisch isoliert ist und in oder an der Nebenkammer temperaturabhängige Steuerorgane angeordnet sind, welche mit dem den Kondensatabfluss steuernden Absperrorganen direkt oder indirekt gekuppelt sind. 



   Es sind bereits Kondensatableiter bekanntgeworden, bei denen der den Abfluss steuernde Thermotrieb in einer über der Hauptkammer und räumlich von dieser getrennten Nebenkammer angeordner ist. 



   Der Kondensatableiter nach der Erfindung ist nun dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Haupt- und der Nebenkammer eine oder mehrere Verbindungsleitungen bestehen, die derart angeordnet sind, dass sich in der Nebenkammer der gleiche Kondensatspiegel einstellen kann wie in der Hauptkammer. 



   Diese Anordnung weist gegenüber der bekannten Anordnung mit übereinanderliegenden Kammern den Vorteil auf, dass das anfallende Kondensat in einen Haupt- und Nebenstrom aufgeteilt wird, wobei das Kondensat in der thermisch isolierten Nebenkammer bei jedem Betriebszustand eine niedrigere Temperatur aufweist als in der Hauptkammer, wodurch die Steuerung der Ableitung in Abhängigkeit von der Temperaturdifferenz des Inhalts beider Kammern bzw. von der Temperatur des Inhalts der Nebenkammer erfolgt und der Abfluss des Kondensats ohne Verzögerung erfolgt. 



   Bei übereinanderliegenden Kammern ist hingegen eine rasche Ableitung des Kondensats nicht gewährleistet, da die Füllung der Nebenkammer bzw. deren Abkühlung erst nach Auffüllung der Hauptkammer erfolgt und auch eine rasche Aufheizung des Thermotriebes durch Dampf durch die unsicheren Strömungsverhältnisse in den Verbindungsleitungen zur Haupt- kammer nicht gewährleistet ist, wodurch auch ein verzögertes Schliessen des Absperrorgans und somit auch unerwünschter Dampfverlust eintreten kann. 



   Bei dem erfindungsgemässen Kondensatableiter wird die flüssige Phase in der Hauptkammer des Kondensatableiters gesammelt und zum Teil in die Nebenkammer   übergeleitet ;   in beiden Kammern kann sich infolge deren Verbindung der gleiche Kondensatspiegel einstellen ; die dampfförmige Phase kann gleichzeitig auch den oberen Raum oberhalb der Flüssigkeit in der Nebenkammer durch eine Verbindung mit der Hauptkammer ausfüllen. Die Nebenkammer besitzt vorzugsweise eine solche Gestalt, dass die Wandung und dadurch der Inhalt der Kammer sich möglichst schnell abkühlt. Hiezu sind aussen an dem Gehäuse vorzugsweise Kühlrippen angeordnet ; es ist aber auch möglich, eine Flüssigkeitskühlung od. dgl. vorzusehen. 



   Wenn nun die Flüssigkeit in der Nebenkammer eine solche Höhe erreicht hat, dass weder Kondensat noch gegebenenfalls Dampf in sie einströmen kann, so wird sich der Inhalt der Nebenkammer durch deren besondere Ausbildung rasch abkühlen, wodurch eine Temperaturdifferenz gegenüber dem Inhalt der Hauptkammer auftritt. Durch das in bzw. an der Nebenkammer angeordnete, temperaturabhängige Steuerorgan wird dann ein Regelorgan beeinflusst, das den Kondensatabfluss   öffnet,   wodurch der Flüssigkeitsspiegel in den beiden Kammern sinkt u. zw. so lange, bis der in die Nebenkammer einströmende Dampf die Temperatur in dieser erhöht, wodurch mittels des temperaturabhängigen Steuerorgans der Kondensatabfluss wieder unterbrochen wird. Dadurch steigt der Flüssigkeitsspiegel in den beiden Kammern an und das Spiel wiederholt sich in der beschriebenen Weise. 



   An Stelle der Bimetallelemente als temperaturabhängige Steuerorgane können auch elektrische Wärmefühler, wie Thermoelemente od. dgl. oder Bimetallschalter od. dgl. vorgesehen sein, die in einem Steuerstromkreis liegend, beispiels-   weise über ein im Stromkreis befindliches Magnetventil, den Kondensatsabfluss regeln.   

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   Um aber auch besonders extreme Betriebsverhältnisse beherrschen zu können und trotzdem den Kondensatableiter bzw. dessen Steuereinrichtung verhältnismässig hochempfindlich und betriebssicher zu gestalten, soll gemäss der Erfindung nicht nur in der Nebenkammer, sondern auch in der Hauptkammer ein durch temperaturabhängige Steuerorgane betätigter, den Kondensatabfluss regelnder Steuerschieber od. dgl. angeordnet werden, so dass der Abfluss des Kondensats nunmehr von zwei zusammenwirkenden Organen beeinflusst wird. 



