AT211612B - Gasturbinenanlage, insbesondere für Fahrzeuge - Google Patents

Gasturbinenanlage, insbesondere für Fahrzeuge

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AT211612B
AT211612B AT75059A AT75059A AT211612B AT 211612 B AT211612 B AT 211612B AT 75059 A AT75059 A AT 75059A AT 75059 A AT75059 A AT 75059A AT 211612 B AT211612 B AT 211612B
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AT
Austria
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gas turbine
turbine
shaft
vehicles
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AT75059A
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English (en)
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Saurer Ag Adolph
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C7/00Features, components parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart form groups F02C1/00 - F02C6/00; Air intakes for jet-propulsion plants
    • F02C7/36Power transmission arrangements between the different shafts of the gas turbine plant, or between the gas-turbine plant and the power user
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D15/00Adaptations of machines or engines for special use; Combinations of engines with devices driven thereby
    • F01D15/12Combinations with mechanical gearing
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F05INDEXING SCHEMES RELATING TO ENGINES OR PUMPS IN VARIOUS SUBCLASSES OF CLASSES F01-F04
    • F05DINDEXING SCHEME FOR ASPECTS RELATING TO NON-POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, GAS-TURBINES OR JET-PROPULSION PLANTS
    • F05D2260/00Function
    • F05D2260/40Transmission of power
    • F05D2260/403Transmission of power through the shape of the drive components
    • F05D2260/4031Transmission of power through the shape of the drive components as in toothed gearing
    • F05D2260/40311Transmission of power through the shape of the drive components as in toothed gearing of the epicyclical, planetary or differential type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Retarders (AREA)

Description


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  Gasturbinenanlage, insbesondere für Fahrzeuge 
Die Erfindung betrifft eine Gasturbinenanlage mit zwei Turbinen, insbesondere für Fahrzeuge, bei welcher die erste Turbine den Kompressor antreibt und die von der   erstenmechanisch getrennte,   aus mindestens zwei gegenläufigen Schaufelkränzen bestehende zweite Turbine das restliche Gefälle verarbeitet 
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 räder   gegenläufige   Schaufelkränze aufweist, deren aufgenommene Leistungen in einem Additionsgetriebe zusammengefasst und in eine einzige Abtriebswelle geleitet werden. 



   Die Erfindung bezweckt die Steigerung des Anfahrdrebmomentes bei-gleichzeitig getriebetechnisch einfacher Verwirklichung des Rückwärtsganges und der Bremsmöglichkeit bei stossendem Fahrzeug. Dies wird im wesentlichen dadurch erreicht, dass das Additionsgetriebe als einstufiges Umlaufgetriebe ausgebildet ist, wobei die Welle des Getriebes zur Abnahme der Nutzleistung direkt mit dem   Planetenradträ-   ger verbunden Ist. Vorteilhaft sind zwischen der   Nutzleistungsturbine   und dem Additionsgetriebe Untersetzungsgetriebe eingeschaltet und femer ist den gegenläufigen   Laufschaufelkränzen   ein feststehender   Lettschaufelkranz   mit Im Betrieb verdrehbaren Leitschaufeln zugeordnet.

   Zwischen Nutzleistungsturbine und Additionsgetriebe können dabei zur wahlweisen Abbremsung des Sonnenrades bzw. des   Aussenkranzes   zwei Bremsen vorgesehen sein. 



   Die erfindungsgemässe Anlage ist in der Arbeitsweise besonders wirkungsvoll, ermöglicht sie doch, die Anströmrichtungen der Schaufelkränze innerhalb weiter Grenzen beliebig zu verändern und eine für den vorgesehenen Verwendungszweck beim Anfahren von Fahrzeugen besonders erwünschte grosse Drehmomentabgabe bei hohem Wirkungsgrad zu gewährleisten. 



