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Ultraschall-Bestrahlungsvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Ultraschall-Bestrahlungsvorrichtung mit einem Gefäss, das für die Ultra- schallbehandlung von Flüssigkeiten und von in Flüssigkeiten untergetauchten Gegenständen unter Zwi- schenschaltung einer vorzugsweise entgasten Flüssigkeit in radialen Richtungen in Schwingungen versetzt wird. Hie bei können entweder Änderungen in den Eigenschaften der Flüssigkeiten erzielt oder Flüssigkei- ten verwendet werden, die auf untergetauchte Gegenstände eine reinigende Wirkung ausüben. Unter "Ultraschall" werden hier auch hörbare Frequenzen über 10 kHz verstanden.
Nach der Erfindung ist die Wand des Gefässes von wenigstens einem magneto-striktiven Ferritring um- geben, der seinerseits wieder von einem Mantel umgeben ist, der am oberen Ende durch einen radial ver- laufenden Teil mit der eigentlichen Gefässwand verbunden ist, welcher Mantel ebenfalls durch einen radial verlaufenden Teil mit der unteren Gefässseite verbunden ist, so dass eine einzige geschlossene Sekundär- wicklung auf dem am unteren Ende des Gefässes angeordneten Speisetransformator entsteht, von der die
Gefässwand einen Teil bildet.
Eine solche, als Ganzes ausgebildete Vorrichtung kann eine gedrängte Gestalt besitzen und ist we- genFehlens einerbesonderen, auf demferritring angebrachtensekundärwicklung einfach und durch einen. sehr hohen elektroakustischen Wirkungsgrad gekennzeichnet. Weiterhin ist der Speisetransformator von der Sekundärwicklung völlig umgeben und geschützt.
Die Erfindung : wird an Hand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert, in der Fig. 1 einen Längsschnitt und Fig. 2 einen Querschnitt gemäss der Linie II-II von Fig. 1 dargestellt.
Ein zylindrisches Gefäss 1 ist von zwei übereinander angebrachten magneto-striktiven Ferritringen 2 und 3 umgeben, die je aus vier Segmenten bestehen. Zwischen diesen Segmenten sind gemäss den Pfei- lenmagnetisiertedünneFerroxdurscheiben 4 zwecks Vorpolarisierung angeordnet (Fig. 2). Unter dem Gefäss ist ein Transformatorkern 5 aus einem nicht oder schwach mägneto-striktiven Ferritmaterial mit zwei primären Wicklungen 6 angebracht, die an einen Hochfrequenzgenerator 7 angeschlossen sind.
Das Gefäss ist mit einem einen zylindrischen Hohlraum umschliessenden Mantel 8 umgeben, der an der Oberseite des Gefässes mit der Gefässwand zusammenhängt und sich in der Höhe des Gefässbodens zu einem ebenfalls zylindrischenRaum erweitert. Der obere Teil des Mantels umgibt die Ringe 2 und 3, der untere umschliesst die Primärwicklungen 6 und ist über die Bodenplatte 9 und den Teil 10 mit der unteren Seite des Gefässes verbunden. Die Wand des Gefässes 1, der Mantel 8,. die Bodenplatte 9 und der Teil 10 bilden die einzige Sekundärwicklung.
Die Ringe 2 und 3 sind in flüssigkeitsdichten Schaumgummi- oder Schaumstoffringen 11 elastisch im Zylinder 8 aufgehängt, und eine entgaste Flüssigkeit ist, gegebenenfalls unter Druck, im Raum 12 zwischen den Ringen 2, 3 und dem Gefäss 1 vorhanden, die als Kopplungsmedium dient. Mit 13 und 14 sind eine Abdichtungsplatte und Abdichtungsringe für die Flüssigkeit bezeichnet, die aus elektrischem Isoliermaterial bestehen.
Die Ringe 2 und 3 werden durch das vom Hochfrequenzgenerator 7 mittels des Transformators erzeugte magnetische Wechselfeld in radialen Richtungen In Schwingung versetzt, die über die Kopplungsflüssigkeit im Raum 12 auf das Gefäss 1 übertragen wird, in dem sich die zu behandelnde Flüssigkeit oder in dem, in eine Flüssigkeit untergetaucht, sich der zu behandelnden Gegenstand befindet. In radialer Richtung nach aussen geht keine Schwingungsenergie verloren, da eine Abstrahlung infolge der Kopplungs-
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flüssigkeit an der Innenseite und des geringen Schallwellenwiderstandes (pv) der lufterfüllten Schaumgummikörper an der Aussenseite der Ringe im wesentlichen nur nach innen erfolgt.
Wenn der Teil 10, wie gestrichelt dargestellt, rohrförmig ist, kann eine kontinuierliche Flüssigkeitsströmung behandelt werden, wenn gleichzeitig an der Oberseite des Gefässes 1 ein Zuführungsrohr vorgesehen ist.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Ultraschall-Bestrahlungsvorrichtung mit einem Gefäss, das für die Ultraschallbehandlung von Flüssigkeiten und von in Flüssigkeit untergetauchten Gegenständen unter Zwischenschaltung einer vorzugsweise entgasten Flüssigkeit in radialen Richtungen in Schwingung versetzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand des Gefässes (1) von wenigstens einem magneto-striktiven Ferritring (2, 3) umgeben ist, der seinerseits wieder von einem Mantel (8) umgeben ist, der am oberen Ende durch einen radial verlaufenden Teil mit der eigentlichen Gefässwand verbunden ist, welcher Mantel (8) ebenfalls durch einen radial verlaufenden Teil mit der unteren Gefässseite (9) verbunden ist, so dass eine einzige geschlossene Sekundärwicklung auf dem am unteren Ende des Gefässes (1) angeordneten Speisetransformator (5, 6) entsteht,
von der die Gefässwand einen Teil bildet.