   Die beiden Kammern sind in gleicher Weise miteinander verbunden, wobei der Kanal für den Übertritt des Kondensats in die Nebenkammer vorzugsweise in dem von der Nebenkammer betätigten Steuerschieber angeordnet ist. 



   In der Hauptkammer kann fernerhin noch ein Schwimmer vorgesehen sein, der mit seinem Ventilkegel an der unteren Seite die Kondensatausflussöffnung in dem von dem Steuerorgan der Hauptkammer betätigten Steuerschieber bei einer entsprechenden Höhe des Kondensats in der Hauptkammer verschliesst und damit gegebenenfalls den Verbindungskanal zwischen den beiden Kammern zeitweilig absperrt. 



   Der für das Überströmen von Dampf vorgesehene Kanal zwischen den beiden Kammern kann Vorrichtungen enthalten, die einen Übertritt von Flüssigkeit von der Hauptkammer in die Nebenkammer verhindern. Diese können beispielsweise aus einem Schwimmerventil oder auch aus einem feinmaschigen Drahtnetz od. dgl. zweckentsprechenden Vorrichtungen bestehen. 



   Bei dieser Ausführungsform des Kondensatableiters gemäss der Erfindung erfolgt die Regelung des Kondensatabflusses nur in Abhängigkeit von der Temperaturdifferenz in den beiden Kammern, u. zw. unabhängig von den absoluten Druck- und Temperaturverhältnissen im Ableiter, wodurch die Einregulierung erheblich erleichtert bzw. überflüssig wird. 



   Wenn die beiden Steuerorgane, wie z. B. 



  Bimetallelemente, in den beiden Kammern gleichmässig erwärmt werden, wirken sie gleich stark und im gleichen Sinne auf die mit ihnen gekoppelten Regelorgane. Nach Erreichen eines bestimmten stationären Betriebszustandes sollen die Regelorgane, vorteilhafterweise Absperrschieber, den Kondensatabfluss absperren, so dass sich das Kondensat in der Hauptkammer sammeln und in die Nebenkammer überströmen kann. Durch die Abkühlung des Inhalts der Nebenkammer ändert sich die Lage des Steuerorgans, d. h. die Ausbiegung des Bimetallelementes geht zurück, wodurch der mit diesem Organ gekoppelte Schieber gleichfalls zurückgezogen wird und den Kondensatabfluss freigibt. Der Flüssigkeitsspiegel in der Hauptkammer sinkt dann ab, bis das Schwimmerventil die Abflussöffnung schliesst, so dass nur noch der Inhalt der Nebenkammer restlos abfliessen kann.

   In die Nebenkammer nachströmender Dampf veranlasst wieder einen Temperaturanstieg in dieser, wodurch der Kondensatabfluss ganz abgesperrt wird. Durch Ansteigen des Kondensats in der Hauptkammer öffnet das Schwimmerventil auch wieder die Abflussöffnung im Hauptkammerschieber, so dass sich auch die Nebenkammer erneut mit Kondensat füllen kann. 



   Bei einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemässen Kondensatableiters ist dieser so ausgebildet, dass ein den Kondensatabfluss steuerndes Absperrorgan durch einen ausserhalb des Kondensathauptstromes angeordneten Thermotrieb betätigt wird, der seinerseits wieder durch das Kondensatniveau in der Hauptkammer des Ableiters, die der Kondensathauptstrom passiert, gesteuert wird. Dadurch wird ein von der dem jeweiligen Betriebsdruck entsprechenden Sattdampftemperatur unabhängiges Arbeiten des Thermotriebes erreicht. 



   Gemäss der Erfindung ist die Nebenkammer bei dieser   Ausführungsform   vorteilhafterweise von der Hauptkammer entfernt angeordnet und an ihrer Aussenwand der den Kondensatabfluss steuernde Thermotrieb angebracht. 



   In der Hauptkammer ist ein Hilfsorgan, nämlich ein Schwimmer vorgesehen, der beispielsweise ein Doppelsitzventil für die Steuerung des Kondensatzuflusses zur Nebenkammer bzw. den Kondensatabfluss aus der Haupt- oder Sammelkammer in Abhängigkeit vom Kondensatniveau in der Hauptkammer betätigt. 



