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Reinigungspräparate
Die vorliegende Erfindung betrifft Reinigungspräparate und insbesondere solche vom nicht-ionischen Typ.
Derartige Präparate enthalten bekanntlich als wesentlichen wirksamen Bestandteil ein Produkt, das durch Kondensation von mehreren Molekülen Alkylenoxyd mit einer hydrophoben organischen Verbindung von hohem Molekulargewicht, wie einem Fettalkohol, Fettaminen, Alkylphenol, kernsubstituiertem Alkylphenol oder Tallöl u. dgl., erhalten wird.
Diese oxyalkylierten Verbindungen sind besonders wertvoll, denn ausser ihrer Beständigkeit gegen chemische Mittel können sie auch in kalten oder warmen Bädern benutzt werden. Sie werden vor allem als Netzmittel, Waschmittel, Emulgiermittel und als Hilfs- oder Zusatzmittel beim Färben von Faserstoffen und Geweben benutzt.
Die erfindungsgemässen Präparate enthalten als hauptsächlichsten wirksamen Bestandteil ein Gemisch aus dem Kondensationsprodukt des Alkylenoxyds und der hydrophoben organischen Verbindung und einer oxyalkylierten Verbindung von Wollfett oder Derivaten des Wollfettes in den Gewichtsverhältnissen von 25 : 75 bis 75 : 25, und insbesondere von 50 : 50.
Neben den genannten wirksamen Bestandteilen können die erfindungsgemässen Präparate auch noch Schmutzträger, Bleichmittel, optische Aufheller, Farbstoffe, wasserenthärtende Mittel u. dgl. enthalten.
Es wurde nämlich festgestellt, dass gewisse Eigenschaften der bisher allgemein benutzten oxyalkylierten Verbindungen, und insbesondere ihr Schaum- un Reinigungsvermögen, verbessert werden können, indem sie mit entsprechenden, aus Wollfett und dessen Derivaten hergestellten Verbindungen gemischt werden.
Diese Verbesserung ist umso überraschender, als die oxyalkylierten Verbindungen des Wollfettes und seiner Derivate nur verhältnismässig geringe Schaum- un Reinigungswirkungen besitzen. Werden sie dagegen mit andern oxyalkylierten Verbindungen gemischt, so scheinen sie also unter Verbesserung der Eigenschaften der letzteren durch Synergie zu wirken.
Nachstehend werden beispielsweise die Resultate von Versuchen angegeben, die mit Gemischen aus oxyalkylierten Alkylphenolverbindungen und oxyäthylierten Verbindungen von Wollfett und seinen Derivaten durchgeführt worden sind.
Diese letzteren Verbindungen wurden in der folgenden Weise hergestellt : Beispiel l : Oxyäthylen-Verbindungen des Wollfettes.
Zu 1500 g entwässertem Wollfett eines mittleren Molekulargewichts von 750, die in einen Autoklaven eingesetzt waren, wurden 20 g NaOH gegeben. In dieses Gemisch wurden unter Rühren 2960 g Äthylenoxyd langsam eingeblasen, wobei die Reaktionstemperatur auf etwa 1950C gehalten wurde. Das Oxyäthylierungsprodukt enthielt etwa 28 Mol Äthylenoxyd je Mol Wollfett.
Beispiel 2 : Oxyäthylen-Verbindungen von Fettsäuren des Wollfettes.
Zu 1500 g Fettsäuren, die durch Hydrolyse von Wollfett erhalten wurden, wurden 20 g NaOH gegeben, und in das erhaltene Gemisch wurden dann unter denselben Bedingungen wie im Beispiel 1 2950 g Äthylenoxyd eingeblasen. Das erhaltene Reaktionsprodukt enthielt etwa 14 Mol Äthylenoxyd je Mol Fettsäure.
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Beispiel 3 : Oxyäthylen-Verbindungen von Methylestern von Fettsäuren des Wollfettes.
In einen Autoklaven, der mit einem Kühlmantel für den Umlauf von Wasser ausgestattet war, wurden 60 1 Methanol gegeben und diesem wurden dann allmählich 1875 g Natrium zugesetzt. Die Temperatur wurde auf 25 - 300C gehalten. Nach beendeter Reaktion wurde der Überschuss an Methanol durch Destillation entfernt.
Das so erhaltene Natriummethylat wurde dann mit 37, 5 kg Wollfett gemischt, worauf 3 Stunden unter Rückfluss auf dem Wasserbade erhitzt wurde.
Zu 14, 5 kg des Umesterungsproduktes wurden 200 g NaOH gegeben, worauf in einem mit Rührer ausgestatteten Autoklaven innerhalb 2 1/2 Stunden 4, 8 kg Äthylenoxyd bei einer Temperatur von 195 bis 2000C eingeblasen wurden.
Beispiel 4 : Oxyäthylen-Verbindungen des Verseifungsproduktes von Wollfett.
In einem Autoklaven wurden 2500 Wollfett 4 Stunden mit 280 g NaOH in Gegenwart von 21 Äthylalkohol unter einem Druck von 3 kg/cm und einer Temperatur von 100 bis 1050C behandelt.
Zu 1450 g des so erhaltenen und destillierten Produktes wurden 20 g NaOH gegeben, worauf 4480 g Äthylenoxyd derart eingeblasen wurden, dass eine Oxyäthylen-Verbindung erhalten wurde, die 40 Mol Äthylenoxyd je Mol des Verseifungsproduktes des Wollfettes enthielt.
Beispiel 5 : Oxypropylen-Verbindungen des Wollfettes.
Es wurde unter den gleichen Bedingungen wie in Beispiel 1 gearbeitet, aber unter Verwendung von Propylenoxyd an Stelle von Äthylenoxyd. Es wurden auf diese Weise hergestellt : a) eine Verbindung mit 4, 3 Mol Propylenoxyd je Mol Wollfett ; b) eine Verbindung mit 11, 7 Mol Propylenoxyd je Mol Wollfett.
Die folgenden Beispiele befassen sich mit der Verwendung der Oxyalkylen-Verbindungen des Wollfettes und der Derivate des Wollfettes in nicht-ionischen Reinigungspräparaten.
Beispiel 6 : Die Wasch- und Reinigungseigenschaften der in. Beispiel 1 - 5 bereiteten Verbindungen werden mit denen eines Reinigungspräparates vom nicht-ionischen. Typ, das 13, 5 Gew.-% des Kondensationsproduktes aus Äthylenoxyd und Nonylphenol (8 Mol Äthylenoxyd je Mol Nonylphenol) sowie 35, 5% Polyphosphat enthielt, während der Rest aus Natriumsilikat, Natriumcarbonat, Magnesiumoxyd, optischem Farbstoff (Aufheller) und Wasser bestand, verglichen.
Es wurden auch Präparate hergestellt, indem die Oxyäthylen-Verbindung des Nonylphenols teilweise oder vollständig durch Oxyäthylen-Verbindungen des Wollfettes und seiner Derivate ersetzt wurde.
