AT205374B - Hydraulischer Stoßdämpfer - Google Patents

Hydraulischer Stoßdämpfer

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AT205374B
AT205374B AT116658A AT116658A AT205374B AT 205374 B AT205374 B AT 205374B AT 116658 A AT116658 A AT 116658A AT 116658 A AT116658 A AT 116658A AT 205374 B AT205374 B AT 205374B
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AT
Austria
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shock absorber
hydraulic shock
piston rod
absorber according
channel
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Application number
AT116658A
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English (en)
Inventor
Karl Gasselseder
Original Assignee
Wertheim Werke Ag
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Description


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  Hydraulischer Stossdämpfer 
Die Erfindung bezieht sichauf hydraulische Stossdämpfer, vorzugsweise jene zur Dämpfung der Schliessbewegung von Türen, z. B. solchen von Aufzugsanlagen, mit zwei Kolben auf einer gemeinsamen Kolbenstange in einem gemeinsamen Zylinder mit einer mittleren Trennungswand, die von der Kolbenstange durchsetzt wird, wobei die unmittelbar rechts und links der Trennungswand von dem rechten bzw. linken Kolben begrenzten Räume durch einen von einem Rückschlagventil bewachten   Rückströmkanal   verbunden sind. 



   Üblicherweise werden derartige   Stossdämpfer   in das Türblatt eingebaut und letzteres mit einem versetzten Drehpunkt angeschlagen. Beim Öffnen der Tür wird durch die versetzten Drehpunkte von Türangel und dem Gelenkkopf des Türschliessers die Drehbewegung der Türe in eine Längsbewegung der Funktionteile im Türschliesser umgesetzt. Es wird eine dem Dämpfer zugeordnete Spiralfeder gespannt und gleichzeitig tritt durch ein   Rückschlagventil die Dämpfungsflüssigkeit von einer Ölkammer   in die andere. Das Schliessen der Türe erfolgt selbsttätig durch die gespannte Feder.   Dole   gesteuerte   Schliessbewegung   wird dadurch erreicht, dass ein Kolben im Zylinder des Stossdämpfers ein gewisses Ölvolumen zu verdrängen hat. 



  Der einzige Kolben dieser Stossdämpfer ist an einer Schubstange befestigt und verursacht diese beiderseits des Kolbens ungleiche   Volumsverhälmisse.   Dieser Umstand hat zur Folge, dass der Grad der Dämpfung in einer Richtung gegenüber der andern verschieden ist. 



   Die vorliegende Erfindung hat es sich nun zur Aufgabe gestellt, diesen Nachteil zu beseitigen und   es wird dies dadurcherreicht. dass   die Druckflüssigkeit nur   i11   den beiden Räumen unmittelbar rechts und links der   Trennungswand   eingeschlossen ist. 



   Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden an Hand eines auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles nachstehend näher erläutert. 



   Die Fig. l zeigt im Längsschnitt einen Stossdämpfer nach der Erfindung und in Fig. 2 ist ein Schnitt längs der Linie   n-li   der Fig. l in vergrössertem Massstab dargestellt. 



   Den   rohrförmigen   Zylinder 1 des Dämpfers unterteilt eine Trennwand 2 in zwei Räume 3 und 4. In jedem dieser Räume ist je ein Kolben 5, 5'vorgesehen, die auf einer gemeinsamen Kolbenstange 6 befestigt sind. Die durch die Trennwand 2 unterteilten Räume 3, 4, welche die der Trennwand 2 zugekehr- 
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 wachten   Rückströmkanal   8 und einen einstellbaren   Dämpflmgskanal   9 miteinander verbunden. Im gezeigten Ausführungsbeispiel bildet den Rückströmkanal 8 eine axiale Bohrung der Kolbenstange 6, wobei die Bohrung durch eine Ventilkugel, welche eine Druckfeder gegen den   Einströmdruck   presst, verschlossen ist. 
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 die in   denDruckräumen   befindliche Druckflüssigkeit, z.