  Durch diese Organe wird der Hauptabflussweg für das Kondensat sofort gesperrt, sobald der Kondensatspiegel in der Hauptkammer auf eine vorbestimmte Höhe abgesunken ist. Gleichzeitig oder kurz vorher wird der Zufluss zur Nebenkammer freigegeben, so dass heisses Kondensat in die Nebenkammer überströmen kann, wo es einen Teil seiner Wärme an den Thermotrieb abführt und dann abfliesst. Der Wärmeinhalt des Kondensatrestes, der in die Nebenkammer übertritt, reicht auch im unteren Arbeitsbereich bei entsprechend gewählten Verhältnissen hinsichtlich des Wärmeüberganges von der Nebenkammer zum Thermotrieb zur Betätigung des Thermotriebes aus. 



   Wenn sich der Thermotrieb infolge seiner Erwärmung ausdehnt, wird das Hauptabsperrventil betätigt und der Kondensatabfluss gesperrt. Dadurch kann bei entsprechendem Anfall neuen Kondensats das Niveau in der Hauptkammer ansteigen und das in dieser angeordnete Absperrorgan den Weg zum Abfluss des Kondensats wieder freigeben, da inzwischen der Thermotrieb über das Absperrorgan in der Kondensatabflussleitung diese wieder freigegeben hat. 



   Auch ist es nicht notwendig, dass die Kräfte und Wege des Thermotriebs eine definierte Abhängigkeit von der Temperatur aufweisen. 



  Besonders zweckmässig ist die Verwendung eines solchen Thermotriebes, der einen mit einer Flüssigkeit mit einem geeignet niedrigeren Siedepunkt als Wasser, z. B. mit Alkohol gefüllten 

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 Faltenbalg besitzt, dessen Kräfte im Verhältnis zu den am Ventil auftretenden Kräften entsprechend gross sein können, so dass bei diesen Kondensatableitern gemäss der Erfindung im Gegensatz zu den bekannten thermisch gesteuerten Kondensatableitern keinerlei Abhängigkeit von der Druckdifferenz zwischen der Primärund Sekundärseite besteht. 



   In weiterer Ausbildung des Gegenstandes der Erfindung lässt sich auch bei solchen Kondensatableitern, die einen mittels Ventilteller zwischen der Kondensatleitung und der Dampfleitung gesteuerten Kondensatabfluss besitzen, das erfindungsgemässe Prinzip anwenden. Diese Kondensatableiter werden vorteilhafterweise so ausgebildet, dass neben der Hauptkammer für die Aufnahme und den Durchfluss des Kondensats eine ausserhalb des Kondensatstromes liegende Nebenkammer vorgesehen ist, die oberhalb des Bodens der Ventiltellerkammer angeordnet ist. Eine Verbesserung der Wirkung kann weiterhin dadurch erreicht werden, dass der Boden der Ventilkammer mit Rippen versehen ist, die in die Nebenkammer hineinragen und damit die Oberfläche des Bodens zwischen der Ventiltellerkammer und der Nebenkammer   vergrössern.   



   Thermodynamische Kondensatableiter desjenigen Typs, bei dem die Absperrung der Kondensatleitung von der Dampfleitung mit Hilfe eines Ventiltellers erfolgt, sind in der Ausführungsform bereits bekanntgeworden, bei der der Ventilteller in Form einer eben geschliffenen Scheibe auf einer ebenen, geschliffenen Fläche aufliegt und in deren Mitte sich eine Bohrung befindet, die mit der Dampfleitung in Verbindung steht, aus der das Kondensat abzuführen ist, und bei der die mittlere Bohrung von einem Ringkanal umgeben ist, durch den das Kondensat über eine in den Ringkanal mündende Bohrung in die Kondensatleitung abgeführt wird.

   Diese Kondensatableiter arbeiten infolge der unterschiedlichen, sich auf der Oberund Unterseite des Ventiltellers einstellenden Druck- und Strömungsverhältnisse selbsttätig, da bei ihnen das durch Clement und Desormes bekannt gewordene hydrodynamische Paradoxon ausgenutzt wird. Der Ventilteller wird so lange auf seine Sitzfläche gepresst, als der in der Ventiltellerkammer oberhalb des Ventiltellers vorhandene Druck gross genug ist. Wenn der in diesem Raum befindliche Dampf sich abkühlt, sinkt der Druck, so dass infolge eines dann herrschenden   höheren Druckes   auf der Unterseite des Ventiltellers dieser angehoben wird. Dadurch wird der Weg für das Kondensat frei, so dass es ablaufen kann. 