Es wurde eine erste Reihe von Versuchen durchgeführt, um die reinigende Wirkung dieser verschiedenen Präparate gegenüber einer Verschmutzung auf Baumwolle zu prüfen (U. S. Testing). Es handelte sich um eine ziemlich alte Verschmutzung, und sie war infolgedessen viel schwieriger zu beseitigen als eine frische Verschmutzung. Das Reinigungsvermögen wurde im Tergotometer bestimmt. Es wurde mit weichem Wasser (00 D. H.) und in hartem Wasser (13, 40 D. H.) bei 40 und 800C gearbeitet.
Die Waschlaugen enthielten 5 bzw. 7, 5 g Präparat je 1 Wasser.
In der folgenden Tabelle sind zur Vereinfachung die verschiedenen vorstehend angeführten Oxy- äthylen-Verbindungen durch die folgenden Kennzeichnungen in Abhängigkeit vom Ausgangsstoff, der mit Äthylenoxyd kondensiert wurde, angegeben worden.
A : Nonylphenol B : Entwässertes Wollfett (Beispiel 1)
C : Fettsäuren des Wollfettes (Beispiel 2)
D : Methylester des Wollfettes (Beispiel 3)
E : Verseifungsprodukte des Wollfettes (Beispiel 4)
Die Gemische dieser Verbindungen enthalten gleiche Gewichtsmengen der Verbindungen.
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Tabelle 1
EMI3.1
<tb>
<tb> Wasser <SEP> ( <SEP> D. <SEP> H.)/0 <SEP> 13,4
<tb> Temperatur <SEP> (OC) <SEP> 40 <SEP> 80 <SEP> 40 <SEP> 80
<tb> Konzentration <SEP> g/l <SEP> 5 <SEP> 7,5 <SEP> 5 <SEP> 7, <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> 7, <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> 7, <SEP> 5 <SEP>
<tb> Präparate <SEP> auf
<tb> der <SEP> Basis <SEP> von
<tb> A <SEP> 21, <SEP> 9 <SEP> 23, <SEP> 6 <SEP> 22, <SEP> 5 <SEP> 22, <SEP> 0 <SEP> 17,7 <SEP> 16, <SEP> 8 <SEP> 22, <SEP> 5 <SEP> 21,5
<tb> B <SEP> 15, <SEP> 6 <SEP> 17,0 <SEP> 21, <SEP> 4 <SEP> 26, <SEP> 8.
<SEP> 11, <SEP> 9 <SEP> 12, <SEP> 9 <SEP> 19, <SEP> 6 <SEP> 22, <SEP> 8 <SEP>
<tb> C <SEP> 14, <SEP> 5 <SEP> -14, <SEP> 9 <SEP> 23, <SEP> 1 <SEP> 27, <SEP> 5 <SEP> 13, <SEP> 3 <SEP> 14, <SEP> 0 <SEP> 13, <SEP> 6 <SEP> 3l, <SEP> 2 <SEP>
<tb> D <SEP> 4, <SEP> 3 <SEP> 5, <SEP> 9 <SEP> 7, <SEP> 1 <SEP> 1, <SEP> 0 <SEP> 3, <SEP> 3 <SEP> 3, <SEP> 5 <SEP> 3, <SEP> 4 <SEP> 1, <SEP> 8 <SEP>
<tb> E <SEP> 15, <SEP> 4 <SEP> 16, <SEP> 2 <SEP> 21, <SEP> 4 <SEP> 23, <SEP> 1 <SEP> 13, <SEP> 3 <SEP> 14, <SEP> 8 <SEP> 21, <SEP> 9 <SEP> 24,1
<tb> A+B <SEP> 39, <SEP> 9 <SEP> 39,8 <SEP> 19, <SEP> 6 <SEP> 24,6 <SEP> 41, <SEP> 9 <SEP> 43, <SEP> 4 <SEP> 17, <SEP> 5 <SEP> 20, <SEP> 0 <SEP>
<tb> A+C <SEP> 32, <SEP> 9 <SEP> 32, <SEP> 2 <SEP> 32,6 <SEP> 31, <SEP> 0 <SEP> 28,7 <SEP> 29, <SEP> 3 <SEP> 32, <SEP> 2 <SEP> 26,1
<tb> A+D <SEP> 38, <SEP> 1 <SEP> 38,6 <SEP> 35, <SEP> 0 <SEP> 32, <SEP> 9 <SEP> 35,
6 <SEP> 38, <SEP> 2 <SEP> 36,4 <SEP> 35, <SEP> 9 <SEP>
<tb> A+E <SEP> 29, <SEP> 1 <SEP> 31,2 <SEP> 32, <SEP> 4 <SEP> 30, <SEP> 3 <SEP> 28, <SEP> 9 <SEP> 30, <SEP> 4 <SEP> 36, <SEP> 8 <SEP> 36, <SEP> 1 <SEP>
<tb>
Mit denselben Präparaten wurden auch andere Versuche durchgeführt, um das Schäumungsvermögen in weichem Wasser (00 D. H.) und in hartem Wasser (13, 40 D. H.) bei Temperaturen von 20,40 und 80 C zu bestimmen.
EMI3.2
des Schaumes angegeben, die zur Zeit 0 und nach 3 bzw. 5 Minuten für Lösungen mit 1, 5 g Präparat je 1 Wasser gemessen wurde. Die Resultate dieser Versuche sind in der Tabelle 2 angegeben.