   B.   Öl,   nach Überwindung des Federdruckes aus dem Raume 4 in den Raum 3   strömen.   Wie bereits erwähnt, ist ein Dämpfungskanal 9 in der Trennwand 2 vorgesehen und die Fig. 2 zeigt eine Einrichtung zur Veränderung des Querschnittes dieses Kanals. Mit Hilfe eines elastischen deformierbaren Ventiltellers 10, auf dem der Bolzen einer Schraube 11 einwirkt, kann die Durchflussmenge eingestellt und eingeregelt werden. Neben diesem Dämpfungskanal ist indem gezeigten Ausführungsbeispiel ein. weiterer Dämpfungskanal 12 vorgesehen, der auf der Oberfläche der Kolbenstange 6 eingeschnitten ist und einen sich in Richtung des Weges des durch   den Rückströmkanal fliessenden.   Druckmittels verkleinernden Querschnitt aufweist. 



   Die Wirkungsweise des erfindungsgemässen Dämpfers ist folgende : Bewegen sich die Kolben in Rich- 

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 tung des Pfeiles 13, in Fig.   l',   so muss das Öl, da das Rückschlagventil 7 durch die durch die Feder angedrückte Kugel geschlossen ist, durch die Dämpfungskanäle 9 bzw. 12 entweicht. Da der Querschnitt zumindest   einer dieser Kanäle einregelbar ist, kann auch die Dauer dieses Entweichens entsprechend beein-   flusst werden. Anfangs wird, da die Nut 12 in der Kolbenstange 6 begrenzt ist, die Verzögerung kleiner sein (Vorverzögerung) und erst wenn nur mehr die Nut 9 in der Trennwand 2 wirksam ist, sich voll auswirken   (Endverzögerung).   Wird nun die Kolbenstange 6 mit den Kolben 5, 5'in die Gegenrichtung bewegt, strömt das Öl über das Rückschlagventil 7.

   Besonders vorteilhaft wirken sich die den Enden des Zylinders zugekehrten Luftpolster 14 und 15 auf die Dämpfung und Dichtung der Kolben aus. 



   Durch   die Änderungen des Querschnittes des D mpirungskanales 12 in der Kolbenstange   6 ist es aber auch möglich, mehrere   Verzögerungsstufen   entlang eines Kolbenhubes zu erreichen. Solange uer Querschnitt des Kanales 12 Null ist, ist die Verzögerung am grössten, also in jenem Bereiche, wo kein   Dämpfungska -   nal 12 in die Kolbenstange 6 eingeschnitten ist. Es kann somit der   Verzögerungsbereich   und der Grad der Verzögerung beliebig gewählt werden. 
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 ist auch geeignet, überall dort eingebaut zu werden, wo hydraulische Dämpfer in üblicher Weise Verwendung finden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
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 solchen von Aufzugsanlagen, mit zwei Kolben auf einer gemeinsamen Kolbenstange in einem gemeinsamen Zylinder mit einer mittleren Trennungswand, die von der Kolbenstange durchsetzt wird, wobei die 
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Claims (1)

  1. Rückströmkanal2. Hydraulischer Stossdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da. eineinstellbarer Dämp- fungskanal in der Trennungswand vorgesehen ist.
    3. Hydraulische Stossdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in die Oberfläche der Kolbenstange, welche die Kolben in den Räumen rechts und links der Trennungswand verbindet, ein zusätzlicher Dämpfungskanal eingeschnitten ist.
    4. Hydraulischer Stossdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der in die Kolbenstange eingeschnittene Dämpfungskanal einen sich in Richtung des Weges des durchdenRucKströmkanal fliessenden Druckmittels verkleinernden Querschnitt aufweist.
    5. Hydraulischer Stossdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des Dämpfungskanals abschnittsweise verändert ist.
    6. Hydraulischer Stossdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, dass dem Dämpfungskanal in der Trennwand ein einstellbares Ventil zugeordnet ist, dessen Ventilteller elastisch deformierbar ist.
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