AT207488B - Zur Fußbodenpflege geeignete, zum Versprühen unter Druck anwendbare Mischung - Google Patents

Zur Fußbodenpflege geeignete, zum Versprühen unter Druck anwendbare Mischung

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AT207488B AT134659A AT134659A AT207488B AT 207488 B AT207488 B AT 207488B AT 134659 A AT134659 A AT 134659A AT 134659 A AT134659 A AT 134659A AT 207488 B AT207488 B AT 207488B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Zur Füssbodenpflege geeignete, zum   Versprühen   unter Druck anwendbare Mischung 
Es wurde gefunden, dass man eine zur Fussbodenpflege sehr gut geeignete, zum Versprühen unter
Druck anwendbare Mischung erhält, wenn man ein Gemisch von Wachsen bzw. wachsartigen Stoffen mit   Lösungs- bzw.   Dispergiermitteln verflüssigt und diese Mischung mit Treibmitteln versetzt, wobei für die
Zusammensetzung des Präparates folgende Bedingungen gelten :
Die Wachse bzw. wachsartigen Stoffe sind fest, können aber auch zum Teil flüssig sein, sie   mUssen     5 - 150/0   des Totalgewichts des Fertigpräparates ausmachen und aus einer Mischung bestehen, die minde- stens zwei Stoffe aus den nachfolgenden Stoffgruppen enthält :

   a) Ester aus gesättigten und ungesättigten aliphatischen, aromatischen und alicyclischen Mono- und
Polycarbonsäuren mit mindestens 10 Kohlenstoffatomen, und aus gesättigten und ungesättigten aliphatischen, aromatischen und alicyclischen, einwertigen und mehrwertigen Alkoholen mit mindestens 2 Koh- lenstoffatomen ; b) freie, gesättigte und ungesättigte aliphatische Mono- und Polycarbonsäuren mit mindestens 10 Kohlenstoffatomen ; c) aliphatische Säureamide mit Schmelzpunkten von über 200C ; d) bei Zimmertemperatur bzw.   20 C   feste Kohlenwasserstoffe ; e) Halogenderivate von bei Zimmertemperatur bzw.   200C   festen Kohlenwasserstoffen und f) Organo-Silicium-Verbindungen. 



   Die   Lösungs- bzw.   Dispergiermittel müssen in einer Menge von 25 bis 75% des Totalgewichts im Fertigprodukt enthalten sein und aus Verbindungen bzw. Mischungen aus den Stoffgruppen der bei Zimmertemperatur bzw. 200 flüssigen, aliphatischen, alicyclischen und aromatischen Kohlenwasserstoffe und ebensolcher Halogenderivate von niedermolekularen Kohlenwasserstoffen bestehen. Die Treibmittel endlich müssen 20 - 60% des Totalgewichts des Fertigpräparates ausmachen. 



   Im einzelnen ist zu diesen 3 Stoffgruppen folgendes auszuführen : Wachse bzw. wachsartige Stoffe : Von den unter a) definierten Estern lassen sich vorzugsweise natürliche und synthetische Wachse und Harze, wie Ester von hochmolekularen aliphatischen Carbonsäuren mit hochmolekularen Alkoholen, verwenden, ferner natürliche oder modifizierte natürliche Harze und Wachse. - Als unter b) erwähnte Carbonsäuren lassen sich vorzugsweise Stearinsäure, Ölsäure und andere aliphatische   Fettsäuren   verwenden. Von den unter c) genannten Säureamiden lassen sich als Beispiel Säureamide höherer aliphatischer Fett-   säuren anführen. - Die   unter d) genannten, bei Zimmertemperatur bzw.   200C   festen Kohlenwasserstoffe umfassen hochmolekulare Paraffine,   z.

   B.   das bei zirka   WC   schmelzende Handelsprodukt. - Als Halogenderivate von bei Zimmertemperatur bzw.   200C   festen Kohlenwasserstoffen e) kommen   z. B.   chlorierte Paraffine mit einem Gehalt von 10 bis 50% Chlor in Frage. - Die unter f) unter der Bezeichnung Organo-Silicium-Verbindungen zusammengefassten Produkte sind   z. B. Silikonöle   mit einer Viskosität von 300 bis 1000 Centistokes bei   25 C.   



   Als Lösungsmittel lassen sich vorzugsweise bei Zimmertemperatur bzw.   200C   flüssige Kohlenwasserstoffe und ihre halogenierten Derivate, sowie Mischungen derselben verwenden, die die unter   a - f   aufgeführten Stoffe ganz oder teilweise zu lösen oder zu dispergieren   vermögen,   insbesondere Terpentinöl, ein zwischen 150 und   2600C siedendes   Gemisch aliphatischer Kohlenwasserstoffe usw. 

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   Als Treibmittel kommen bei Zimmertemperatur bzw.   200C   gasförmige Kohlenwasserstoffe in Frage, sowie halogenierte Derivate von Kohlenwasserstoffen und Mischungen derselben. wie z. B. Butan, Tri-   chlormonofluormethan,   Dichlordifluormethan usw. 



   Als wichtig ist noch folgendes zu erwähnen : Die Mischung der oben definierten, bei Zimmertemperatur bzw. 200 festen, flüssigen oder gasförmigen Ausgangsprodukte besteht zur Hauptsache aus einer Lösung der festen und gasförmigen Produkte in den flüssigen Anteilen ; teilweise sind aber die festen Anteile als solche im flüssigen Teil dispergiert. Es wurde nun gefunden, dass es gelingt, Verstopfungen des Aerosolbombenventils zu vermeiden und ein einheitliches Gemisch zu versprühen, wenn die Zusammensetzung der erfindungsgemäss herstellbaren Mischungen so gewählt wird, dass das spezifische Gewicht der flüssigen Phase bei Zimmertemperatur. bzw.   200C   innerhalb   :     5%   dem spezifischen Gewicht des suspendierten Anteils der festen Bestandteile entspricht. 



