AT211590B - Hydraulische Krafthebeanlage, insbesondere an landwirtschaftlichen Fahrzeugen - Google Patents

Hydraulische Krafthebeanlage, insbesondere an landwirtschaftlichen Fahrzeugen

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AT211590B
AT211590B AT530659A AT530659A AT211590B AT 211590 B AT211590 B AT 211590B AT 530659 A AT530659 A AT 530659A AT 530659 A AT530659 A AT 530659A AT 211590 B AT211590 B AT 211590B
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hydraulic power
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Bosch Gmbh Robert
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Hydraulische Krafthebeanlage, insbesondere an landwirtschaftlichen
Fahrzeugen 
Die Erfindung betrifft eine hydraulische Krafthebeanlage, insbesondere an landwirtschaftlichen Fahrzeugen, mit einer   Druckmittel-Fördereinrichtung,   einem Steuergerät, einem Arbeitszylinder und einer Drosseleinrichtung zum Aufrechterhalten eines begrenzten Drucks im Arbeitszylinder. Der Arbeitszylinder dient beispielsweise dazu, an das Fahrzeug angehängte Arbeitsgeräte zu heben und zu senken. Auch kann mit solchen Krafthebeanlagen eine hydraulische Raddruckverstärkung erzielt werden, indem ein Teil des Gewichtes der angehängten Arbeitsgeräte auf die treibende, d. h. üblicherweise die Hinterradachse übertragen wird.

   Dies geschieht mittels der Drosseleinrichtung, die bewirkt, dass ein begrenzter, in Hubrichtung wirkender Druck im Arbeitszylinder herrscht, der einem Teil des Gewichtes des Gerätes, etwa eines in den Boden    gesenkten Pfluges,   entspricht, ohne jedoch das Gerät vom Boden abzuheben. 



   Bekannte derartige Krafthebeanlagen besitzen den Nachteil, dass der begrenzte Druck im Arbeitszylinder durch eine Drosselung der gesamten von der Pumpe geförderten Ölmenge erzeugt wird. So brauchen diese Anlagen zum Verstärken des Raddruckes eine verhältnismässig grosse Leistung, was sich in einer entsprechend hohen Erwärmung der Druckflüssigkeit äussert und oft Einrichtungen zur Kühlung des verwendeten Öls notwendig macht. 



   Dieser Nachteil wird nach der Erfindung dadurch vermieden, dass von der Fördereinrichtung zwei voneinander getrennte Druckleitungen ausgehen, wovon eine mit einer ersten Flüssigkeitsmenge beschickt und mit der Drosseleinrichtung sowie dem Arbeitszylinder verbindbar, und die andere mit einer zweiten
Flüssigkeitsmenge beschickt und mit dem Arbeitszylinder und/oder einem Rücklauf verbindbar ist. Die   Öl-     durchflussmenge   und der Druck in den beiden von den getrennten Druckleitungen versorgten Kreisen können den Erfordernissen der darin liegenden Einrichtungen beliebig angepasst werden. Die beiden Druckleitun- gen können von zwei Pumpen versorgt sein, die gemeinsam oder getrennt angetrieben werden.

   Die För- dereinrichtung der Anlage kann aber auch aus einer Pumpe mit nachgeschalteter hydraulisch betriebener
Verteilerpumpe oder aus einer Pumpe mit Haupt- und Nebenkreis bestehen. Haupt- und Drosselkreis der
Krafthebeanlage werden   zweckmässigerweise   durch ein gemeinsames Steuergerät beeinflusst. 



   Die Ausbildung einer Krafthebeanlage nach der Erfindung macht eine wesentlich geringere Leistung erforderlich und vermindert die Ölerwärmung beträchtlich, indem beispielsweise während der Betätigung der Raddruckverstärkung der Hauptkreis über das Steuergerät mit dem Rücklauf verbunden wird, so dass die Hauptpumpe drucklos fördert, während nur die ihrem Verwendungszweck entsprechend kleinere Ne- benpumpe auf die Drosseleinrichtung arbeitet. Anderseits kann in Hubstellung die Nebenpumpe druck- los fördern, oder sie wird vom Steuergerät mit dem Arbeitszylinder verbunden und unterstützt so die
Hauptpumpe, so dass auch keine Fördermengenverluste durch den Nebenkreis entstehen. 



   Ausführungsbeispiele für den Gegenstand der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen
Fig. l eine Krafthebeanlage mit zwei selbständigen Pumpen ; Fig. 2 und 3 die Lage des Steuerschiebers in verschiedenen   Arbeitsstellungen ; Fig.   4 eine andere   Ausführung des Steuergerätes ;   Fig. 5 eine Krafthebe- anlage mit einer Pumpe und einer hydraulisch angetriebenen Verteilerpumpe ; Fig. 6eine Krafthebeanlage mit einer Pumpe mit Haupt- und Nebenkreis. 



