AT207214B - Verfahren zum Herstellen eines Nippels - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines Nippels

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AT207214B
AT207214B AT741957A AT741957A AT207214B AT 207214 B AT207214 B AT 207214B AT 741957 A AT741957 A AT 741957A AT 741957 A AT741957 A AT 741957A AT 207214 B AT207214 B AT 207214B
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Max Hirsch
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Max Hirsch
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  Verfahren zum Herstellen eines   hippel   
Gegenstand vorliegender Erfindung ast ein Verfahren zum Herstellen eines Nippels, z. B. eines Ra- diatorennippels mit nach innen vorspringenden,   lärigsverlaufenden   Stegen zum Angriff eines Werkzeuges, welche Stege kürzer sind als die Länge des Nippels und mit zwei auf der   Aussenfläche   gegen die Mitte hin erzeugten gegenläufigen Gewinden. 



   Gemäss einem bekanntgewordenen   verfahrenzurHerstellungvcnRadiatorennippenwird Bandeisen in   der Walzrichtung zu einem zylindrischen Körper gebogen und an den Stosskanten verschweisst, nachdem aus ihm vorher die zum Angriff des Schlüsselwerkzeuges dienenden Stege herausgedrückt worden sind. 



  Anschliessend wird der zylindrische Körper mit Aussengewinde versehen. 



   In einer Ausführungsform des bekannten Verfahrens werden die nach innen herausgebogenen Stege vor dem Gewindeschneiden durch Ausschweissen völlig ausgefüllt. 



   Demgegenüber ist das Verfahren gemäss vorliegender Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass auf eine Nuten aufweisende Matrize eine hülse aufgeschoben wird und in dieser mittels eines den Nuten angepassten Stempels durch einen Stanzvorgang über einen Teilbereich der Hülsenwandstärke unter Erzeugung von Nuten nach innen vorstehende Stege mit in Längsrichtung der Hülse verlaufenden, ebenen Sei-   tenflächen   und in den unverformten Mantelteil der   Hulse   verlaufend übergehenden Enden erzeugt und hierauf die Gewinde in die Aussenfläche der Hülse eingearbeitet werden. 



   Grundsätzlich unterscheidet sich somit das vorbekannte Verfahren vom erfindungsgemässen Verfahren darin, dass bei ersterem von Bandeisen ausgegangen wird, während beim letzteren zur Herstellung von Radiatorennippeln von Rohren in Längen von zirka 6 m ausgehend diese zuerst in Stücke von   20 - 30   mm Länge abgeschnitten und in diese Rohrstücke die Stege eingepresst werden. Es ist dies ein gegenüber dem vorbekannten Verfahren wesentlich einfacheres Verfahren, da das Schneiden und Biegen des Bandeisens und das Schweissen für jedes einzelne Stück in den oben angegebenen Längen viel mehr Arbeit erfordert als die Herstellung des ganzen Rohres. 



   Das Schneiden der einzelnen Nippelstücke vom Rohr kann beim   erfindungsgem ssenVerfahrenauf   Automaten vorgenommen werden und das Einpressen der Stege kann ebenfalls in einem Arbeitsgang halboder vollautomatisch erfolgen. Das Schneiden der Gewinde erfolgt hierauf in einer Weise, die es erlaubt, die durch das Einpressen der Stege entstehenden Vertiefungen zu überbrücken, so dass ein Ausfüllen dieser Vertiefungen durch Schweissen, wie dies beispielsweise beim vorbekannten Verfahren vorgesehen ist, entfällt. 



   Die beiliegende Zeichnung zeigt schematisch eine beispielsweise Ausführungsform eines Werkzeuges zur Ausführung des erfindungsgemässen Verfahrens sowie einen nach diesem Verfahren hergestellten Nippel. 



   Fig. l zeigt einen Stempel und eine Matrize, welche sich zur Ausführung des   erfindungsgemässen   Verfahrens eignen. Fig. 2 ist ein Querschnitt durch eine Hülse in welchem mit Hilfe des Werkzeuges nach Fig.   l   bereits die Längsrippen gebildet wurden, und Fig. 3 schliesslich, ist eine perspektivische, teilweise-geschnittene Ansicht eines nach dem   erfindungsgemässen   Verfahren hergestellten Nippels. 



     Li   der Zeichnung sind gleiche Teile durchwegs mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet. 



   In Fig.   l   bezeichnet 2 einen Stempel welcher mit einer Matrize 3 zusammenwirkt, die A usnehmungen 4 besitzt. Der Stempel und die Ausnehmungen 4 besitzen eine längliche Form, so dass sie in eine auf die Matrize aufgeschobene Hülse 6, welche als Ausgangsmaterial zur Herstellung des gewünschten Nip- 

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 pels   dient : Längsrippen   5 (Fig. 2) gestaucht werden. 



   Der Stempel 2 und die Ausnehmungen 4 der Matrize besitzen Merkmale, dank welcher einerseits durch   Kümpeln   oder Treiben ein progressiver Übergang der Enden der Rippen auf die nicht deformierten
Teile der Hülse 6 und anderseits durch Scheren das Stauchen der Rippe in solcher Weise gestattet ist, dass die Seitenflächen derselben eben sind. 



   Die Ausnehmungen 4 der Matrize sind über deren ganze Länge nicht unterbrochen und der Stempel 2 weist eine Breite auf, die nur um einige Zehntelmillimeter geringer ist als die Breite der Ausnehmungen 4 wodurch ein Scheren auftritt, durch welches eine Rippe mit absolut ebenen Seitenflächen erzeugt wird. 



  Diese können somit als Anschläge für ein Werkzeug dienen, um den Nippel in die zu verbindenden Rohrelemente einzuschrauben. 



   Der Nippel ist an seiner Aussenseite in bekannter Weise mit Gewinden 8 und 9 (Fig. 3) versehen, wobei eines dieser Gewinde ein Linksgewinde und das andere ein Rechtsgewinde ist. 



   Obschon an den Stellen 10 sehr wenig Material verbleibt, sind die Rippen 5 dennoch imstande, grosse seitliche Beanspruchungen aufzunehmen, da sie an ihren progressiv auf die nicht deformierten Teile der Hülse übergehenden Stellen praktisch die Dicke der ursprünglichen Hülse 6 beibehalten haben. 



   Statt mit parallelen Seitenflächen 7, wie in den Fig. 2 und 3 dargestellt, könnten die Rippen des er-   findungsgemä. len   Nippels mit ebenen Seitenflächen gebildet werden, welche gegen das Innere des Nippels hin schwach konvergieren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zum Herstellen eines Nippels, z. B. eines Radiatorennippels mit nach innen vorspringenden, längs verlaufenden Stegen zum Angriff eines Werkzeuges, welche Stege kurzer sind als die Länge des Nippels und mit zwei auf der Aussenfläche gegen die Mitte hin erzeugten, gegenläufigen Gewinden, dadurch gekennzeichnet, dass auf eine Nuten (4) aufweisende Matrize (3) eine Hülse (6) aufgeschoben wird und in. dieser mittels eines den Nuten angepassten Stempels (2) durch einen Stanzvorgang über einen Teilbereich der Hülsenwandstärke unter Erzeugung von Nuten nach innen vorstehende Stege mit in Längsrichtung der Hülse verlaufenden ebenen Seitenflächen und in den unverformten Mantelteil der Hülse verlaufend übergehenden Enden erzeugt und hierauf die Gewinde in die Aussenfläche der Hülse eingearbeitet werden.
AT741957A 1956-11-17 1957-11-15 Verfahren zum Herstellen eines Nippels AT207214B (de)

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