AT212098B - Tülle für Schläuche - Google Patents

Tülle für Schläuche

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AT212098B
AT212098B AT131259A AT131259A AT212098B AT 212098 B AT212098 B AT 212098B AT 131259 A AT131259 A AT 131259A AT 131259 A AT131259 A AT 131259A AT 212098 B AT212098 B AT 212098B
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grommet
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AT131259A
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Semperit Ag
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  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Tülle für Schläuche   Die Tüllen der Anschlussstücke für Schläuche sind üblicherweise aus Metall hergestellt. Die Tülle ist am Ende in der Regel verdickt und dort, oft auch an andern Stellen ihrer Länge, mit verschieden geformten Rippen oder Einkerbungen versehen, um einerseits den Schlauch gegen Herabgleiten von der Tülle zu sichern und anderseits eine gute Abdichtung zwischen der Tülle und der Schlauchseele zu erzielen. Diese i Rippen haben besonders bei Schläuchen für hohen Druck häufig sägezahnförmiges Profil oder sind in anderer Weise scharfkantig ausgebildet, um die Dichtwirkung zu erhöhen. Bei Hochdruckschläuchen, in denen ausserdem häufig Pulsationen des Druckes auftreten, haben sich diese scharfen Kanten der Metalltüllen in die Schlauchseele eingegraben und dadurch bald zur Zerstörung des Schlauchendes geführt. 



  Dieser Nachteil wird zwar auch durch die bereits bekannten Schlauchtüllen vermieden, die im wesent- lichen ganz aus einem Kunststoff hoher Elastizität und hoher Abriebfestigkeit bestehen und gegebenenfalls nur an den beanspruchten Stellen voneinander getrennte Metalleinlagen zur Versteifung besitzen. Da aber bei dieser Ausführung zwischen den Metalleinlagen kein unmittelbarer Zusammenhang besteht, muss der Kunststoffkörper der Tülle jedoch so stark bemessen werden, dass er die durch den Flüssigkeitsdruck hervorgerufenen Beanspruchungen allein aushält. Dies führt zu dickwandigen Tüllen und dadurch zu einer erheblichen Überdehnung des Schlauchendes sowie zu grossen Anschlussflanschen bzw.-konussen und Überwurfmuttern, wodurch die ganze Konstruktion, besonders bei sehr hohen Flüssigkeitsdrücken, plump wird. 



  Demgegenüber betrifft die Erfindung eine Schlauchtülle, welche die Vorteile der üblichen ganz metallischen Ausführung hinsichtlich Festigkeit und Abmessungen mit dem Vorteil der Schonung der Schlauchseele erfindungsgemäss dadurch vereinigt, dass ihr metallischer Teil die für die Festigkeit und den Anschluss an Armaturen oder andere Anschlussstücke massgebenden Bereiche der Tülle in einem einheitlichen Stück umfasst und dass nur die der Abdichtung gegenüber der Schlauchseele dienenden Vorsprünge oder Verdikkungen aus einem hochfesten Polymer bestehen und auf dem einheitlichen Metallteil befestigt sind. Als solche hochfeste Polymere kommen ausser natürlichem oder synthetischem Hartgummi oder gleichwertigen Dienpolymerisaten verschiedene Kunststoffe in Betracht, wie vor allem die unter der Markenbezeich-   
 EMI1.1 
 



   Durch die erfindungsgemässe Ausführung wird unter Ausnutzung der Festigkeit und Beibehaltung der Dimensionierung der bisher üblichen metallischen Schlauchtüllen das zur Zerstörung des Schlauchendes führende Einschneiden der Kanten und Vorsprünge in die Schlauchseele wirksam verhindert, da die nunmehr aus dem Polymer bestehenden scharfen Kanten eine geringere Härte aufweisen und insbesonders bei hohen Kräften, wie sie bei Hochdruckpulsationen auftreten, elastisch etwas nachgeben, ohne dabei die Dichtwirkung herabzusetzen. 