   Es hat sich jedoch in der Praxis gezeigt, dass diese Kondensatableiter Mängel aufweisen. Während des Betriebes öffnet der Ventilteller in verhältnismässig kurzen Zeitabständen die Abfluss- öffnung für das Kondensat, was nicht nur einen Abfluss des angesammelten Kondensats, sondern auch das Abströmen von Dampf zur Folge hat. 



  Dadurch entstehen beträchtliche, unnötige Dampfverluste. 



   Diese ungünstige Arbeitsweise der Kondensatableiter ist darauf zurückzuführen, dass der in dem Raum oberhalb des Ventiltellers befindliche Dampf zu schnell kondensiert und damit der Druck zu schnell erniedrigt wird.
Diesem Mangel wird dadurch abgeholfen, indem der Kondensatableiter mit einer Nebenkammer ausgerüstet wird, die mit der Hauptkammer oder der Durchflussleitung verbunden ist, und die die Aufgabe hat, eine zu rasche Abkühlung des Dampfes in der Ventiltellerkammer zu verhindern. Solange nämlich Dampf durch den Verbindungskanal in die Nebenkammer strömen kann, wird der Zwischenboden zwischen der Nebenkammer und Ventiltellerkammer beheizt und so eine Abkühlung des Dampfes in der Ventiltellerkammer verhindert.

   Bei anfallendem Kondensat wird dieses zunächst gesammelt und läuft dann in die Nebenkammer über, wodurch der Dampf nicht mehr mit dem Zwischenboden zwischen der Nebenkammer und der Ventilkammer in Berührung steht, so dass eine schnelle Abkühlung und damit eine Kondensierung des Dampfes in der Ventiltellerkammer erfolgt. Dies hat ein Öffnen der Ventileinrichtung zur Folge, so dass dann das angesammelte Kondensat abströmen kann. Gleichzeitig läuft auch das in die Nebenkammer eingetretene Kondensat wieder aus.

   Der nachfolgende Dampf schliesst die Ventileinrichtung wieder und beheizt durch Eintritt in die Nebenkammer den Zwischenboden so lange, bis erneut sich ansammelndes Kondensat in die Nebenkammer eintritt und den Zwischenboden zur Ventilkammer bedeckt, wodurch keine Beheizung des Zwischenbodens durch Dampf mehr stattfindet, so dass sich das dargestellte Spiel wiederholt. 



   In den Fig. 1-4 der Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung an Hand mehrerer bevorzugter Ausführungsbeispiele von Kondensatableitern näher dargestellt, die nachstehend im einzelnen beschrieben sind. Es zeigen Fig. 1 einen Schnitt durch einen Kondensatableiter, mit einem in der Nebenkammer angeordneten Bimetallelement als Thermotrieb, Fig. 2 einen Schnitt durch eine zweite Ausführungsform, eines Kondensatableiters gemäss der Erfindung, bei dem sowohl in der Haupt- als auch in der Nebenkammer je ein einen Absperrschieber steuerndes Bimetallelement angeordnet ist, Fig.

   3 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindunggemässen Kondensatableiters, bei dem in der Kondensatsammelkammer eine den Abfluss steuernde Schwimmer- und Ventileinrichtung vorgesehen und die das Ventil in der Kondensatabflussleitung steuernde Nebenkammer mit dem Thermotrieb etwas ausserhalb der Hauptkammer angeordnet ist, Fig. 4 ein viertes bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines Kondensatableiters, bei dem dieser mit einer selbsttätigen, in Abhängigkeit von den Druck- und Strömungsverhält- 

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 nissen arbeitende Ventileinrichtung und mit einer Nebenkammer ausgerüstet ist, die mit dem Hauptraum des Kondensatableiters vor der Ventileinrichtung verbunden ist. 



   Fig. 1 lässt den grundsätzlichen Aufbau der erfindungsgemässen Kondensatableiter erkennen. 



  An das die Hauptkammer 1 enthaltende Gehäuse 2 ist ein Gehäuse 3 angeflanscht, in dem sich die Nebenkammer 4 befindet. Das Gehäuse 3 der Nebenkammer 4 ist aussen mit Kühlrippen 5 besetzt. Die Nebenkammer 4 steht mit der Hauptkammer 1 durch die Kanäle 6 und 7 in Verbindung. Im unteren Teil des Hauptkammergehäuses 2 befindet sich die den Kondensatabfluss steuernde Ventileinrichtung 8. 



  Sie besteht aus dem Ventilkegel   9,   an dem der Entlastungskolben 10 sitzt und an dem die Verbindungsstange 11 angreift, die mit ihrem Ende 12 mit dem Bimetallelement 13 in der Nebenkammer 4 gelenkig verbunden ist. Die Hauptkammer 1 ist über den Kanal   14,   in den der Entlastungskolben 10 hineinragt, mit dem Raum 15 vor dem Ventilkegel 9 verbunden. 