   Die folgenden Beispiele erläutern einige typische Ausführungsformen der erfindungsgemässen Mischung, ohne den Umfang des Patentes darauf zu beschränken. Teile bedeuten Gewichtsteile. 



     Beispiel l : Es   werden folgende Bestandteile verwendet   : 1, 64   Teile eines Kohlenwasserstoffgemisches, bestehend vorwiegend-aus Isoparaffinen, Normalparaffinen und Naphthenkohlenwasserstoffen vom Molekulargewicht 600 - 900 und einem Schmelzpunkt von zirka 88 C, sowie einer Penetration von 2/7 gemäss Definition der ASTM (Am.

   Soc. for Testing Materials), 0,22 Teile eines Kohlenwasserstoffgemisches der obigen Zusammensetzung, aber mit einem Schmelzpunkt von zirka   730C   und einer Penetration 
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 kohlen,   l.   07 Teile eines synthetischen Esters der Montansäure mit Äthylenglycol, 4, 75 Teile Paraffin mit einem Schmelzpunkt von 52 bis   54 C,   20, 64 Teile   Terpentinöl,     30, 79   Teile einer zwischen 180 und   220 C   siedenden Petrolfraktion, 0, 54 Teile Geruchstoff. 



   Die obigen Bestandteile werden ineinander gelöst. wenn nötig unter Erwärmen auf   50 C.   Von dieser Lösung werden 60 Teile in eine Aerosolbombe gefüllt und entweder im   Kälteverfahren   40 Teile Dichlordifluormethan zugegeben, oder die gleiche Menge Treibmittel durch das aufgesetzte Ventil eingepresst. 



  Die so hergestellte Aerosolbombe lässt sich vorzüglich zum Bohnern von Fussböden aller Holzarten, sowie von Steinfliesen und Keramikplatten verwenden. 



   Beispiel 2 : Folgendes sind die Bestandteile : 1. 83 Teile eines Kohlenwasserstoffgemisches, bestehend vorwiegend aus Isoparaffine, Normalparaffinen und Naphthenkohlenwasserstoffen vom Molekulargewicht   600 - 900   und einem Schmelzpunkt von zirka   88 C,   sowie einer Penetration nach ASTM von 2/7, 0, 26 Teile eines Kohlenwasserstoffgemisches der obigen Zusammensetzung, aber mit einem Schmelzpunkt von zirka   730C   und einer Penetration nach ASTM von 25/35, 0, 39 Teile eines synthetischen Esters der Montansäure mit hochmolekularen Alkoholen, 1, 20 Teile eines synthetischen Esters der   Momansäure   mit Äthylenglykol, 5, 30 Teile Paraffin mit einem Schmelzpunkt von 52 bis   54 C,   16, 11 Teile Terpentinöl, 34, 04 Teile einer zwischen 180 und 2200C siedenden Petrolfraktion, 0,

   60 Teile Geruchstoff, 0,27 Teile eines schwer flüchtigen Silikonöls mit einer Viskosität von 500 cSt. bei   250C   und einem spezifischen Gewicht von 0, 97 bei   250C.   



   60 Teile dieser Mischung werden wie in Beispiel 1 mit 40 Teilen Dichlordifluormethan oder einem Gemisch von je   50%   Trichlormonofluormethan und Dichlordifluormethan in ein Aerosolbombengefäss abgefüllt. Das Präparat hat die gleichen Eigenschaften wie die in Beispiel 1 angeführte Mischung. 



   Beispiel 3 : Bestandteile : 1, 53 Teile eines Kohlenwasserstoffgemisches, bestehend vorwiegend aus Isoparaffine, Normalparaffinen und Naphthenkohlenwasserstoffen vom Molekulargewicht 600 - 900   und einem Schmelzpunkt von zirka 88 C, sowie einer Penetration nach ASTM von 2/7, 0, 35 Teile   eines Kohlenwasserstoffgemisches der obigen Zusammensetzung, aber mit einem Schmelzpunkt von zirka   73 C   und einer Penetration nach ASTM von 25/35, 0, 60 Teile eines synthetischen Esters der Montansäure mit hochmolekularen Alkoholen,   1. 80   Teile eines   synthetischen Esters der Montansäure mit Äthylenglycol,   4, 70 Teile Paraffin mit einem Schmelzpunkt von 52 bis   54 C,     16. :

   1, 1   Teile Terpentinöl, 34, 04 Teile 
 EMI2.2 
 
60schwerflüchtigen Silikonöls mit einer Viskosität von 500 cSt. bei   250C   und einem spezifischen Gewicht von 0, 97 bei   250C.   



   60 Teile der obigen Mischung werden, wie in Beispiel 1 beschrieben, mit 40 Teilen Butan zur Aerosolbombe verarbeitet. Diese stellt ein zur Fussbodenpflege vorzüglich geeignetes Mittel dar. 



   Beispiel 4 : Bestandteile : 0, 59 Teile eines Kohlenwasserstoffgemisches, bestehend vorwiegend aus Isoparaffinen, sowie Normalparaffinen und Naphthenkohlenwasserstoffen vom Molekulargewicht   600 - 900   und einem Schmelzpunkt von zirka   730C   und einer Penetration nach ASTM von 25/35. 



    2, 53   Teile eines Kohlenwasserstoffgemisches der obigen Zusammensetzung, aber mit einem Schmelz- 

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AT134659A 1958-02-20 1959-02-20 Zur Fußbodenpflege geeignete, zum Versprühen unter Druck anwendbare Mischung AT207488B (de)

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