Tabelle 2
EMI3.3
<tb>
<tb> Wasser <SEP> (0 <SEP> D. <SEP> H.) <SEP> 0 <SEP> 13,4
<tb> Temperatur <SEP> (OC) <SEP> 20 <SEP> 40 <SEP> 80 <SEP> 20 <SEP> 40 <SEP> 80
<tb> Dauer <SEP> des
<tb> Schäumens <SEP> (Min.) <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> 5 <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> 5 <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> 5 <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> 5 <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> 5 <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> 5
<tb> Präparate <SEP> auf
<tb> der <SEP> Basis <SEP> von
<tb> A <SEP> 15 <SEP> 15 <SEP> 0 <SEP> 15 <SEP> 15 <SEP> 10 <SEP> 45 <SEP> 30 <SEP> 10 <SEP> 10 <SEP> 10 <SEP> 10 <SEP> 15 <SEP> 15 <SEP> 10 <SEP> 20 <SEP> 10 <SEP> 0
<tb> B <SEP> 15 <SEP> 15 <SEP> 10 <SEP> 40 <SEP> 20 <SEP> 20 <SEP> 30 <SEP> 20 <SEP> 20 <SEP> 30 <SEP> 20 <SEP> 20 <SEP> 40 <SEP> 20 <SEP> 15 <SEP> 35 <SEP> 10 <SEP> 5
<tb> C <SEP> 30 <SEP> 20 <SEP> 20 <SEP> 40 <SEP> 20 <SEP> 20 <SEP> 30 <SEP> 20 <SEP> 20 <SEP> 30 <SEP> 20 <SEP> 20 <SEP> 40 <SEP> 20 <SEP>
15 <SEP> 35 <SEP> 10 <SEP> 5
<tb> D <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 10 <SEP> 5 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> E <SEP> 30 <SEP> 25 <SEP> 20 <SEP> 40 <SEP> 30 <SEP> 25 <SEP> 40 <SEP> 20 <SEP> 15 <SEP> 20 <SEP> 15 <SEP> 15 <SEP> 30 <SEP> 25 <SEP> 25 <SEP> 40 <SEP> 25 <SEP> 20
<tb> A+B <SEP> 35 <SEP> 30 <SEP> 30 <SEP> 40 <SEP> 35 <SEP> 35 <SEP> 35 <SEP> 10 <SEP> 5 <SEP> 35 <SEP> 30 <SEP> 30 <SEP> 50 <SEP> 40 <SEP> 35 <SEP> 35 <SEP> 20 <SEP> 10
<tb> A+C <SEP> 40 <SEP> 35 <SEP> 35 <SEP> 50 <SEP> 40 <SEP> 40 <SEP> 45 <SEP> 30 <SEP> 10 <SEP> 35 <SEP> 30 <SEP> 30 <SEP> 50 <SEP> 40 <SEP> 40 <SEP> 40 <SEP> 20 <SEP> 20
<tb> A+D <SEP> 15 <SEP> 10 <SEP> 10 <SEP> 20 <SEP> 10 <SEP> 10 <SEP> 25 <SEP> 10 <SEP> 35 <SEP> 10 <SEP> 10 <SEP> 10 <SEP> 10 <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> 25 <SEP> 10 <SEP> 5
<tb> A+E <SEP> 30 <SEP> 25 <SEP> 25
<SEP> 45 <SEP> 40 <SEP> 35 <SEP> 30 <SEP> 10 <SEP> 10 <SEP> 30 <SEP> 25 <SEP> 25 <SEP> 50 <SEP> 40 <SEP> 40 <SEP> 25 <SEP> 10 <SEP> 5
<tb>
<Desc/Clms Page number 4>
Diese verschiedenen Versuche zeigen, dass vom Reinigungsstandpunkt (s. Tabelle 1) die Eigenschaften der Oxyäthylen-Verbindungen des Wollfettes und seiner Derivate verhältnismässig gut sind (abgesehen von den Verbindungen, die sich von den Methylestern ableiten), aber denjenigen der Oxyäthylen-Verbindungen des Nonylphenols unterlegen sind.
Die in der Tabelle angegebenen Gemische besitzen dagegen reinigende Eigenschaften, die denen für einzeln betrachteten Verbindungen deutlich überlegen sind, wobei für gewisse Gemische, und insbesondere das Gemisch A+ B, diese Überlegenheit besonders in Erscheinung tritt, wenn die Versuche bei 400C durchgeführt werden.
Die gleichen Feststellungen ergaben sich auch bei der Prüfung der Tabelle 2. Auch hier ist das Schäumungsvermögen der Gemische demjenigen der einzeln geprüften Verbindungen überlegen, obgleich der gebildete Schaum nicht übermässig ist.
EMI4.1
glykoläthern des Nonylphenols und den Polyglykoläthern des entwässerten Wollfettes die wertvollsten zu sein.
Beispiel 7t Es wurden weitere Versuche, die sich vor allem mit den Reinigungseigenschaften befassen, durchgeführt, indem die relativen Mengen der Polyglykoläther des Nonylphenols und der Oxy- äthylen-Verbindung des entwässerten Wollfettes in den Reinigungspräparaten geändert wurden.
Es wurden die folgenden Gemische hergestellt :
EMI4.2
<tb>
<tb> Polyglykoläther <SEP> Oxyäthylen-Verbindungen.
<tb> von <SEP> Nonylphenol <SEP> von <SEP> Wollfett
<tb> Gemisch <SEP> 1 <SEP> 100 <SEP> Gel.-% <SEP> 0 <SEP> Grew.-%
<tb> Gemisch <SEP> 2 <SEP> 75-25
<tb> Gemisch <SEP> 3 <SEP> 50 <SEP> 50'
<tb> Gemisch <SEP> 4 <SEP> 25 <SEP> 75
<tb> Gemisch <SEP> 5 <SEP> 0 <SEP> 100
<tb>
Die Resultate der Reinigungsversuche, die unter Verwendung einer ziemlich frischen'Verschmutzung auf Baumwolle durchgeführt wurden, sind in der Tabelle 3 zusammengestellt.
Tabelle 3
EMI4.3
<tb>
<tb> Wasser <SEP> Temperatur <SEP> Konzentration <SEP> Gemische
<tb> ( H.H.) <SEP> ( C) <SEP> (g/l) <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 5
<tb> 0 <SEP> 20 <SEP> 5 <SEP> 41,0 <SEP> 43,3 <SEP> 41,8 <SEP> 30,5 <SEP> 24,9
<tb> 7, <SEP> 5 <SEP> 41, <SEP> 0 <SEP> 42, <SEP> 8 <SEP> 40, <SEP> 7 <SEP> 29, <SEP> 8 <SEP> 26, <SEP> 4 <SEP>
<tb> 40 <SEP> 5 <SEP> 36, <SEP> 9 <SEP> 45,5 <SEP> 44,9 <SEP> 39,2 <SEP> 32,9
<tb> 7, <SEP> 5 <SEP> 33, <SEP> 7 <SEP> 40, <SEP> 9 <SEP> 48 <SEP> 36, <SEP> 8 <SEP> 27, <SEP> 5 <SEP>
<tb> 80 <SEP> 5 <SEP> 34 <SEP> 39,5 <SEP> 44, <SEP> 4 <SEP> 43, <SEP> 5 <SEP> 44,5
<tb> 7, <SEP> 5 <SEP> 32, <SEP> 4 <SEP> 29, <SEP> 3 <SEP> 33, <SEP> 7 <SEP> 41, <SEP> 0 <SEP> 42, <SEP> 2 <SEP>
<tb> 13, <SEP> 4 <SEP> 20 <SEP> 5 <SEP> 40, <SEP> 3 <SEP> 43, <SEP> 8 <SEP> 37, <SEP> 9 <SEP> 27, <SEP> 3 <SEP> 25
<tb> 7, <SEP> 5 <SEP> 38 <SEP> 42,
<SEP> 2 <SEP> 39, <SEP> 3 <SEP> 28, <SEP> 6 <SEP> 26, <SEP> 3 <SEP>
<tb> 40 <SEP> 5 <SEP> 40,2 <SEP> 42,8 <SEP> 50,5 <SEP> 38, <SEP> 9 <SEP> 32, <SEP> 1
<tb> 7, <SEP> 5 <SEP> 36, <SEP> 8 <SEP> 42, <SEP> 4 <SEP> 47, <SEP> 7 <SEP> 36, <SEP> 3 <SEP> 31, <SEP> 1 <SEP>
<tb> 80 <SEP> 5 <SEP> 33, <SEP> 4 <SEP> 40, <SEP> 3 <SEP> 48 <SEP> 42.