  Beim Öffnen des Ventils strömt das Kondensat durch die Kanäle 16, die den Kanal 14 umgeben, und den Austrittsstutzen 17 ab. 



   In Fig. 2 ist eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemässen Kondensatableiters dargestellt, der den gleichen grundsätzlichen Aufbau besitzt wie derjenige gemäss Fig. 1. Das Bimetallelement 36 in der Nebenkammer 37 steuert den Schieber   38,   der einen Kanal 39 für den Übertritt des Kondensats aus der Hauptkammer 40 in die Nebenkammer 37 und eine Abflussöffnung 41 besitzt. Über dem Schieber 38 ist ein zweiter Schieber,   42,   angeordnet, der von dem Bimetallelement 43 in der Hauptkammer 40 gesteuert wird und der eine Abflussöffnung 44 trägt, in die an der Grenzfläche zwischen den Schiebern ein kleiner Kanal 45 mündet, durch den bei geschlossener Öffnung 41 das Kondensat aus der Hauptkammer 40 in die Nebenkammer 37 übertreten kann.

   Dem Hauptkammerschieber 42 ist ein Schwimmerventil 46 zugeordnet, das bei absinkendem Flüssigkeitsstand mit seinem Ventilkegel 47 die Kondensatabflussöffnung 44 verschliesst. Der Schwimmer 46 wird von einem Gitter od. dgl. 48 geführt, so dass ein sicheres Verschliessen der Abflussöffnung 44 gewährleistet ist. Die beiden Kammern 37 und 40 sind ausserdem noch durch den Dampfüberströmkanal 49 miteinander verbunden. Um zu verhindern, dass Flüssigkeit durch diesen Kanal in die Nebenkammer strömt, befindet sich unterhalb der Mündung 50 ein Schwimmerventil 51. 



   Bei der dargestellten Lage der beiden, den Abfluss des Kondensats regelnden Schieber ist der untere Schieber 38 durch das Bimetallelement 36 in der Nebenkammer 37 infolge der Abkühlung des Inhaltes der Nebenkammer 37 zurückgezogen, so dass das Kondensat aus den beiden Kammern 40 und 37 durch die Bohrungen bzw. Kanäle 44,   41, 45   und 39 abfliessen kann. 



  Wenn der Ventilkegel 47 die Abflussöffnung 44 verschliesst, kann das Kondensat aus der Nebenkammer 37 weiterhin abfliessen. Durch den Kanal 49 nachströmender Dampf verursacht eine Erwärmung in der Kammer 37 und damit eine verstärkte Ausbiegung des Bimetallelementes   36,   wodurch die Abflussöffnung 44 durch den Schieber 38 wieder verschlossen wird. 



  Das Kondensat der Hauptkammer kann dann nicht mehr abfliessen und sammelt sich wieder in der Hauptkammer wie auch in der Nebenkammer, da das aufschwimmende Ventil 46 den Überströmkanal freigibt. Das sich in der Nebenkammer sammelnde Kondensat wird schnell abgekühlt, so dass das Bimetallelement der Nebenkammer durch Zurückziehen des Steuerschiebers 38 den Kondensatabfluss wieder freigibt. 



   Ein besonders vorteilhafter Typ der erfindunggemässen Kondensatableiter geht aus der Fig. 3 hervor. Das   Kondensatableitergehäuse   52 enthält eine Hauptkammer   53,   in der das anfallende, durch die Leitung 54 eintretende Kondensat gesammelt und aus der dieses dann durch die Austrittsleitung 55 abgeführt wird. Ausserhalb der Hauptkammer 53 befindet sich eine Nebenkammer   56,   deren Zuflussleitung 57 in den Innenraum der Hauptkammer 53 und deren Abflussleitung 58 in die Kondensatabflussleitung 55 der Hauptkammer 53 mündet und deren Gehäuse 59 am Gehäuse 52 der Hauptkammer 53 angeordnet ist. An der Aussenwand 60 des Nebenkammergehäuses 59 ist ein Thermotrieb 61 befestigt, der über ein Gestänge 62 das den Kondensatabfluss steuernde Hauptventil 63 betätigt.

   An der der Nebenkammer 56 zugekehrten Innenseite der Wand   60,   an der aussen der Thermotrieb 61 angeordnet ist, sind Rippen 64 zur Vergrösserung der inneren Wandoberfläche angeordnet. Die Abdichtung des Hauptventils 63 erfolgt mit Hilfe eines Faltenbalges   65,   um Stopfbüchsen zu vermeiden, die infolge durch sie verursachte Reibung einen grösseren Kraftaufwand für die Verstellkräfte erforderten. 