   In der Zeichnung ist der   Erflndungsgegenstand   beispielsweise dargestellt.. Fig. l zeigt schematisch eine Nutzleistungsturbinenanlage. Fig. 2 veranschaulicht den linken Teil der Anlage nach   Fig. l aber   mit   zusätzlichem,   ortsfestem Leitschaufelkranz und im Betrieb verdrehbaren Leitschaufein. fig.3 ist eine   Ausführung   entsprechend Fig. l, jedoch mit Untersetzungsgetriebe zwischen   Nutzlelstungsturbine   und Leistungsabgabewelle. 
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 bes 5,   6, "/ verbunden.   Zwischen dem Aussenkranzrad 5 und dem Sonnenrad 7 sind die Planetenräder 6 vorgesehen. Die Achsen der Planetenräder 6 sind durch den   Planetenradträger   8 miteinander verbunden. Am   Planetenradträger   8 ist die Abtriebswelle 9 angeordnet.

   Die Anlage nach   Fig. 1 ist also-   derart, dass die 
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 still stehen. Das Turbinenrad 2 und das Aussenkranzrad 5 drehen sich bei gelöster Bremse   B.   Im Gegenuhr-   zeigersinn.   Die Planetenräder 6 werden durch das sich nach links drehende Aussenkranzrad 5 in Links- drehung versetzt und rollen auf dem feststehenden Sonnenrad 7 ab. Dadurch werden auch der Planeten- radträger 8 und die Welle 9 im Gegenuhrzeigersinn verdreht, was dem Vorwärtsgang der Turbine ent-   . spricht.    



   Für den Vorwärtsgangdrehsinn der Abtriebswelle 9 können aber auch beide Bremsen gelöst sein. Um in diesem Fall den Vorwärtsgangdrehsinn zu erzielen, müssen die Schaufelungen 3 und 4 der Turbinen- räder 1 und 2 und die Abmessungen der Räder des Umlaufgetriebes 5, 6, 7 derart aufeinander abgestimmt sein, dass die   Tei1kreisgeschwindigkeit   des Aussenkranzrades 5 grösser ist als die Teilkreisgeschwindigkeit des Sonnenrades 7. 



   Beim   Rückwärtsgang   steht das Turbinenrad 2 und das Aussenkranzrad 5 bei angezogener Bremse   B.   still. Das Turbinenrad 1 und das Sonnenrad 7 drehen sich bei gelöster Bremse Bz im Uhrzeigersinn. Die
Planetenräder 6 werden durch das nach rechts- drehende Sonnenrad 7 in Linksdrehung versetzt und rollen auf dem feststehenden Aussenkranzrad 5 ab. Dadurch werden der   Planetenradträger-8   und die Welle 9 im
Uhrzeigersinn verdreht, was dem Rückwärtsgang der Turbine entspricht. 



   Die Einrichtung erweist sich auch als für die Bremsung der Anlage wirksam, wenn also die Welle 9 bei stossendem Fahrzeug abgebremst werden soll. Die Bremsung erfolgt dadurch, dass bei stossendem Fahr- zeug bei gelöster Bremse   B,   die Bremse   B.   angezogen ist. Dadurch steht das Aussenkranzrad 5 still und das
Sonnenrad 7 dreht sich im Gegenuhrzeigersinn. Da es über die Welle 10 mit dem Turbinenrad 1 fest ver- bunden ist, nimmt dieses entsprechend Ventilatorleistung auf, welche bremsend auf die Welle 9 wirkt. 



   Bei der Ausführung nach Fig. 2 ist zwischen den Turbinenrädem 1 und 2 der ortsfeste Leitschaufel- kranz 16 mit den im Betrieb verdrehbaren Leitschaufeln 17 angeordnet. Ein solcher ortsfester Leitschau- felkranz mit im Betrieb verdrehbaren Leitschaufeln könnte statt zwischen auch vor den beiden Turbinen-   rädern   vorgesehen sein. Durch diese zusätzliche Einrichtung ist es möglich, die Beaufschlagung der
Schaufelkränze 3 und 4 innerhalb weiter Grenzen beliebig zu verändern. 



