AT211730B - Flächiges Gebilde und Verfahren zur Herstellung solcher Gebilde - Google Patents

Flächiges Gebilde und Verfahren zur Herstellung solcher Gebilde

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AT211730B
AT211730B AT553259A AT553259A AT211730B AT 211730 B AT211730 B AT 211730B AT 553259 A AT553259 A AT 553259A AT 553259 A AT553259 A AT 553259A AT 211730 B AT211730 B AT 211730B
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plastic film
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plastic
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Jakob Roos
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Jakob Roos
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    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C65/00Joining or sealing of preformed parts, e.g. welding of plastics materials; Apparatus therefor
    • B29C65/02Joining or sealing of preformed parts, e.g. welding of plastics materials; Apparatus therefor by heating, with or without pressure
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B29C48/03Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor characterised by the shape of the extruded material at extrusion
    • B29C48/07Flat, e.g. panels
    • B29C48/08Flat, e.g. panels flexible, e.g. films
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    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
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    • B29K2023/10Polymers of propylene
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Description


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  Flächiges Gebilde und Verfahren zur Herstellung solcher Gebilde 
Gegenstand der Erfindung ist ein flächiges Gebilde für Säcke mit grösserem Inhalt, Verpackungshüllen od. dgl. aus zäher Kunststofffolie, vorzugsweise Polyäthylenfolie, die mit ihr verbundene Kunststoffäden aufweist. 



   Aus Polyäthylenfolien hergestellte Säcke werden infolge ihrer Zähigkeit und hohen Festigkeit sowie ihrer Durchsichtigkeit vielfach verwendet. Folien aus zähem Kunststoff setzen dem Durchdringen eines Gegenstandes grossen Widerstand entgegen ; ist jedoch in diesen Folien ein Riss oder Loch entstanden, dann ist der Widerstand gegen ein weiteres Aufreissen an der beschädigten Stelle sehr gering und ein in einem Polyäthylensack eingerissenes Loch vergrössert sich rasch durch den vom Sackinhalt ausgeübten Druck, weshalb für Säcke mit grösserem Inhalt Kunststoffolien nur wenig verwendet werden. Diese Säcke mit grösserem Inhalt erhalten insbesondere durch das Erfassen mit mechanischen Greifern von Hebezeugen Einrisse, die sich rasch vergrössern, wodurch der Sack unbrauchbar wird. 



   Es sind bereits flächige Gebilde aus Kunststoff mit Verstärkungsgeweben bekannt, die auch für Säcke, Verpackungsmaterial od. dgl. verwendbar sind. Bei diesen Gebilden ist entweder das Textilgewebe unter Verwendung eines Klebemittels auf eine Kunststoffolie kaschiert oder das Gewebe mit einer Kunststoffmasse imprägniert bzw. die Kunststoffmasse in das Gewebe eingeprägt. Bei diesen flächigen Gebilden ist das Gewebe   gas- und flüssigkeits-   undurchlässig. 



   Weiters sind flächige Gebilde bekannt, bei welchen das die Folie verstärkende Gewebe aus Polyamid besteht, wobei die thermoplastische Kunststoffolie in den Lücken des Verstärkungsgewebes nietkopfartig verankert ist. 



   Die Herstellung aller dieser Gebilde ist jedoch teuer, da ein fertiges Gewebe für die Erzeugung vorhanden sein muss. Weiters weisen die bekannten flächigen Gebilde durch die Kombination "Gewebe-Kunststoffolie" eine Undurchsichtigkeit auf, die vielfach unerwünscht ist. 



    Beim erfindungsgemässen flächigen Gebilde sind auf die Kunststoffolie mindestens auf einer   Seite Verstärkungsfäden aufgebracht, die vorzugsweise aus dem gleichen Material wie die Kunststoffolie oder in an sich bekannter Weise aus einem thermoplastischen Kunststoff grösserer Zerreissfestigkeit als die der Kunststoffolie, wie z. B. aus Niederdruckpolyäthylen, Polyamid od. dgl. gebildet und vorzugsweise gitter-oder netzartig angeordnet sind. 



   Durch die erfindungsgemässe Ausbildung der Gebilde wird erreicht, dass ein in diesem entstandenes Loch nur bis zum nächsten Querfaden weiterreisst und das Loch in seiner Ausdehnung beschränkt bleibt, wodurch es mit einem Klebestreifen leicht geflickt werden kann, bevor z. B. bei einem Sack ein wesentlicher Teil seines Inhaltes ausfliesst. 



   Durch die Ausbildung der Kunststoffolie gemäss der Erfindung werden gegenüber den bisher bekannten Gebilden die Vorteile erreicht, dass erstens die Oberfläche z. B. der Säcke wesentlich griffiger wird, wodurch sich die gefüllten Säcke besser erfassen und schlichten lassen, da die Oberflächenglätte vermindert ist und zweitens wird die Formbeständigkeit der Gebilde erhöht, so dass z. B. beim Füllen der Säcke dieselben leichter zu handhaben sind. 