   In Fig.   l   ist eine Anlage dargestellt mit einer Hauptpumpe 1 und einer Nebenpumpe 2. Beide Pum- pen werden von einer Welle aus gemeinsam angetrieben, können aber auch von getrennten Antrieben be- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 wegt sein. Sie saugen über Leitungen 3 und 4 Öl aus einem Behälter 5 an. Die Druckleitung 6 der Hauptpumpe und die Druckleitung 7 der Nebenpumpe fUhren zu einem gemeinsamen Steuergerät 8, das einen Längsschieber 8'enthält. Der Anschluss des Steuergerätes 8 für die Druckleitung 6 ist mit einem Ringkanal 9 verbunden, dem ein   Ringkanal 10 des Längsschiebers   entspricht. Von einem zugehörigen Stirnraum des Steuergerätes führt eine Rücklaufleitung 11 zum Ölbehälter 5.

   Die Druckleitung 7 der Nebenpumpe ist über den zugehörigen Anschluss des Steuergerätes mit einem Ringkanal 12 des Steuerzylinders verbunden, dem ein Ringkanal 13 des Steuerschiebers entspricht. An den Ringkanal 12 ist auch eine Drossel 18 angeschlossen ; sein Auslass ist wie ein Auslass 14 am links dargestellten Stirnraum des Steuergerätes über eine Rücklaufleitung 15 mit dem Behälter 5 verbunden. Ein Ringkanal 16 des Steuergerätes ist mit einem Arbeitszylinder 17 verbunden. 



   In der in Fig. 1 dargestellten Ruhelage des Längsschiebers 8'sind die Ringkanäle 9 und 12 über die Ringkanäle 10 und 13 mit den Rücklaufleitungen 11 und 15 verbunden, der Ringkanal 16 ist abgeschlossen. Beide Pumpen fördern also drucklos in den Behälter 5 zurück. 



   In der   Arbeitsstellung"Heben"   (Fig. 2) ist die Druckleitung 6 über die Ringkanäle 9,10 und 16 des Steuergerätes mit dem Arbeitszylinder 17 verbunden. Die Hauptpumpe versorgt also den Arbeitszylinder 17 mit vollem Druck, während die Nebenpumpe 2 über die Leitung 7 und die   Ringkanäle   12 und 13 drucklos in den Behälter 5 fördert. 
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> "Senken" (Fig. 3)mittel-Fördereinrichtung, einem Steuergerät, einem Arbeitszylinder und einer Drosseleinrichtung zum Aufrechterhalten eines begrenzten Drucks im Arbeitszylinder, dadurch gekennzeichnet, dass von der Fördereinrichtung zwei voneinander getrennte Druckleitungen (6,7) ausgehen, wovon eine mit einer ersten Flüssigkeitsmenge beschickt und mit der Drosseleinrichtung (18) sowie dem Arbeitszylinder (17) verbindbar, und die andere mit einer zweiten Fltissigkeitsmenge beschickt und mit dem Arbeitszylinder (17) und/oder einem Rücklauf verbindbar ist.
    2. Hydraulische Krafthebeanlage nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Flüssigkeitsmenge kleiner als die zweite ist.
    3. Hydraulische Krafthebeanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Druck- mittel-Fördereinrichtung aus zwei selbständig fördernden Pumpen (1, 2) verschiedener Leistung besteht, wobei an die eine Pumpe (2) die mit der Drosseleinrichtung (18) verbindbare Druckleitung und an die andere Pumpe (1) mit vorzugsweise grösserer Leistung die andere Druckleitung angeschlossen ist.
    4. Hydraulische Krafthebeanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung aus einer Hauptpumpe (21) und einer nachgeschalteten hydraulisch betriebenen Verteilerpumpe (22) besteht, die Anschlüsse für die zwei voneinander getrennten Druckleitungen (6,7) hat.
    5. Hydraulische Krafthebeanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung aus einer Pumpe (23) mit einem innerhalb dieser Pumpe abgezweigten Nebenkreis besteht, und dass an den Nebenkreisanschluss dieser Pumpe die mit der Drosseleinrichtung verbindbare Druckleitung (7), an den Hauptanschluss die andere Druckleitung (6) angeschlossen ist.
    6. Hydraulische Krafthebeanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5 mit einem Steuergerät, das Anschlüsse für den Flüssigkeitsbehälter, die Drosselanordnung und den Arbeitszylindei hat, dadurch gekennzeichnet, dass am Steuergerät (8) zwei weitere, jeweils mit einem Steuerraum (Ringkanal 9, 12) verbundene Anschlüsse für die beidengetrenntenDruckleitungen (6, 7) angebracht sind, und dass je nach Stel lung des Steuergliedes des Gerätes einer dieser Steuerräume (12) mit dem Anschluss für die Drosseleinrichtung (18), für den Flüssigkeitsbehälter (5) oder für den Arbeitszylinder (17) und der andere Steuerraum (9) mit dem Anschluss für den Arbeitszylinder (17) oder für den Flüssigkeitsbehälter (5) verbunden ist.
    7. Hydraulische Krafthebeanlage nach Anspruch 6, daduich gekennzeichnet, dass in einer Stellung des Steuergerätes beide Steuerräume (9,12) mit dem Anschluss für den Arbeitszylinder (17) verbunden sind.
AT530659A 1958-08-27 1959-07-20 Hydraulische Krafthebeanlage, insbesondere an landwirtschaftlichen Fahrzeugen AT211590B (de)

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