AT206909B - Hydraulische Wippeinrichtung für den Chargierschwengel von Muldenchargierkranen - Google Patents

Hydraulische Wippeinrichtung für den Chargierschwengel von Muldenchargierkranen

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AT206909B
AT206909B AT501658A AT501658A AT206909B AT 206909 B AT206909 B AT 206909B AT 501658 A AT501658 A AT 501658A AT 501658 A AT501658 A AT 501658A AT 206909 B AT206909 B AT 206909B
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AT
Austria
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pressure medium
trough
charging
cranes
piston
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Application number
AT501658A
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English (en)
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Walter Traxler
Original Assignee
Walter Traxler
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Hydraulische Wippeinrichtung für den Chargierschwengel von
Muldenchargierkr anen 
Bei den bekannten   Wippeinmichtungen für Muldemhargierkrane, Chargiefmaschinen   und Blockeinsetzkrane wird der Chargierschwengel durch Federsätze abgefedert oder durch Stossdämpfer abgedämpft. 
 EMI1.1 
 bens zwecks Erzielung einer Stossdämpferwirkung bei Stössen von oben oder unten auf die Mulde noch freies
Spiel hat, so dass bei Auftreffen von solchen   Stössen   auf die Mulde das Druckmittel über in den Druck- mittelleitungen vorgesehene, durch Sicherheitsventile gesicherte   Umgehungsleitungen   der DruckmittelSteuerventile in den Druckmittelsammelbehälter   zurückfliessen   kann. 



   Die Erfindung ist beispielsweise in der Zeichnung dargestellt, die einen senkrecht geführten Schnitt durch die Säule,   die Führerkabine,   den Arbeitszylinder für den Wippantrieb, die   Stossstange,   den Chargierschwengel und seine Lagerung zeigt. 



   Durch die vorliegende Erfindung werden weder Federsätze noch Stossdämpfer benötigt, da in jeder Lage der Chargierschwengel bei einem Anprall von oben oder von unten auf die Mulde der hydraulische Arbeitszylinder als Stossdämpfer wirkt. Dadurch wird an Gewicht gespart und die räumlichen Verhältnisse   können gunstiger   gestaltet werden. 



   Der für das Wippen des Chargierschwengels 2 benötigte Arbeitszylinder 4 ist mit der Fahrerkabine 1 und der Kolben 5 des Arbeitszylinders 4 ist über die Kolbenstange 6 mit dem schwenkbaren Lagergehäuse 3 durch eine Bolzenverbindung verbunden. Der oberhalb und der unterhalb des Kolbens 5 befindliche Raum im Arbeitszylinder 4 ist durch die Anordnung der Druckmittelsteuerventile 7, 8 immer mit dem Druckmittel aufgefüllt. Ferner werden die Druckmittelsteuerventile 7. 8 durch die Endtaster 17, 18 so beeinflusst, dass sich eine automatisch gesteuerte Wippbewegung des Chargierschvrengels 2 ergibt, die jederzeit mittels eines Schalters durch den Kranführer unterbrochen oder in die andere Bewegungsrichtung umgeschaltet werden kann.

   Ausserdem wird der Hub des Kolbens 5 im Arbeitszylinder 4 in der unteren und oberen Endstellung nicht ausgenützt ; dadurch ist es möglich, auch bei einem Anprall auf die obere bzw. untere Seite der Mulde in den beiden Endstellungen des Chargierschwengels 2 die dabei entstehende Stosskraft zu   vermindexn   bzw. zu vernichten. Die beiden Endtaster 17, 18 werden bei einer Überschreitung der unteren bzw. oberen Stellung des Chargierschwengels 2 durch die Anordnung eines federnden Anschlags 16 nicht beschädigt. Durch die Anordnung der Sicherheitsventile 7,8 wird der bei einem Anprall auf die obere oder untere Seite der Mulde   1m   Arbeitszylinder 4 entstehende Überdruck in den zulässigen Grenzen gehalten. 



   Bei einem Anprall auf die untere Seite der Mulde in der oberen Endstellung des Chargierschwengels 2 wird der Kolben 5 durch das schwenkbare Lagergehäuse 3 über die Kolbenstange 6 nach unten gedrückt, so dass ein   Überdruck im unterhalb   des Kolbens 5   befindlichen Zylinderrraum entsteht, wodurch   die Druckmittelleitungen 14, 11 vom Druckmittelsteuerventil 8 abgesperrt werden und das vom Kolben 5 aus dem 
 EMI1.2 
 die Umgehungsleitung 15 in den Druckmittelsammelbehälter   zurückfliessen.   Bei einem Anprall auf die obere Seite der Mulde in der oberen Endstellung des Chargierschwengels 2 wird der Kolben 5 durch das schwenkbare Lagergehäuse 3 über die Kolbenstange 6 nach oben gedrückt, so dass ein Überdruck im oberhalb des Kolbens 5 befindlichen Zylinderraum entsteht, wodurch die Druckmittelleitungen 12,

   11 vom 

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 Druckmittelsteuerventil 7 abgesperrt werden und das vom Kolben 5 aus dem Arbeitszylinder 4 verdrängte Druckmittel kann über die Druckmittelleitung 12, das Sicherheitsventil 9, die Umgehungsleitung 13 in den   Druckmittelsammelbehälter     zurückfliessen.   Bei einem Anprall auf die untere oder obere Seite der Mulde in der   unteren Endstellung des Chargierschwengels   2 bzw.

   zwischen der unteren und der oberenEndstellung des Chargierschwengels 2 kann das vom Kolben 5 aus dem Arbeitszylinder 4 verdrängte Druckmittel in der bereits beschriebenen Weise wieder in den   Druckmittelsammelbehälter     zurückfliessen.   Durch die Anordnung der   Druckmittelsteuerventile   7,8, der Sicherheitsventile 9,10 und der Umgehungsleitungen 13, 15 kann natürlich die bei einem Anprall auf die obere bzw. die untere Seite der Mulde entstehende Stosskraft, gleichgültig ob der Chargierschwengel 2 ruhig steht oder während der   Wippbewegung   des Chargierschwengels 2, vermindert bzw. vernichtet werden. 



   Das dargestellte Beispiel kann selbstverständlich konstruktiv abgewandelt werden, ohne dass der Rahmen der Erfindung verlassen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Hydraulische Wipp inrichtungfürden Chargierschwengel vonMuldenchargierkranen, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Druckzylinder (4) LL den Wippendstellungen des Kolbens (5) zwecks Erzielung einer Stossdämpferwirkung bei Stössen von oben oder unten auf die Mulde noch freies Spiel hat, so dass bei Auftreffen von solchen Stössen auf die Mulde das Druckmittel über in den Druckmittelleitungen (12, 14) vorgesehene, durch Sicherheitsventile (9, 10) gesicherte Umgehungsleitungen (13, 15) der Druckmittelsteuerventile (7,8) in den Druckmittelsammelbehälter zurückfliessen kann.
AT501658A 1958-03-22 1958-03-22 Hydraulische Wippeinrichtung für den Chargierschwengel von Muldenchargierkranen AT206909B (de)

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