   In der Hauptkammer 53 sind die Mündungen des Kondensatabflusses 55 und des Kondensatzuflusses 57 zur Nebenkammer 56 einander gegenüberliegend angeordnet und werden durch ein Doppelsitzventil 66 mit Hilfe eines Schwimmers 67 niveauabhängig gesteuert. Im oberen Bereich der Hauptkammer 53 ist vorteilhafterweise ein Prallblech 68 angeordnet. 



   Die Wirkungsweise dieses erfindungsgemässen Kondensatableiters ist folgende :
Bei Inbetriebnahme des Kondensatableiters ist die Mündung der   Kondensathauptabfluss-   leitung 55 zunächst durch das Ventil 66 verschlossen. Zwischen der Primär-und der Sekundärseite kann sich eine Druckdifferenz noch nicht ausbilden, da der in das kalte System eintretende Dampf sofort kondensiert. Das anfallende Kondensat hebt daher den Schwimmer 67 mit dem Doppelsitzventil 66 an und gibt die Kondensathauptdurchflussleitung 55 frei.

   Hat sich die Systemtemperatur der Sattdampftem- 

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 peratur des vorhandenen Betriebsdruckes genähert, wird die anfallende Kondensatmenge kleiner als die abgeführte, d. h. der Schwimmer 67 mit dem Doppelsitzventil 66 sinkt ab, gibt die Mündung des Kanals 57 zur Nebenkammer 56 frei und schliesst die Kondensathauptdurchflussleitung 55. Das in die Nebenkammer 56 übertretende Restkondensat heizt die Nebenkammerwand 60 und damit den Thermotrieb 61 auf, der die Kondensathauptabflussleitung 55 unterhalb des Ventils 66 durch das Hauptventil 63 absperrt.. Das Doppelsitzventil 66 bzw. der Schwimmer 67 werden hiedurch entlastet und steigen bei erneut anfallendem Kondensat wieder nach oben, wodurch der Kanal 57 zur Nebenkammer 56 wiederum geschlossen wird. 



   Wenn das Ventil 66 die Verbindungsleitung 57 abgesperrt hat, sinkt die Temperatur in der Nebenkammer 56 und die Temperatur des Arbeitsmediums des Thermotriebes 61 schnell ab, wodurch das Hauptventil 63 geöffnet und nachfliessendes heisses Kondensat sofort abgeführt wird. Erreicht der Kondensatspiegel in der Hauptkammer 53 ein bestimmtes unteres Niveau, so verschliesst das Ventil 66 wieder die Mündung der Kondensatabflussleitung 55 in der Hauptkammer   53,   so dass dann erneut heisses Kondensat durch die Leitung 57 in die Nebenkammer 56 eintritt und ein Schliessen des Hauptventils 63 in der Kondensatabflussleitung 55 bewirkt. Bei entsprechender Temperaturerniedrigung in der Nebenkammer 56 und im Thermotrieb 61 wird das Hauptventil 63 wieder in der bereits beschriebenen Weise geöffnet.

   Sobald der Schwimmer 67 bzw. das Kondensat in der Hauptkammer eine bestimmte Höhe erreicht hat, wird auch die   Zuflussleitung   57 zur Nebenkammer 56 wieder verschlossen, um ein Nachströmen heissen Kondensats in die Nebenkammer 56 zu verhindern und so zu erreichen, dass das in der Nebenkammer 56 befindliche heisse Kondensat unbeeinflusst vom nachströmenden Kondensat abkühlen kann. 



   Da die erfindungsgemässen Kondensatableiter dieses Typs die Vorteile der bekannten Schwimmer- und Thermokondensatableiter in sich vereinigen, ohne deren Mängel aufzuweisen, erfüllen sie die an einen idealen Kondensatableiter gestellten Anforderungen in vollem Umfange. Sie sind zudem einfach in ihrem konstruktiven Aufbau und somit ohne Schwierigkeit wirtschaftlich herstellbar. 



   Ihre besonderen Vorzüge liegen insbesondere in ihrer universellen Verwendbarkeit, da sie unabhängig von der Druckdifferenz zwischen der   Primär- und   der Sekundärseite des Systems arbeiten und auch keine Abhängigkeit von der Sattdampftemperatur aufweisen. 



   Ein noch anderer Kondensatableitertyp, bei dem der Gegenstand der Erfindung Anwendung findet, ist in Fig. 4 schematisch dargestellt. 