<SEP> 4 <SEP> 42, <SEP> 2 <SEP>
<tb> 7, <SEP> 5 <SEP> 37, <SEP> 2 <SEP> 26, <SEP> 6 <SEP> 38, <SEP> 6 <SEP> 42, <SEP> 8 <SEP> 41, <SEP> 7 <SEP>
<tb>
<Desc/Clms Page number 5>
Die in dieser Tabelle angeführten Resultate veranschaulichen, dass das Präparat, das als wesentliches wirksames Mittel den Polyglykoläther von Nonylphenol enthielt, in der Reinigungswirkung weniger wirksam war als die Präparate, die ein Gemisch aus diesem Äther und einer Oxyäthylen-Verbindung von entwässertem Wollfett enthielten, wenn es bei 80 C benutzt wurde. Dagegen ist nach den Resultaten der in der Kälte (20 C) durchgeführten Versuche das Gemisch in der Reinigung weniger wirksam als der Polyglykoläther.
Durch den Zusatz der Oxyäthylen-Verbindung von Wollfett zu einem den Nonylphenolpolyglykoläther enthaltenden Präparat lässt sich also das Reinigungsvermögen dieses Präparates in Abhängigkeit von der Temperatur ausgleichen. Anderseits erzeugt der Zusatz der Oxyäthylen-Wollfettverbindung eine synergistische Wirkung, die insbesondere durch die Resultate der Versuche in Erscheinung tritt, die mit dem Gemisch 3 bei 80 C und 40 C in hartem Wasser von 13, 40 D. H. bei einer Konzentration von 5 g Präparat je 1 Wasser durchgeführt wurden. Dagegen ergibt in hartem Wasser, aber bei 20 C, der Ansatz 2 ein Reinigungsmaximum.
In weichem Wasser tritt ein Maximum mit dem Gemisch 3 bei 40 C auf.
Diese verschiedenen Versuche zeigen, dass die Gemische, die aus dem Kondensationsprodukt aus Äthylenoxyd und einer hydrophoben organischen Verbindung und aus dem Kondensationsprodukt aus Äthylenoxyd und entwässertem Wollfett in den Gewichtsverhältnissen von 75 : 25 bis 25 : 75 bestehen, und insbesondere diejenigen Gemische mit einem Gewichtsverhältnis von 50 : 50, besonders wertvolle reinigende und schäumende Eigenschaften besitzen, u. zw. sowohl in der Kälte als auch in der Wärme, und sowohl in hartem als auch weichem Wasser.
Beispiel 8: Es wurden, wie im Beispiel 6 angegeben. Reinigungsmessungen durchgeführt, aber mit einer andern Art von Verschmutzungen (U. S. Testing), wobei die nach dem Beispiel 5 hergestellten Verbindungen benutzt wurden, u. zw. im Vergleich zu dem Reinigungsvermögen eines Kondensates aus Äthylenoxyd und Nonylphenol (8 Mol Äthylenoxyd je Mol Nonylphenol).
Es wurden nicht-ionische Reinigungspräparate benutzt, die 13,5 Gel.-% oxyäthyliertes Nonylphenol und 35, 50/0 Natriumpolyphosphat enthielten, während der Rest aus Natriumsilikat, Natriumcarbonat, Magnesiumoxyd, optischem Farbstoff und Wasser bestand.
Unter Verwendung der folgenden Bezeichnungen für die wirksamen Produkte, nämlich :
A : Kondensat aus Nonylphenol und Äthylenoxyd ;
B : Kondensat aus Wollfett und Propylen (4,3 Mol Propylenoxyd je Mol Wollfett ; Beispiel 5) ;
C : Ähnliches Kondensat, aber mit 11,7 Mol Propylenoxyd je Mol Wollfett (Beispiel 5), und unter Herstellung von Gemischen mit gleichen Gewichtsmengen dieser Verbindungen können die Resultate der Reinigungsversuche in folgender Weise zusammengefasst werden : Tabelle 4 :
Reinigungsvermögen
EMI5.1
<tb>
<tb> Wasser <SEP> ( D. <SEP> H.) <SEP> 0 <SEP> 13, <SEP> 4 <SEP>
<tb> Temperatur <SEP> (OC) <SEP> 40 <SEP> 80 <SEP> 40 <SEP> 80
<tb> Konzentration <SEP> (g/l) <SEP> 5 <SEP> 7,5 <SEP> 5 <SEP> 7, <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> 7, <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> 7, <SEP> 5 <SEP>
<tb> Präparate
<tb> enthaltend
<tb> A <SEP> 35, <SEP> 6 <SEP> 35, <SEP> 9 <SEP> 34, <SEP> 2 <SEP> 34, <SEP> 2 <SEP> 37,9 <SEP> 36, <SEP> 4 <SEP> 32, <SEP> S <SEP> 2S, <SEP> 4
<tb> B, <SEP> 26, <SEP> 5 <SEP> 25,9 <SEP> 28, <SEP> 2 <SEP> 25, <SEP> 9 <SEP> 20,0 <SEP> 20, <SEP> 0 <SEP> 26, <SEP> 7 <SEP> 23,0
<tb> C <SEP> 24, <SEP> 9 <SEP> 24, <SEP> 0 <SEP> 28, <SEP> 1 <SEP> 24, <SEP> 7 <SEP> 21, <SEP> 9 <SEP> 20, <SEP> 1 <SEP> 26, <SEP> 7 <SEP> 24, <SEP> 0 <SEP>
<tb> A+B <SEP> 40, <SEP> 1 <SEP> 42, <SEP> 1 <SEP> 42, <SEP> 8 <SEP> 42, <SEP> 8 <SEP> 38, <SEP> 4 <SEP> 40,
<SEP> 7 <SEP> 43, <SEP> 9 <SEP> 48, <SEP> 9 <SEP>
<tb> A+C. <SEP> 42,, <SEP> 3 <SEP> 40,1 <SEP> 28, <SEP> 6 <SEP> 33, <SEP> 3 <SEP> 35, <SEP> 5 <SEP> 37, <SEP> 2 <SEP> 34, <SEP> 5 <SEP> 32,8
<tb>
Diese Resultate veranschaulichen, dass die Werte des Reinigungsvermögens der Gemische A + B und A + C denjenigen der Präparate überlegen sind, die lediglich A, B oder C enthalten, und auch denjenigen überlegen sind, die durch einfache Addition der Werte von A und B oder A und C erhalten werden.
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Es wurden weitere Versuche durchgeführt, um das Schäumungsvermögen zu bestimmen, wie es im Beispiel 6 angegeben worden ist, aber unter Verwendung einer andern Ross-Miles-Vorrichtung. Tab e 11 e 5 : SchäumungsvermÏgen
EMI6.1
<tb>
<tb> Wasser <SEP> ( D.H.) <SEP> 0 <SEP> 13,4
<tb> Temperatur <SEP> ( C) <SEP> 25 <SEP> 40 <SEP> 80 <SEP> 25 <SEP> 40 <SEP> 80
<tb> Dauer <SEP> des <SEP> Verschäumens <SEP> (Min.)
<SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> 5 <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> 5 <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> 5 <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> 5 <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> 5 <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> 5
<tb> Präparate <SEP> auf
<tb> der <SEP> Basis <SEP> von
<tb> A <SEP> 20 <SEP> 15 <SEP> 10 <SEP> 20 <SEP> 15 <SEP> 10 <SEP> 20 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 20 <SEP> 20 <SEP> 20 <SEP> 20 <SEP> 20 <SEP> 10 <SEP> 30 <SEP> 5 <SEP> 0
<tb> C <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> A+C <SEP> 24 <SEP> 22 <SEP> 21 <SEP> 21 <SEP> 15 <SEP> 14 <SEP> 21 <SEP> 7 <SEP> 3 <SEP> 22 <SEP> 17 <SEP> 14 <SEP> 20 <SEP> 13 <SEP> 12 <SEP> 20 <SEP> 6 <SEP> 3
<tb>
Beispiel 9 :
Es wurde eine Reihe von Versuchen mit Reinigungspräparaten durchgeführt, die an Stelle von oxyäthylierten Nonylphenolverbindungen oxyäthylierte Octylcresolverbindungen enthielten (7, 3 Mol und 20 Mol Äthylenoxyd je Mol Octylcresol).
Die wirksamen Verbindungen sind durch die folgenden Symbole bezeichnet :
A : Kondensat aus 1 Mol Octylcresol und 7, 3 Mol Äthylenoxyd ;
B : Kondensat aus 1 Mol Octylcresol und 20 Mol Äthylenoxyd ;
C : Kondensat aus Wollfett und Äthylenoxyd (hergestellt nach Beispiel 1). Tabelle 6 :
Remigungsvermögen
EMI6.2
<tb>
<tb> Wasser <SEP> (0 <SEP> D. <SEP> H.) <SEP> 0 <SEP> 13,4
<tb> Temperatur <SEP> ( C) <SEP> 40 <SEP> 80 <SEP> 40 <SEP> 80
<tb> Konzentration <SEP> (g/l) <SEP> 5 <SEP> 7, <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> 7, <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> 7, <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> 7, <SEP> 5 <SEP>
<tb> Präparat <SEP> auf
<tb> der <SEP> Basis <SEP> von
<tb> A <SEP> 17 <SEP> 15,6 <SEP> 11, <SEP> 2 <SEP> 9.
<SEP> 5 <SEP> 14, <SEP> 0 <SEP> 15, <SEP> 1 <SEP> 13,0 <SEP> 10, <SEP> 7 <SEP>
<tb> B <SEP> 40, <SEP> 4 <SEP> 38,8 <SEP> 45,2 <SEP> 44,2 <SEP> 35,4 <SEP> 36,1 <SEP> 40,9 <SEP> 39,3
<tb> C <SEP> 26,7 <SEP> 29,3 <SEP> 33,3 <SEP> 34,5 <SEP> 24,5 <SEP> 29,3 <SEP> 35,1 <SEP> 36,1
<tb> A+C <SEP> 38, <SEP> 6 <SEP> 41, <SEP> 7 <SEP> 31, <SEP> 3 <SEP> 31,9 <SEP> 38, <SEP> 8 <SEP> 38, <SEP> 8 <SEP> 34, <SEP> 3 <SEP> 35, <SEP> 4 <SEP>
<tb> B+C <SEP> 34,9 <SEP> 33,1 <SEP> 42, <SEP> 1 <SEP> 42,8 <SEP> 30, <SEP> 7 <SEP> 30, <SEP> 5 <SEP> 46, <SEP> 4 <SEP> 46, <SEP> 8 <SEP>
<tb>
<Desc/Clms Page number 7>
Tabelle 7 :
Schäumungsvermögen
EMI7.1
<tb>
<tb> Wasser <SEP> (0 <SEP> D. <SEP> H.) <SEP> 0 <SEP> 13,4
<tb> Temperatur <SEP> (OC) <SEP> 20 <SEP> 40 <SEP> 80 <SEP> 20 <SEP> 40 <SEP> 80
<tb> Dauer <SEP> des <SEP> Ver- <SEP>
<tb> schäumens <SEP> (Min.) <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> 5 <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> 5 <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> 5 <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> 5 <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> 5 <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> 5
<tb> Präparat <SEP> auf
<tb> der <SEP> Basis <SEP> von
<tb> A <SEP> 10 <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> 10 <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 10 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 10 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP>
<tb> B <SEP> 95 <SEP> 80 <SEP> 60 <SEP> 95 <SEP> 80 <SEP> 80 <SEP> 95 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 80 <SEP> 65 <SEP> 60 <SEP> 80 <SEP> 60 <SEP> 60100 <SEP> 5 <SEP> 0
<tb> C <SEP> 21 <SEP> 18 <SEP> 17 <SEP> 24 <SEP> 20 <SEP> 19 <SEP> 37 <SEP> 9 <SEP> 0 <SEP> 23 <SEP> 21 <SEP> 19
<SEP> 28 <SEP> 22 <SEP> 20 <SEP> 36 <SEP> 10 <SEP> 5
<tb> A+C <SEP> 25 <SEP> 20 <SEP> 20 <SEP> 25 <SEP> 25 <SEP> 25 <SEP> 20 <SEP> 5 <SEP> 0 <SEP> 30 <SEP> 20 <SEP> 20 <SEP> 25 <SEP> 20 <SEP> 20 <SEP> 30 <SEP> 10 <SEP> 5
<tb> B+C <SEP> 50 <SEP> 40 <SEP> 40 <SEP> 55 <SEP> 45 <SEP> 45 <SEP> 80 <SEP> 15 <SEP> 5 <SEP> 50 <SEP> 35 <SEP> 35 <SEP> 60 <SEP> 40 <SEP> 40 <SEP> 80 <SEP> 10 <SEP> 5
<tb>
Beispiel 10: Es wurden andere Präparate hergestellt, in welchen der nicht-ionische wirksame Bestandteil aus einer Oxyäthylen-Verbindung eines Fettalkohols, insbesondere des Laurylalkohols, bestand und durch diese die Oxyäthylen-Verbindung des Octylcresols des Beispiels 9 ersetzt wurde.
Die Resultate der Reinigungsversuche und des Schäumungsvermögens sind in der folgenden Tabelle angeführt.
