AT205647B - Vorrichtung zum Heißverstrecken von Polyäthylenterephthalatfäden - Google Patents
Vorrichtung zum Heißverstrecken von PolyäthylenterephthalatfädenInfo
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Verrichtung zum Heissverstrecken von Polyäthylenterephthalatfäden
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un0, 047), Nickeleisen (X 20 = 0, 026) u. a.
An Hand der Zeichnung wird nachstehend eine beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgemä- ssen Vorrichtung näher beschrieben. Die Fig. 1 und 2 zeigen die Vorrichtung in Vorderansicht und Seitenansicht.
Der unverstreckte Faden gelangt von der Spinnspule 1 über ein Zuführorgan 2 zu der erfindungsgemassen Vorrichtung. Ein Teil derselben besteht aus einem mittels heisser Flüssigkeit oder Dampf beheizten Rohr 3, welches vorzugsweise aus Kupfer (\ 20 = 0, 94) besteht und z. B. mit Diphenyldampf von 1650 beheizt wird. Das Rohr hat eine lichte Weite von etwa 35 mm. Auf dieses Rohr ist ein rechteckig geformter Metallblock 4 von guter Wärmeleitfähigkeit, ebenfalls aus Kupfer (X20= 0, 94), aufgeschweisst, dessen Abmessungen 65 x 55 x 27 mm betragen. In den Metallblock sind an einer Seite zwei
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Stiftes hat grössereh Durchmesser.
Der Streckstift, der mit einer mattverchromten, dünnen Hülse ummantelt ist, weist wegen des verhältnismässig geringen Querschnittes an der Wärmeübertragungsstelle eine Oberflächentemperatur von 1040 auf. Der als Fixierstift bezeichnete zweite Metallstift 6 weist einen gleichbleibenden Querschnitt von 805 rnm2 auf, der dem Querschnitt des ihm gegenüberliegenden dickeren Teiles des Streckstiftes entspricht. Dieser Stift, der auch mit einer dünnen, mattverchromten, auswechselbaren Hülse versehen ist, hat die gleiche Temperatur, die auch der aus Kupfer bestehende Metallblock aufweist, dessen Beheizung auf eine gewünschte Fixiertemperatur eingestellt werden kann.
Diese Temperatur beträgt in vorliegendem Fall 1560.
Dieses Ergebnis wird auch dadurch beeinflusst, dass der Stift 5 aus Eisen (ì 20 = 0, 14) und der Stift 6 aus Kupfer (X 20 = 0, 94) besteht.
Der von der Spinnspule mit geringer Geschwindigkeit zugeführte, unverstreckte Faden umschlingt zunächst ein-bis zweimal den Streckstift 5, dessen Temperatur 104 beträgt, und wird von dort zu dem höher angeordneten und höher (auf 156 ) erhitzten Fixierstift 6 geleitet, so dass durch die Streckorgane eine Verstreckung um 370% bewirkt wird. Am Fixierstift selbst findet noch eine geringe Nach Verstreckung des Fadens statt, wodurch der Kochschrumpf des Fadens von 18% auf etwa 5, 7'10 reduziert wird. Der verstreckte Faden wird durch die Abzugsorgane 7 laufend nach unten abgezogen und in üblicher Weise aufgespult.
Bei Verwendung der gleichen Anordnung kann die Temperatur des Diphenyl-Dampfes z. B. auf 2000 gehalten werden. Die Temperatur des aus Eisen bestehenden Streckstiftes beträgt dann 1250, die Temperatur des aus Kupfer bestehenden Fixierstiftes 1870. Besteht in diesen Falle der Streckstift aus Chromstahl (^ 20 = 0, 047), dann beträgt die Temperatur dieses Stiftes 105 . Bei der gleichen Anordnung, jedoch bei einer Dampf-Temperatur von 2200, beträgt die Temperatur des aus Kupfer bestehenden Fixierstiftes 2020 und des aus Eisen bestehenden Streckstiftes 132 . Wenn der Streckstift aus V4A-Stahl besteht, beträgt seine Temperatur nur 85 .
Auf Grund dieser Übersicht hat man es in der Hand, verschiedenartige Temperaturkombinationen anzuwenden. Die einmal eingestellte Temperatur kann man innerhalb eines sehr engen Bereiches wäh- rend einer langen Zeit konstant halten.
Die Temperaturdifferenz wird in erster Linie dadurch bewirkt, dass das Verhältnis der Querschnitte des Fixierstiftes und des Streckstiftes an der Wärmeübertragungsstelle zwischen Metallstift und Metallblock in einem Bereich von 1 : 1 bis 200 : l verschieden ausgebildet werden kann, wodurch ein weiter Temperaturbereich beherrscht wird.
Eine weitere Möglichkeit, Temperaturdifferenzen zu steuern, besteht darin, dass für den Streckstift und für den Fixierstift Metalle mit unterschiedlichem Wärmeleitvermögen verwendet werden.
Der Vorteil der erfindungsgemässen Vorrichtung besteht darin, dass man die zum Verstrecken notwendigen unterschiedlichen Temperaturen mit einfachen Mitteln sehr genau einhalten kann. Bei den bekannten Vorrichtung ist man gezwungen, die die Verstreckung sowie Fixierung bewirkenden Anordnungen gesondert zu beheizen, so dass jeweils für einen Verstreckungsvorgang zwei Heizquellen erforderlich sind, die getrennte Steuerorgane erfordern, was die Bauart umständlich macht. Die erfindungsgemässe Vorrichtung bringt eine grosse Vereinfachung der Heizeinrichtung mit sich.
Das gemeinsame, beheizte Rohr kann nämlich über 70 Streckenanordnungen tragen, welche also nur von einer einzigen Heizquelle b2-
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heizt werden und untereinander eine ausgezeichnete Temperaturübereinstimmung sowohl der Streckstifte als auch der Fixierstifte aufweisen, was einen wesentlichen Fortschritt gegenüber den üblichen Streckanordnungen darstellt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zum Heissverstrecken und Reduzieren des Schrumpfes von Polyäthylenterephthalatfäden mittels auf unterschiedliche Temperaturen erhitzter Stifte, die zwischen den die Verstreckung bewirkenden Zuführ-und Abzugsorganen angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, dass bei gemeinsamem Anschluss der Stifte (5,6) an einen heizbaren Metallblock (4) an der Stelle des Überganges der Wärme von dem Metallblock (4) auf die Stifte (5,6) der Fixierstift (6) einen bis zum Zweihundertfachen grösseren Querschnitt aufweist als der Streckstift (5).
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE205647X | 1957-04-10 |
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1958
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