   Der Kondensatableiter besteht aus einem Gehäuse 69 mit einer Eintrittsöffnung 70 für Dampf und Kondensat und einer Austritts- öffnung 71, die mit der Kondensatleitung in Verbindung steht. Die Hauptkammer 72 des Kondensatableiters ist über eine Bohrung 73 mit der Kammer 74 verbunden, in welcher sich das Ventil 75 befindet, das aus einer ebenen, geschliffenen Platte besteht und das den Abfluss des Kondensats selbsttätig steuert. 



   Der Ventilteller liegt auf einer eben geschliffenen Fläche 76 auf, in deren Mitte die Bohrung 73 mündet und in der sich um die Mündung der Bohrung 73 herumliegend der Ringkanal 77 befindet, welcher durch die Bohrung 78 mit dem Abflusskanal 71 verbunden ist. 



   Die Hauptkammer 72 des Kondensatableiters ist über den Verbindungskanal 79 mit der Nebenkammer 80 verbunden, die durch die Zwischenwand 81 von der Ventiltellerkammer 74 getrennt ist. Die Wand 81 kann gegebenenfalls mit deren Oberfläche vergrössernden Rippen 82 besetzt sein. 



   Bei geschlossener Ventileinrichtung, d. h. wenn der Ventilteller 75 auf die Dichtungsfläche 76 satt aufliegt und durch die Einström- öffnung 70 Dampf in die Hauptkammer 72 des Kondensatableiters tritt, strömt dieser Dampf ebenfalls durch den Verbindungskanal 79 in die Nebenkammer   80,   wo er den Zwischenboden 81 aufheizt. Dadurch kühlt sich der in der Ventiltellerkammer 74 befindliche Dampf kaum noch oder nur sehr langsam ab. Mit nachströmendem Kondensat wird die Hauptkammer 72 mehr und mehr mit Kondensat gefüllt, welches dann auch in die Nebenkammer 80 übertritt, wodurch eine Kühlung der Zwischenwand 81 erfolgt, die wiederum eine schnelle Abkühlung des Dampfes in der Ventiltellerkammer 74 zur Folge hat.

   Nachdem der Druck in der Kammer 74 so weit gesunken ist, dass eine genügend grosse Druckdifferenz zwischen dem Raum 72 und der Kammer 74 besteht, öffnet der Ventilteller 75 die mittlere Bohrung   73,   wodurch das Kondensat über den Ringraum 77 und die Bohrung 78 in die Kondensatleitung abfliessen kann. 



   Ordnet man die Nebenkammer unter der Ventiltellerebene an, so bedarf es keiner besonderen   Entlüftung ;   liegt die Nebenkammer über der Ventilebene (wie in der Zeichnung dargestellt), so muss man ein übliches Entlüftungsventil vorsehen. 



   Bei dieser Arbeitsweise wird vor allem ein unnötiger Dampfverlust vermieden, da das stetige, sich in kurzen Zeitabständen wiederholende Öffnen der Ventileinrichtung, wenn Dampf oder nur geringe Mengen Kondensat sich in der Zuflussleitung befinden, vermieden wird. 



