AT211853B - Verfahren zum Vorfrischen von Roheisen - Google Patents

Verfahren zum Vorfrischen von Roheisen

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AT211853B
AT211853B AT241956A AT241956A AT211853B AT 211853 B AT211853 B AT 211853B AT 241956 A AT241956 A AT 241956A AT 241956 A AT241956 A AT 241956A AT 211853 B AT211853 B AT 211853B
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Maximilianshuette Eisenwerk
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Description


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  Verfahren zum Vorfrischen von Roheisen 
Im Stammpatent Nr. 184196 ist ein Verfahren zum Vorfrischen von Roheisen während des Hochofen- abstiches geschützt worden, das dadurch gekennzeichnet ist, dass gasförmige Oxydationsmittel, wie Sauerstoff oder sauerstoffangereicherteLuft, durch Blasdüsen während der Füllung der Hochofenpfanne so dem Bad zugeführt werden, dass die Blaslanzen nach Massgabe des steigenden Badspiegels hochgezogen werden, so dass der Düsenabstand von der Metalloberfläche bzw. die Eintauchtiefe der Lanzen in das Metallbad konstant bleiben. Dieses Verfahren hat eine Reihe von Vorteilen. Zunächst wird der Vorfrischprozess ohne Einschaltung eines besonderen Arbeitsganges während einer nicht zu umgehenden Massnahme, also ohne zusätzlichen Zeitaufwand, durchgeführt.

   Ferner wird die Frischwirkung und damit auch die TemperaturSteigerung über den ganzen Pfanneninhalt gleichmässig verteilt, und schliesslich erreicht der Abbrand an Eisen nur eine geringe Höhe. 



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Vornahme des gleichen Vorfrischverfahrens unter konstanthaltung des Düsenabstandes von der Metalloberfläche auch an andern Stellen als an der Hochofenabstichrinne, so   z. B.   am Mischer während des Umfüllens des Roheisens aus dem Mischer in die Roheisenpfanne, aus der der Konverter oder Martinofen gespeist wird. Grundsätzlich können die Vorteile des im Stammpatent geschilderten Verfahrens zum Vorfrischen überall dort erreicht werden, wo Roheisen oder roheisenähnliche Legierungen in eine Pfanne, ein pfannenähnliches Gefäss oder einen sonstigen Behälter umgefüllt werden müssen. 



   Wenn bei der Durchführung des   erfindungsgemässen   Verfahrens von der im Stamm patent gegebenen Lehre ausgegangen wird, den Abstand der Blasdüse von der Metalloberfläche praktisch konstant zu halten, so deswegen, weil auf diese Weise die Grundlage für eine einwandfreie Steuerung des Frischvorganges geschaffen ist. Bei der   erfindungsgemässen Arbeitsweise   sind die Zulaufgeschwindigkeit des Metalles-und das Sauerstoffangebot unabhängig voneinander regelbar, was die Steuerung   des Frischvorganges   weiterhin verbessert.

   Ausserdem fällt die störende Ofenschlacke und das durch sie bedingte Schäumen weg. und bei Durchführung desVorfrischens kurz vor der Weiterverarbeitung des Giessgutes wird die entstehende Wärme voll   ausgenützt.   die dadurch erzielte Verbesserung der   WärmebiIanz   ermöglicht das Einschmelzen grösserer Schrottmengen und beschleunigt den Frischvorgang als solchen. Nach dem erfindungsgemässen Verfahren kommt man schliesslich mit einer einzigen Vorfrischanlage ; z. B. hinter dem Mischer, für sämtliche Hochöfen einer Eisenhütte aus, was eine bedeutende betriebliche Vereinfachung und Verbilligung ergibt. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zum Vorfrischen von Roheisen durch Einblasen oder Aufblasen von gasförmigenfrischmit- teln nach Patent Nr. 184196, wonach die Eintauchtiefe der Blasdüse oder der Abstand der Blasdüse von der Badoberfläche praktisch konstant bleibt, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorfrischen während der Umfüllung von Pfannen, pfannenähnlichen Gefässen, Mischern oder sonstigen Behältern durchgeführt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT241956A 1955-08-09 1956-04-21 Verfahren zum Vorfrischen von Roheisen AT211853B (de)

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