In dieser bedeutet :
A : Oxyäthylen-Verbindung des Laurylalkohols (4 Mol Äthylenoxyd je Mol Alkohol) ;
B : nach Beispiel 1 hergestelltes oxyäthyliertes Wollfett ;
C : Oxyäthylen-Verbindung des Laurylalkohols (14 Mol Äthylenoxyd je Mol Alkohol). Tabelle8 :Reinigungsvermögen
EMI7.2
<tb>
<tb> Wasser <SEP> ( D.H.) <SEP> 0 <SEP> 13,4
<tb> Temperatur <SEP> (0 <SEP> C) <SEP> 40 <SEP> 80 <SEP> 40 <SEP> 80
<tb> Konzentration <SEP> (g/l) <SEP> 5 <SEP> 7,5 <SEP> 5 <SEP> 7,5 <SEP> 5 <SEP> 7,5 <SEP> 5 <SEP> 7, <SEP> 5
<tb> Präparat <SEP> auf
<tb> der <SEP> Basis <SEP> von
<tb> A <SEP> 31,5 <SEP> 35,3 <SEP> 15, <SEP> 2 <SEP> 15,9 <SEP> 29,6 <SEP> 27,7 <SEP> 10,1 <SEP> 13,3
<tb> B <SEP> 26, <SEP> 7 <SEP> 29,3 <SEP> 33,5 <SEP> 34,5 <SEP> 24,5 <SEP> 29,3 <SEP> 35,1 <SEP> 36,1
<tb> C <SEP> 32, <SEP> 8 <SEP> 34, <SEP> 5 <SEP> 36, <SEP> 8 <SEP> 32, <SEP> 3 <SEP> 31, <SEP> 6 <SEP> 34,
<SEP> 4 <SEP> 37, <SEP> 5 <SEP> 35, <SEP> 4 <SEP>
<tb> A <SEP> + <SEP> B <SEP> 39,8 <SEP> 40,3 <SEP> 32,1 <SEP> 31,3 <SEP> 36,1 <SEP> 36,1 <SEP> 29,3 <SEP> 29,1
<tb> B+C <SEP> 37,7 <SEP> 37,2 <SEP> 32,1 <SEP> 31, <SEP> 3 <SEP> 34, <SEP> 2 <SEP> 35,4 <SEP> 40,5 <SEP> 38,3
<tb>
<Desc/Clms Page number 8>
Tabelle 9 :
Schäumungsvermögen
EMI8.1
<tb>
<tb> Wasser <SEP> ( D. <SEP> H.) <SEP> 0 <SEP> 13, <SEP> 4 <SEP>
<tb> Temperatur <SEP> ( C) <SEP> 20 <SEP> 40 <SEP> 80 <SEP> 20 <SEP> 40 <SEP> 80
<tb> Dauer <SEP> des <SEP> Verschäumens <SEP> (Min.) <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> 5 <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> 5 <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> 5 <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> 5 <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> 5 <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> 5
<tb> Präparat <SEP> auf
<tb> der <SEP> Basis <SEP> von
<tb> B <SEP> 21 <SEP> 18 <SEP> 17 <SEP> 24 <SEP> 20 <SEP> 19 <SEP> 37 <SEP> 9 <SEP> 0 <SEP> 23 <SEP> 21 <SEP> 19 <SEP> 28 <SEP> 22 <SEP> 20 <SEP> 36 <SEP> 10 <SEP> 5
<tb> C <SEP> 60 <SEP> 40 <SEP> 30 <SEP> 60 <SEP> 50 <SEP> 40 <SEP> 30 <SEP> 10 <SEP> 10 <SEP> 70 <SEP> 70 <SEP> 70 <SEP> 70 <SEP> 60 <SEP> 60 <SEP> 40 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> B+C <SEP> 45 <SEP> 40 <SEP> 40 <SEP> 55 <SEP> 50 <SEP> 50 <SEP> 70 <SEP> 25 <SEP> 10 <SEP> 50 <SEP> 50
<SEP> 45 <SEP> 65 <SEP> 55 <SEP> 50 <SEP> 70 <SEP> 20 <SEP> 10
<tb>
Beispiel11 :MitOxyäthylen-VerbindungenvonStearinsäureaminwurdendiefolgendenResultate erhalten, in denen
A : Kondensationsprodukt aus 1 Mol Stearinsäureamin und 10 Mol Äthylenoxyd ;
B : Kondensationsprodukt aus 1 Mol Stearinsäureamin und 40 Mol Äthylenoxyd ;
C : Kondensationsprodukt aus 1 Mol Stearinsäureamin und 60 Mol Äthylenoxyd ; D : oxyäthyliertes Wollfett (hergestellt nach Beispiel 1) bedeutet. Tab elle 10 :
Reinigungsvermögen
EMI8.2
<tb>
<tb> Wasser <SEP> (0 <SEP> D. <SEP> H.) <SEP> 0 <SEP> 13,4
<tb> Temperatur <SEP> ( C) <SEP> 40 <SEP> 80 <SEP> 40 <SEP> 80
<tb> Konzentration <SEP> (g/l) <SEP> 5 <SEP> 7, <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> 7,5 <SEP> 5 <SEP> 7, <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> 7, <SEP> 5 <SEP>
<tb> Präparat <SEP> auf
<tb> der <SEP> Basis <SEP> von
<tb> A <SEP> 30,7 <SEP> 32, <SEP> 3 <SEP> 36, <SEP> 6 <SEP> 36, <SEP> 8 <SEP> 32, <SEP> 9 <SEP> 31,6 <SEP> 34, <SEP> 5 <SEP> 34, <SEP> 9 <SEP>
<tb> B <SEP> 30, <SEP> 7 <SEP> 31,4 <SEP> 38,4 <SEP> 38,8 <SEP> 29, <SEP> 4 <SEP> 30, <SEP> 2 <SEP> 38,6 <SEP> 36, <SEP> 3 <SEP>
<tb> C <SEP> 30,3 <SEP> 30.
<SEP> 8 <SEP> 39, <SEP> 6 <SEP> 37,2 <SEP> 30, <SEP> 7 <SEP> 30, <SEP> 3 <SEP> 38, <SEP> 0 <SEP> 37, <SEP> 4 <SEP>
<tb> D <SEP> 26,4 <SEP> 29, <SEP> 3 <SEP> 33, <SEP> 5 <SEP> 34, <SEP> 5 <SEP> 24, <SEP> 5 <SEP> 29, <SEP> 3 <SEP> 35,1 <SEP> 36, <SEP> 1 <SEP>
<tb> A+D <SEP> 33, <SEP> 8 <SEP> 32, <SEP> 1 <SEP> 44, <SEP> 2 <SEP> 39,7 <SEP> 31, <SEP> 3 <SEP> 32, <SEP> 2 <SEP> 40, <SEP> 9 <SEP> 39, <SEP> 3 <SEP>
<tb> B <SEP> + <SEP> D <SEP> 30,7 <SEP> 29, <SEP> 3 <SEP> 42,6 <SEP> 40, <SEP> 9 <SEP> 29, <SEP> 6 <SEP> 29, <SEP> 7 <SEP> 39, <SEP> 1 <SEP> 39, <SEP> 6 <SEP>
<tb> C+D <SEP> 27. <SEP> 3 <SEP> 27, <SEP> 0 <SEP> 41, <SEP> 4 <SEP> 40, <SEP> 0 <SEP> 28, <SEP> 7 <SEP> 28, <SEP> 7 <SEP> 40, <SEP> 1 <SEP> 39,3
<tb>
<Desc/Clms Page number 9>
Tabelle 11 :
Schäumungsvermögen
EMI9.1
<tb>
<tb> Wasser <SEP> (0 <SEP> D. <SEP> H.) <SEP> 0'13, <SEP> 4
<tb> Temperatur <SEP> (OC) <SEP> 20 <SEP> 40 <SEP> 80 <SEP> 20 <SEP> 40 <SEP> 50
