AT205610B - Resonatorhohlraum-Magnetronröhre - Google Patents

Resonatorhohlraum-Magnetronröhre

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AT205610B
AT205610B AT593358A AT593358A AT205610B AT 205610 B AT205610 B AT 205610B AT 593358 A AT593358 A AT 593358A AT 593358 A AT593358 A AT 593358A AT 205610 B AT205610 B AT 205610B
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Description


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  Resonatorhohlraum-Magnetronröhre 
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 einem hohen Curiepunkt verwendet werden, es hat sich aber   ergbel1,   dass das unter dem Handelsnamen "Permendur" verkaufte Material, dessen Curiepunkt bei 9300 C liegt, ausserordentlich geeignet ist. Die Zusammensetzung dieses Materials ist   491o   Co,   21o   V und der Rest Eisen. 



   Die Erfindung wird an Hand der einen Querschnitt einer Magnetronröhre nach der Erfindung darstellenden Zeichnung näher erläutert. 



   In der Figur bezeichnet 10 den Anodenblock der   Magnetronrbhre   mit   einwärts   gerichteten   Anodenar-   men 9, zwischen denen die   Resonatorhchlräume   11 gebildet sind, rings um einen Anoden-Kathodenraum 8. Die Form der Anodenarme und der   Resonatorhoh1r ! tume   ist nicht wesentlich.   S0   können die Resonatorhohlräume kreiszylindrisch sein und durch einen engen Schlitz mit dem Anoden-Kathodenraum in Verbindung stehen. Die Anodenarme können auch flache Platten sein, oder die Resonatorhohlräume können von 
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 selnder   Anodensegmente   in Frage kommen. 



   Die Resonatorhohlräume 11 sind über die von den Polschuhep 13 und 14   begrenzten Endräume   miteinander gekoppelt. Der das Magnetfeld zwischen den Polschuhen erzeugende Magnet ist einfachheitshalber nicht dargestellt. Der obere Polschuh 14 hat noch einen Raum für die Aufnahme eines etwaigenAbstimmmechanismus. 



   Die mit 20 bezeichnete Kathode erstreckt sich in der Magnetronröhre durch die Bohrung 21 des Polschuhes 13 hindurch. Die Kathode wird vor einem Metallkonus 22 unterstützt, der gleichzeitig eine der   Glühstromzuführungendarstellt. Die andere Glühstromzuführungbesteht aus einem mittleren Stift 25,   der mit einem   Alundumblëckchen   26 gegenüber dem Kathodenkörper isoliert ist. 



   Der Glühfaden 27 ist mit dem Stift 25 und bei 35 direkt mit dem Kathodenkörper verbunden. 



   Der Emissionsteil der Kathode besteht aus einem porösen   Wolframkörper   30, der mit einem Bariumkalziumkarbonat getränkt ist, welches durch das Zusammenschmelzen eines Gemisches von Bariumkarbonat, Aluminiumoxyd und Kalziumkarbonat in einem   Molekularverhältnis   von 5 : 2 : 3 erzielt ist. Die Zylinderoberfläche 31 des Körpers 30 ist koaxial im Anodenblock 10 angeordnet. Auf die Enden des Körpers 30 sind zwei Molybdänzylinder 32, die je mit einem Endring 33 versehen sind, geschraubt. Die Endringe 33 erfüllen die Funktion des sogenannten Endringes der Kathode wegen ihres Einflusses auf die Form des Anoden-Kathodenfeldes. In Kombination mit Massnahmen zur Verhütung von Emission durch die Endringe 33 selbst wird   hiemit   die Elektronenemission auf den Raum 8 beschränkt.

   Die Zylinder 32 können, statt aus Molybdän, auch aus Tantal bestehen. In die Zylinder 32 sind die Kathoden-Unterstützung 23, welche gleichzeitig für die Ableitung durch Strahlung der beim   Elektrollenaufprall   auf der Kathode erzeugten Wärme dient,   unci ein   Strahler 34 geschraubt. 