  Die Öffnung erfolgt bei dem erfindungsgemäss ausgebildeten Kondensatableiter nur dann, wenn tatsächlich Kondensat in einer bestimmten Menge, die von der Grösse des Sammelraumes und der Form, Lage und den   Kühlverhältnissen der Neben-   kammer abhängig gemacht werden kann, angefallen ist, so dass diese Kondensatableiter erheblich wirtschaftlicher arbeiten als die bekannten Geräte dieses Typs.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Kondensatableiter mit einer Haupt- und einer Nebenkammer und mittels direkt oder indirekt temperaturabhängiger Steuerorgane, wie z. B. Thermotrieben in Form von Bimetallelementen od. dgl. geregeltem Abfluss des Kondensats, wobei die mit dem Kondensatsammelraum vor dem den Kondensatabfluss steuernden Absperrorgan verbundene Nebenkammer von der Hauptkammer räumlich getrennt und thermisch isoliert ist und in oder an der Nebenkammer temperaturabhängige Steuerorgane angeordnet sind, welche mit den den Kondensatabfluss steuernden Absperrorganen direkt oder indirekt gekuppelt sind, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Haupt- und der Nebenkammer eine oder mehrere Verbindungsleitungen (6, 7, bzw. 39, 49 bzw. 57, 58 bzw. 79) bestehen, die derart angeordnet sind, dass sich in der Nebenkammer der gleiche Kondensatspiegel einstellen kann wie in der Hauptkammer.
    2. Kondensatableiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (3, 59) der Nebenkammer ,. ? 7, Jss, Mittel zur Kühlung, wie insbesondere Kühlrippen (5), einen Mantel mit Kühlflüssigkeit od. dgl., besitzt.
    3. Kondensatableiter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung des den Kondensathauptabfluss (55) regelnden Absperrorgans (63) durch einen in oder an der Nebenkammer (56) angeordneten Thermotrieb (61) in Abhängigkeit von dem Kondensatniveau in der Hauptkammer (53) dergestalt erfolgt, dass bei einer Kondensatmenge in der EMI6.1 Niveau die Verbindungsleitung (57) zur Nebenkammer (56) abgesperrt wird (Fig. 3).
    4. Kondensatableiter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der Hauptkammer EMI6.2 bei einem Kondensatstand oberhalb eines vorbestimmten Niveaus der Kondensathauptabfluss (55) geöffnet und die Verbindungsleitung (57) zur Nebenkammer (56) abgesperrt bzw. unterhalb dieses Niveaus der Kondensathauptabfluss (55) gesperrt oder verengt und die N ebenkan1IDerverbindungsleitung (57) geöffnet ist.
    5. Kondensatableiter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den vorzugsweise sich gegenüberliegenden Mündungen des Kondensathauptabflusses (55) und der Nebenkammerverbindungsleitung (57) ein schwimmergesteuertes Doppelsitzventil (66) od. dgl. angeordnet ist.
    6. Kondensatableiter nach den Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kondensatabflussleitung (58) der Nebenkammer in die Kondensathauptabflussleitung (55) oberhalb des thermotriebgesteuerten Absperrorgans (63) einmündet.
    7. Kondensatableiter nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Thermotrieb (61) für die Steuerung des Absperrorgans (63) der Kondensathauptfluss- leitung (55) an der Aussenwand (60) der Nebenkammer (56) angeordnet ist.
    8. Kondensatableiter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass als Thermotrieb eine flüssigkeitsgefüllte Druckdose (61) od. dgl.
    Anwendung findet, die gegebenenfalls in bekannter Weise mit einem Stoffgemisch gefüllt ist.
    9. Kondensatableiter nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass als Abdichtung der Gehäusedurchführung des Gestänges für die Betätigung des Absperrorgans in der Kondensathauptabflussleitung ein Faltenbalg od. dgl. Anwendung findet.
    10. Kondensatableiter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Hauptkammer (40) ein zweites, einstellbares, temperaturabhängiges Steuerorgan (43) angeordnet ist, das direkt oder indirekt auf ein zweites, mit dem ersten Absperrorgan (38) zusammenwirkendes Absperrorgan (42) wirkt (Fig. 2).
    11. Kondensatableiter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb der Aus- fluss öffnung (44) im von der Hauptkammer (40) gesteuerten Schieber (42) ein Schwimmer (46) mit einem die Abflussöffnung (42) absperrenden Ventilkegel (47) angeordnet ist.
    12. Kondensatableiter nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass sich im von der Nebenkammer (37) gesteuerten Absperrorgan (38) ein Verbindungskanal (39) für den Flüssigkeitsstandausgleich und den Kondensatabfluss aus der Nebenkammer (37) befindet, dessen Verbindung mit der Hauptkammer (40) bzw. mit der Kondensatabflussleitung (41) von dem Steuerschieber (42) der Hauptkammer (40) gesteuert wird.
    13. Kondensatableiter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kammern (40, 37) im oberen Teil durch einen Dampfüberströmkanal (49) miteinander verbunden sind.
    14. Kondensatableiter nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass im Dampf- EMI6.3 sind.
    15. Kondensatableiter nach einem der Ansprüche 1 bis 7 und 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das temperaturabhängige Steuerorgan aus elektrischen Wärmefühlern od. dgl. in einem elektrischen Steuerstromkreis, in dem ein Magnetventil für den Kondensatabfluss angeordnet ist, besteht.
    16. Kondensatableiter mit einem Tellerventil zwischen der Kondensatabflussleitung und der Dampfleitung zur Steuerung des Kondensatabflusses nach Anspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass die mit der Hauptkammer (72) für die Aufnahme und den Durchfluss des Kon- <Desc/Clms Page number 7> densats verbundene, ausserhalb des Kondensathauptstromes liegende Nebenkammer (80) oberhalb des Bodens (81) der Ventiltellerkammer (74) angeordnet ist (Fig. 4). 17. Kondensatableiter nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (81) der Ventilkammer (74) mit in die Nebenkammer (80) ragenden Rippen (82) versehen ist.
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