<tb> Dauer <SEP> des <SEP> Verschäumens <SEP> (Min.) <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> 5 <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> 5 <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> 5 <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> 5 <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> 5 <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> 5
<tb> Präparat <SEP> auf
<tb> der <SEP> Basis <SEP> von
<tb> B <SEP> 50 <SEP> 20 <SEP> 10 <SEP> 55 <SEP> 30 <SEP> 10 <SEP> 60 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 40 <SEP> 10 <SEP> 10 <SEP> 45 <SEP> 20 <SEP> 10 <SEP> 60 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> C <SEP> 21 <SEP> 18 <SEP> 17 <SEP> 24 <SEP> 20 <SEP> 19 <SEP> 37 <SEP> 9 <SEP> 0 <SEP> 23 <SEP> 21 <SEP> 19 <SEP> 28 <SEP> 22 <SEP> 20 <SEP> 36 <SEP> 10 <SEP> 5
<tb> B+C <SEP> 45 <SEP> 35 <SEP> 35 <SEP> 50 <SEP> 40 <SEP> 40 <SEP> 60 <SEP> 15 <SEP> 10 <SEP> 45 <SEP> 35 <SEP> 35
<SEP> 60 <SEP> 40 <SEP> 30 <SEP> 65 <SEP> 15 <SEP> 10
<tb>
Beispiel 12 : Wurde die Oxyäthylen-Verbindung von Nonylphenol des Beispiels 6 durch die Oxypropylen-Verbindung (8, 2 Mol Propylenoxyd je Mol Nonylphenol) ersetzt, so wurden die in der folgenden Tabelle angeführten Resultate erhalten, in der :
A : oxypropyliertes Nonylphenol und
B : oxyäthyliertes Wollfett (hergestellt nach Beispiel 1) bedeuten. Tabelle 12 :
Reinigungsvermögen
EMI9.2
<tb>
<tb> Wasser <SEP> (0 <SEP> D. <SEP> H.) <SEP> 0 <SEP> 13,4
<tb> Temperatur <SEP> ( C) <SEP> 40 <SEP> 80 <SEP> 40 <SEP> 80
<tb> Konzentration <SEP> (g/l) <SEP> 5 <SEP> 7, <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> 7, <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> 7, <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> 7, <SEP> 5 <SEP>
<tb> Präparat <SEP> auf
<tb> der <SEP> Basis <SEP> von
<tb> A <SEP> 24 <SEP> 21, <SEP> 6 <SEP> 27, <SEP> 3 <SEP> 24, <SEP> 1 <SEP> 16, <SEP> 8 <SEP> 16, <SEP> 3 <SEP> 24, <SEP> 7 <SEP> 22, <SEP> 8 <SEP>
<tb> B <SEP> 26,4 <SEP> 29, <SEP> 3 <SEP> 33, <SEP> 5 <SEP> 34, <SEP> 5 <SEP> 24, <SEP> 5 <SEP> 29,3 <SEP> 35, <SEP> 1 <SEP> 36, <SEP> 1 <SEP>
<tb> A+B <SEP> 27, <SEP> 8 <SEP> 29, <SEP> 4 <SEP> 34, <SEP> 3 <SEP> 35, <SEP> 9 <SEP> 25, <SEP> 6 <SEP> 24,9 <SEP> 32, <SEP> 6 <SEP> 32, <SEP> 1 <SEP>
<tb>
Beispiel 13 :
Es wurden Reinigungspräparate hergestellt, die als nicht-ionische oberflächenaktive Stoffe enthielten :
A : Kondensationsprodukt aus 1 Mol Tallöl und 12, 5 Mol Äthylenoxyd oder
B : Kondensationsprodukt aus 1 Mol Wollfett und 4,3 Mol Propylenoxyd oder ein Gemisch aus A und B.
Die Reinigungswirkungen dieser Präparate sind in der folgenden Tabelle zusammengestellt :
<Desc/Clms Page number 10>
Tabelle 13 : Reinigungsvermögen
EMI10.1
<tb>
<tb> Wasser <SEP> (0D. <SEP> H.) <SEP> 0 <SEP> 13, <SEP> 4
<tb> Temperatur <SEP> (OC) <SEP> 40 <SEP> 80 <SEP> 40 <SEP> 80 <SEP>
<tb> Konzentration <SEP> (g/l) <SEP> 5 <SEP> 7, <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> 7,5 <SEP> 5 <SEP> 7, <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> 7, <SEP> 5 <SEP>
<tb> Präparat <SEP> auf
<tb> der <SEP> Basis <SEP> von
<tb> A <SEP> 38,0 <SEP> 39, <SEP> 0 <SEP> 40, <SEP> 7 <SEP> 33, <SEP> 7 <SEP> 37, <SEP> 6 <SEP> 39, <SEP> 4 <SEP> 43, <SEP> 5 <SEP> 42, <SEP> 6 <SEP>
<tb> B <SEP> 26, <SEP> 5 <SEP> 25, <SEP> 9 <SEP> 28, <SEP> 2 <SEP> 25, <SEP> 9 <SEP> 20, <SEP> 0 <SEP> 20, <SEP> 1 <SEP> 26,7 <SEP> 23, <SEP> 0 <SEP>
<tb> A+B <SEP> 36,3 <SEP> 36,6 <SEP> 38, <SEP> 2 <SEP> 34, <SEP> 7 <SEP> 31,
<SEP> 9 <SEP> 35, <SEP> 8 <SEP> 38, <SEP> 9 <SEP> 34, <SEP> 0 <SEP>
<tb>
Beispiel 14: Um den Einfluss der Länge der an das Wollfett gebundenen Oxyalkylenkette zu prü- fen, wurde Wollfett mit Äthylenoxyd unter den in Beispiel 1 angeführten Bedingungen derart behandelt, dass die folgenden Kondensationsprodukte erhalten wurden : A : Kondensat mit 20 Mol Äthylenoxyd (je Mol Wollfett) ; B. Kondensat mit 45 Mol Äthylenoxyd ;
C : Kondensat mit 60 Mol Äthylenoxyd.
Wenn mit D ein Kondensat mit 8 Mol Äthylenoxyd je Mol Nonylphenol bezeichnet wird, so wird die folgende Tabelle erhalten, in der die Resultate der Reinigungsversuche angeführt sind.
Tabelle 14 : Reinigungsvermögen
EMI10.2
<tb>
<tb> Wasser <SEP> (0 <SEP> D. <SEP> H.). <SEP> 0 <SEP> 13,4
<tb> Temperatur <SEP> ( C) <SEP> 40 <SEP> 80 <SEP> 40 <SEP> 80
<tb> Konzentration <SEP> (g/l) <SEP> 1,5 <SEP> 5 <SEP> 1, <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> 1,5 <SEP> 5 <SEP> 1, <SEP> 5 <SEP> 5
<tb> Präparat <SEP> auf
<tb> der.