   Durch Verdrehen der am ortsfesten Kranz 16 befestigten Leitschaufeln 17 kann die Leistungsaufnah- me und der Durchsatz der Laufschaufelkränze 3 und 4 zusätzlich verändert,   d. h. vergrössert oder verklei-   nert werden. So wird beispielsweise durch eine Vergrösserung der Leistungsaufnahme und des Durchsatzes beim Anfahren (beide   Laufschaufelkränze   drehen gegensinnig) eine erwünschte, grössere Drehmomentab- gabe an die Abtriebswelle 9 möglich. 



   Die Anordnung nach Fig. 3 weist zusätzlich zur Turbinenanlage nach Fig. l zwischen den Turbinen- rädern 1 und 2 einerseits und dem Additionsgetriebe   5, 6,   7 anderseits noch die aus den Rädern 12 und 13 bzw. 14 und 15 bestehenden Untersetzungsgetriebe auf. Durch die Einschaltung dieser Getriebe ist das
Turbinenrad 1 über die Welle 20, das Getriebe 14,15 und die Welle 21 mit dem Aussenkranzrad 5 ver- bunden, während das Turbinenrad 2 über die Welle 22, das Getriebe 12,13 und die Welle 23 mit dem
Sonnenrad 7 in Verbindung steht. Die Nutzleistung der Turbinenräder 1 und 2 wird wiederum im Umlauf- getriebe 5, 6, 7 zusammengefasst und über den Planetenradträger 8 durch die Welle 9 abgenommen. Die wahlweise   betätigbaren   Bremsen   B.   und   B, wirken   hier auf die Welle 21 bzw. 23.

   Bei der Turbinenanlage nach Fig. 3 wirken die Turbinenschaufeln 3,4 entgegengesetzt zur Anordnung nach Fig. l, so dass sich von links nach rechts gesehen, das Turbinenrad 1 im Gegenuhrzeigersinn, also links und das Turbinenrad 2 im
Uhrzeigersinn, also rechts, dreht. 



   Zur Erweiterung des   Drehzahlbereiches   könnte nach dem Umlaufgetriebe 5, 6, 7 ein Schaltgetriebe mit mindestens zwei Drehzahlstufen angeordnet sein. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Gasturbinenanlage mit zwei Turbinen, insbesondere für Fahrzeuge, bei welcher die erste Turbine den Kompressor antreibt und die von der ersten mechanisch getrennte, aus mindestens zwei gegenläufigen
Schaufelkränzen bestehende zweite Turbine das restliche Gefälle verarbeitet und für die Abgabe der
Nutzleistung vorgesehen ist, wobei mindestens ein Teil der Nutzleistungsturbinenräder gegenläufige
Schaufelkränze aufweist, deren aufgenommene Leistungen in einem Additionsgetriebe zusammengefasst und in eine einzige Abtriebswelle geleitet werden, dadurch gekennzeichnet, dass das Additionsgetriebe (5,6, 7) als einstufiges Umlaufgetriebe ausgebildet ist, wobei die Welle (9) des Getriebes zur Abnahme der Nutzleistung direkt mit dem Planetenradträger (8) verbunden bzw. gekuppelt ist.

Claims (1)

  1. 2. Gasturbinenanlage nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Nutzleistungsturbine (l, 2) und dem Additionsgetriebe (5, 6, 7) Untersetzungsgetriebe (12,13, 14,15) eingeschaltet sind. <Desc/Clms Page number 3>
    3. Gasturbinenanlage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass den gegenläufigen Laufschaufelkränzen (3,4) ein feststehender Leitschaufelkranz (16) mit im Betrieb verdrehbaren Leitschaufeln (17) zugeordnet Ist.
    4. Gasturbinenanlage nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Nutzlei- stungsturbine (1, 2) und Additionsgetriebe (5,6, 7) zur wahlweisen Abbremsung des Sonnenrades (7) bzw. des Aussenkranzes (5) zwei Bremsen (B1, B2) vorgesehen sind.
    5. Gasturbinenanlage nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erweiterung des Drehzahlbereiches nach dem Additionsgetriebe (5, 6, 7) ein Schaltgetriebe mit mindestens zwei Drehzahlstufen angeordnet ist,
AT75059A 1958-02-25 1959-02-02 Gasturbinenanlage, insbesondere für Fahrzeuge AT211612B (de)

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