   Die Verbindung der Vorsprünge oder Verdickungen aus polymerem Material mit dem Metallteil der Tülle kann in verschiedener Weise erfolgen. Entweder wird eine mechanische Verankerung gewählt, wie z. B. durch Aufschrauben oder Verschrauben oder Aufschrumpfen oder Vernieten. Vorzugsweise wird aber eine Haftverbindung benützt, die   z. B.   bei Hartgummi durch Aufvulkanisieren und in allen Fällen durch Verkleben, meist mittels Haftmittel, ausgeführt werden kann. Mit Ausnahme des Aufschraubens kann bei diesen Verbindungen der Metallteil vorher aufgerauht oder mit Kerben oder Rillen oder mit Vorsprüngen oder Rippen versehen werden, um den Halt zu verbessern. Es können auch mechanische und haftende Verbindungen kombiniert angewendet werden. 



   Die Zeichnung zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel einer Schlauchtülle nach der Erfindung im 

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Längsschnitt. Darin bedeutet 1 den Metallkörper, der aus Stahl bestehen kann, und 2 die Vorsprünge und Ver- dickungen   aus einem harten, hochfesten Polymeren, wie Vulkollan. die mit dem Metallkörper bei ihrer Her-   stellung im   Preys- odeur   Giessverfahren haftend verbunden worden sind. Zur Verbesserung der Verbindung sind teilweise gewindeähnliche Rippen 3   auf dem Metallkörper eingedreht,   während im Bereich 4 der Metallteil   :   bloss aufgerauht ist. Die gezeichneten Profile sollen die Erfindung in keiner Weise auf diese Gestalt be- schränken. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Tülle für Schläuche, insbesondere für Hochdruckschläuche, die teilweise aus Metall besteht und scharfkantige Vorsprünge oder Verdickungen aufweist, die aus elastischem Kunststoff bestehen und in die
Schlauchseele eingreifen, dadurch gekennzeichnet, dass ihr metallischer Teil die für die Festigkeit und den Anschluss an Armaturen oder andere Anschlussstücke massgebenden Bereiche der Tülle in einem ein-   heitlichen Stück (l)   umfasst und dass nur die der Abdichtung gegenüber der Schlauchseele dienenden Vor- sprünge oder Verdickungen (2) aus einem hochfesten Polymeren bestehen und auf dem einheitlicher Me- tallteil   (1)   befestigt sind.

Claims (1)

  1. 2. Tülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge oder Verdickungen aus na- türlichem oder synthetischem Hartgummi oder gleichwertigen Dienpolymerisaten bestehen.
    3. Tülle nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass ihre Vorsprünge oder Verdickungen aus elastischen Homogenstoffen auf Basis von Polyester-Isocyanataddition bestehen.
    4. Tülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ihre Vorsprünge oder Verdickungen aus Poly- amiden bestehen.
    5. Tülle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ihre Vorsprünge oder Ver- EMI2.1 oder vernietet oder aufgeschrumpft.
    6. Tülle nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ihre Vorsprünge oder Verdickungen (2) mit ihrem Metallkörper (1) haftend verbunden sind, wie z. B. aufvulkanisiert oder verklebt.
    7. Tülle nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ihr Metallteil (1) an der Berührungsfläche mit dem aufzubringenden Polymer zur Verbesserung des Halte ? aufgerauht 3der mit Kerben oder Vorsprüngen versehen ist.
AT131259A 1959-02-20 1959-02-20 Tülle für Schläuche AT212098B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3446420A1 (de) * 1983-12-28 1985-07-11 Toyoda Gosei Co., Ltd., Haruhi, Aichi Schlauchanordnung mit einem gummischlauch auf einem anschlussstueck

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3446420A1 (de) * 1983-12-28 1985-07-11 Toyoda Gosei Co., Ltd., Haruhi, Aichi Schlauchanordnung mit einem gummischlauch auf einem anschlussstueck

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