   Mit 37 sind zwei Zylinderkörper aus dem weichmagnetischen   Material"Permendur"bezeichnet,   die mittels dreier radial verlaufender Vorsprünge 38 zwischen den mit Schraubengewinde versehenen   Katho -   denteilen geklemmt sind. Diese Verbindung ist so gewählt, damit die Zylinder 37 möglichst   kal. bleiben   und trotzdem genau axial gerichtet sind. Der mit 40 bezeichnete enge Spalt zwischen dem Kathodenkorper und den weichmagnetischen Schirmen dient als Wärmewiderstand und muss ausserdem verhüten, dass Barium aus dem Körper 30 auf die Aussenseite der Zylinder 37 gelangt und dort eine Emission herbeiführen könnte. Ein enger Spalt 41 trennt die Zylinder 37vonden Endringen 33.

   An Stelle der radialen Vorsprünge 38 kann gegebenenfalls auch ein vollständiger Ring gewählt werden, vorausgesetzt, dass er einen 
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 wirksamen Kathodenteiles, während der Aussendurchmesser dieser Zylinder kleiner ist als der der Endringe 33. Sowohl die Endringe 33 als auch die weichmagnetischen Zylinder 37 sind durch Einschmieren dieser Teile mit einer Suspension von Zirkonhydridpulver in einer   Ämylacetatlosung,   worauf durch Sintern im Vakuum bei etwa 11000 C eine gute Haftung entsteht, mit einer Schicht 44 aus emissionverhütendem Material, im vorliegenden Falle Zirkonium, bedeckt. Die Schicht ist dann verhältnismässig glatt und von gleichmässiger Stärke, was mit Rücksicht auf die vorgeschriebenen Toleranzen erwünscht ist. Die Stärke der Schicht 44 beträgt etwa 0, 25 mm. 



   Nach der Montage der Röhre wird die Kathode auf einer Temperatur von 11000 C aktiviert. Nach dieser Behandlung ergibt sich, dass der gewünschte Anodenstrom bereits bei einer Kathodentemperatur von 8500C erzielt werden kann. Bei dieser niedrigen Kathodentemperatur ist die Verdampfung von Barium aus der Kathode sehr gering, wobei unter anderem im Zusammenhang mit derZirkoniumschicht44 eine Emission durch andere Kathodenteile vermieden wird. Infolge des Vorhandenseins der Zylinder 37 ist das Ma- 
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 behalten. 



   Von einer bestimmten   Magnetronröhre   war der Durchmesser der Kathode 5, 4 mm. Die Bohrungen in den Polschuhen betrugen 11, 5 mm, der Aussendurchmesser der Zylinder 37 9, 5 mm, der Innendurchmesser   der Zylinder 377, 9   mm, derAussendurchmesser der Ringe 33   9, 9 mm,   die Breite des Schlitzes 40 0, 18 mm und die des Spaltes 41 0, 5 mm. Die Länge der wirksamen Kathodenfläche war 7, 9 mm und der Abstand   zwischen den Enden der Polschuhe 12, 7 mm. den Enden der Polschuhe 12,7 mm. 



  PATENTANSPRÜCHE-    
1.   Resonatorhohlraum-Magnetronröhre mit   eingebauten Polschuhen, in deren Innern sich die Enden einer kernaktivierten Kathode erstrecken, dadurch gekennzeichnet, dass die sich nicht zwischen den Ano- densegmenten befindenden Kathodenenden bis innerhalb der Polschuhe mit einem geringen Zwischenraum von Hüllen aus weichmagnetischem Material hoher Permeabilität umgeben sind, die mittels einer Unter- stützung geringen Querschnitts und mit hohem Wärmewiderstand mit den Kathodenenden verbunden sind, wobei der Curiepunkt des Materials dieser Hüllen über der Betriebstemperatur der Kathode liegt.

Claims (1)

  1. 2. Magnetronröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathode mit Eindringen mit einem grösseren Durchmesser als der der aktiven Oberfläche versehen ist, und die weichmagnetischen Hüllen einen grösseren Innendurchmesser als die aktive Kathodenfläche und einen kleineren Aussendurch- messer als die Endringe haben.
    3. Magnetronröhre nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Endringe und die weich- magnetischen Hüllen mit einem emissionsverhütenden Material, wie Zirkon, Titan oder Kohle, bedeckt sind.
AT593358A 1957-08-27 1958-08-25 Resonatorhohlraum-Magnetronröhre AT205610B (de)

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