<Desc/Clms Page number 1>
Hydraulische Wippeinrichtung für den Chargierschwengel von
Muldenchargierkr anen
Bei den bekannten Wippeinmichtungen für Muldemhargierkrane, Chargiefmaschinen und Blockeinsetzkrane wird der Chargierschwengel durch Federsätze abgefedert oder durch Stossdämpfer abgedämpft.
EMI1.1
bens zwecks Erzielung einer Stossdämpferwirkung bei Stössen von oben oder unten auf die Mulde noch freies
Spiel hat, so dass bei Auftreffen von solchen Stössen auf die Mulde das Druckmittel über in den Druck- mittelleitungen vorgesehene, durch Sicherheitsventile gesicherte Umgehungsleitungen der DruckmittelSteuerventile in den Druckmittelsammelbehälter zurückfliessen kann.
Die Erfindung ist beispielsweise in der Zeichnung dargestellt, die einen senkrecht geführten Schnitt durch die Säule, die Führerkabine, den Arbeitszylinder für den Wippantrieb, die Stossstange, den Chargierschwengel und seine Lagerung zeigt.
Durch die vorliegende Erfindung werden weder Federsätze noch Stossdämpfer benötigt, da in jeder Lage der Chargierschwengel bei einem Anprall von oben oder von unten auf die Mulde der hydraulische Arbeitszylinder als Stossdämpfer wirkt. Dadurch wird an Gewicht gespart und die räumlichen Verhältnisse können gunstiger gestaltet werden.
Der für das Wippen des Chargierschwengels 2 benötigte Arbeitszylinder 4 ist mit der Fahrerkabine 1 und der Kolben 5 des Arbeitszylinders 4 ist über die Kolbenstange 6 mit dem schwenkbaren Lagergehäuse 3 durch eine Bolzenverbindung verbunden. Der oberhalb und der unterhalb des Kolbens 5 befindliche Raum im Arbeitszylinder 4 ist durch die Anordnung der Druckmittelsteuerventile 7, 8 immer mit dem Druckmittel aufgefüllt. Ferner werden die Druckmittelsteuerventile 7. 8 durch die Endtaster 17, 18 so beeinflusst, dass sich eine automatisch gesteuerte Wippbewegung des Chargierschvrengels 2 ergibt, die jederzeit mittels eines Schalters durch den Kranführer unterbrochen oder in die andere Bewegungsrichtung umgeschaltet werden kann.
Ausserdem wird der Hub des Kolbens 5 im Arbeitszylinder 4 in der unteren und oberen Endstellung nicht ausgenützt ; dadurch ist es möglich, auch bei einem Anprall auf die obere bzw. untere Seite der Mulde in den beiden Endstellungen des Chargierschwengels 2 die dabei entstehende Stosskraft zu vermindexn bzw. zu vernichten. Die beiden Endtaster 17, 18 werden bei einer Überschreitung der unteren bzw. oberen Stellung des Chargierschwengels 2 durch die Anordnung eines federnden Anschlags 16 nicht beschädigt. Durch die Anordnung der Sicherheitsventile 7,8 wird der bei einem Anprall auf die obere oder untere Seite der Mulde 1m Arbeitszylinder 4 entstehende Überdruck in den zulässigen Grenzen gehalten.
Bei einem Anprall auf die untere Seite der Mulde in der oberen Endstellung des Chargierschwengels 2 wird der Kolben 5 durch das schwenkbare Lagergehäuse 3 über die Kolbenstange 6 nach unten gedrückt, so dass ein Überdruck im unterhalb des Kolbens 5 befindlichen Zylinderrraum entsteht, wodurch die Druckmittelleitungen 14, 11 vom Druckmittelsteuerventil 8 abgesperrt werden und das vom Kolben 5 aus dem
EMI1.2
die Umgehungsleitung 15 in den Druckmittelsammelbehälter zurückfliessen. Bei einem Anprall auf die obere Seite der Mulde in der oberen Endstellung des Chargierschwengels 2 wird der Kolben 5 durch das schwenkbare Lagergehäuse 3 über die Kolbenstange 6 nach oben gedrückt, so dass ein Überdruck im oberhalb des Kolbens 5 befindlichen Zylinderraum entsteht, wodurch die Druckmittelleitungen 12,
11 vom
<Desc/Clms Page number 2>
Druckmittelsteuerventil 7 abgesperrt werden und das vom Kolben 5 aus dem Arbeitszylinder 4 verdrängte Druckmittel kann über die Druckmittelleitung 12, das Sicherheitsventil 9, die Umgehungsleitung 13 in den Druckmittelsammelbehälter zurückfliessen. Bei einem Anprall auf die untere oder obere Seite der Mulde in der unteren Endstellung des Chargierschwengels 2 bzw.
zwischen der unteren und der oberenEndstellung des Chargierschwengels 2 kann das vom Kolben 5 aus dem Arbeitszylinder 4 verdrängte Druckmittel in der bereits beschriebenen Weise wieder in den Druckmittelsammelbehälter zurückfliessen. Durch die Anordnung der Druckmittelsteuerventile 7,8, der Sicherheitsventile 9,10 und der Umgehungsleitungen 13, 15 kann natürlich die bei einem Anprall auf die obere bzw. die untere Seite der Mulde entstehende Stosskraft, gleichgültig ob der Chargierschwengel 2 ruhig steht oder während der Wippbewegung des Chargierschwengels 2, vermindert bzw. vernichtet werden.
Das dargestellte Beispiel kann selbstverständlich konstruktiv abgewandelt werden, ohne dass der Rahmen der Erfindung verlassen wird.