   Weiters wird der Vorteil erreicht, dass die Herstellung der flächigen Gebilde wesentlich vereinfacht wird, da kein vorgefertigtes Gewebe notwendig ist. 



   Gemäss dem erfindungsgemässen Verfahren zur Herstellung der flächigen Gebilde werden gleichzeitig die Folie und die Verstärkungsfäden erzeugt und im weichen plastischen Zustand vereinigt. Bei der Herstellung der Kom-   bination "Kunststoffolie-Fäden" in   einem Arbeitsvorgang wird zweckmässig das aus der oder den Düsen austretende Fadenmaterial sehr stark gereckt, so dass dadurch die Festigkeit der Fäden und damit jene der Kombination wesentlich erhöht wird. 



   Es sind an sich bereits zerreissfeste und verstärkte thermoplastische Kunststoffolien bzw. 



  - platten bekannt, bei welchen die Folien oder Platten in einem Arbeitsvorgang ausgezogen werden und gleichzeitig mit einer vorgefertigten Verstärkungseinlage aus Gewebe od. dgl. versehen werden. Bei diesen Folien oder Platten 

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 ist gleichfalls ein fertiges Gewebe für die in der Mitte eingebettete Gewebeeinlage notwendig, wobei beidseits eine glatte Oberfläche an der Folie vorhanden ist, die erfindungsgemäss vermieden werden soll. 



   Es können aber auch die Fäden von der Kunststoffolie erfindungsgemäss unabhängig erzeugt werden, wobei die Fäden mit der Kunststofffolie durch Ver-bzw. Aufschweissen verbunden werden, so dass Kunststoffolie und Fäden ein unzertrennbares Gebilde darstellen. 



   Die Fäden, deren Dicke entsprechend der zu erwartenden Beanspruchung des Gebildes verschieden gross gewählt werden kann, können in beliebiger Form bzw. Linienführung, also ungeordnet auf der Kunststoffolie vorgesehen sein, wobei zu trachten ist, dass ein entstandener Riss in der Folie im kurzen Abstand einen Querfaden als Widerstand gegen ein Weiterreissen findet. Vorzugsweise sind die Fäden in bekannter Weise gitterartig mit quadratischen, rechteckigen, polygonalen, rauten-bzw. ringförmigen od. dgl. Gitterfeldern auf der Kunststoffolie angeordnet. Durch die erfindungsgemässe Ausbildung bleibt die Klarsichtfolie weiterhin durchsichtig, so dass von aussen der Inhalt des Sackes, der Verpackung der Hülle od. dgl. erkennbar ist. 



   Durch die Kombination "Kunststoffolie-   Fäden" erhält   jedes Gebilde eine wesentlich grössere Festigkeit als bei Verwendung der Kunststoffolie allein. Ist die erhöhte Festigkeit nicht erforderlich, so kann in der Kombination das Folienmaterial dünner ausgeführt sein, wodurch Einsparungen von Folienmaterial von 30 bis   40%   möglich sind. 



   Die   erfindungsgemässen   Gebilde sind bei Gegenständen der verschiedensten Art verwendbar. 



  So können auch Handtaschen, Einkaufstaschen, Beutel, Rucksäcke, Zelte, Wagenplanen od. dgl. aus dem Gebilde gemäss der Erfindung erzeugt werden. 



   Die Kunststoffolie kann selbstverständlich auch undurchsichtig sein, in welch letzterem Falle ihre Farbe verschieden gewählt sein kann. Die Farbe der Kunststoffolie kann mit jenen der Fäden gleich oder in abgestimmten Farben ausgeführt sein. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Flächiges Gebilde für Säcke mit grösserem Inhalt, Verpackungsumhüllungen od. dgl. aus zäher Kunststoffolie, vorzugsweise aus Poly- äthylen, die mit ihr verbundene Verstärkungsfäden aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Kunststoffolie mindestens auf einer Seite Verstärkungsfäden aufgebracht sind, die vorzugsweise aus dem gleichen Material wie die Kunststoffolie oder in an sich bekannter Weise aus einem thermoplastischen Kunststoff grösserer Zerreissfestigkeit als die der Kunststoffolie, wie z. B. aus Niederdruckpolyäthylen, Polyamid od. dgl. gebildet und vorzugsweise gitter- oder netzartig angeordnet sind.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung von flächigen Gebilden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass gleichzeitig die Folie und die Verstärkungsfäden erzeugt und im weichen, plastischen Zustand vereinigt werden.
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das aus der Düse oder den Düsen austretende Fadenmaterial vor der Vereinigung mit der Folie gereckt wird.
    4. Verfahren zur Herstellung flächiger Gebilde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vorgefertigte Fäden in an sich bekannter Weise durch Aufschweissen mit der Kunststoffolie verbunden werden.
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