<SEP> Basis <SEP> von
<tb> A <SEP> 23,8 <SEP> 26,5 <SEP> 32, <SEP> 4 <SEP> 33,7 <SEP> 16,8 <SEP> 25,2 <SEP> 27,5 <SEP> 34,4
<tb> B <SEP> 25,1 <SEP> 26,7 <SEP> 34, <SEP> 4 <SEP> 33, <SEP> 5 <SEP> 16,0 <SEP> 24,5 <SEP> 28,1 <SEP> 35,1
<tb> C <SEP> 26, <SEP> 1 <SEP> 25, <SEP> 8 <SEP> 38, <SEP> 2 <SEP> 30, <SEP> 5 <SEP> 20, <SEP> 0 <SEP> 27, <SEP> 3 <SEP> 31, <SEP> 2 <SEP> 37, <SEP> 5 <SEP>
<tb> D <SEP> 41,2 <SEP> 35,6 <SEP> 43,3 <SEP> 34,2 <SEP> 37,9 <SEP> 37,9 <SEP> 43,6 <SEP> 32,8
<tb> A+D <SEP> 33,1 <SEP> 39, <SEP> 1 <SEP> 39,1 <SEP> 39,3 <SEP> 31,4 <SEP> 40,4 <SEP> 39,4 <SEP> 38,4
<tb> B+D <SEP> 39, <SEP> 9 <SEP> 39, <SEP> 4 <SEP> 41,7 <SEP> 30,2 <SEP> 33,8 <SEP> 41,0 <SEP> 43,6 <SEP> 28,1
<tb> C+D <SEP> 32,1 <SEP> 34, <SEP> 0 <SEP> 41,7 <SEP> 23, <SEP> 0 <SEP> 32,4 <SEP> 38,9 <SEP> 37,9 <SEP> 26,
1
<tb>
Diese Resultate veranschaulichen deutlich den Einfluss der Länge der an das Wollfett gebundenen Oxyäthylenkette auf das Reinigungsvermögen der Gemische aus dieser Oxyäthylen-Verbindung und der Oxyäthylen-Nonylphenolverbindung.
Man kann also die Länge der an das Wollfett gebundenen Oxyäthylenkette ändern, um in Abhängigkeit von den folgenden variablen Bedingungen-nämlich : Härte des Wassers, Temperatur des Wassers, Konzentration des Präparates - die besten Reinigungswirkungen zu erhalten.
Die vorausgehenden Beispiele zeigen, dass die Gemische aus Kondensationsprodukten aus Alkylenoxyden und Wollfett (oder dessen Derivaten) und Kondensationsprodukten aus Alkylenoxyden und hydrophoben organischen Verbindungen, wie Alkylphenolen, höheren aliphatischen Alkoholen, Fettsäureaminen, Tallöl u. dgl.,
<Desc/Clms Page number 11>
a) entweder Reinigungswirkungen besitzen, die denjenigen dieser Kondensationsprodukte, einzeln betrachtet, überlegen sind, wie es in den folgenden Beispielen der Fall ist :
Beispiel 8 : Gerr. isch AB bei verschiedenen Temperaturen, Konzentrationen und Wasserhärten ;
Beispiel 8 : Gemisch AC bei 40 C in weichem Wasser und bei 800C in hartem Wasser ;
Beispiel 9 : Gemisch AC bei 400C in hartem Wasser und in weichem Wasser ;
Beispiel 9 :
Gemisch BC bei 80 C in hartem Wasser ;
Beispiel 10 : Gemisch AB bei 400C in hartem Wasser und in weichem Wasser ;
Beispiel 10 : Gemisch BC bei 400C in weichem Wasser und bei 80 C in hartem Wasser ;
Beispiel 11 : Gemische AD, BD, CD bei 800C in weichem und hartem Wasser. b) oder Reinigungsvermögen, die den Reinigungswirkungen überlegen sind, die durch Addition der Reinigungswirkungen der Kondensationsprodukte erhalten werden.
So ergibt z. B. in Beispiel 9 das Gemisch AC bei 80 C in hartem Wasser Reinigungswirkungen von 34,3 und 35,4 bei Konzentrationen von 5 bzw. 7,5 g/l.
Die einzelnen Reinigungswirkungen betragen jedoch 13 und 10,7 für A und 35, 1 und 36, 1 für C.
13 + 35,1 10, 7+ 36, 1 Für ein Gemisch aus A und C müsste man also durch Addition 2 24 und 2 23,4 erhalten.
Die Tatsache, dass Werte von 34,3 und 35,4 erhalten werden, zeigt jedoch, dass eine synergistische Wirkung auftritt.
Beispiel 15: Unter den gleichen Bedingungen wie in Beispiel 1 wurde ein Kondensationsprodukt aus Wollfett und Alkylenoxyden hergestellt, indem nacheinander Äthylenoxyd auf das Wollfett und dann Propylenoxyd auf die so erhaltene oxyäthylierte Wollfettverbindung zur Einwirkung gebracht wurden.
Dieses gemischte Kondensat enthielt 12 Mol Äthylenoxyd und 20,5 Mol Propylenoxyd je Mol Wollfett.
Es wurde auch ein gemischtes Kondensat aus Alkylenoxyden und Nonylphenol hergestellt, das 5, 2 Mol Propylenoxyd und 10 Mol Äthylenoxyd je Mol Nonylphenol enthielt.
Es wurde das Reinigungsvermögen von Präparaten analog denen des Beispieles 6 bestimmt, die als wirksames Produkt enthielten :
A : gemischtes Kondensat unter Verwendung von Nonylphenol als Ausgangsstoff ;
B : gemischtes Kondensat unter Verwendung von Wollfett als Ausgangsstoff ;
A + B : Gemisch aus gleichen Gewichtsmengen der beiden gemischten Kondensate.
Die Versuche wurden bei 400C durchgeführt und die erhaltenen Resultate sind in der folgenden Tabelle'zusammengestellt : Tabelle 15 : Reinigungsvermögen
EMI11.1
<tb>
<tb> Wasser <SEP> (0 <SEP> D. <SEP> H.) <SEP> 0 <SEP> 13,4
<tb> Konzentration <SEP> (g/l) <SEP> 1,5 <SEP> 2,5 <SEP> 5,0 <SEP> 7,5 <SEP> 1,5 <SEP> 2,5 <SEP> 5,0 <SEP> 7,5
<tb> Präparate <SEP> auf
<tb> der <SEP> Basis <SEP> von
<tb> A <SEP> 42, <SEP> 1 <SEP> 40, <SEP> 8 <SEP> 38, <SEP> 2 <SEP> 40, <SEP> 5 <SEP> 42, <SEP> 1 <SEP> 41, <SEP> 8 <SEP> 41, <SEP> 9 <SEP> 38, <SEP> 6 <SEP>
<tb> B <SEP> 25,2 <SEP> 23,1 <SEP> 25,4 <SEP> 29,6 <SEP> 20,1 <SEP> 23,3 <SEP> 20,6 <SEP> 18,6
<tb> A <SEP> + <SEP> B <SEP> 41,9 <SEP> 38,6 <SEP> 42, <SEP> 9 <SEP> ?, <SEP> 4 <SEP> 37,8 <SEP> 38,4 <SEP> 43,2 <SEP> 43, <SEP> 3
<tb>
Diese Resultate zeigen, dass :
bei Konzentrationen unter 5 g/l das Reinigungsvermögen des Präparates, das das Gemisch A + B enthält, demjenigen des Präparates unterlegen ist, das A enthält, aber demjenigen überlegen ist, das durch einfache Addition der Reinigungswirkungen der Präparate erhalten wird, die allein entweder A oder B enthalten ; bei Konzentrationen von 5 g/l und darüber die Reinigungswirkungen des Präparates, das A + B enthält, denjenigen der Präparate überlegen sind, die einzeln entweder A oder B enthalten.